Italien geprägt von sozialen und politischen Konflikten, zu sehen im Kontext von globalen Auseinandersetzungen wie dem Kalten Krieg und theoretischen Streitigkeiten über Kapitalismus und Kommunismus.
Essay Nr. 47 |
4,020 Wörter (
ca. 10.1 Seiten ) |
13 Quellen |
2007
€ 8.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Dieses Essay soll die Inhalte und Ergebnisse der Sitzungen zur Zeit der Revolte der Übung „Einführung in die zeitgenössische Geschichte Italiens: 1943-1992“ aus dem Sommersemester 2007 zusammenfassen und punktuell vertiefen.
Der Aufbau orientiert sich an den Themen der einzelnen Sitzungen, Methodisch sei der Hinweis erlaubt, dass jegliche Quellendokumentation dem Literaturverzeichnis zu entnehmen ist. Ein im Kontext des Essays thematisierter und in der Übung angesprochener Schwerpunkt stellt die Entführung Aldo Moros dar. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in den politischen Konflikten zwischen den verschiedenen Parteien und deren Versuch, sich zu einigen. Die Betrachtung Italiens ist hierbei besonders interessant aufgrund der Größe und Wirkkraft der Kommunisten Italiens. Die kommunistische Partei Italiens war die größte außerhalb des Ostblocks. Als Kern dieser Arbeit lässt sich daher der Machtkampf von konservativen und progressiven Kräften erkennen.
Outline:
Einleitung
Vom centro-sinistra zur Protestbewegung: 1960-1969
Von der Protestbewegung zum „Historischen Kompromiss“: 1970-1976
Die bleiernen Jahre Italiens: 1974-1980
Die Entführung Aldo Moros
Schlussbetrachtung Literaturverzeichnis
Textauszug
''Die wichtigsten politischen Phänomene in Italien gegen Ende der 1950er und den anfangenden 1960er Jahre waren einerseits das Auseinanderbrechen der Aktionseinheit der beiden großen linken Parteien, der Partito Comunista Italiano (PCI) und der Partito Socialista Italiano (PSI), seit 1956. Die offizielle Kündigung der seit 1948 bestehenden Aktionseinheit erfolgte 1957. Es blieb lediglich eine Beratungseinheit, patto di consultazione, übrig. Andererseits ist die Regierungsbeteiligung der PSI an einer Mitte-Links-Regierung, der centro-sinistra, unter der Führung der Democrazia Cristiana (DC), gebildet von Aldo Moro, als ein wichtiges Merkmal jener Zeit zu identifizieren.
Das Zustandekommen der centro-sinistra bedurfte auf beiden Seiten eines Umdenkens und wurde sowohl von internationalen Entwicklungen - so das Ende des Koreakrieges mit den nachfolgenden Veränderungen in der Sowjetunion - als auch durch das Ende des Pontifikats Pius XII. begünstigt. Der verstorbene Papst hatte nicht nur Faschismus und Nationalsozialismus zumindest wohlwollend unterstützt, sondern in der Nachkriegszeit auch eine aktive Antikommunismuspolitik zu Gunsten der DC praktiziert. Sein Nachfolger Papst Johannes XXIII. wurde 1958 gewählt, benötigte allerdings ein wenig Zeit, bis seine neuen Weisungen konkrete Gestalt annahmen. Weiterhin spielte in dieser Entwicklung auch die 1958 angekündigte UdSSR-Reise des Staatspräsidenten Gronchi eine Rolle. Sie wurde als ein innenpolitisches Signal für eine Öffnung nach links verstanden, auch wenn die Reise letztendlich auf öffentlichen Druck hin abgesagt wurde und unter dem Vorwand einer Erkrankung auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.
In diesem Kontext lösten sich die Regierung von Amintore Fanfani, einer Koalition aus DC und der Partito Socialista Democratio Italiano (PSDI) sowie die Regierung Antonio Segni, einer DC-Regierung, auf. Neuer Generalsekretär der DC wurde Aldo Moro. Diesem gelang es, die Partei mit seinen unterschiedlichen Strömungen nach links und rechts in den Griff zu bekommen. So war er einerseits zu der Erkenntnis gekommen, dass langfristig eine Beteiligung sowohl der Sozialisten als auch der Kommunisten unausweichlich ist. Andererseits hatte er zum Sturz Fanfanis beigetragen, indem er ihn von rechts angegriffen hatte. Zunächst galt es aber, die DC zu einen, um die verfeindeten Strömungen bzw. Blöcke innerhalb der Partei wieder zueinander zu führen. Zu diesem Zweck entstand 1960 eine alternativa di destra, geführt von Fernando Tambroni und unter Beteiligung der Movimento Sociale Italiano (MSI) und den Monarchisten. Diese Regierung währte allerdings nur bis Juli 1960. Die neofaschistische MSI hatte im Mai 1960 versucht, ihren Parteitag in Genua abzuhalten. In dieser Hochburg des Antifaschismus kam es zu großen Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit der Polizei, in der Folge auch zu einem Generalstreik nicht nur in Genua, sondern auch in anderen Städten Norditaliens. Unter großem Jubel reisten die Neofaschisten letztendlich wieder ab und die Regierung Tambroni war gescheitert. Die alternativa di destra hatte sich hiermit als langfristig unmöglich erwiesen. ''
Tags:Aldo Moros, Folgen des Kalten Krieges, Politik
Einführung in die WLAN-Technik und ihre Secuirty-Infrastruktur. Es werden die verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen wie WEP, WPA, SSID verstecken oder MAC-Filter erläutert und ihre Schwächen aufgezeigt. Auch wir ein Hackerangriff simuliert.
Facharbeit Nr. 170 |
4,660 Wörter (
ca. 11.7 Seiten ) |
11 Quellen |
2008
€ 9.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Dieses Dokument wurde im Rahmen einer Hausarbeit für das Fach DFÜ- und Rechnernetze erstellt. Der Autor ist Paul Spöring.
Dieses Referat erhebt in keiner Hinsicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Das Thema WLAN-Security ist ein weitreichendes Gebiet. Aus diesem Grund wird in dieser Abhandlung davon abgesehen, die allgemeinen Bestandteile eines WLAN zu erläutern. Sie werden als gegeben vorausgesetzt.
Sämtliche Quellen sind jeweils in der Fußnote der aktuellen Seite und in dem Literaturverzeichnis wiederzufinden. Zusätzlich existiert ein Abkürzungsverzeichnis, das Abkürzungen erläutert, die mit dieser Farbe unterlegt sind.
Abbildungsverzeichnis
Vorwort
Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen
SSID Namen
Fernkonfiguration des Routers
MAC-Adressen Filter
DHCP-Server abschalten
Authentifizierung
Rechtliche Bestimmungen
Verwendung von Hacker Werkzeugen
Verschlüsselung
Allgemeines zur Verschlüsselung
WEP
WPA
WPA2
VPN
Angriffe auf Verschlüsselungen und WLAN
WEP
Schwachstellen von WEP Angriffe auf WEP
WPA
Schwachstellen von WPA
Angriffe auf WPA Gefahren von Angriffen
Mitsurfen
Spionage
Fazit
Literaturverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Textauszug
Die SSID ist der Name des Funknetzwerkes. Über den Identifier ist es möglich auf ein vorhandenes Netzwerk zuzugreifen. Damit es zu keinen Konflikten bezüglich doppelter Namen kommt, existieren verschiedene Frequenzen und Channels für die Bereitstellung des Netzwerkes.
In der Regel ist eine SSID öffentlich und somit für jeden sichtbar. Wenn also eine öffentliche SSID gewählt wird und zusätzlich keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, ist es jedem, der in der sich in er Nähe befindet und ein Wireless fähiges Gerät besitzt, möglich sich auf den Accesspoint einzuwählen.
Es existiert die Möglichkeit eine SSID zu verstecken, also den Broadcast abzuschalten. Dies bedeutet, dass der Accesspoint nicht mehr öffentlich ist und von Wireless-Scannern nicht mehr gefunden werden kann. Somit ist es nur noch demjenigen möglich über das Netz zu surfen, der den entsprechend Netzwerkschlüssel kennt, jedenfalls in der Theorie.
Wenn aber ein Client sich auf den Accesspoint einloggen möchte, muss er mindestens einmal den Namen des Netzwerkes über Funk versenden und somit macht er dieses Netzwerk für jeden, der gerade den Funkverkehr abhört, verfügbar. Somit ist das Verstecken des SSID Namens keine geeignete Sicherheitsmaßnahme!
Tags:WLAN-Sicherheit, WEP, WPA, WPA2, MAC-Filter, WLAN hacken, Hackerangriff, SSID verstecken, Aircrack, Aircrack-ng, VPN
Überall, wo Menschen zusammen leben, braucht man Normen und Handlungsziele, damit Gesellschaft funktioniert. Regeln müssen aufgestellt werden, an deren Gültigkeit nicht zu zweifeln ist.
Seminararbeit Nr. 139 |
5,110 Wörter (
ca. 12.8 Seiten ) |
12 Quellen |
2009
€ 9.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
In dieser Seminararbeit möchte der Autor zu Beginn allgemein auf den Utilitarismus eingehen, danach den Begriff des klassischen Utilitarismus nach Mill ausarbeiten. Er verzichtet dabei auf Literatur von Bentham, da sich Mill intensiver mit dem Utilitarismus auseinandergesetzt hat. Weiters wehrte er sich bereits gegen viele Punkte, welche bei Bentham stark kritisiert wurden. Es soll dabei geklärt werden, was der Utilitarismus besagt, was damit erreicht werden will und wie das Leben der Menschen, welche nach dieser Theorie ihr Leben führen, zu gestalten ist. Der Glücksbegriff nach Mill soll ausgearbeitet werden und wie Glück zu erreichen ist. Danach erläutert er den negativen Utilitarismus, er will versuchen zu klären, was dieser bezwecken möchte. Danach beschäftigt sich der Autor intensiv mit der Frage, ob wirklich nur das Leid universalisierbar ist, Glück aber nicht. Warum kann man Leid benennen und Glück nicht? Gibt es das eine ohne das andere überhaupt? Ziel der Arbeit soll sein, auf diese Fragen unter Berücksichtigung des geschichtlichen Hintergrundes eine Antwort zu finden.
Um diese Fragen auszuarbeiten, dienen dem Autor verschiedenste literarische Werke und Texte von Autoren, die Arbeit basiert vor allem auf dem Werk von John Stuart Mill und Arthur Kaufmann (genauere Angaben siehe Literaturverzeichnis). Durch Biographien von Mill und Popper soll der zeitgenössische Aspekt und die verschiedenen Betrachtungsweisen von Glück und Leid erläutert werden. Die Interpretation der Literatur basiert auf dem Konzept der geisteswissenschaftlichen Hermeneutik, der Phänomenologie, die sich am Verstehensbegriff von Wilhelm Dilthey orientiert.
Einleitung
Begriffserklärungen
Utilitarismus
Universalisierbarkeit
Der klassische Utilitarismus nach John Stuart Mill
Glück im klassischen Utilitarismus 7
Das Nützlichkeitsprinzip des klassischen Utilitarismus
Der negative Utilitarismus
Die Universalisierbarkeit der Begriffe „Glück“ und „Leid“
Der zeitgenössische Aspekt der Begründer Mill und Popper
Schlussfolgerungen
Literaturverzeichnis
Textauszug
Das Wort „Utilitarismus“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet Nutzen. Es ist eine philosophische Lehre, welche im Nützlichen die Grundlage des sittlichen Verhaltens sieht. Ideale Werte und Handlungen werden dabei nur anerkannt, wenn sie dem Einzelnen oder der Gemeinschaft nützen oder zum höchstmöglichen Glück der größtmöglichen Masse beitragen. Eine Handlung soll die Anzahl der positiven Werte nicht-moralischer Art, z.B. Glück, Reichtum, Gesundheit, Schönheit, Einsicht usw. vermehren. „Ein stets wiederkehrendes Problem für utilitaristische Werttheorien ergibt sich bei der Frage, wie die verschiedenen Wertvorstellungen zu vergleichen seien.“ (Hügli, Lübcke 1997, 645) Da sich Wertvorstellungen untereinander nur schwer vergleichen lassen, kann man eine Handlung aufgrund ihrer Konsequenzen nicht beurteilen. Dies ist jedoch die Vorstellung des Utilitarismus.
Heute kennt man verschiedenste Positionen des Utilitarismus: positiver, negativer, objektiver, subjektiver, hedonistischer oder idealer Utilitarismus. Die utilitaristische Ethik hat sich im Laufe der Zeit verändert, sie ist keine gleichbleibende Theorie. „Auch wenn die inneren Kontroversen zu keinem abschließenden Konsens geführt haben, läßt sich ein Kern herausdestillieren, der den wichtigsten Varianten gemeinsam ist.“ (Höffe 1992, 9) (vgl. Duden 1991, 3933; Höffe 1992, 9; Hügli, Lübcke 1997, 644f)
Tags:Philosophie, Gesellschaft, Antropologie
Eine Darstellung des Sudan Dafur Konflikts. Die Daten und Fakten und die möglichen Friedensmissionen, die unter der Vorraussetzung, dass die AU und die UN mit der Basis eines gemeinsamen Ziels - dem Schutz der Würde des Menschen - zusammen arbeiten, um ei
Essay Nr. 34 |
2,106 Wörter (
ca. 5.3 Seiten ) |
11 Quellen |
2009
€ 5.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Der folgende Essay wird sich speziell mit der humanitären Katastrophe des Sudan-Darfur Konflikts beschäftigen, welcher bisweilen mehr als 200.000 Menschen das Leben gekostet hat und über 2 Millionen Vertriebene hervorbrachte.
Die Frage, wie es zu diesem Konflikt kam und weshalb es teils massive Schwierigkeiten gab eine internationale Friedensmission, geleitet durch die Vereinten Nationen (UN), in die Wege zu leiten, soll geklärt werden. Des weiteren richtet dieser Essay sein Augenmerk auf die theoretische Durchführung bzw. Inkraftsetzung von Friedensmissionen seitens der UN und den damit zusammenhängenden Problemen, welche auftreten können. Anhand empirischer Fakten des Sudan-Darfur Konflikts werden diese Umstände untermauert.
Outline:
Einleitung
Hauptteil
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
„Die Wurzeln der Darfur-Krise liegen in einer Kombination von Faktoren: die durch extreme Dürren verschärfte Ressourcenknappheit, Stammeskonflikte und das Gefühl der Bewohner Darfurs, an den Rand gedrängt und von den Gewinnen aus der Ölforderung im Sudan ausgeschlossen zu werden“ , sind zentrale Probleme des Konflikts.
Seit dem Jahre 2003 gab es unzählige Übergriffe der Sudanesischen Regierung, der NCP und derer in Auftrag stehenden Milizen, der Dschandschawid, eine berittene Nomadenarmee, auf die Bevölkerung Darfurs. „Dem Sudan wurde vorgeworfen, arabische Milizen zu bewaffnen, die als janjaweed dafür bekannt sind, wahllos schwarze Zivilisten in Darfur zu töten“ . Die Ursachen für den Konflikt reichen bis in die Kolonialzeit zurück, in der vornämlich Frankreich und Großbritannien die Grenzen zwischen der späteren Republik Sudan und dem Tschad ohne jegliche Beachtung der ethnischen Ausprägungen der Bevölkerung gezogen haben. „[…] Ihre Politik schuf [..] zugleich Bedingungen, die später zur Marginalisierung der nicht am Fluss gelegenen Teile Sudans beitrugen“ . Dieses Faktum war quasi der Grundstein der darauf folgenden Konflikte.
Tags:Politik, Konflikte
Die erste US- Präsidentschaftswahl des neuen Jahrtausends sollte nicht nur einen neuen Präsidenten hervorbringen, dessen Vater ebenfalls Präsident war, sondern sollte vielmehr als eine der umstrittensten und schwärzesten Wahlen in die Geschichte der Verei
Seminararbeit Nr. 35 |
1,805 Wörter (
ca. 4.5 Seiten ) |
5 Quellen |
2009
€ 4.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Nach den Vorwahlen standen sich Al Gore, Vizepräsident unter Bill Clinton und George W. Bush, Sohn des ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush, in der Präsidentschaftswahl im Jahre 2000 gegenüber. Wie es für das Zweiparteiensystem der USA üblich ist, entstammten beide Kandidaten den zwei großen US–Parteien: Al Gore der Demokratischen Partei, George W. Bush hingegen der Republikanischen Partei.
In dieser Ausarbeitung wird die hauptsächliche Frage geklärt, durch welche Faktoren der positive Ausgang für George W. Bush, nämlich die Ernennung zum Präsidenten der Vereinigten Staaten, möglich war, obwohl er im nationalen Vergleich ca 550.000 Stimmen weniger erhielt als der Wahlverlierer Al Gore.
Vorsätzlich wird sich mit dem theoretischen Komplex, speziell der Wahlkreiseinteilung, der Stimmgebung, der Stimmenverrechnung sowie der Wahlbewerbung des US-Wahlsystems auseinandergesetzt, welches durch empirische Fakten der US-Wahl 2000 untermauert wird.
Dabei werden die Einflussmöglichkeiten, sowie die Manipulationsmöglichkeiten, so z.B. das "gerrymandering", die das US-Wahlsystem bietet, näher beleuchtet und analysiert.
Outline
Einleitung
Das amerikanische Wahlsystem
Das electoral college
Die Präsidentschaftswahl
Finanzielle Unterstützung der Präsidentschaftskandidaten
Medien im Wahlkampf
Ziehung der Wahlkreisgrenzen
Drittparteien im Zweiparteiensystem
Die Entscheidungsbefugnis des Supreme Court
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
„Wahlen spielen im politischen System der USA seit der Jacksonian Revolution eine zentrale Rolle. Auf allen Ebenen des Politikprozesses – der lokalen ebenso wie der einzelstaatlichen oder nationalen – gelangen Kandidaten durch Wahlen in öffentliche Ämter“ (Lösche 2004: 343). Durch den föderalistischen Aufbau der USA und der damit verbundenen starken einzelstaatlichen Souveränität sind die Wahlprozeduren allerdings nicht einheitlich festgelegt sondern variieren vielmehr von Bundesstaat zu Bundesstaat und können darüber hinaus sogar in einem Bundesstaat von Wahlbezirk zu Wahlbezirk unterschiedlich gestaltet sein. In der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika sind hingegen eher grundlegende Bestimmungen verankert. So schreibt die Verfassung z.B. das Mindestalter für das Amt des Präsidenten, welches mindestens 35 Jahre betragen muss, fest. Auch das Mindestalter der Mandatsträger des Repräsentantenhauses, welches auf 25 Jahre festgesetzt ist, sowie das der Senatoren, welches auf 30 Jahre festgesetzt ist, wurden in der Verfassung festgeschrieben (Vgl. Hübner 2003: 79). Weiterhin finden sich in der Verfassung detaillierte Auflagen, welche ebenso von den Amtsanwärtern erfüllt werden müssen. So muss z.B. der Präsident „gebürtiger Amerikaner sein sowie seit 14 Jahren in den Vereinigten Staaten leben“ (Hübner 2003: 79).
Tags:Politik, Wahlen, Wahlsysteme, electoral college
Vergleich und Interpretation von „Das Urteil“ und „Brief an den Vater“.
Hausarbeit Nr. 32 |
5,190 Wörter (
ca. 13 Seiten ) |
10 Quellen |
2008
€ 9.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Kafkas literarisches Werk zeichnet sich neben der Darstellung des Grotesken und der Anwendung eines auktorialen Schreibstils dadurch aus, dass es in besonderer Weise von seiner Lebens- und Erfahrungswelt geprägt ist. So ist der Rahmen, in denen Kafka seine grotesken Erzählungen einbettet, meist ein Spiegelbild seiner sozialen und
insbesondere seiner familiären Situation. Dieser Annahme soll in der folgenden Arbeit nachgegangen werden, wobei hierzu zwei Texte hinsichtlich ihres biografischen Gehalts untersucht werden, nämlich die 1913 veröffentlichte Erzählung „Das Urteil“ sowie der 1919 verfasste „Brief an den Vater“. Während es sich bei dem „Urteil“ eindeutig um einen fiktiven Text handelt, dessen Inhalt deutlich Kafkas Hang zum Grotesken erkennen lässt, erweist sich die Einordnung des „Briefs“ als schwierig. Der „Brief an den Vater“ ist weder ein rein fiktives noch ein rein autobiografisches Zeugnis, vielmehr weist er beide Elemente auf. Fest steht, dass beide Texte als besondere Zeugnisse von Kafkas Lebens und Erfahrungswelt angesehen werden können und daher für die Analyse ausgewählt wurden.
Im Folgenden werden zunächst Inhalt und Form beider Texte einzeln vorgestellt, um sie dann miteinander zu vergleichen und biografisch zu interpretieren. Die Interpretation der Texte soll dabei der Leitfrage folgen: Welche biografischen Elemente weisen beide Texte auf bzw. wie werden biografische Elemente in der Literatur verarbeitet?
Outline:
Einleitung
Analyse der Texte „Brief an den Vater“
und „Das Urteil“
„Brief an den Vater“
„Das Urteil“
Interpretation
Der Vater-Sohn-Konflikt
Der Prozesscharakter
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Der 1919 verfasste und von Max Brod 1952 veröffentlichte „Brief an den Vater“ wird
meist den autobiografischen Schriften Kafkas zugeordnet, zu denen eine
umfangreiche Sammlung an Briefen sowie Tagebucheinträge zählen. Eine solche
Zuordnung kann jedoch durchaus kritisch betrachtet werden und soll in dem Kapitel
zur Form des „Briefes“ erörtert werden. Kafka verfasste den „Brief an den Vater“ im
November 1919 in der nördlich von Prag gelegenen Kleinstadt Schelesen – dort war
Kafka schon zuvor gewesen, um sich von seiner 1917 ausgebrochenen
Lungentuberkulose zu erholen. Dem Aufenthalt in Schelesen im November 1919
ging eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes sowie das Scheitern der
für Anfang November geplanten Hochzeit mit Julie Wohryzek voraus: Die von Kafkas
Vater abgelehnte Heirat (die Braut stammte aus der untersten sozialen Schicht) kam
nicht zustande, da das Paar keine Wohnung finden konnte.3 Das erneute Scheitern
einer geplanten Hochzeit wird oftmals als der eigentliche Anlass für das Verfassen
des „Briefes an den Vater“ 4 angesehen.
Tags:Literatur, Philosophie
Die Kontroverse um den Status des Schreins hängt unmittelbar mit der Frage zusammen, der im Rahmen dieser Arbeit nachgegangen werden soll: Stellt der Shintô und damit auch der aus ihm abgeleitete Kaiserkult des Staatsshintô überhaupt eine Religion dar?
Seminararbeit Nr. 28 |
4,050 Wörter (
ca. 10.1 Seiten ) |
9 Quellen |
2007
€ 8.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts widmete man sich in der abendländischen Wissenschaftsliteratur dem Shintô als Volksglauben der Japaner. Der japanische Volksmoralist Inoue Tetsujirô, auf den der Autor im Laufe seiner Abhandlungen noch näher eingehen wird, befasste sich bereits 1897 mit der philosophischen Ideengeschichte Japans und sah den Shintô als nicht vergleichbar mit westlichen Vorstellungen von Religion. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trieb japanische Gelehrte vor allem die Frage nach der Beziehung von Tennô und Volk um; in diesem Zusammenhang setzte sich insbesondere Ichikawa Daiji mit dem Begriff der japanischen Nation auseinander. In der Zeit des Nationalsozialismus während der dreißiger und vierziger Jahre in Deutschland verengte sich der Blick der Japanforschung überwiegend auf die Untersuchung des „Shintoismus als Quelle des japanischen Volkscharakters und Nationalgeistes“, wie es Kurt Meissner 1939 beschrieb. Der Amerikaner D.C. Holtom brachte in den dreißiger und sechziger Jahren umfangreiche Studien zu den Interdependenzen von Nationalismus und Shintô heraus, auf denen auch die hier vorliegende Arbeit basiert. Erst in der Nachkriegszeit erschienen darüber hinaus Arbeiten, die sich stärker sozialwissenschaftlich bzw. religionssoziologisch mit dem Shintô und seiner Rolle im japanischen Ultranationalismus auseinandersetzten. Weiterhin stützt sich die vorliegende Arbeit maßgeblich auf die Veröffentlichungen von Helen Hardacre und Klaus Antoni, die in den achtziger und neunziger Jahren dem Staatsshintô ausführliche Studien widmeten sowie auf Ernst Lokowandts Schrift über die rechtliche Entwicklung des Staatsshintô während der Meiji-Zeit. Bei der Analyse der oben genannten Fragestellung bedient sich das hier vorliegende Werk einem soziologischen Koordinatensystem, das sich wesentlich nach den Ideen von Max Weber und Emile Durkheim richtet.
Outline:
Einleitung
Die Politische Theologie und der Yasukuni-Schrein
Die Politische Theologie des Carl Schmitt
Die Geschichte des Yasukuni-Schreins
Vom Verhältnis zwischen Shintô und StaatsshintôDie Meiji-Zeit und die Etablierung des Kaiserkultes
Die Trennung von Shintô und Buddhismus
Die ideologische Aufbereitung nationaler Mythen
Die Shinkoku-Ideologie
Die Ideologie vom Familienstaat und die Essenz nationalen Wesens
Fazit
Anhang
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Um die Entwicklung des japanischen Ultranationalismus seit der Öffnung des Landes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und sein ideologisches Grundgerüst hinreichend verstehen zu können, ist die Zuhilfenahme einer politischen Theorie über die Entstehung und Legitimation von Souveränität, die in ihrer Beschreibung auf das japanischen Herrschaftssystems der damaligen Zeit anwendbar ist, unerlässlich. Der deutsche Staatsrechtler Carl Schmitt veröffentlichte im Jahre 1922 seine Studie zur Politischen Theologie, in der er die Staatslehre in unmittelbare Beziehung zur Theologie setzte. „Alle prägnanten Begriffe der modernen Staatslehre sind säkularisierte theologische Begriffe. Nicht nur ihrer historischen Entwicklung nach, weil sie aus der Theologie auf die Staatslehre übertragen wurden, […] sondern auch in ihrer systematischen Struktur, deren Erkenntnis notwendig ist für eine soziologische Betrachtung dieser Begriffe“ (Schmitt 2004:43) Für Schmitt war die religiös begründete Herrschaft eines starken Führers der bürgerlichen parlamentarischen Demokratie überlegen, da gemäß seiner Auffassung eine Präsidialdiktatur am ehesten den Volkswillen repräsentiere. Als Bewunderer des italienischen Faschismus, rechtfertigte Schmitt in seinen Werken nach 1933 kritiklos auch den aufkeimenden Nationalsozialismus in Deutschland und das Führerprinzip. „Dass der Faschismus auf Wahlen verzichtet […], ist nicht etwa undemokratisch, sondern antiliberal und entspringt der richtigen Erkenntnis, daß die heutigen Methoden geheimer Einzelwahl alles Staatliche und Politische durch eine völlige Privatisierung gefährden, das Volk als Einheit ganz aus der Öffentlichkeit verdrängen […] und die staatliche Willensbildung zu einer Summierung geheimer und privater Einzelwillen, das heißt in Wahrheit unkontrollierbarer Massenwünsche […] herabwürdigen. Gegen ihre desintegrierende Wirkung kann man sich nur schützen, wenn man […] eine Rechtspflicht des einzelnen Staatsbürgers konstruierte, bei der geheimen Stimmabgabe nicht sein privates Interesse, sondern das Wohl des Ganzen im Auge zu haben – angesichts der Wirklichkeit des sozialen und politischen Lebens ein schwacher und sehr problematischer Schutz. Jene Gleichsetzung von Demokratie und geheimer Einzelwahl aber ist Liberalismus des 19. Jahrhunderts und nicht Demokratie“ (Schmitt 1994:126). Schmitts Äußerungen weisen ihn als Anhänger der organischen Staatstheorie aus, die durch den Berliner Verfassungsrechtler Otto von Gierke bereits Einfluss auf die japanische Verfassungsrealität genommen hatte. „Die Organismus-Theorie war vorzüglich dazu geeignet, sowohl die besondere Stellung des Kaisers, als auch seinen Herrschaftsanspruch zu untermauern. Der Vergleich Kaiser = Kopf, Gehirn des Staats-Organ-ismus erklärte die einmalige, vom Volke wesensmäßig unterschiedene Position des Kaisers und wies ihm die Leitung des Staats-Körpers als natürliche Aufgabe zu“ (Lokowandt 1978:51). Obwohl Carl Schmitt seine Ausführungen zur Politischen Theologie nie auf das System der japanischen Tennô-Herrschaft nach 1868 bezog, ist seine faschistische Systemtheorie dennoch auf Japans Kaiserkult anwendbar, da sie die Entlehnung theologischer Begriffe zur Legitimation traditionaler Herrschaftsformen, so wie im Staatsshintô geschehen, erfasst. In den folgenden Ausführungen wird dem theokratischen Herrschaftssystem Japans und dem Yasukuni-Schrein als dessen Sinnbild, stets die Schmitt’sche Definition von Politscher Theologie zugrunde gelegt.''
Tags:Japan, Politik, Meiji-Zeit, Kaiserkult, Shintô und Buddhismus
Erweiterung der Produktlinien von Marken
Seminararbeit Nr. 18 |
5,850 Wörter (
ca. 14.6 Seiten ) |
28 Quellen |
2009
€ 10.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es um die Strategie der Markenerweiterung und um die Frage, ob ein solches Vorgehen immer gut und notwendig ist. Warnende Hinweise waren schon 1986 bei Jack Trout und Al Ries zu finden. Sie sprachen von Line Extension als Marketingkrankheit. Doch wie sieht heute die Wirklichkeit aus? Können Line Extension erfolgreich sein und wenn ja, was sind die Faktoren ihres Erfolges? Den Erklärungsansätzen dieser Fragestellungen wendet sich Kap. 2.3 zu, nachdem vorerst Kap. 2.2 genauer auf die Ursachen zur Entstehung solcher Line Extension eingeht. Kap. 3.1 leitet den Praxisteil dieser Hausarbeit mit einem kurzen Überblick über den deutschen Körperpflegemarkt ein. Mit Hilfe eines Best-Practice Beispiels der Marke NIVEA hebt dann Kap. 3.2 Wege und Umsetzung einer erfolgreichen Produktlinienerweiterung hervor und analysiert.
Im Anschluss werden in Kap. 4 die Ergebnisse der Arbeit „Line Extension am Beispiel des Körperpflegemarktes“ ausgewertet und der Themenkomplexes abgeschlossen.
Outline
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Einleitung
Konzeptionelle Grundlagen zur Begründung von Line Extension
Definition und Abgrenzung der Markenerweiterungsbegriffe
Line Extension als markenstrategisches Instrument
Chancen und Risiken von Line Extensions
Überprüfung des Line Extension Potenzials
Line Extensions im Körperpflegemarkt
Der Körperpflegemarkt in Deutschland
Der Körperpflegemarkt – ein Überblick
TOP-Marken und deren Entwicklung
Best Practice am Beispiel von NIVEA
Beiersdorf und die Marke NIVEA
Systematischer Markentransfer
Herausforderungen bei der Verfolgung einer Dachmarkenstrategie
Konkurrenzausgrenzung durch Besetzung wichtiger Teilmärkte
Fragestellungen bei der Einführung von Line Extension
Zwischenfazit
Schlussbemerkung
Anhang III
Literaturverzeichnis III
Versicherung der selbstständigen Arbeit III
Textauszug
Unter einer Line Extension (LE) versteht man eine Ausweitung des Angebotes in derselben, angestammten Produktkategorie oder Branche durch neue bzw. differenzierte Produktangebote. Bei diesem Managementprozess wird die Identität einer etablierten Marke für neue Produkte durch die Verwendung eines gemeinsamen Markenkonzeptes für das ‚Stamm- und das Erweiterungsprodukt‘ mit dem Ziel einer Übertragung positiver Imagebestandteile bei den Nachfragern verwendet.
Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zwischen einer Produktlinienerweiterung und einer geläufigeren Markenerweiterung ist damit die Nähe des neuen Markts zum Kernmarkt der Stammmarke. Sind beide Märkte identisch, spricht man von Line Extensions, sind die Märkte unterschiedlich, spricht man von einer Category Extension oder Markentransferstrategie. Ausgangspunkt für beide Ansätze ist jedoch eine bereits bestehende Marke, die gedehnt wird, um ein neues Produktfeld zu erobern oder ein neues Produkt auf den Markt zu bringen.
Eine Line Extension, wird vor allem in der Lebensmittelindustrie sowie im Körperpflegemarkt vorgefunden und bezeichnet dabei die Erweiterung eines Markenproduktes um neue Varietäten (bspw. bebe Körperlotion für ‚trockene‘, ‚sensible‘ und ‚normale‘ Haut). Ferner zählen zu LE Markenartikel, die in unterschiedlichen Verpackungsformaten und Verpackungsgrößen angeboten werden. Ebenfalls sind zu den Line Extension auch Produkte hinzuzuzählen, die zwar einen neuen Markt definieren, jedoch mit dem Ursprungsmarkt eine enge Verbindung aufweisen, wie bspw. NIVEA Deo und NIVEA Hair Care.
Tags:Marketing, Internationales Marketing, Marktforschung, Kosmetik, Körperpflege, Produktlinienerweiterung, Markenerweiterung
In der vorliegenden Arbeit wird aufgezeigt, wie die politischen Akteure der Meiji-Zeit durch den Einfluss westlicher Verfassungsideologien und traditionell japanischer Herrschaftsvorstellungen eine konstitutionelle Monarchie formten.
Seminararbeit Nr. 29 |
3,380 Wörter (
ca. 8.5 Seiten ) |
0 Quellen |
2006
€ 7.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Die Zeit der Herrschaft des Kaiser Meiji bedeutete für das japanische Kaiserreich die Bewältigung eines enormen Umbruchs. Die feudalen Herrschaftsstrukturen mussten denen einer konstitutionellen Monarchie westlicher Prägung weichen. Die Gesellschaft wandelte sich von einer ständischen zu einer bürgerlichen. Allerdings stand hinter diesem Prozess nicht von Beginn an ein politischer Akteur mit konsequenter Ideologie; die Initiatoren der Meiji-Restauration waren sich nur in einem Ziel einig: der Entmachtung des Tokugawa-Shôgunats. Ihre Vorstellungen für eine Zeit danach waren vage, aber keinesfalls modern. Nicht ohne Grund wurde die Restauration der kaiserlichen Herrschaft oberstes Ziel, denn sie hatte bereits einmal Bestand. Sie war der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die zerstrittenen Führer der Meiji-Restauration einigen konnten. Eine politische Vision für ein modernes japanisches Staatswesen bildete sich erst als die ersten japanischen Staatsmänner Europa und die USA bereisten und die Notwendigkeit einer konstitutionellen Neuausrichtung Japans erkannten, um auf der politischen Weltbühne bestehen zu können. Diese Neuordnung des japanischen Herrschaftssystems wurde zum Drahtseilakt zwischen Tradition und Moderne.
Outline:
Einleitung
Die Meiji-Zeit (1868 bis 1912)
Restauration kaiserlicher Herrschaft
Bürgerrechtsbewegung und der Weg zur konstitutionellen Monarchie
Innenpolitischer Neo-Traditionalismus und Imperialismus als Determinante japanischer Außenpolitik
Der Staatsshintô
Das ie-System und der Familienstaat
Kolonialismus
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Japans Moderne begann mit einem Staatsstreich: Am 3. Januar 1868 besetzten Truppen aus den westjapanischen Fürstentümern Satsuma, Tosa und Chôshû die kaiserliche Residenz und damalige Hauptstadt Kyôto und erzwangen von den herrschenden Tokugawa die Rückgabe der Regierungsgewalt an das Kaiserhaus, das seine Macht vor fast 700 Jahren an die einflussreichen Kriegerfamilien (bushi) und die von ihnen gestellten Militärherrschern (shôgun) verloren hatte. Seit der für sie siegreichen Schlacht von Sekigahara im Jahre 1600 hatte das Haus Tokugawa die Vorherrschaft über Japan inne. Tokugawa Ieyasu hatte die aufbegehrenden Fürsten (tozama-daimyô) unterworfen und das Land unter seiner Herrschaft geeinigt. Die tozama-daimyô, zu denen in erster Linie die Fürstentümer Satsuma, Tosa, Chôshû und Hizen gehörten, wurden vom Machtapparat der Tokugawa weitestgehend ausgeschlossen. Nach der Reichseinigung erhielten die tozama-daimyô großflächige Lehen weitab vom Herrschaftszentrum des Shôgunats, um ihren politischen und militärischen Einfluss auf das noch junge Tokugawa-Regime zu beschränken.''
Tags:Meiji-Zeit, Tradition und Moderne, Japan, Politik
Diese Arbeit zeigt anhand von Beispielen, welche Bedeutung ein strategisch ausgerichtetes Marketing inne hat, das gerade von NPOs meist unterschätzt und sogar als überflüssig erachtet wird.
Hausarbeit Nr. 30 |
5,700 Wörter (
ca. 14.3 Seiten ) |
11 Quellen |
2008
€ 10.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Einige wenige Organisationen haben die Notwendigkeit eines sehr wichtigen Marketingaspekts erkannt, nämlich das der Kommunikationspolitik zuzuordnende Instrument der Öffentlichkeitsarbeit.
Hier ist jedoch die Problematik ersichtlich, dass NPO diese oftmals mit Marketing gleichsetzen, was meist auf Unwissenheit oder Ablehnung des Marketinggedankens beruht. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass eine strategische Marketingplanung notwendig ist, um das Überleben von NPO heute zu optimieren, und auch in Zukunft zu sichern. Des weiteren wird aufgezeigt, wie strategisches Marketing in der NPO zu implementieren ist. Um dies zu dokumentieren, wird wie folgt vorgegangen: Im ersten Teil der Arbeit, sollen Begriff und Inhalt des Nonprofit-Marketing erklärt werden, gibt es Parallelen zum klassischen, kommerziellen Marketing, falls dies der Fall ist, lassen sich diese auf das Nonprofit-Marketing adaptieren?
Im weiteren werden wir uns mit der Legitimationsproblematik von Nonprofit-Marketing beschäftigen: Warum besteht die Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing, warum lehnen die leitenden Organe dieses oftmals ab?
Ist dieses fundamentale Grundverständnis geschaffen, wollen wir uns dem strategischen Aufbau des Nonprofit-Marketing widmen: Wie sieht die Marketingplanung aus, welche Instrumente sind relevant? Dies soll zunächst theoretisch aufgezeigt werden, im folgenden jedoch am praktischen Beispiel: der Umweltschutzorganisation Greenpeace aufgezeigt werden.
Abschließend werden die errungenen Ergebnisse zusammengefasst, um die eingangs gestellt Frage nach der Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing umfassend zu beantworten.
Outline:
Begriffserklärungen
Einleitung
Was ist Non-ProfitMarketing?
Zur Legitimationsproblematik des NPO-Marketing
Besondere Merkmale des Nonprofit-Marketing
Marketingplanung
Marketinginstrumente
Leistungspolitik
Preispolitik
Kommunikationspolitik
Distributionspolitik
Interne Maßnahmen
Externe Maßnahmen
Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppe
Controlling
Ergebnisse
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Bisher versteht man unter Nonprofit-Marketing, oftmals lediglich den Einsatz kommunikationspolitischer Instrumente wie Presse & Öffentlichkeitsarbeit. Diese stellen zwar einen wichtigen Aspekt des Nonprofit-Marketing dar, ersetzen jedoch keine umfassende Marketingstrategie, sondern repräsentieren einen Teil des Marketing-Mix. Dieser beinhaltet als Ganzes, alle relevanten Instrumente für die erfolgreiche Umsetzung des Marketing, somit weitaus mehr als nur kommunikationspolitsche Maßnahmen: Nonprofit-Marketing ist eine spezifische Denkhaltung. Sie konkretisiert sich in der Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle sämtlicher interner und externer Aktivitäten, die durch eine Ausrichtung am Nutzen und den Erwartungen der Anspruchsgruppen, darauf abzielen, die finanziellen, mitarbeiterbezogenen und insbesondere aufgabenbezogenen Ziele der Nonprofit-Organisation zu erreichen. Demzufolge stellt Nonprofit-Marketing ein umfassendes Leitkonzept des Managements, nach Meffert eine übergeordnete Führungsphilosophie dar. In dessen Mittelpunkt steht ein integriertes Marketingkonzept, welches das gesamte Spektrum nicht-kommerzieller Organisationen beinhaltet und alle Anspruchsgruppen berücksichtigt. Vergleicht man nun die folgende Definition von klassischem Profitmarketing, mit der vorherigen des Nonprofit-Marketing lässt sich ein Unterschied in der Marketing-Philosophie ausmachen.
Tags:Greenpeace, Non-Profit-Organisation, Werbung, Kommunikation, Marktanalyse, Marktbeobachtung