In dieser Arbeit wird die Evlution des Menschen, der klare Stammbaum unserer Spezies erklärt.
Essay Nr. 147 |
5,840 Wörter (
ca. 14.6 Seiten ) |
10 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Der Autor geht auf die Gründe für die evolutionären Veränderungen unserer Vorfahren ein. Insbesondere befasst er sichh in dieser Arbeit mit der Evolution des menschlichen Gehirns in der Hoffnung, dass man daraus auch auf die Evolution des Geistes schließen kann.
Eine Arbeit mit interessanten Tatsachen, Thesen und Theorien.
Outline:
Titelblatt
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Die Primaten
Das Känozoikum
Die Hypothesen zur Evolution des Menschen
Das Tier-Mensch-Übergangsfeld
Die weitere Entwicklung und Verbreitung der Hominiden
Die Sippschaft des Sapiens
Die Verbreitung der Hominiden
Der Übergang zum aufrechten Gang
Geistige Spezialisierung als Schlüssel zur Anpassungsfähigkeit
Die Geistige Evolution
Die Entstehung der Sprache
Schlusswort
Quellen
Anhang
Textauszug
Der Mensch gehört zu der Ordnung der Primaten.
Zu dieser Ordnung gehören Säugetiere ganz unterschiedlichen Evolutionsnivaus, wie man an den sich steigernden Begriffen, Halbaffe, Affe, Menschenaffe, Mensch, erkennt. Deshalb ist es auch sehr schwierig allgemeine Merkmale zu definieren. Verallgemeinert haben Primaten ein gut ausgebildetes visuelles System, das Endhirn entwickelt sich im Gegensatz zum Riechhirn sehr progressiv. Außerdem besitzen sie kennzeichnende Molaren.
Ihren Ursprung hat die Ordnung in der späten Kreide. Der erste bekannte Vertreter war der Purgatorius. Dieses kleine Säugetier lebte wie alle frühen Primaten in den Bäumen und ernährte sich hauptsächlich von Insekten. Aus dieser Art zu leben stammen auch die frühen Merkmale dieser Gattung. Die Augen verlagerten sich nach vorne, was ein binokulares Sehen ermöglichte und unabdingbar für die Fortbewegung in den Bäumen war. Das Riechorgan bildete sich zusammen mit dem Riechhirn zurück. Hände und Füße sind primär Greiforgane, die große Zehe ist fast immer opponierbar und ermöglicht einen festen Griff. Das Gehirn bildet sich verstärkt aus, da das Tier sich im Drei-Dimensionalen Raum der Baumkronen gut orientieren muss. Die wenig differenzierten frühen Primaten stellten optimales evolutionäres Material für eine große Artenvielfalt dar. Im Eozän spalteten sich die Lemurenartigen vom Hauptzweig ab und bald darauf die Tarsiidae. Den Hauptzweig bildeten die Simiae (die Affen). Dieser spaltete sich im Oligozän in die Catarrhini (zu denen heute die Altweltaffen sowie der Mensch gehören), und in die Platyrrhini, die Neuweltaffen.
Tags:Naturkunde, Kulturgeschichte, Anfänge der Menschheit
Die Fragestellung zur Feldforschung lautete zu Beginn: „Was tun Menschen am Bahnsteig, wenn sie auf den Zug warten?“ und „Nehmen Menschen Kontakt mit anderen auf, wenn sie auf den Zug warten?“
Seminararbeit Nr. 100 |
7,230 Wörter (
ca. 18.1 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit einer Feldstudie, welche der Autor im Rahmen des Seminars „Ethnographische Studien der Interkulturalität“ selbst durchgeführt hat. In dem Seminar wurde diese Methode der Ethnographie definiert, die Fragestellung und die Feldforschung wurden selbstständig organisiert. Weiters wurden Theorie und Praxis der Ethnographie im Seminar erläutert und miteinander verbunden, worauf der Autor dieser Seminararbeit näher eingehen möchte.
Der Autor hat untersucht, was an einem Bahnsteig passiert, während Passanten auf den Zug warten. Es wurde zum Beispiel beobachtet, wie Gruppen entstehen, bzw. was passieren muss, damit Gruppen entstehen und dass Kontakt zu anderen Menschen zustande kommt. In den Mittelpunkt rückte für den Autor nun die Frage, wie Differenz bei Kontakt hergestellt und markiert wird.
Durch diese Fragestellungen lassen sich bestimmte Muster feststellen, welche in der Arbeit näher erläutert werden. Man kann beobachten, wie, wann und warum Menschen Kontakt bzw. keinen Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen. Auch lassen sich die verschiedensten Elemente beobachten, was Menschen tun, um Kontakt mit anderen Personen zu vermeiden. Weiters bekam er Autor diverse Antworten auf die Frage, was Menschen tun, wenn sie warten.
Würde man eine größere Studie in der Ethnographie durchführen und könnte eine explizitere Fragestellung auswählen, man würde dazu tendieren, eine bestimmte Gruppe von Personen zu beobachten. Eine Möglichkeit für eine Fragestellung wäre: „Wie nehmen Reisende mit dem Zug, die sich nicht auskennen, Kontakt zu anderen Menschen auf? Nach welche Kriterien suchen die Menschen, die Hilfe brauchen, andere Personen aus?“. Damit würde man vor allem beobachten wollen, ob hier die Personen nach dem Geschlecht gehen, also ob Frauen dazu tendieren, eher Frauen anzusprechen und sie um Hilfe zu bitten und Männer eher Männer ansprechen, oder ob es ganz andere Faktoren gibt.
Outline:
Einleitung
Die Fragestellung
Die Methode
Feldnotizen
Reflexion
Synthese - Theorie und Praxis
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Der Bahnhof Hollabrunn besteht aus zwei Bahnsteigen mit drei Gleisen. Auf den Bahnsteig zwei gelangt man durch eine Unterführung von zwei verschiedenen Seiten. An beiden Seiten ist jeweils eine Überwachungskamera angebracht. Diese geben mir gleichzeitig ein Gefühl von Sicherheit, aber ich komme mir auch beobachtet vor. Ich frage mich, ob diese Kameras wirklich notwendig sind in Hollabrunn. Vor dieser Unterführung ist auf jeder Seite ein Aschenbecher, also ein Raucherbereich, da auf dem Bahnsteig Rauchverbot herrscht. Weiters gibt es auf jeder Seite einen Ständer mit der Gratiszeitung „Heute“. Dieser ist zu diesem Zeitpunkt bereits leer. Vor jeder Unterführung gibt es außerdem eine Bushaltestelle. Geht man durch die Unterführung, hängen diverse Aushänge der ÖBB, wo Zugausfälle bekannt gegeben werden oder Aushänge wegen einem Schienenersatzverkehr. In der Unterführung selbst hängen Werbeplakate (zurzeit von einem Theaterstück und einem Konzert), auch hier gibt es wieder Überwachungskameras. Dann hat man die Möglichkeit, links und rechts auf den Bahnsteig zu gelangen. Geht man die rechte Seite hinauf, sieht man zu Beginn eine Überwachungskamera, danach einen Automaten, wo man sich Süßigkeiten und Säfte kaufen kann. Dann sind Sitzmöglichkeiten angeordnet, immer drei Plätze nebeneinander, Rücken an Rücken. Diese Sitzplätze gibt es insgesamt fünf Mal am Bahnsteig. Ich gehe dort hin, wo zwei dieser fünf Sitzmöglichkeiten waren und setze mich auf einen Platz. Zwischen den beiden Sitzgarnituren stehen ein Mistkübel und eine Säule, wo ein Zugplan hängt. Weiter oben gibt es eine Werbesäule. Auf jeder Seite der Unterführung gibt es eine große Uhr.''
Tags:Ethnographische Studien, Interkulturalität, soziales Verhalten
In dieser Arbeit wird vom Autor sehr anschaulich auf die Evolution des Pferdes, die Geschichte und sämtliche Verhaltensweisen und dadurch entstehende Therapiemöglichkeiten für den Menschen eingegangen.
Referat Nr. 125 |
3,395 Wörter (
ca. 8.5 Seiten ) |
3 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Der Autor dieser Arbeit geht zunächst auf Evolution und Geschichte des Pferdes ein. Im anschließenden Teil widmet er sich dem Sozialverhalten dieses Tieres, bei dem zwei verschiedene soziale Organisationen zu unterscheiden sind: Dominierende Hengste mit einem losen und nicht dauerhaften Zusammenhalt innerhalb der Stuten. Die zweite Form: Die Bildung eines dauerhaften und stabilen Familienverbands.
Im Anschluss daran behandelt der Autor auf die Beeinträchtigung des Verhaltens durch den Menschen und abschließend erklärt er die tiergestützte Therapie mit Pferden.
Outline:
Ein kurzer Überblick über die Evolution des Pferdes
Zur Geschichte der Pferde
Sozialverhalten - Einleitung
Soziale Hautpflege
Kampfverhalten
Sexualverhalten
Beeinträchtigung des Verhaltens durch den Menschen
Mutter-Kind-Verhalten
Ausruhverhalten
Komfortverhalten
Spielverhalten
Ausdrucksverhalten
Verhaltensstörungen
Mädchen und Pferde
Tiergestützte Therapie mit Pferden
Textauszug
Der Familienverband besteht aus einem Hengst und einer oder mehreren Stuten mit Fohlen. Unter „Schicksalsgemeinschaften“ werden dauerhafte Zusammenschlüsse von adulten Stuten verschiedener Herkunft verstanden. Rossige Stuten verlassen kurze Zeit ihre Familie um sich zu paaren und kehren nach ihrer Brunst wieder zu ihrer Pferdesippe zurück.
Hengste und adulte Stuten bleiben viele Jahre zusammen. Der Familienverband besteht aus nur wenigen Mitgliedern. Große Herden, welche vom Menschen gebildet werden, sind nicht artgerecht und können zu Verhaltensstörungen führen.
Kämpfe mit Familienfremden Hengste werden nicht ausgefochten, kranke Tiere, die an einer kurzzeitigen Krankheit erkranken, werden in Ruhe gelassen. Alte und schwerkranke Hengste werden kampflos aus der Familie gedrängt und ein neuer Hengst übernimmt die Sippe. Alte und nicht mehr fortpflanzungsfähige Stuten bleiben in der Familiengruppe.
Tags:Tiere, Verhaltensweisen, Therapien, Tierarzt, Tiermedizin
Diese Arbeit handelt primär von der Kollision zwischen den Ansichten des Thrasymachos und Sokrates, dem Menschen als Maß aller Dinge und der Welt als Maß für den Menschen.
Seminararbeit Nr. 66 |
6,320 Wörter (
ca. 15.8 Seiten ) |
9 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Nach einer kurzen Einleitung in die Rahmenbedingungen wird der Hauptteil dieser Arbeit aus einem Close-Reading des ersten Buches der Politeia bestehen. Dieses Buch wird oft als Thrasymachos zu den Frühdialogen gezählt, welcher dann in der mittleren Schaffensphase Platons eine Ergänzung um die Bücher zwei bis zehn erhielt und zu Platons umfangreichsten Werk wurde. Der Thrasymachos fixiert aber schon die wichtigsten Ecksteine des zu durchwandernden Gebietes auf sehr interessante Weise. Diese werden auch den späteren Verlauf der Diskussion beherrschen. Durch neuere Forschungsergebnisse vertreten einige Philologen nun die Ansicht, dass es diese große zeitliche Lücke zwischen dem Thrasymachos und dem Rest der Politeia gar nicht gab.
Die frühen Dialoge – wie vielleicht der Thrasymachos – kreisen vor allem um die Gestalt des Sokrates, welcher im Angesicht der Sophistik und deren Rhetorik die Frage nach dem menschlichen Guten, den Tugenden, stellt. So hat Sokrates im ersten Buch vor allem den Sophisten Thrasymachos als Dialogpartner, eine historisch verbürgte Persönlichkeit. Die Lehre, die hier von Thrasymachos vorgetragen wird, rechnet man aber eher dem (ebenfalls berühmten) Sophisten Antiphon zu. Nachdem Thrasymachos am Ende des ersten Buches das Feld räumt, beginnt Sokrates im zweiten Buch mit seiner Explikation von vorne, diesmal mit den beiden Dialogpartnern Glaukon und Adeimantos, die den Brüdern Platons nachempfunden sind, und Sokrates prinzipiell wohlgesonnener sind als der als aggressiv dargestellte Sophist. Dieser seltsame Neuanfang wird später noch kurz thematisiert werden.
Was sind also die Ziele und Thesen des Dialoges? Grob gesagt geht es um den Wert der Gerechtigkeit und um die Frage, ob sie eine Tugend sei und ob die Gerechtigkeit erstrebenswert ist. Das beinhaltet im Dialog sowohl gerechtes Verhalten der Individuen untereinander als auch die gerechte Führung aller Individuen im Staat. Denn Staat und Individuum werden in Hinblick auf die Konzeption der Gerechtigkeit als analog gesehen. Im antiken Griechenland war diese enge Verbindung des Einzelnen und der Polis keine Seltenheit.
Da die Politeia insgesamt zu den mittleren Dialogen Platons zählt, ist die Ideenlehre noch nicht so elaboriert wie bei den Spätdialogen. Die Entwicklung ist aber schon zu erkennen. Im Thrasymachos fällt der Begriff der Idee noch nicht an zentraler Stelle, im weiteren Verlauf wird aber alles menschliche Streben der höchsten Idee des Guten unterstellt. Auch kann man nach dem ersten Buch einen Bruch erkennen. Sokrates versucht ab dem zweiten Buch weniger, die Tugend der Gerechtigkeit durch Nachfragen zu finden, sondern er tritt als Architekt einer eigenen Theorie auf den Plan. Diese eigene Theorie gipfelt in der ersten bekannten Utopie der antiken Denkgeschichte, die sich das real existierende Sparta zum Vorbild nahm. Durch die Konstruktion eines gerechten Staates versucht Sokrates dem gerechten Menschen auf die Spur kommen. Dabei ist es eine wesentliche These Platons, dass sich Gerechtigkeit im Staat und im Individuum gleich manifestieren als ein reibungsloses Zusammenspiel von Teilen. Doch diese These soll im nun folgenden Hauptteil der Arbeit näher untersucht werden.
Outline:
Einleitung
Der Dialog Thrasymachos
Die Ausgangslage / Präludium
Die Thesen des Thrasymachos
Die Antwort des Sokrates
Ergebnis des Dialoges
Die Konstruktion eines Staates
Resümee
Nachweise
Textauszug
''In diesem Dialog ist es interessant zu beobachten, dass die von Sokrates vorgebrachten Argumente gegen Thrasymachos niemanden wirklich überzeugen, weder Thrasymachos, noch Adeimantos und Glaukon. Letztere beginnen, wie oben bereits erwähnt, im zweiten Buch die Explikation mit einem ebenfalls sichtlich unzufriedenen Sokrates von Neuem. Wenn Platon hier bewiesen hätte, was er vorhatte, nämlich, dass die gerechte Person die glückliche ist, die ungerechte aber unglücklich, dann hätte die Politeia ruhigen Gewissens hier enden können. Doch warum ist keiner überzeugt? Warum war eine „Ergänzung“ nötig, die sich auf neun Bücher erstreckt? Rachel Barney will in ihrem Aufsatz Socrates‘ Refutation of Thrasymachos den Versuch antreten, zu zeigen, dass die Argumente von Sokrates so schlecht nicht sind und dass sie gar nicht den Anspruch auf systematische Vollständigkeit stellen wollten. Da ich dies für einen sehr interessanten Gedanken halte, möchte ich mich eingehender mit ihrer Argumentation befassen.
Doch schon bevor sich Sokrates mit Thrasymachos konfrontiert sieht, beginnt die Suche nach dem, was gerecht genannt werden kann. Der erste Dialogpartner des Sokrates ist der greise Kephalos. „Kephalos repräsentiert [...] den Inbegriff des wohlmeinenden, maßhaltenden Besitzbürgers, der ein anständiges Leben führen möchte, weil er seine innere Ruhe finden will.“ Die hier gefundene vorläufige Definition von Gerechtigkeit, die vorsieht, „daß man die Wahrheit sagen und das, was man empfangen hat, wieder zurückgeben soll“ , wird schnell wieder verworfen. Sokrates widerlegt den Kephalos mit dem Beispiel, dass er einem wahnsinnig gewordenen Mann die von ihm ausgeliehenen Waffen nicht zurückgeben wird, weil das zu einem Blutvergießen führen würde.
Die zweite vorläufige These stammt von Polemarchos und deutet Gerechtigkeit als eine Art „Diebskunst“, die man zum Vorteil für die Freunde und zum Nachteil für die Feinde einsetzt. Daher ist es gerecht, den Feinden zu schaden und den Freunden zu helfen. Doch auch diese Bestimmung wird sogleich wieder verworfen. Sokrates besteht darauf, dass es den Schlechten nur noch schlechter macht, wenn man ihm Böses tut, dass es also nur die Sache der Ungerechten ist, Schlechtes zu tun. Der Gerechte hingegen muss, um als solcher anerkannt zu werden, es jedenfalls vermeiden, jemandem absichtsvoll zu schaden. Sokrates tritt hier als einer der ersten Denker auf, der die Feindesliebe propagiert, wenn auch aus einem (zumindest teilweise) anderen Grund als es Jesus von Nazareth später tun wird. ''
Tags:Literatur, Philosophie, Sokrates
In dieser Arbeit wird geklärt, warum Musik gerne für Charity genutzt wird, um Menschen in Not zu helfen.
Hausarbeit Nr. 69 |
2,320 Wörter (
ca. 5.8 Seiten ) |
8 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
Musik hilft. Schon als Embryo wird man durch musikalische Eindrücke beeinflusst. Kinder, die ein Instrument zu beherrschen lernen, weisen gegenüber „unmusikalischen“ Probanden erhöhte Konzentrationsleistungen und folglich bessere Schulnoten auf. Musiktherapie wird in der Psychiatrie, Neurologie bis hin zur Geriatrie erfolgreich angewandt. Jeder Mensch kann ein Musikstück oder -genre nennen, das ihm hilft, sich zu entspannen, oder ihn in eine andere gewünschte Gemütslage zu versetzen. Musik sei völkerverbindend heißt es so schön, doch in so mancher Notlage ist schlicht und einfach materielle Hilfe notwendig.
Durch Veranstaltungen aller Art Geld für einen guten Zweck aufzutreiben, ist heutzutage geradezu üblich. Ein groß angelegtes Gala-Dinner mit betuchten Gästen vermag sicherlich schöne Summen einzubringen, den breiteren „Markt“ spricht aber wohl die Ebene der Popularmusik an. Ein Live-Konzert bringt zehntausende Gleichgesinnte zusammen – treten mehrere Stars auf der gleichen Bühne auf, können große Fanbases vereint werden. Mehrere Millionen von Käufern spricht schlussendlich eine gut promotete Single für den Massenmarkt an – ein ansprechendes Musikvideo kann in Zeiten von MTV und VIVA bekanntlich zusätzlich Wunder vollbringen. Der Vorteil an Charity-Records ist, dass jeder Konsument berechtigterweise das Gefühl hat, durch den Kauf etwas für wohltätige Zwecke beigetragen zu haben, obwohl es eigentlich die Künstler sind, die den Lohn ihrer Arbeit an karitative Organisationen weiterleiten und die Masse das Musikstück eventuell ohnehin gekauft hätte – eine Win-Win Situation. Die entsprechenden Songs haben es nicht einmal unbedingt notwendig, Meisterwerke zu sein: Treffen sie künstlerisch ohne riskante Experimente den Nerv der Zeit und finden sich entsprechend wohlklingende Namen auf der Liste der Autoren beziehungsweise Interpreten, werden bei gezielter Promotion die Verkaufszahlen ansprechend genug sein, um die Maschinerie ins Rollen zu bringen – gerade in einer Zeit, in der Kollaborationen mehrerer Künstler stark im Trend liegen. Kitsch ist dabei meist unumgänglich.
Outline:
Einleitung
Menschen in Not
Charity-Singles
Charity-Konzerte
Abschlussbemerkung
Quellen
Textauszug
''Langanhaltende Probleme der Welt wie zum Beispiel Hungerleiden in Afrika oder auch spontane Katastrophen wie Hurricane Katrina 2005, der Tsunami 2004 oder die Terroranschläge 2001 veranlassen Künstler aus aller Welt ihr Mitgefühl zu zeigen und aktiv mitzuhelfen. Viele werfen den sogenannten Stars vor, entsprechende Situationen bloß zur eigenen Publicity auszunutzen, doch selbst in den Fällen, in denen solche Anschuldigungen zutreffen mögen und der Wille zur Hilfe nicht gänzlich im Vordergrund steht, bleibt das Resultat gleich: Es wird gehandelt beziehungsweise werden Mittel zur Verbesserung der Lage aufgetrieben. Wenn ein Sean Penn im Boot durch die Straßen New Orleans’ rudert, um notleidende Menschen aufzuspüren, mag er deswegen im Gegensatz zu anderen, wahrscheinlich viel mutigeren Einsatzkräften zwar namentlich in der Zeitung stehen, dies sollte aber seine Unterstützung an sich – Intention hin oder her – nicht entwerten. Gleiches gilt für Sänger und Sängerinnen aus aller Welt, die sich bei einer x-ten Aufwärmung eines Charity-Hits wie Do They Know It’s Christmas? beteiligen. Heute sieht es mittlerweile zwar unspektakulär aus, doch da waren schließlich einst auch die Originale, die in der Hochblüte der Musik-Charity zu Recht erfolgreich agierten – in den 1980ern.''
Tags:Musik, Kunst, Hilfsorganisationen, Spenden
Eine Darstellung des Sudan Dafur Konflikts. Die Daten und Fakten und die möglichen Friedensmissionen, die unter der Vorraussetzung, dass die AU und die UN mit der Basis eines gemeinsamen Ziels - dem Schutz der Würde des Menschen - zusammen arbeiten, um ei
Essay Nr. 34 |
2,106 Wörter (
ca. 5.3 Seiten ) |
11 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Der folgende Essay wird sich speziell mit der humanitären Katastrophe des Sudan-Darfur Konflikts beschäftigen, welcher bisweilen mehr als 200.000 Menschen das Leben gekostet hat und über 2 Millionen Vertriebene hervorbrachte.
Die Frage, wie es zu diesem Konflikt kam und weshalb es teils massive Schwierigkeiten gab eine internationale Friedensmission, geleitet durch die Vereinten Nationen (UN), in die Wege zu leiten, soll geklärt werden. Des weiteren richtet dieser Essay sein Augenmerk auf die theoretische Durchführung bzw. Inkraftsetzung von Friedensmissionen seitens der UN und den damit zusammenhängenden Problemen, welche auftreten können. Anhand empirischer Fakten des Sudan-Darfur Konflikts werden diese Umstände untermauert.
Outline:
Einleitung
Hauptteil
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
„Die Wurzeln der Darfur-Krise liegen in einer Kombination von Faktoren: die durch extreme Dürren verschärfte Ressourcenknappheit, Stammeskonflikte und das Gefühl der Bewohner Darfurs, an den Rand gedrängt und von den Gewinnen aus der Ölforderung im Sudan ausgeschlossen zu werden“ , sind zentrale Probleme des Konflikts.
Seit dem Jahre 2003 gab es unzählige Übergriffe der Sudanesischen Regierung, der NCP und derer in Auftrag stehenden Milizen, der Dschandschawid, eine berittene Nomadenarmee, auf die Bevölkerung Darfurs. „Dem Sudan wurde vorgeworfen, arabische Milizen zu bewaffnen, die als janjaweed dafür bekannt sind, wahllos schwarze Zivilisten in Darfur zu töten“ . Die Ursachen für den Konflikt reichen bis in die Kolonialzeit zurück, in der vornämlich Frankreich und Großbritannien die Grenzen zwischen der späteren Republik Sudan und dem Tschad ohne jegliche Beachtung der ethnischen Ausprägungen der Bevölkerung gezogen haben. „[…] Ihre Politik schuf [..] zugleich Bedingungen, die später zur Marginalisierung der nicht am Fluss gelegenen Teile Sudans beitrugen“ . Dieses Faktum war quasi der Grundstein der darauf folgenden Konflikte.
Tags:Politik, Konflikte
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Migration und Armut“. Es gibt viele Gründe, warum Menschen in Armut geraten, besonders betroffen sind Migranten, da sie in diversen Lebenslagen benachteiligt werden.
Seminararbeit Nr. 142 |
4,190 Wörter (
ca. 10.5 Seiten ) |
19 Quellen |
2009
$ 11.95
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Inhaltsangabe
Vier dieser Lebenslagen möchte der Autor in dieser Arbeit näher erläutern, dabei geht er speziell auf den Bereich der Bildung ein, da dieser auch einen wichtigen Teil in der Sozialpädagogik darstellt. Dabei soll vor allem das interkulturelle Lernen den Lesern näher gebracht werden. Dies ist eine Art von Lernen, welche man in Schulen und in Institutionen einführen kann, um den Umgang mit Migration den Migranten selbst und den Menschen des Ziellandes erleichtern zu können. Vor allem Schulen und Institutionen der Erwachsenenbildung haben die Möglichkeit, Migranten besser in das neue soziale Umfeld zu integrieren.
Zu Beginn der Arbeit werden wichtige Begriffe definiert, danach vier Lebenslagen erläutert, in welchen vor allem Migranten benachteiligt werden und warum diese zu Armut führen bzw. führen können. Im Bereich der Bildung geht der Autor näher auf das interkulturelle Lernen, hier auf dem Bereich des interkulturellen Lernens in der Schule und in der Erwachsenenbildung, näher ein.
Zum Schluss möchte der Autor noch darauf hinweisen, dass er zur besseren Lesbarkeit des Textes auf eine geschlechtsspezifische Formulierung verzichtet.
Outline:
Einleitung
Begriffserklärung Migration
Ursachen von Migration
Armut
Interkulturelles Lernen Risikofaktoren für Migranten
Arbeitslosigkeit
Wohnsituation
Personen ohne legales Aufenthaltsrecht
Ausbildung
Von der Ausländerpädagogik zum Interkulturellen Lernen
Interkulturelles Lernen in der Schule
Interkulturelles Lernen in der Erwachsenenbildung
Schlussfolgerungen
Textauszug
''Der Begriff „Migration“ wird in der Literatur nicht einheitlich definiert. Da Wanderungsprozesse ein sehr komplexes Thema sind, befassen sich die verschiedensten Disziplinen damit. Diese gebrauchen den Begriff in unterschiedlichster Weise und untersuchen ihn aus den verschiedensten Perspektiven. Die Definitionen des Begriffs sind somit von der jeweiligen Perspektive abhängig. (vgl. Treibel 1999: 17f)
Im Allgemeinen versteht man unter dem Terminus „Migration“ eine „Wanderung bzw. Bewegung von Individuen oder Gruppen im geographischen oder sozialen Raum, die mit einem Wechsel des Wohnsitzes verbunden ist“ (Duden-Fremdwörterbuch 1990).
Für Eisenstadt (1954,1 zit. n. Treibel 1999: 19) bedeutet „Migration“, „den Übergang eines Individuums oder einer Gruppe von einer Gesellschaft zur anderen“.
Migration bedeutet jedoch nicht allein eine räumliche Bewegung im Sinne einer Ortsveränderung. Sie führt auch zu einem einschneidenden sozialen Wandel, der sowohl die Wandernden selbst als auch die aufnehmende und abgebende Gesellschaft betrifft. Unterschiedliche Orientierungen und Verhaltensweisen stoßen aufeinander, soziale und ökonomische Strukturen verändern sich und verlangen den Menschen Verständnis und Akzeptanz ab. ''
Tags:Mirgration, Bildung, Erwachsenenbildung, Pädagogik, Sozialpädagogik
Überall, wo Menschen zusammen leben, braucht man Normen und Handlungsziele, damit Gesellschaft funktioniert. Regeln müssen aufgestellt werden, an deren Gültigkeit nicht zu zweifeln ist.
Seminararbeit Nr. 139 |
5,110 Wörter (
ca. 12.8 Seiten ) |
12 Quellen |
2009
$ 12.95
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Inhaltsangabe
In dieser Seminararbeit möchte der Autor zu Beginn allgemein auf den Utilitarismus eingehen, danach den Begriff des klassischen Utilitarismus nach Mill ausarbeiten. Er verzichtet dabei auf Literatur von Bentham, da sich Mill intensiver mit dem Utilitarismus auseinandergesetzt hat. Weiters wehrte er sich bereits gegen viele Punkte, welche bei Bentham stark kritisiert wurden. Es soll dabei geklärt werden, was der Utilitarismus besagt, was damit erreicht werden will und wie das Leben der Menschen, welche nach dieser Theorie ihr Leben führen, zu gestalten ist. Der Glücksbegriff nach Mill soll ausgearbeitet werden und wie Glück zu erreichen ist. Danach erläutert er den negativen Utilitarismus, er will versuchen zu klären, was dieser bezwecken möchte. Danach beschäftigt sich der Autor intensiv mit der Frage, ob wirklich nur das Leid universalisierbar ist, Glück aber nicht. Warum kann man Leid benennen und Glück nicht? Gibt es das eine ohne das andere überhaupt? Ziel der Arbeit soll sein, auf diese Fragen unter Berücksichtigung des geschichtlichen Hintergrundes eine Antwort zu finden.
Um diese Fragen auszuarbeiten, dienen dem Autor verschiedenste literarische Werke und Texte von Autoren, die Arbeit basiert vor allem auf dem Werk von John Stuart Mill und Arthur Kaufmann (genauere Angaben siehe Literaturverzeichnis). Durch Biographien von Mill und Popper soll der zeitgenössische Aspekt und die verschiedenen Betrachtungsweisen von Glück und Leid erläutert werden. Die Interpretation der Literatur basiert auf dem Konzept der geisteswissenschaftlichen Hermeneutik, der Phänomenologie, die sich am Verstehensbegriff von Wilhelm Dilthey orientiert.
Einleitung
Begriffserklärungen
Utilitarismus
Universalisierbarkeit
Der klassische Utilitarismus nach John Stuart Mill
Glück im klassischen Utilitarismus 7
Das Nützlichkeitsprinzip des klassischen Utilitarismus
Der negative Utilitarismus
Die Universalisierbarkeit der Begriffe „Glück“ und „Leid“
Der zeitgenössische Aspekt der Begründer Mill und Popper
Schlussfolgerungen
Literaturverzeichnis
Textauszug
Das Wort „Utilitarismus“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet Nutzen. Es ist eine philosophische Lehre, welche im Nützlichen die Grundlage des sittlichen Verhaltens sieht. Ideale Werte und Handlungen werden dabei nur anerkannt, wenn sie dem Einzelnen oder der Gemeinschaft nützen oder zum höchstmöglichen Glück der größtmöglichen Masse beitragen. Eine Handlung soll die Anzahl der positiven Werte nicht-moralischer Art, z.B. Glück, Reichtum, Gesundheit, Schönheit, Einsicht usw. vermehren. „Ein stets wiederkehrendes Problem für utilitaristische Werttheorien ergibt sich bei der Frage, wie die verschiedenen Wertvorstellungen zu vergleichen seien.“ (Hügli, Lübcke 1997, 645) Da sich Wertvorstellungen untereinander nur schwer vergleichen lassen, kann man eine Handlung aufgrund ihrer Konsequenzen nicht beurteilen. Dies ist jedoch die Vorstellung des Utilitarismus.
Heute kennt man verschiedenste Positionen des Utilitarismus: positiver, negativer, objektiver, subjektiver, hedonistischer oder idealer Utilitarismus. Die utilitaristische Ethik hat sich im Laufe der Zeit verändert, sie ist keine gleichbleibende Theorie. „Auch wenn die inneren Kontroversen zu keinem abschließenden Konsens geführt haben, läßt sich ein Kern herausdestillieren, der den wichtigsten Varianten gemeinsam ist.“ (Höffe 1992, 9) (vgl. Duden 1991, 3933; Höffe 1992, 9; Hügli, Lübcke 1997, 644f)
Tags:Philosophie, Gesellschaft, Antropologie
Der Klimawandel hat große Auswirkungen auf Menschen, Tier- und Umwelt. Diese Auswirkungen werden leider noch immer von Mitmenschen, Politik und Wirtschaft negiert, obwohl eine Bedrohung für unser Leben und Lebensräume besteht.
Hausarbeit Nr. 124 |
2,830 Wörter (
ca. 7.1 Seiten ) |
1 Quelle |
2009
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte des Klimawandels. Unser heutiges Wissen basiert auf Erkenntnissen von Forschungsergebnissen vergangener Zeit. Die Forschung wird mehr oder weniger intensiv weiter geführt. Forschungen und Gegenmaßnahmen erfordern Investitionen. Manche Länder investieren lieber in andere Forschungsfelder und nehmen auf ihre Umwelt keine Rücksicht.
Manche Mitmenschen glauben, dass die Erkenntnisse des globalen Klimawandels auf unsicheren Modellberechnungen beruhen, oder dass diese Computermodelle fehlerhaft sind. Diese Vermutungen stimmen aber leider nicht. Messdaten und physikalisches Verständnis sind die Basis dieser Wissenschaft. Über Modelle werden viele Perspektiven des Klimawandels berechnet. Der Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre wurde und wird gemessen und diese Daten beweisen auch, dass der Mensch der Verursacher für diese Misere ist. Unsere Nutzung aus fossilen Energien und aus der Isotopenmessung bestätigen diese These.
Outline:
Einleitung
Klimageschichte-Überblick
Klimaarchive
Die Frühgeschichte der Erde
Klimawandel über Jahrmillionen
Das Klima des Holozän-Grönland
Grönland
Eine plötzliche Warmphase
Eiszeitzyklen
Abrupte Klimawechsel
Zusammenfassung
Textauszug
Vor 4,5 Milliarden Jahren entstand unser Sonnensystem, aus einem Nebel am Rande der Milchstraße. Die Energie, welche die Sonne abstrahlt kommt von einer Kernreaktion, Wasserstoffkerne werden zu Helium verschmolzen. Die Sonne dehnt sich aus und strahlt immer heller
Berechnungen zeigen, dass die Erde während der ersten drei Milliarden Jahre vereist gewesen sein müsste. Geologische Spuren belegen, aber das größtenteils fließendes Wasser vorhanden war. Dieser Widerspruch wird als das Paradoxon der schwachen jungen Sonne genannt.
Wie ist dieser Widerspruch erklärbar? Um die schwächere Sonneneinstrahlung auszugleichen, war der Treibhauseffekt in der Frühgeschichte der Erde wesentlich stärker.
Welche Gase haben diesen stärkeren Treibhauseffekt verursacht? Kohlendioxid und Methan kamen wahrscheinlich in höherer Konzentration vor. Diese Annahme beruht aber nur auf Indizien und Modelle. Allerdings ist es kaum wahrscheinlich, dass Treibhausgase durch Zufall über Milliarden von Jahren im richtigen Maße abgenommen haben, damit die Sonneinstrahlung Zunahme ausgeglichen wird.
Tags:Konzentration von CO2, Strahlungshaushalt, Klimawandel, Umwelt, Natur, Erderwärmung, Global Warming
In Österreich sind bereits 460 000 Menschen von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen, das sind 15.5%, wobei diese Zahl stetig ansteigt; nicht zuletzt wegen der Weltwirtschaftskrise.
Essay Nr. 104 |
1,499 Wörter (
ca. 3.7 Seiten ) |
14 Quellen |
2009
$ 4.95
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In diesem Essay geht der Verfasser verstärkt auf die soziale Reaktion zur offensichtlichen Armut (sei es durch Bettler oder Spendenaufforderungen) der Gesellschaft ein und somit auch auf die Frage der sozialen Ungleichheit und der gesellschaftlichen Schichtung. Während diese Themen angegangen werden, fragt die Arbeit nach Auswegen bzw. Ideen für Auswege aus der Armut, der man nur zusammen entkommen könne, als eine gemeinsame Gesellschaft.
Outline:
Einleitung
Definition von sozialer Ungleichheit und der daraus folgenden Armut
Armutsgefährdung in Österreich
Die Reaktion der Gesellschaft auf die Konfrontation mit Armut
Wege zur Bekämpfung der Armut
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Seit Jahrhunderten sind manche Menschen besser als andere gestellt, dies begann bereits in der Antike, in der Sklaven unter schlechteren Umständen lebten als Bürger. Wesentlich kann zusammengefasst werden, dass die soziale Ungleichheit mit dem Einführen von Besitz entstand und durch die Industrialisierung ein noch breiterer Abstand zwischen „Arm“ und „Reich“ gebildet wurde.
In einem Land wie Österreich schien Armut jedoch bis 1990 als
„peripheres, ein fremdes Thema, möglicherweise andernorts in fernen Ländern oder Kontinenten, nicht aber bei uns beheimatet. Armut und Armutsforschung wurden von Politik und Wissenschaft gleichermaßen nahezu ignoriert“ (Stelzer-Orthofer 2008, S. 33).
Durch die steigende Arbeitslosigkeit und vor allem mittels der Initiativen der Europäischen Union, welche beim Lissaboner Gipfel 2000 zu einer „Wende in der europäischen Politik gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ geführt haben, wurde das Thema Armut und Armutsbekämpfung in Österreich in die politische und sozialwissenschaftliche Diskussion miteinbezogen und somit aus derer Abstinenz in die Öffentlichkeit gezogen (Hartmann 2002, S.165).''
Tags:Politik, Wirtschaftskrise, Austria, Europa