In dieser Arbeit geht es um Kants ''Metaphysik der Sitten''; sie bildete eines der frühesten Projekte Kants zur Umgestaltung der Philosophie.
Seminararbeit Nr. 130 |
3,560 Wörter (
ca. 8.9 Seiten ) |
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2009
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Inhaltsangabe
Kants Metaphysik der Sitten sollte ursprünglich vor einer Methodenschrift zur Metaphysik verfasst werden. Tatsächlich erschien sie 1797, 30 Jahre nach der ersten Ankündigung. (Vgl. Irrlitz 2002: 448 f.) Kant führt seine Ethik 1785 in der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aus. Er erhebt den kategorischen Imperativ zum ethisches Prinzip und entwickelt eine Idee der Freiheit als notwendige Voraussetzung für die praktische Vernunft. Die grundlegende Frage der kantischen Ethik lautet: „Was soll ich tun?“ Kant untersuchte die Frage vorbereitend in der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785) und beantwortete sie endgültig mit der Kritik der praktischen Vernunft (1788). Kants theoretische Überlegungen zur Ethik bestehen aus drei Elementen: Dem sittlich Guten, der Annahme der Freiheit des Willens und der allgemeinen Maxime des kategorischen Imperativs. Kant musste nachweisen, dass „Freiheit möglich ist“, sprich, dass jeder Mensch einen freien Willen hat und argumentierte dies wie folgt: Der Mensch ist als intelligibles Wesen ist im Gegensatz des rein instinkt- und triebgesteuerten Begehrungsvermögens der Tiere in der Lage, in der Vernunft unabhängig von sinnlichen Einflüssen zu denken und zu entscheiden. So steht unser Sollen oft quer zu unseren eigenen Trieben, Neigungen und Wünschen.
Diese Tatsache, dass wir fähig sind gegen die eigene Sinnlichkeit (den eigenen Schweinehund) sittlich und moralisch zu handeln verschafft uns also im Unterschied zum Tier eine „praktische Freiheit“ (KrV A802/B830, zitiert nach Helferich 2005: 258), wir sind als vernunftbegabte Wesen nicht fremdbestimmt (heteronom), sondern selbstbestimmt (autonom). Sittlichkeit erscheint also als Moment der Vernunft, das auf praktisches Handeln gerichtet ist. Sie ist eine regulative Idee, die im Menschen a priori vorhanden ist bzw. wie Kant auch formuliert: Das Sittengesetz ist in den Menschen angelegt, die Aufgabe der Philosophie solle darin bestehen, dies näher auszuführen. Die Pflicht, dem Sittengesetz zu folgen ist Pflicht wie auch Basis und Garant unserer Freiheit, denn ohne die Sittlichkeit wäre der Mensch ein reines Sinnenwesen und damit unfrei.
Textauszug
Die Schrift „Metaphysik der Sitten“ gliedert sich in zwei Teile: In die Rechts- und in die Tugendlehre, wobei ehemals beide Teile als getrennte Bücher erschienen. (Vgl. Irrlitz 2002: 473) Der Tugendlehre ist ein allgemeiner Teil vorangestellt, der mit den Willensmaximen von Handlungen beginnt. Die darauf folgende Ethik als Pflichtenlehre erscheint in zwei Teilen als Pflichten gegen sich selbst und Pflichten gegen andere. Kants Tugendlehre weist darauf hin, dass man die Tugend nicht als die Fertigkeit in freien und gesetzmäßigen Handlungen definieren könnte. Das moralische Spezifikum sitzt im Vorsatz, im Willen zu bestimmten Handlungen.
Die moralische Gesetzgebung geht von unserer Vernunft aus (und nicht vom Verstand), diese Vernunft gibt uns das Sittengesetz. Wenn wir uns moralisch verhalten wollen, also das Sittengesetz zum Bestimmungsgrund machen, hat die praktische Vernunft Priorität und leitet die Willkür an. Wille hat keinen eigenen Bestimmungsgrund sondern ist die praktische Vernunft selbst. Der Kategorischer Imperativ ist also „dunkel in uns angelegt“ (Ⅷ, 321), quasi als Faktum der Vernunft. Wir leiten ihn nicht irgendwoher ab.
Kant versuchte, auf die Frage „Was soll ich tun?“ ein Ergebnis zu finden, dass der Selbstständigkeit der menschlichen Persönlichkeit gerecht wird, ohne dass über dieser Selbstständigkeit und Selbstverantwortung der Blick auf die Mitmenschen verloren geht.
Tags:Metaphysik der Sitten, Ethik, Philosophie, kategorischer Imperativ
Hausarbeit zu einem Vortrag von Prof. Arno Böhler an der Uni Wien, der sich mit dem Thema Körperlichkeit und Philosophie auseinandersetzt. Zitate und Verweise u. a. auf Nietzsche, Aristoteles und Platon.
Hausarbeit Nr. 181 |
2,100 Wörter (
ca. 5.3 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die vorliegende schriftliche Arbeit beschäftigt sich mit dem Vortrag von Arno Böhler, den er am 24. 11. 2008 im Rahmen der Ringvorlesung „Methoden und Diszipline der Philosophie“ hielt. Die Thesen und Ausführungen des Vortragenden werden durch Darstellungen aus der Sekundärliteratur sowie dem schriftlichen Vorlesungskonzept von Arno Böhler ergänzt.
Textauszug
Nietzsche und die Kunst
In seinem berühmten philosophischen Jugendwerk „Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik“ (1872) entwickelte Nietzsche eine völlig neue Deutung der griechischen Kultur, die sich aus dem Gegensatz der beiden Gottheiten Dionysos und Apollo begründete. Apollo
verkörpert für Nietzsche das Prinzip des Individuums (principium individuationis). Das Individuum, die einzelne menschliche Person, bestimmt sich durch Bewusstsein und Abgrenzung von seiner Umgebung. Dionysos hingegen ist der Gott des Rausches und der Musik. Er verkörpert die Sehnsucht, die Grenzen der Alltagswelt zu durchbrechen und, sich im Rausch oder der Hingabe an den Tanz zu verlieren und das Gefühl des Einsseins mit den anderen Menschen und der Natur zu empfinden. Nietzsche zeigte, dass die einzigartige Leistung der griechischen Tragödie in der Verschmelzung beider Prinzipien, des Dionysischen und des Apollinischen, liegt. Zudem könne das Leben überhaupt nur in der erfahrenen Spannung beider Prinzipien richtig gelebt werden. Nietzsche argumentiere, dass wir eine der griechischen Tragödie verwandten Kunst bedürfen, denn nur eine solche Kunst könne eine tiefere Erfahrung des Lebens bzw. der Welt vermitteln.
Denn nur eine echte Kunst kann an Grenzerfahrungen des Daseins wie Liebe oder Tod heranführen und zugleich vermöge nur sie als Kunst, Spiel oder schöner Schein das Leben über den Schmerz alles Lebens zu trösten.
Tags:Kunst in der Philosophie, Sprechakttheorie, künstlerische Produktion, Nietzsche
Die Meisterleistung Schmidtscher Realpolitik in der schwierigen Ausgangslage der Bundesrepublik im Ost-West-Konflikt.
Essay Nr. 219 |
10,550 Wörter (
ca. 26.4 Seiten ) |
17 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
In seine Zeit als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland fällt auch der NATO-Doppelbeschluss vom 12. Dezember 1979, an dem der deutsche Bundeskanzler maßgeblich beteiligt war. Der NATO-Doppelbeschluss ist als politische Antwort auf die Stationierung neuer nuklearer Mittelstreckenraketen von sowjetischer Seite zu verstehen.
In dieser Arbeit soll die Rolle Helmut Schmidts bis hin zur Einigung der NATOVerteidigungsminister auf dem NATO-Doppelbeschluss näher untersucht werden
Textauszug
Der bedeutende Stellenwert des damaligen deutschen Bundeskanzlers, ist nur zu erfassen, wenn zuvor die strategische Struktur des Ost-/Westkonfliktes und einige grundlegende politische Entwicklungen der 60er und 70er Jahre erläutert werden.
In diesem Rahmen kann Schmidts kontinuierliches außenpolitisches Drängen nach einem atomaren Gleichgewicht in Europa gedeutet werden.
Tags:Helmut Schmidt, Geschichte der deutschen Sozialdemokratie, NATO Doppelbeschuss
In dieser Arbeit wird die Evlution des Menschen, der klare Stammbaum unserer Spezies erklärt.
Essay Nr. 147 |
5,840 Wörter (
ca. 14.6 Seiten ) |
10 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Der Autor geht auf die Gründe für die evolutionären Veränderungen unserer Vorfahren ein. Insbesondere befasst er sichh in dieser Arbeit mit der Evolution des menschlichen Gehirns in der Hoffnung, dass man daraus auch auf die Evolution des Geistes schließen kann.
Eine Arbeit mit interessanten Tatsachen, Thesen und Theorien.
Outline:
Titelblatt
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Die Primaten
Das Känozoikum
Die Hypothesen zur Evolution des Menschen
Das Tier-Mensch-Übergangsfeld
Die weitere Entwicklung und Verbreitung der Hominiden
Die Sippschaft des Sapiens
Die Verbreitung der Hominiden
Der Übergang zum aufrechten Gang
Geistige Spezialisierung als Schlüssel zur Anpassungsfähigkeit
Die Geistige Evolution
Die Entstehung der Sprache
Schlusswort
Quellen
Anhang
Textauszug
Der Mensch gehört zu der Ordnung der Primaten.
Zu dieser Ordnung gehören Säugetiere ganz unterschiedlichen Evolutionsnivaus, wie man an den sich steigernden Begriffen, Halbaffe, Affe, Menschenaffe, Mensch, erkennt. Deshalb ist es auch sehr schwierig allgemeine Merkmale zu definieren. Verallgemeinert haben Primaten ein gut ausgebildetes visuelles System, das Endhirn entwickelt sich im Gegensatz zum Riechhirn sehr progressiv. Außerdem besitzen sie kennzeichnende Molaren.
Ihren Ursprung hat die Ordnung in der späten Kreide. Der erste bekannte Vertreter war der Purgatorius. Dieses kleine Säugetier lebte wie alle frühen Primaten in den Bäumen und ernährte sich hauptsächlich von Insekten. Aus dieser Art zu leben stammen auch die frühen Merkmale dieser Gattung. Die Augen verlagerten sich nach vorne, was ein binokulares Sehen ermöglichte und unabdingbar für die Fortbewegung in den Bäumen war. Das Riechorgan bildete sich zusammen mit dem Riechhirn zurück. Hände und Füße sind primär Greiforgane, die große Zehe ist fast immer opponierbar und ermöglicht einen festen Griff. Das Gehirn bildet sich verstärkt aus, da das Tier sich im Drei-Dimensionalen Raum der Baumkronen gut orientieren muss. Die wenig differenzierten frühen Primaten stellten optimales evolutionäres Material für eine große Artenvielfalt dar. Im Eozän spalteten sich die Lemurenartigen vom Hauptzweig ab und bald darauf die Tarsiidae. Den Hauptzweig bildeten die Simiae (die Affen). Dieser spaltete sich im Oligozän in die Catarrhini (zu denen heute die Altweltaffen sowie der Mensch gehören), und in die Platyrrhini, die Neuweltaffen.
Tags:Naturkunde, Kulturgeschichte, Anfänge der Menschheit
In deser Arbeit wird das Leben in der DDR anhand des Buches „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ von Thomas Brussig und des Films „Das Leben der Anderen“ behandelt.
Hausarbeit Nr. 38 |
1,530 Wörter (
ca. 3.8 Seiten ) |
2 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
In diesem Exposé soll herausgearbeitet werden, wie das tägliche Leben in den 80er Jahren in der Deutschen Demokratischen Republik eingeschränkt war. Alle Beispiele werden dem Film „Das Leben der Anderen“ und dem Buch „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ entnommen.
Im Folgenden werden also die Ergebnisse dieser Arbeit an zahlreichen Beispielen und Passagen im Film und im Buch erläutert sowie eine deutliche Zusammenfassung die eingeschränkte Lebensweise in der DDR deutlich zeigen. Einleitend wird in einigen Sätzen das Geschehen in den beiden verwendeten Medien erwähnt.
Outline
Einleitung
Haupteil
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Der Film „Das Leben der Anderen“ zeigt in einer spannend-lockeren und emotionalen Weise die Einschränkungen des täglichen Lebens zweier Künstler, Schriftsteller Georg Dreymann und seine Lebensgefährtin Christa-Maria Sieland (im Folgenden mit CMS abgekürzt), die Schauspielerin ist, und deren Verhältnis zur DDR, ihre Überwachung und den Druck, den dieser Staat auf sie ausübt. Beide werden aufgrund eines Verdachts eines Staatssicherheit-Hauptmanns, Bruno Hempf, der CMS zu einer Affäre mit ihm zwingt, überwacht.
Im Roman „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ von Thomas Brussig wird aus der Sicht des Jungen Michael (im Buch meistens Micha genannt) das Leben der Jugend in der DDR erzählt. Das Buch ist in einem ironischen Ton verfasst. Der Druck und die Überwachung, den dieses System auf jeden ausübt wird nicht offen, sondern immer ironisch und nebenbei erwähnt
Tags:Staatssicherheit, Fall der Mauer, Deutschland, Politik
Der blinde Geronimo und sein Bruder
Arthur Schnitzler
Hausarbeit Nr. 228 |
1,074 Wörter (
ca. 2.7 Seiten ) |
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2011
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Inhaltsangabe
Arthur Schnitzler wählt die auktoriale Erzählweise, die Informationen werden hier nachgetragen, er weiß über die Geschichte von Anfang bis zum Ende Bescheid. Auf der Seite 59 wechselt er in die personale Erzählform, hier arbeitet er mit zeitdeckenden Mitteln und wendet die erlebte Rede an.
Textauszug
Der blinde Geronimo und sein Bruder
Arthur Schnitzler
Der Schriftsteller beginnt seine Erzaehlung mitten im Geschehen - medias in res.
Arthur Schnitzler waehlt die auktoriale Erzaehlweise, die Informationen werden hier nachgetragen, er weiss ueber die Geschichte von Anfang bis zum Ende Bescheid. Auf der Seite 59 wechselt er in die personale Erzaehlform, hier arbeitet er mit zeitdeckenden Mitteln und wendet die erlebte Rede an.
In einer Rueckblendung holt der Erzaehler Abschnitte aus der Zeit vor dem Erzaehlverlauf nach. Schnitzler blendet die Kindheit der beiden Geschwister ein, er gibt den Lesern Einblicke in das Wirtshaus und deren Besuchern und AngestelltInnen. Er nennt den Ort der Handlung (Suedtirol). Weiters arbeitet Schnitzler mit der Vorausdeutung, z.B. sieht der Arzt die vollstaendige Erblindung Geronimos voraus.
Die Geschichte des blinden Geronimo handelt in den Sommermonaten und im Herbst. Teilweise passieren die Geschehnisse im Wirtshaus in der Nacht (Diebstahl der Geldboerse).
Ein Tempuswechsel beginnt mit dem ersten Verb in Praesens, .... Die Tuer schliesst nicht - er braucht jetzt nur Mut - ja, und Glueck!
Schnitzler setzt viele Verben der Wahrnehmung, wie z.B. Er lugt ins Zimmer... Er horcht auf...
Tags:Schnitzler, Blind, Bruder
Diese Hausarbeit liefert einen zusammenfassenden Überblick über die Psychologie der makroökonomischen Prozesse.
Hausarbeit Nr. 187 |
3,300 Wörter (
ca. 8.3 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Arbeit baut auf den Texten Kirchler, Erich M., Wirtschaftspsychologie – Grundlagen und Anwendungsfelder der ökonomischen Psychologie, und Wiswede, Günter,
Einführung in die Wirtschaftspsychologie, auf.
Inhaltsverzeichnis
1.) Überblick über die Psychologie makroöko-nomischer Prozesse
2.) Vertiefung eines Teilbereiches
3.) Forschungsdesign zum gewählten Teilbereich
4.) Quellenverzeichnis
Textauszug
Liegt in der Makroökonomie das Augenmerk noch auf den Teilnehmern einer Wirtschaft, also den Wirtschaftssubjekten wie Käufern, Anbietern oder Haushalten, so rückt bei der Makroökonomie die Gesamtwirtschaft in den Fokus. Der Rahmen der wirtschaftlichen Betrachtung wird also um einiges größer, und es werden Themen wie der Wirtschaftskreislauf oder das gesamte Wirtschaftsgeschehen und dessen Entwicklung, Störung oder Verhältnis zu den Wirtschaftsteilnehmern beleuchtet. Trotz diesem allgemeineren und ebenso distanzierteren Blick auf die Wirtschaft, fallen jedoch die Wirtschaftsteilnehmer oder Wirtschaftssubjekte keinesfalls aus diesem angelegten Betrachtungsrahmen heraus. Der Mensch und sein Handeln bilden schließlich die Basis einer jeden Wirtschaft und machen diese somit erst möglich. Dementsprechend liegt also der Einfluss auf die Entwicklung, den Fortlauf und die jeweilige Ausprägung der Gesamtwirtschaft bei dessen Teilnehmern. Sie entscheiden, verhalten und bewegen sich schließlich in dem gesamtwirtschaftlichen System und geben dessen Richtung vor, bestimmen aktiv die Entwicklung mit.
Nicht zuletzt gründen sich diese, für die Gesamtwirtschaft richtungsweisenden Handlungen auch auf das jeweilige Erleben der Akteure.
Tags:Wirtschaftsforschung, Makroökonomie, Psychologie
Was verbindet Soul Jazz mit dem viel größeren und geschichtlich schwergewichtigeren Begriff der Soul Music?
Hausarbeit Nr. 65 |
5,750 Wörter (
ca. 14.4 Seiten ) |
9 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Verwandtschaft des Soul Jazz zur Soul Music und versucht anhand des Beispiels von Jimmy Smith und Minor Chant von Stanley Turrentine musiktheoretische Eigenschaften analytisch festzuhalten, die den Kern des Soul Jazz begleiten und gleichzeitig markante historische Einflüsse aufzeigen.
Outline:
Jimmy Smith und der Soul Jazz
Abstract
Einleitung
Soul Jazz
Jimmy Smith
Hammond Orgel
Minor Chant
Überblick
Analyse
Fazit
Quellenverzeichnis
Literatur
Textauszug
''Mitte der 1950er bildete sich aus dem Hard Bop unter verstärktem Einfluss von Blues und Gospel eine deutlich afroamerikanisch geprägte Form des Jazz – der Soul Jazz. Die Verwandtschaft zu Soul Music ist vielmehr eine musikkulturelle, denn eine stilistische. Zwar findet man in den charakteristisch einfachen, einprägsamen, singbaren und repetitiven Themen Gemeinsamkeiten hinsichtlich sakraler Gewohnheiten in farbigen Glaubensgemeinschaften wie zum Beispiel Predigten, „Call and Response“-Patterns oder plagale Kadenzen, die man durch einen gemeinsamen Vorfahren auch zu den Grundeigenschaften des Soul zählen kann, doch lassen sich dort viele Merkmale an der vokalen Darbietung festmachen, die im Soul Jazz keine Rolle spielt. Im Gegensatz zum Soul Jazz ist der Begriff der Soul Music außerdem durch stilistische Inhomogenität in musikalischem Kontext relativ unscharf definiert. Dennoch lässt sich eine parallele Entwicklung der beiden Sparten nicht von der Hand weisen: beiden Bereichen steht unter anderem ein „Back to the roots“-Gedanke afroamerikanischer Musiker zugrunde – eine Besinnung auf Wurzeln wie Blues und Gospel; auf eingängige, vermeintlich gemeinschaftliche Musik für jedermann. Der Begriff „Funk“ (bzw. „funky“) spiegelt nicht nur stilistisch diese Bodenständigkeit wider und ist im musikalischen Zusammenhang von Soul Jazz nicht wegzudenken.''
Tags:Musik, Jazz, Kultur, Soul
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit einem Aspekt der Palliativpflege, nämlich den letzten pflegerischen Tätigkeiten für die Patienten nach deren Tod und die Hilfe für ihre Angehörigen.
Hausarbeit Nr. 194 |
4,029 Wörter (
ca. 10.1 Seiten ) |
14 Quellen |
2010
$ 10.95
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Inhaltsangabe
Palliative Care als ganzheitliches Pflege- und Behandlungskonzept zur Behandlung und Versorgung schwerstkranker Patienten umfasst ein breites Spektrum pflegerelevanter Themen. Nach dem Ableben eines Patienten müssen zum einen eine Reihe von Maßnahmen getroffen werden und zum anderen beginnt die Phase des Abschiednehmens. Dies betrifft nicht nur die Angehörigen, sondern ebenso das Pflegepersonal, das einerseits der täglichen Belastung dieser Arbeit ausgesetzt ist und andererseits immer wieder neu diesen Prozess bewältigen muss.
Textauszug
Die oben beschriebenen Symptome, Definitionen und Trauerphasen sind als eine völlig normale Reaktion auf den Tod nahestehender Personen anzusehen. Von einem erschwerten oder pathologische Trauerprozess ist dann zu sprechen, wenn eine Fixierung in bestimmten Phasen stattfindet oder eine Verzerrung und/oder Übertreibung. Von einer pathologischen Trauerreaktion ist also auszugehen, wenn einzelne Phasen der normalen Trauer sich über einen ungewöhnlich langen Zeitraum ausdehnen oder sich übermäßig intensiv äußern. Die Bedingungen, die dazu führen, dass Trauer nicht als normaler Prozess durchlebt wird, sondern sich zu einer »Krankheit« entwickelt sind vielfältig:
· Plötzlichkeit und fehlende Antizipation
· Gewalt, Verletzung, Zerstörung
· Vermeidbarkeit und/oder Zufälligkeit
· Verlust eines Kindes
· gleichzeitiger oder zeitnaher Verlust mehrerer Personen
· Selbsttötung
· Tode, bei denen die Leiche nicht gefunden wird
· gesellschaftlich nicht akzeptierte Todesumstände, z. B. Tod des Ehemanns bei seiner Geliebten.
Tags:Behandlungskonzept, Pflegeverfahren, Palliativpflege, Sterbebegleitung
Derzeit ist PISA wohl als Grundlage der Bildungs-Homöostase zu bezeichnen, da es versucht, einen festgelegten Status aufrechtzuerhalten und diesen effektiv in nahezu allen beteiligten Ländern zu verankern. In dieser Arbeit wird die Pisastudie analysiert.
Seminararbeit Nr. 83 |
2,950 Wörter (
ca. 7.4 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Konstitutionsprobleme der Bildungswissenschaft“ wurde das Spannungsfeld von Bildungstheorie und Bildungsforschung anhand des Praxisbeispiels PISA diskutiert. Im Zuge dessen erfolgte die intensive Auseinandersetzung mit Texten über PISA und damit einhergehenden Thematiken, z.B. Bildungsstandards. Durch die inhaltliche Vielfalt und Breite des Seminars war es nicht möglich, auf jeden Teilaspekt genauestens einzugehen; daher konzentriert sich diese Arbeit auf die Konsequenzen des neuen Steuerungskonzepts in gegenwärtiger Bildungsreform. Es stellen sich folgende Fragen: Ist PISA ein Steuerungskonzept? Inwiefern kann PISA steuern und wodurch? Was kann mittels einer Steuerung erreicht werden?
Outline:
Einleitung
PISA als Steuerungskonzept?
Basiskompetenzen, Feedback und Steuerung
Wozu überhaupt Steuerung?
Konsequenzen einer Steuerung
Was hat sich durch PISA geändert?
Wozu überhaupt PISA?
Resümee
Literaturverzeichnis
Textauszug
Aus dem zweiten Kapitel dieser Arbeit ist bereits bekannt, dass PISA ein
Steuerungssystem ist und dieses mittels Basiskompetenzen operiert. Wichtig bei diesem Zusammenhang ist die Einbeziehung der Komponente des Feedbacks. Merkens (2007, S. 83) meint dazu, dass PISA sowie TIMMS und IGLU „zu einer Verbesserung des Bildungssystems beitragen können. Diese Annahme kann nur zutreffend sein, wenn man davon ausgeht, dass über Rückmeldungen steuernd in das Bildungssystem eingegriffen werden kann“. Die Messung und Veröffentlichung von Basiskompetenzen ist ein Feedback, das über die Qualität (des Bildungssystems) Auskunft gibt. Feedback, allen voran die negative Rückmeldung, veranlasst zu Handlungen, die zum gewünschten und bislang nicht oder nur
teilweise erreichtem Ziel führen sollen. Der Kreislauf schließt sich damit und das Steuerungskonzept geht auf. Das heißt auch, gemäß Merkens (2007), dass der Output zum Indikator der Rückmeldung wird (traditionell wurde eigentlich immer mittels Inputsteuerung gearbeitet). Konkreter: Das, was SchülerInnen leisten, ist die Grundlage der Feststellung, was
sie gelernt haben, ergo dessen was das System Schule zu leisten fähig ist – und das wiederum ist die Basis dessen, was verändert werden soll. Sinngemäß könnte man nun meinen, dass sich Schüler auf diese Weise „ihr eigenes Grab schaufeln“ (was überspitzt negativ formuliert ist) – dem ist jedoch nicht so. PISA wird im 3-Jahres-Rhtythmus durchgeführt (wobei die Schwerpunktmessung zyklisch auf unterschiedlichen Basiskompetenzen aufbaut), das bedeutet nichts anderes, als die Tatsache, dass sie (um beim zuvor genannten Sprichwort zu bleiben) der nachfolgenden Generation das Grab schaufeln. Das ist unter anderem deswegen problematisch, weil die Schwächen einer Generation nicht zwingend auch die der nächsten
Generation sind und weil die „Betroffenen“ nichts mehr von Verbesserungsaktionen haben, da diese einfach zu spät erfolgen und daher ein anderes Zielpublikum treffen/erreichen.
Tags:Bildung, Studien