In dieser Arbeit wird geklärt, warum Musik gerne für Charity genutzt wird, um Menschen in Not zu helfen.
Hausarbeit Nr. 69 |
2,320 Wörter (
ca. 5.8 Seiten ) |
8 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
Musik hilft. Schon als Embryo wird man durch musikalische Eindrücke beeinflusst. Kinder, die ein Instrument zu beherrschen lernen, weisen gegenüber „unmusikalischen“ Probanden erhöhte Konzentrationsleistungen und folglich bessere Schulnoten auf. Musiktherapie wird in der Psychiatrie, Neurologie bis hin zur Geriatrie erfolgreich angewandt. Jeder Mensch kann ein Musikstück oder -genre nennen, das ihm hilft, sich zu entspannen, oder ihn in eine andere gewünschte Gemütslage zu versetzen. Musik sei völkerverbindend heißt es so schön, doch in so mancher Notlage ist schlicht und einfach materielle Hilfe notwendig.
Durch Veranstaltungen aller Art Geld für einen guten Zweck aufzutreiben, ist heutzutage geradezu üblich. Ein groß angelegtes Gala-Dinner mit betuchten Gästen vermag sicherlich schöne Summen einzubringen, den breiteren „Markt“ spricht aber wohl die Ebene der Popularmusik an. Ein Live-Konzert bringt zehntausende Gleichgesinnte zusammen – treten mehrere Stars auf der gleichen Bühne auf, können große Fanbases vereint werden. Mehrere Millionen von Käufern spricht schlussendlich eine gut promotete Single für den Massenmarkt an – ein ansprechendes Musikvideo kann in Zeiten von MTV und VIVA bekanntlich zusätzlich Wunder vollbringen. Der Vorteil an Charity-Records ist, dass jeder Konsument berechtigterweise das Gefühl hat, durch den Kauf etwas für wohltätige Zwecke beigetragen zu haben, obwohl es eigentlich die Künstler sind, die den Lohn ihrer Arbeit an karitative Organisationen weiterleiten und die Masse das Musikstück eventuell ohnehin gekauft hätte – eine Win-Win Situation. Die entsprechenden Songs haben es nicht einmal unbedingt notwendig, Meisterwerke zu sein: Treffen sie künstlerisch ohne riskante Experimente den Nerv der Zeit und finden sich entsprechend wohlklingende Namen auf der Liste der Autoren beziehungsweise Interpreten, werden bei gezielter Promotion die Verkaufszahlen ansprechend genug sein, um die Maschinerie ins Rollen zu bringen – gerade in einer Zeit, in der Kollaborationen mehrerer Künstler stark im Trend liegen. Kitsch ist dabei meist unumgänglich.
Outline:
Einleitung
Menschen in Not
Charity-Singles
Charity-Konzerte
Abschlussbemerkung
Quellen
Textauszug
''Langanhaltende Probleme der Welt wie zum Beispiel Hungerleiden in Afrika oder auch spontane Katastrophen wie Hurricane Katrina 2005, der Tsunami 2004 oder die Terroranschläge 2001 veranlassen Künstler aus aller Welt ihr Mitgefühl zu zeigen und aktiv mitzuhelfen. Viele werfen den sogenannten Stars vor, entsprechende Situationen bloß zur eigenen Publicity auszunutzen, doch selbst in den Fällen, in denen solche Anschuldigungen zutreffen mögen und der Wille zur Hilfe nicht gänzlich im Vordergrund steht, bleibt das Resultat gleich: Es wird gehandelt beziehungsweise werden Mittel zur Verbesserung der Lage aufgetrieben. Wenn ein Sean Penn im Boot durch die Straßen New Orleans’ rudert, um notleidende Menschen aufzuspüren, mag er deswegen im Gegensatz zu anderen, wahrscheinlich viel mutigeren Einsatzkräften zwar namentlich in der Zeitung stehen, dies sollte aber seine Unterstützung an sich – Intention hin oder her – nicht entwerten. Gleiches gilt für Sänger und Sängerinnen aus aller Welt, die sich bei einer x-ten Aufwärmung eines Charity-Hits wie Do They Know It’s Christmas? beteiligen. Heute sieht es mittlerweile zwar unspektakulär aus, doch da waren schließlich einst auch die Originale, die in der Hochblüte der Musik-Charity zu Recht erfolgreich agierten – in den 1980ern.''
Tags:Musik, Kunst, Hilfsorganisationen, Spenden
In dieser Arbeit geht es um Rossinis Sei Sonate a quattro, eine seiner ältesten erhaltenen Kompositionen, die ursprünglich für zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass konzipiert wurden.
Hausarbeit Nr. 88 |
1,820 Wörter (
ca. 4.6 Seiten ) |
7 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
Im Sommer 1804 komponierte Rosini im Alter von zwölf Jahren laut eigenen Angaben in nur drei Tagen seine Sei Sonate a quattro als Gast von und für Agostino Triossi, seinem befreundetem Mäzen und Amateur-Kontrabassisten, in Conventello, nahe Ravenna, wo sie im Zuge regelmäßiger Musikabende durch Rossini (zweite Violine), Triossi selbst (Kontrabass) und zwei von dessen Cousins (erste Violine, Violoncello) auch aufgeführt wurden. Jahre später bezeichnete der Komponist diese Jugendwerke in einer schriftlichen Anmerkung im Autografen als „orrende“ (fürchterlich), rechtfertigte sich gleichzeitig damit, damals noch keine Ausbildung im Generalbasssatz gehabt zu haben, und bekrittelte die „cagnescamente“ (hundshafte) Aufführung, wobei er selbst noch „il meno cane“ (der geringste Hund) gewesen sei.
Es ist also anzunehmen, dass Gioacchino Rossini diese frühen Werke in Hinblick auf die mögliche Besetzung – insbesondere für Triossis Kontrabass – auf solch für 1804 unkonventionelle, nicht mehr ganz zeitgemäße Weise geschrieben hat.
Der Autor erklärt Editionen und Aufführungspraxis, geht auf den Titel und Struktur ein und schreibt nach ausführlicher Analyse sein sehr interessantes Resümee über Rosinis Sonate.
Textauszug
"Erst nach der Wiederentdeckung durch Alfredo Casella 1942 in der Library of Congress, Washington DC, erschien die Komposition 1954 in der Originalfassung in Quaderni Rossiniani, editiert von Lino Liviabella mit Vorwort von Alfredo Bonaccorsi. Bis dahin waren nur fünf der sechs Sonate a quattro für die klassische Streichquartettbesetzung (zwei Violinen, Viola, Violoncello) aus 1826 für Flötenquartett (Flöte, Violine, Viola, Violoncello) 1828 und für Bläserquartett (Flöte, Klarinette, Horn, Fagott), erstmals erschienen 1828-29, bekannt. Ob diese anonymen Transkriptionen von Rossini selbst stammen darf nicht zuletzt aufgrund der Notizen im Autografen des Originals und der Tatsachen, dass die Werke für einen Kontrabassisten geschrieben wurden und zumeist die Sonata No. 3 fehlt, stark bezweifelt werden. »Bonaccorsi pointed out that it was significant that the third sonata had been omitted, since it includes a set of variations for double bass which would lose their point when played on any other instrument.« Heute werden die Sei Sonate a quattro hauptsächlich im Streichorchester aufgeführt.''
Tags:Musik, Oper, Klassische Musik
Die folgende Arbeit bezieht sich auf das 2006 erschienene Buch Gewaltmusik - Musikgewalt: Populäre Musik und die Folgen von Klaus Miehling – insbesondere auf das Kapitel 2.1.4. mit dem Titel Wahnsinn.
Hausarbeit Nr. 67 |
3,505 Wörter (
ca. 8.8 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Der Autor führt also den Begriff der „Gewaltmusik“ ein und bezieht sich dabei auf Musik, die seines Erachtens mit solch starken Aggressionspotential ausgerüstet ist, dass sie selbst Gewalt auszulösen vermag. So macht er für seine These relevante Parameter wie Schlagzeug, Verzerrung der Klänge, Lautstärke, synkopierte Rhythmen, Monotonie, Tempo und ähnliche aus, die einen Großteil der Popularmusik abdecken, wobei sogenannte E-Musik, zumindest bis ins 19. Jahrhundert, davon kaum berührt wird. Die für Miehling ethisch weniger vertretbare Musik führt beim Hörer zu Straffälligkeit, Verluderung der Sitten und Umkehrung des Religiösen. Auch einen Zusammenhang mit Wahnsinn oder Geisteskrankheit will der Autor gefunden haben, wie ab nun erläutert werden soll.
Einleitung
Zwischen Genie und Wahnsinn
Geschichte des Begriffs Wahnsinn im Abendland
Christlich-religiöse Vorstellungen
Genies
Musik und Trance
Beispiele
Marylin Manson
KISS
Lordi
Ozzy Osbourne
Alice Cooper
Bloodhound Gang
Charles „Buddy“ Bolden
Free Jazz
Die Metalszene
Geistige Behinderung
Atonalität
Abschließende Worte
Quellenverzeichnis
Textauszug
''In seltenen Fällen von Autismus treten absolute geistige Höchstleistungen, wobei dennoch elementare Grundfähigkeiten vollkommen verkümmert sind – ein der breiten Masse seit vielen Jahren gut zugängliches Beispiel stellt die Rolle des Raymond Babbitt, gespielt vom dafür mit dem Oscar ausgezeichneten Dustin Hoffman, aus dem Film Rain Man dar.
Professor John Nash, der als Mathematiker für seine Errungenschaften im Bereich der mit dem Nobelpreis honoriert wurde, litt an paranoider Schizophrenie. Auch für dieses Schicksal zeichnet eine filmische Umsetzung, A Beautiful Mind, eindrucksvolle Bilder für jedermann.
Forschungen haben ergeben, dass der höchstkreative Wolfgang Amadeus Mozart möglicherweise an dem Tourette-Syndrom litt. Ludwig van Beethoven soll sehr wahrscheinlich mehr als die Hälfte seines Lebens mit den Folgen einer Bleivergiftung verbracht haben, die durch Stimmungsschwankungen, Schmerzen und auch Taubheit großen Einfluss auf seine Musik gehabt haben müsste.
Mit den oben genannten Beispielen will ich verdeutlichen, dass die Redewendung „Zwischen Genie und Wahnsinn“ nicht von ungefähr kommt. Ein Maß an Verrücktheit steckt in jedem, doch scheint der Grat bei einer exzentrischen „Bühnensau“, oder wie es Klaus Miehling nennen würde, bei einem „Gewaltmusiker“, schmäler zu sein und die Auswirkungen verheerender, als bei einer in allen Belangen völlig ausgeglichenen oder passiven Person, die einen solchen Weg womöglich gar nicht erst einschlagen würde. Meines Erachtens steigt in der Regel mit der Fähigkeit, künstlerisch ausdruckskräftige und studierenswerte Werke zu kreieren und diese in einer exzentrischen Form zu präsentieren, die Verrücktheit – im Sinne von Abnormität – des Geistes, die für eben dieses Schaffen aber gerade notwendig ist – seien es schräge Ansichten, Ticks, emotionaler Kontrollverlust oder gar psychische Krankheitsbilder. Verwechseln darf man diese Gleichung aber nicht mit den Begleiterscheinungen, die das Showbusiness mit sich bringt, in dem der öffentliche Druck, Drogen und sonstige Lebensweisen immer wieder zum fatalen Absturz gefeierter Stars führen, wobei man durchaus annehmen kann, dass ein „crazy rockstar“ auch ohne das entsprechende Leben, allein mit der Lebenseinstellung, eher zu bewusstseinserweiternden Substanzen greift, als ein Moralapostel. Ergänzend zum Thema „Gewaltmusik“ und Drogen, das allerdings separat behandelt werden wird müssen, meint Autor Klaus Miehling: „Der Übergang zum Gewaltmusik-Parameter „Drogen“ ist also fließend, zumal der Zustand unter Drogeneinfluß dem einer Geisteskrankheit ähnelt.“ ''
Tags:Musik, Genies, Psychologie, Autismus
In dieser Arbeit beschreibt der Autor Bachs Matthäus Passion, analysiert und interpretiert diese.
Hausarbeit Nr. 74 |
2,830 Wörter (
ca. 7.1 Seiten ) |
5 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Dass der bekanntlich gottesfürchtige deutsche Großmeister Johann Sebastian Bach einen großen Teil seines Schaffens sakraler Musik widmete, vermag kaum zu verwundern. So machte er sich ebenso mehrmals erfolgreich an die Gattung der oratorischen Passion, in der wir die in dieser Arbeit zu besprechende „Matthäuspassion“ vorfinden. Basierend auf der Übersetzung der Kapitel 26 und 27 des Matthäus-Evangeliums in die deutsche Sprache durch den Reformator Martin Luther, vertonte Bach ein in enger Zusammenarbeit entstandenes Libretto des deutschen Dichters Christian Friderich Henrici (bekannt unter dem klingenden Namen Picander), das den letzten, irdischen Lebensabschnitt Jesu Christi beschreibt.
Bis heute findet sich eine einschlägige Melodie aus Bachs Matthäuspassion in gängigen, zeitunabhängig praktizierten Kirchenliedern wieder. Hans Leo Haßler (um 1600) hat sie komponiert, und zwar zu dem weltlichen Text „Mein G’müt ist mir verwirret, das macht ein‘ Jungfrau zart“. Sie gehört – wie auch z. B. das Innsbrucklied – zu den bekanntesten „Kontrafakturen“, d. h. sie wurde später mit geistlichen Texten versehen und lebt in dieser anderen Gestalt als eine der berühmtesten Choralmelodien bis auf den heutigen Tag.“ Zu einem der bekanntesten Choräle der Kirchengeschichte machte sie später „einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter“, Paul Gerhardt, in den 1650er Jahren unter dem Titel "O Haupt voll Blut und Wunden", wie sie Bach schließlich auch in seinem Werk einsetzt. Diese bekannte Notenfolge wird im folgenden Text noch ausreichend Stoff für eine genauere Analyse hervorbringen, da sie in der betreffenden Passion einen recht auffällig großen Stellenwert einnimmt.
Outline:
Einleitung
Allgemeines
Inhalt und Form
Vorlage
Besetzung
Form
Tochter Zion und die Gläubigen
Absichtliches Falschkomponieren
Zahlensymbolik
Oh Haupt voll Blut und Wunden
Der zweite Akt
Rhythmus der Geißelung
Komm süßer Tod
Das Ende
Quellenverzeichnis
Textauszug
''Zu Lebzeiten beinahe vergessen, wurde die musikalische Welt erst wieder durch die Bach-Renaissance des 19. Jahrhunderts auf dieses, sein längstes (die zugegebenermaßen für heutige Verhältnisse geradezu schleppend in niedrigem Tempo durchgezogene Einspielung unter der Leitung Otto Klemperers aus den 1960ern beläuft sich auf stattliche 3 Stunden, 44 Minuten) und wohl epochalstes Werk aufmerksam, als es der junge Felix Mendelssohn Bartholdy am 11. März des Jahres 1829 in Berlin aufführte. Ihm ist es hauptsächlich zu verdanken, dass das musikalische Schaffen Bachs ursprünglich von Europa ausgehend heute weltweit den entsprechenden, angemessenen Stellenwert nicht mehr nur ausschließlich bei Experten besitzt. Neben der Johannespassion ist dieses wiederentdeckte Werk Johann Sebastian Bachs einzig erhaltene Passion – sowohl die Markus- als auch die Lukaspassion gelten spätestens seit 1945 als verschollen. 1729 als Frühfassung entstanden erfuhr die Nummer 244 laut Bach Werkverzeichnis immer wieder Veränderungen und Anpassungen in Text, Abfolge, Instrumentierung und Besetzung. Zusätzlich dazu führten unterschiedliche Aufführungspraxen und Interpretationen eines derart komplexen Werkes über einen solch langen Zeitraum hinweg zwangsläufig zu einer hohen Variabilität des jeweiligen Klangresultates, sodass es eine eindeutige, endgültig „wahre“ Fassung nicht zu greifen gibt. Die Uraufführung fand am 15. April 1729 in der St. Thomas Kirche in Leipzig unter der Leitung des Komponisten höchstpersönlich statt (andere Quellen erwähnen das Jahr 1727 für Komposition und Uraufführung).''
Tags:Musik, Religion, Johann Sebastian Bach, sakrale Musik, Kirche, Christentum
Die vorliegende Arbeit versucht Janet Jacksons Rhythm Nation als Film, Videoclip und Song zu deuten.
Hausarbeit Nr. 68 |
2,350 Wörter (
ca. 5.9 Seiten ) |
7 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Die Analyse des Autors führt über Politik bis hin zu Cyborgs und das allgemeine Frauenbild in der Gesellschaft. Spektakel oder tiefgründige Botschaft? Spaß oder Ernst? Inszenierte Show oder Abbildung der Wahrheit? Es liegt auf der Hand, dass ein goldener Mittelweg gefunden werden muss.
Outline:
Janet Jacksons Rhythm Nation
Abstract
Das Album
Rhythm Nation
Der Text
Die Musik
Der Film
Der Videoclip
Musik und Technik
Inszenierung und Authentizität
Fazit
Quellenverzeichnis
2.1 Literatur
2.2 Audio
2.3 Video
Textauszug
''Der roboterartig emotionslos, beinahe eintönig und von mehreren Personen beider Geschlechter unisono gesprochene Einleitungstext stellt – auch dem Titel Pledge entsprechend – ein Gelöbnis einer neuartigen „Nation“ dar, die es zum Ziel hat, willkürliche Grenzen und soziale Schranken auf der Welt mit Hilfe von Musik und Rhythmus aufzuheben. Damit klärt sich gleich zu Beginn zumindest ein Rätsel um den Album- und Songtitel auf: Die „Rhythm Nation“ ist vielmehr eine Bewegung, die durch Musik, Tanz und Spaß auf die Probleme unseres Planeten von Drogenmissbrauch über Rassismus (hierauf könnte „color-lines“ auch hindeuten) bis hin zu Armut („social injustice“) aufmerksam machen will. Die Zahl „1814“, kam erst nachträglich zum bereits feststehenden Titel Rhythm Nation hinzu: Es ist das Jahr der Entstehung der amerikanischen Nationalhymne. Als Logo der Tanzgruppe findet man sie auch im Film Rhythm Nation 18141 und dem Videoclip zu Rhythm Nation.
Der im Anschluss gesungene Songtext ist ein Aufruf an alle Menschen der Erde in den Protest gegen soziale Ungerechtigkeit einzusteigen und sich als couragierte Generation für die gute Sache als „Rhythmus-Nation“ zu vereinen. Mit „Come forth with me“ könnte man meinen, die Hauptprotagonistin Janet Jackson sähe sich als Anführerin der neu gruppierten Strömung. Obwohl der Bezug auf sich selbst als Person im gesamten Text ein Einzelfall bleibt, spricht ihr Outfit im Videoclip eine andere Sprache .''
Tags:Musik, Kultur
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit vier Dokumentarfilmen von Peter Greenaway, die jeweils einen Komponisten portraitieren.
Hausarbeit Nr. 222 |
7,429 Wörter (
ca. 18.6 Seiten ) |
12 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit vier Dokumentarfilmen von Peter Greenaway, die jeweils einen Komponisten portraitieren. Diese vier Dokumentarfilme können als ein großes Ganzes gesehen werden. Jeder der Filme passt sich in seiner Machart der Kompositionsart bzw. der Darstellungsweise des jeweiligen Komponisten an. Es soll gezeigt werden wie die Musik der Komponisten von Greenaway in Szene gesetzt wird: mit welchen Mitteln Greenaway es schafft, die vier Dokumentarfilme durch unterscheidende Merkmale als Unikate darzustellen und wie er dabei jedoch den roten Faden nicht aus den Augen verliert, der die vier Filme verbindet und als Gesamtwerk zusammenhält.
Textauszug
11 Einführung
2 Arbeitsweise der Komponisten
2.1 Cage
a) Indeterminacy
b) Natur in Cages Kunst
c) Das präparierte Klavier
2.2 Monk
a) Stimme
b) Kompositionsweise
c) Gesamtkunstwerk als höchstes Ziel
2.3 Glass
a) Minimal music
b) die Kompositionsweise von Phillip Glass
2.4 Ashley
a) Perfect lives
b) musikalische Entwicklung und Komposition von Robert Ashley
3 zeitlicher Rahmen der Dokumentarfilme
4 Inszenierung Greenaways der Dokumentarfilme
4.1 Symmetrie bei Cage
4.2 Einblendungen
4.3 Thematischer Gleichklang von Wort und Filmbild
a) Synästhesien
b) Diskrepanzen zwischen Ton und Bild
c) bildliche Darstellung von Rhythmus
4.4 Wiederkehrende Elemente als Pattern: Themen/Motive
4.5 Interviewsituationen
4.6 Die Off Stimme
5 Zusammenfassung
Tags:Peter Greenaway, Dokumentarfilm, Phillip Glass, Robert Ashley, Meredith Monk, John Cage, Fernsehoper, Minimalmusic, Neue Musik, Filmmusik, Filmkunst, Kunstfilm
Der Autor hat sich in nachfolgender Arbeit mit dem Phänomen des Missionarsbarock der Jesuiten in Lateinamerika, sowie dessen Verschmelzung mit den indigenen Musiktraditionen der Guarani und Moxoindianer auseinandergesetzt.
Essay Nr. 90 |
2,210 Wörter (
ca. 5.5 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
$ 7.95
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es um die Wiederentdeckung der Alten Musik und die Auseinandersetzung mit deren Aufführungspraxis im 20. Jahrhundert sowie das wiedererlangte Selbstbewusstsein der lateinamerikanischen Bevölkerung und deren Suche nach ihren Wurzeln legten den Grundstein zu der Idee, tausende Notenbeispiele, die in Klosterarchiven in Paraguay und Bolivien schlummern, zu edieren und aufzuführen. Das besondere Interesse gilt der Arbeit des polnischen Stylermissionars und Musikwissenschafters Pietro Nawrot, welcher sich seit vielen Jahren der musikalischen Erschließung von Jesuitenreduktionen in Paraguay und Bolivien widmet.
Outline:
Vorwort
Die Jesuiten in Lateinamerika
Der Missionsbarock
Literatur und CDs
Textauszug
''Die Gesellschaft der Jesuiten wurde von dem baskischen Adeligen Ignatius von Loyola (1491 bis 1556) 1534 gegründet. Der neugegründete Orden hatte in Europa einen bedeutenden Einfluss an der Gegenreformation und übte eine rege Tätigkeit vor allem im Bereich der Predigt und Seelsorge aus. Der Orden ist straff organisiert und durch strikten Gehorsam gegenüber dem Papst geprägt. .Die Ausbildung des Nachwuchses ist umfassend und kann bis zu zwanzig Jahre dauern. Neben dem Schwerpunkt der Bildung der Jugend engagierten sich die Mitglieder in der barocken Kunst, vor allem der Baukunst und des Theaters. Ein weiteres Arbeitsgebiet der Jesuiten war die Missionierung von China, Indien und Amerika. In Lateinamerika gründeten sie um 1600 die sogenannten Jesuitenreduktionen (reducciones - von reducir "zusammenschließen"). Die nichtsesshaften Indianer wurden in größeren Siedlungen zusammengeschlossen um sie zu zum christlichen Glauben und sie vor Übergriffen der Eroberer zu schützen. Im 17. und 18. Jahrhundert gründete der Orden ca. 70 solcher Siedlungen. Die Jesuitenreduktionen waren autonom und selbstverwaltet und entwickelten sich zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Faktor im kolonialen Lateinamerika.
Es entstand eine Symbiose von Indiostämmen mit der europäischen Ordensgemeinschaft, die traditionellen Lebensformen der indigenen Einwohner wurden mit den Lebensidealen der europäischen Kloster vermischt.''
Tags:Musik, Kultur, Lateinamerika
In dieser Hausarbeit geht es darum die Unterschiede, Vorteile und Nachteile von Plugins im Vergleich zu dem Outboard herauszuarbeiten.
Hausarbeit Nr. 81 |
2,680 Wörter (
ca. 6.7 Seiten ) |
12 Quellen |
2008
$ 8.95
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Inhaltsangabe
Plugins können Outboard nicht einfach ersetzen, solange Produzenten aufgrund von Verfügbarkeit, Philisophie und Vorlieben eher die Hardware bevorzugen. Als autonome Tools, also nicht als Ersatz für ein ganz bestimmtes Outboard-Gerät, steigt der Beliebtheitsgrad von Software-Erweiterungen auch bei jungen professionellen Produzenten – so genannte Bedroom-Producer sind durch Platzersparnis, Preis und Verfügbarkeit ohnehin meist großteils auf Bits und Bytes angewiesen.
Möglicherweise gibt es folgende Tendenzen: Je jünger der Produzent oder Engineer, desto eher ist er Plugins gewöhnt oder ihnen gegenüber aufgeschlossen. Je elektronischer die Musik, desto mehr Software wird in der Produktion eingesetzt. Ein Ende einer friedlichen aber kontroversiellen Koexistenz ist also noch nicht abzusehen.
Outline:
Grundlegendes
Was ist ein Plugin?
Wie simuliert ein Plugin?
Sampling
Physical Modelling Synthesis
Softwaresimulation elektrischer Bauteile
Digitale Klangerzeugung
Faltung
Formate
VST
AU
DX
RTAS / TDM
DSSI / LADSPA
Handling
Klang
Verfügbarkeit & Einsatz
Plugin-Hosts
Liquid Mix
Kore
Zitate & Kritik
Fazit
Bildanhang
Quellenverzeichnis
Textauszug
''Hier finden wir das gleiche Prinzip wie in der Outboard-Konstruktion, lediglich eine „Übersetzung“ ist notwendig. Dennoch entstehen während dieser Transaktion merkbare Differenzen (vergleiche Yamahas DX7 mit Native Instruments FM7, Abb.4-5). Allerdings gibt es auch bei zwei baugleichen Outboard Geräten bereits klangliche Unterschiede, sodass man sich besser nicht auf einen Standard konzentriert (wer bestimmt diesen Standard überhaupt?), sondern daran festhält, was man hat, und damit bestmöglich arbeitet. So sind meines Erachtens sowohl DX7 als auch FM7 hervorragend klingende Instrumente, die einander – sollte entweder das Gerät oder das Plugin nicht zufrieden stellen – wunderbar ergänzen können.''
Tags:Musikproduktion, Musik, Software, Technik, Hardware
Diese Arbeit ist eine Interpretation des Werkes von E.t.A. Hofmann. Im ersten Teil der Arbeit wird auf die Handlung des Buches und die Charaktere eingegangen. Anschließend wird das Buch sehr anschaulich interpretiert.
Buchbesprechung Nr. 126 |
2,422 Wörter (
ca. 6.1 Seiten ) |
1 Quelle |
2007
$ 7.95
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Inhaltsangabe
1808 erschien das Frl. von Scuderi von E.T.A. Hoffmann, Handlungsort ist Paris zur Zeit Ludwigs XIV.
Der Dichter studierte Jus und Musik.
Dieses Werk ist der Spätromantik zuzuschreiben. Politisch ist die Spätromantik zwischen dem Wiener Kongress und der Pariser Julirevolution einzuordnen. Durch die Schwerindustrie (Kohle und Erz) entspringt das Proletariat. Massenarmut entsteht, in großen Städten werden Strassen mit Gas beleuchtet, Kanalisation ist noch unbekannt. Die Städte und die Menschen sind schmutzig. Die vornehme Gesellschaft beschäftigt sich mit Spiritismus. Die Arbeiter hungern. In der Literatur kommen Visionen, Gespenster, Giftmischerei, Helden und Morde vor.
Outline:
Inhaltsangabe
Charaktere
Beziehungen der Personen zueinander
Interpretation
Textauszug
Zu Mitternacht klopft jemand heftig an der Tür der Dichterin Magdaleine von Scuderi. Baptist, ein Hausangestellter ist auf der Hochzeit seiner Schwester. Somit ist Scuderi mit Ihrer Kammerzofe alleine im Haus.
Ihr Kammerfräulein erschrickt und nach langem Zögern öffnet sie die Türe einem Unbekannten, der mit einem Stilett bewaffnet ist. Zufällig kommt ein Polizist vorbei. Der unbekannte Mann fürchtet sich anscheinend vor dem Polizisten und gibt der Martiniere schnell ein Kästchen mit der Anweisung dieses ihrer Herrin zu übergeben. Baptist kommt vorzeitig von der Hochzeitfeier zurück. Beide beschließen das Kästchen dem Fräulein zu geben, obwohl sie einen Giftmordanschlag befürchten. In dem Kästchen befindet sich Schmuck und ein Zettel. Auf dem Zettel steht ein Gedicht mit einer Unterschrift „Die Unsichtbaren“.
Tags:Dichter, Sprache, Philosophie, Literatur, Gespenster
In dieser Arbeit wird vom Leben der KZ-Häftlinge berichtet. Es wird beschrieben, wie man versuchte, trotz ständiger Misshandlungen durch die SS Soldaten und permanenter strenger Bewachung eine Art kulturelles Leben aufrechtzuerhalten.
Referat Nr. 123 |
3,220 Wörter (
ca. 8.1 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Erst dreißig Jahre nach dem Krieg wurde erforscht, welche Rolle Kunst und Kultur in den Konzentrationslagern spielte. In vielen Autobiographien von Konzentrationslager-Überlebenden haben jedoch künstlerische Aktivitäten einen eminenten Stellenwert. Das Naziregime und kulturelles Schaffen in den Vernichtungslagern scheinen einander auszuschließen. Durch das kreative Schaffen der Häftlinge wird uns ein Blick auf ihr Innenleben gewährt. Menschen in Extremsituationen entwickeln oft sehr starke Überlebenskräfte. Vielleicht war für viele Kriegsgefangene Kultur und Kunst ein Anker im menschenverachtenden System.
Outline:
Widerstand von Konzentrationslager-Insassen-Einleitung
Kulturelle Aktivitäten-Musik
Maler und Zeichner-Leo Haas
Sportliche Aktivitäten in den Konzentrationslagern
Marschtempo
Fluchtversuche
Die Tragödie des „Theresienstädter Familienlagers“
Conclusio
Textauszug
Ein Zitat des Dirigenten des Lagerorchesters in Auschwitz, Adam Kopycinski gibt die Erklärung: "Die Musik vermittelt uns das schlichte Wissen von der Wahrheit des Lebens. Die Sehnsüchte des menschlichen Herzens suchen einen Halt in der Sphäre der Töne. Dank ihrer Macht und Suggestivkraft stärkte hier die Musik in den Zuhörern das, was das wichtigste ist - die wahre Natur und förderte die Selbstachtung des Menschen, die in der Zeit des Lagerlebens so grausam mit Füßen getreten wurde."
Im Sommer 1937 entstand im Moorlager II das Lied „Den Spaten geschultert“. Häftlinge, die in andere Lager verlegt wurden, verbreiteten das Lied weiter. Im KZ Sachsenhausen war dieses Melodie wegen seiner optimistischen Aussage sehr beliebt.
In Theresienstadt war Leo Strauss, der Sohn des Komponisten Oskar Strauss inhaftiert. Dort schrieb er zahlreiche Lieder und Texte, unter anderem das Lied „Als ob“. Er kritisierte indirekt einige Mitgefangene, welche die grausame Realität nicht sehen wollten.
Tags:Judentum, Kultur, Antisemetismus. KZ, Nazis