Hanna Arendt beschäftigt sich in ihrer Arbeit „Was ist Politik?“ mit zentralen Fragen um Politik. Unter anderem mit Vorurteilen gegenüber Politik, oder der Frage nach dem Sinn der Politik.
Essay Nr. 45 |
1,270 Wörter (
ca. 3.2 Seiten ) |
1 Quelle |
2008
$ 4.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
In diesem Essay wird der Text von Hanna Arendt behandelt. So setzt sich Hanna Arendt zu Beginn mit folgenden Fragen auseinander: Ist Politik Freiheit, bzw. kann man diese zwei Dinge unter einen Hut bringen oder fängt Freiheit eigentlich erst dort an wo Politik aufhört? Die Autorin des Essays stimmt zu, dass der Sinn der Politik Freiheit ist, aber würde es eher wie folgt ausdrücken: Die Politik hat die Pflicht gewisse Freiheiten des Einzelnen in einem bestimmten Rahmen zu gewährleisten. Leider schaffte das die Politik in der Vergangenheit sehr oft nicht. Eine der politischen Grunderfahrungen unserer Zeit, die auch Arendt in ihrem Text nennt, sind die totalitären Staatsformen, in denen die Menschen jeglicher Freiheiten beraubt wurden.
Textauszug
Das Problem dabei ist meiner Meinung nach, dass die Politik schon immer eine gewisse Tendenz zum Totalitären inkludierte. Vom alten Athen, hier möchte ich nur Lysander nennen, der um 405 v. Chr. die Führung in Athen übernahm und ein Jahr lang eine autoritäre Staatsform ausübte, bis zum alten Rom, wo Cäsar die vorhandenen demokratischen Spielregeln für seine politischen Ziele außer Kraft setzte. Genau diese immer wieder auftauchende Tendenz vom Demokratischen zum Diktatorischen war schon so oft der Grund für politische „Krisen“.
Aber auf der anderen Seite müssen wir, das so genannte Volk, auch gewisse Freiheiten aufgeben um Freiheit zu erlangen. Ich gebe zum Beispiel die Freiheit, also das Recht auf Waffen für jeden gerne auf und bekomme dafür aber auch etwas, und zwar Sicherheit (zumindest sollte es so sein). Hierbei zeigt sich aber immer wieder das Problem, dass solche übertragenen Rechte zu oft missbraucht werden. Um dies besser zu veranschaulichen, ein Beispiel:
In den früheren Stammesgesellschaften hatten alle freien Stammesmitglieder das Recht auf Waffen. Die Bauern, bzw. die einfachen Leute gaben dieses Recht auf und es entstanden dadurch Kriegerkasten. So schaffte man anfänglich für jeden einen Vorteil. Die Bauern hatten mehr Zeit für ihre Felder und konnten sich sicher fühlen und die Kriegerkasten hatten Zeit um zu trainieren. Einfache Arbeitsteilung, eigentlich ein fairer Tausch. Doch die Kriegerkasten wurden durch ihr Training den einfachen Stammesmitgliedern schon bald überlegen und nutzten dies aus. In den später daraus entstandenen Armeen wurden schlussendlich diese Bauern zum Dienst in der Armee gezwungen.
Tags:Staatsführung, Freiheit
Die Kontroverse um den Status des Schreins hängt unmittelbar mit der Frage zusammen, der im Rahmen dieser Arbeit nachgegangen werden soll: Stellt der Shintô und damit auch der aus ihm abgeleitete Kaiserkult des Staatsshintô überhaupt eine Religion dar?
Seminararbeit Nr. 28 |
4,050 Wörter (
ca. 10.1 Seiten ) |
9 Quellen |
2007
$ 11.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts widmete man sich in der abendländischen Wissenschaftsliteratur dem Shintô als Volksglauben der Japaner. Der japanische Volksmoralist Inoue Tetsujirô, auf den der Autor im Laufe seiner Abhandlungen noch näher eingehen wird, befasste sich bereits 1897 mit der philosophischen Ideengeschichte Japans und sah den Shintô als nicht vergleichbar mit westlichen Vorstellungen von Religion. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trieb japanische Gelehrte vor allem die Frage nach der Beziehung von Tennô und Volk um; in diesem Zusammenhang setzte sich insbesondere Ichikawa Daiji mit dem Begriff der japanischen Nation auseinander. In der Zeit des Nationalsozialismus während der dreißiger und vierziger Jahre in Deutschland verengte sich der Blick der Japanforschung überwiegend auf die Untersuchung des „Shintoismus als Quelle des japanischen Volkscharakters und Nationalgeistes“, wie es Kurt Meissner 1939 beschrieb. Der Amerikaner D.C. Holtom brachte in den dreißiger und sechziger Jahren umfangreiche Studien zu den Interdependenzen von Nationalismus und Shintô heraus, auf denen auch die hier vorliegende Arbeit basiert. Erst in der Nachkriegszeit erschienen darüber hinaus Arbeiten, die sich stärker sozialwissenschaftlich bzw. religionssoziologisch mit dem Shintô und seiner Rolle im japanischen Ultranationalismus auseinandersetzten. Weiterhin stützt sich die vorliegende Arbeit maßgeblich auf die Veröffentlichungen von Helen Hardacre und Klaus Antoni, die in den achtziger und neunziger Jahren dem Staatsshintô ausführliche Studien widmeten sowie auf Ernst Lokowandts Schrift über die rechtliche Entwicklung des Staatsshintô während der Meiji-Zeit. Bei der Analyse der oben genannten Fragestellung bedient sich das hier vorliegende Werk einem soziologischen Koordinatensystem, das sich wesentlich nach den Ideen von Max Weber und Emile Durkheim richtet.
Outline:
Einleitung
Die Politische Theologie und der Yasukuni-Schrein
Die Politische Theologie des Carl Schmitt
Die Geschichte des Yasukuni-Schreins
Vom Verhältnis zwischen Shintô und StaatsshintôDie Meiji-Zeit und die Etablierung des Kaiserkultes
Die Trennung von Shintô und Buddhismus
Die ideologische Aufbereitung nationaler Mythen
Die Shinkoku-Ideologie
Die Ideologie vom Familienstaat und die Essenz nationalen Wesens
Fazit
Anhang
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Um die Entwicklung des japanischen Ultranationalismus seit der Öffnung des Landes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und sein ideologisches Grundgerüst hinreichend verstehen zu können, ist die Zuhilfenahme einer politischen Theorie über die Entstehung und Legitimation von Souveränität, die in ihrer Beschreibung auf das japanischen Herrschaftssystems der damaligen Zeit anwendbar ist, unerlässlich. Der deutsche Staatsrechtler Carl Schmitt veröffentlichte im Jahre 1922 seine Studie zur Politischen Theologie, in der er die Staatslehre in unmittelbare Beziehung zur Theologie setzte. „Alle prägnanten Begriffe der modernen Staatslehre sind säkularisierte theologische Begriffe. Nicht nur ihrer historischen Entwicklung nach, weil sie aus der Theologie auf die Staatslehre übertragen wurden, […] sondern auch in ihrer systematischen Struktur, deren Erkenntnis notwendig ist für eine soziologische Betrachtung dieser Begriffe“ (Schmitt 2004:43) Für Schmitt war die religiös begründete Herrschaft eines starken Führers der bürgerlichen parlamentarischen Demokratie überlegen, da gemäß seiner Auffassung eine Präsidialdiktatur am ehesten den Volkswillen repräsentiere. Als Bewunderer des italienischen Faschismus, rechtfertigte Schmitt in seinen Werken nach 1933 kritiklos auch den aufkeimenden Nationalsozialismus in Deutschland und das Führerprinzip. „Dass der Faschismus auf Wahlen verzichtet […], ist nicht etwa undemokratisch, sondern antiliberal und entspringt der richtigen Erkenntnis, daß die heutigen Methoden geheimer Einzelwahl alles Staatliche und Politische durch eine völlige Privatisierung gefährden, das Volk als Einheit ganz aus der Öffentlichkeit verdrängen […] und die staatliche Willensbildung zu einer Summierung geheimer und privater Einzelwillen, das heißt in Wahrheit unkontrollierbarer Massenwünsche […] herabwürdigen. Gegen ihre desintegrierende Wirkung kann man sich nur schützen, wenn man […] eine Rechtspflicht des einzelnen Staatsbürgers konstruierte, bei der geheimen Stimmabgabe nicht sein privates Interesse, sondern das Wohl des Ganzen im Auge zu haben – angesichts der Wirklichkeit des sozialen und politischen Lebens ein schwacher und sehr problematischer Schutz. Jene Gleichsetzung von Demokratie und geheimer Einzelwahl aber ist Liberalismus des 19. Jahrhunderts und nicht Demokratie“ (Schmitt 1994:126). Schmitts Äußerungen weisen ihn als Anhänger der organischen Staatstheorie aus, die durch den Berliner Verfassungsrechtler Otto von Gierke bereits Einfluss auf die japanische Verfassungsrealität genommen hatte. „Die Organismus-Theorie war vorzüglich dazu geeignet, sowohl die besondere Stellung des Kaisers, als auch seinen Herrschaftsanspruch zu untermauern. Der Vergleich Kaiser = Kopf, Gehirn des Staats-Organ-ismus erklärte die einmalige, vom Volke wesensmäßig unterschiedene Position des Kaisers und wies ihm die Leitung des Staats-Körpers als natürliche Aufgabe zu“ (Lokowandt 1978:51). Obwohl Carl Schmitt seine Ausführungen zur Politischen Theologie nie auf das System der japanischen Tennô-Herrschaft nach 1868 bezog, ist seine faschistische Systemtheorie dennoch auf Japans Kaiserkult anwendbar, da sie die Entlehnung theologischer Begriffe zur Legitimation traditionaler Herrschaftsformen, so wie im Staatsshintô geschehen, erfasst. In den folgenden Ausführungen wird dem theokratischen Herrschaftssystem Japans und dem Yasukuni-Schrein als dessen Sinnbild, stets die Schmitt’sche Definition von Politscher Theologie zugrunde gelegt.''
Tags:Japan, Politik, Meiji-Zeit, Kaiserkult, Shintô und Buddhismus
Politische Systeme und öffentliche Politik in Lateinamerika im Vergleich
Hausarbeit Nr. 8 |
5,600 Wörter (
ca. 14 Seiten ) |
39 Quellen |
2009
$ 13.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
This paper should demonstrate, with a background from Arend Lijphart`s arguments, stated in the book „Patterns of Democracy. Government Forms and Performance in Thirty-Six Countries“, if Brazil it is or not a consensualist democracy. Arend Lijphart considers that each system of government can receive one of the next attributes: majoritarian or consensualist. He gives ten opposite criteria, on two dimensions, on which can extend the two types of democracy (majoriatrian and consensualist). I intend to make a logical digest, searching each of this criterion on Brazil`s case. At the end, after considering all ten criteria, I will be able to say if Federative Republic of Brazil it`s a consensualist democracy or not.
Outline:
Abstract
Executive-parties dimension
Federal-unitary dimension
Conclusion
Textauszug
»The legislative power in the Federative Republic of Brazil is the National Congress. It consists of Senate of Brazil (upper house) and the Chamber of Deputies (lower house) of Brazil. The Federal Senate comprises 81 senators: 3 senators from each state and 3 from Federal District, elected on a majority basis, with a eight years term. One third is elected after a four year period, while two thirds being elected after the next four years. The Chamber of Deputies contains 513 seats, occupied by members of congress, elected through proportional representation system for four years.
Executive power is exercised by the government. The Cabinet of Brazil is the executive branch of the Brazilian government. It is composed by the President, the Vice-President, the Ministers of State and several senior advisors appointed and dismissed by the President. The Cabinet is headed by the president.
Title IV from Brazilian Basic Law sets the organization of the powers. According to it, the main function of National Congress is to provide laws, on which can be sanctioned by the President of the Republic, who has veto power. Art. 49 from Brazil´s Fundamental Law enables the National Congress with some exclusive functions. In the sense of this functions, the President of the Federal Republic needs to be authorized by the National Congress for some actions (to declare war, to make peace, to allow foreign forces to go through the national territory).«
Tags:Politik, Verwaltungswissenschaft, Lateinamerika, Brasilien
Der Klimawandel hat große Auswirkungen auf Menschen, Tier- und Umwelt. Diese Auswirkungen werden leider noch immer von Mitmenschen, Politik und Wirtschaft negiert, obwohl eine Bedrohung für unser Leben und Lebensräume besteht.
Hausarbeit Nr. 124 |
2,830 Wörter (
ca. 7.1 Seiten ) |
1 Quelle |
2009
$ 8.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte des Klimawandels. Unser heutiges Wissen basiert auf Erkenntnissen von Forschungsergebnissen vergangener Zeit. Die Forschung wird mehr oder weniger intensiv weiter geführt. Forschungen und Gegenmaßnahmen erfordern Investitionen. Manche Länder investieren lieber in andere Forschungsfelder und nehmen auf ihre Umwelt keine Rücksicht.
Manche Mitmenschen glauben, dass die Erkenntnisse des globalen Klimawandels auf unsicheren Modellberechnungen beruhen, oder dass diese Computermodelle fehlerhaft sind. Diese Vermutungen stimmen aber leider nicht. Messdaten und physikalisches Verständnis sind die Basis dieser Wissenschaft. Über Modelle werden viele Perspektiven des Klimawandels berechnet. Der Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre wurde und wird gemessen und diese Daten beweisen auch, dass der Mensch der Verursacher für diese Misere ist. Unsere Nutzung aus fossilen Energien und aus der Isotopenmessung bestätigen diese These.
Outline:
Einleitung
Klimageschichte-Überblick
Klimaarchive
Die Frühgeschichte der Erde
Klimawandel über Jahrmillionen
Das Klima des Holozän-Grönland
Grönland
Eine plötzliche Warmphase
Eiszeitzyklen
Abrupte Klimawechsel
Zusammenfassung
Textauszug
Vor 4,5 Milliarden Jahren entstand unser Sonnensystem, aus einem Nebel am Rande der Milchstraße. Die Energie, welche die Sonne abstrahlt kommt von einer Kernreaktion, Wasserstoffkerne werden zu Helium verschmolzen. Die Sonne dehnt sich aus und strahlt immer heller
Berechnungen zeigen, dass die Erde während der ersten drei Milliarden Jahre vereist gewesen sein müsste. Geologische Spuren belegen, aber das größtenteils fließendes Wasser vorhanden war. Dieser Widerspruch wird als das Paradoxon der schwachen jungen Sonne genannt.
Wie ist dieser Widerspruch erklärbar? Um die schwächere Sonneneinstrahlung auszugleichen, war der Treibhauseffekt in der Frühgeschichte der Erde wesentlich stärker.
Welche Gase haben diesen stärkeren Treibhauseffekt verursacht? Kohlendioxid und Methan kamen wahrscheinlich in höherer Konzentration vor. Diese Annahme beruht aber nur auf Indizien und Modelle. Allerdings ist es kaum wahrscheinlich, dass Treibhausgase durch Zufall über Milliarden von Jahren im richtigen Maße abgenommen haben, damit die Sonneinstrahlung Zunahme ausgeglichen wird.
Tags:Konzentration von CO2, Strahlungshaushalt, Klimawandel, Umwelt, Natur, Erderwärmung, Global Warming
Am 8. Mai 1693 gründete der bayrische Kurfürst Josef Clemens die Bruderschaftdes hl. Erzengels Michael. Die Verehrung des hl. Michael spielte nicht nur für das Haus Wittelsbach und ihre Politik eine große Rolle, sondern auch für die Bevölkerung der Zeit.
Seminararbeit Nr. 108 |
2,055 Wörter (
ca. 5.1 Seiten ) |
8 Quellen |
2007
$ 7.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es um den Erzengel Michael, der im Christentum als einer der vier Erzengel (die anderen sind Gabriel, Raphael und Uriel) gilt, erwähnt im Alten Testament (Daniel 12,1) und in der jüdischen Apokalyptik als Schutzengel Israels, im Neuen Testament als der Bekämpfer des Teufels (Brief des Judas 9) und Anführer der himmlischen Heerscharen im Kampf gegen den endzeitlichen Drachen (Offenbarung des Johannes 12,7). Er gilt als Vertrauter Gottes und Fürsprecher der Menschen bei Gott und ist ist heiliger Schutzpatron der Kirche - im Mittelalter des Heiligen Römischen Reiches und der christlichen Ritter - heute zahlreicher Kirchen und Städte. Als Tag seiner Verehrung (zusammen mit Gabriel und Raphael) wird der 29. September begangen (Michaelistag).
Daneben spielt Michael eine wichtige Rolle im Totenkult des traditionellen Volksglaubens. Er ist es, der ein Verzeichnis der guten und schlechten Taten eines jeden Menschen erstellt, das diesem zunächst am Tag des Sterbens (Partikulargericht), aber auch am Tage des Jüngsten Gerichts vorgelegt wird und auf dessen Basis er über ihn richtet. Er erscheint hier in der wichtigen Position des Seelenwägers, der die Seele des Verstorbenen auf ihrem Weg ins Jenseits geleitet.
Outline:
Die Erzbruderschaft St. Michael
Der Erzengel Michael
Patron der Soldaten
St. Michael, der Heilkundige
Erste Gründungen von Orden und Bruderschaften zum Hl. Michael
Gründung der Erzbruderschaft St. Michael
Das Haus Wittelsbach und der hl. Michael
Die Erzbruderschaft St, Michael heute
Textauszug
Der Hl. Michael wurde – gemeinsam mit anderen Heiligen wie dem Hl. Georg, dem Hl. Sergius oder dem Hl. Mauritius – als Patron der Soldaten und Krieger verehrt. Er gilt als Symbol der ecclesia militans, der wehrhaften Kirche: Princeps militiae coelestis quem honorificant angelorum cives (“Fürst der himmlischen Heerscharen”).
Im Spätmittelalter wurde Michael gemeinsam mit dem Heiligen
Georg zum Patron des Rittertums und speziell der ihm geweihten Ritterorden, des Ordre de Saint-Michel (Frankreich, 1469) und des Order of St. Michael and St. George (England, 1818), berufen.
Tags:Theologie, Religion
Die Existenz der zahllosen ungelösten politischen, ethnischen und sozialen Problemen in der gesamten islamischen Welt machen den Fundamentalismus leider jederzeit zum greifbaren Mittel von Problemlösungen.
Seminararbeit Nr. 54 |
3,440 Wörter (
ca. 8.6 Seiten ) |
13 Quellen |
2009
$ 9.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Die Begriffe wie Islamischer Fundamentalismus, Islamismus, politischer Islam, Extremismus, Terrorismus gelegentlich Islamo-Faschismus, sind in der alltäglichen und öffentlichen Massenmedien dank Titeln wie „Wie gefährlich ist der Islam?“ (Stern, September 2007), „Der Koran. Das mächtigste Buch der Welt“ (Spiegel 52/2007) oder „Papst contra Mohammed. Glaubenskampf um den Islam, die Vernunft und die Gewalt“ (Spiegel 32/2006) überproportional präsent.
Dabei werden oft einige Punkte außer Acht gelassen: Erstens das begriffliche Wirrwarr des Phänomens, dessen Aufklärung aber nicht explizites Ziel der vorliegenden Arbeit ist, und zweitens die Unterscheidung zwischen dem Islam als Gesellschaftsordnung, Rechts- und Wirtschaftssystem und Religion der Muslime, und dem Islamismus als politische Bestrebung (Vgl. Pfahl-Traughber 2008, S. 34 ff.; Hartmann 1997, S. 7). Der Islamismus als politische Bestrebung soll auch der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit sein.
In Kapitel 1 wird der Begriff des zu untersuchenden Phänomens sowie dessen generelles Charakteristikum ins Visier genommen. In Kapitel 2 wird auf das Gewaltpotential der Religionen, insbesondere auf den Islam, näher eingegangen. Des weiteren wird versucht, die Ursachen des Islamismus aus historischen, soziokulturellen und sozioökonomischen Perspektiven zu behandeln. Das anschließende Kapitel befasst sich mit der Reformfähigkeit des Islamismus in Zeiten der Hochmoderne. Im letzten Kapitel werden dann abschließend die Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst.
Outline:
Einleitung
Begriffsbestimmung: Islamismus oder Islamischer Fundamentalismus?Islam – Religion der Gewalt?
Zur Ursachen des Islamischen Fundamentalismus
Islamitisches Geschichtsbild
Soziokulturelle Erklärungsansatz
Sozioökonomische Erklärungsansatz
Zur Reformfähigkeit des Islamischen Fundamentalismus
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Textauszug
Die Begriffe wie Gewalt, Terrorismus oder Fundamentalismus mit denen meistens etwas negatives assoziiert wird, werden immer häufiger auf einer Skala mit dem Islam eingeordnet (Vgl. Mazyek 2008, S. 97). Diesem öffentlichen Mainstream liegt die Tatsache zugrunde, dass die bisher durchgeführten zahlreichen schwerwiegenden Anschläge hauptsächlich von diversen Islamitischen Organisationen durchgeführt wurden (Vgl. Gemein/Redmer, S. 255). In der Öffentlichkeit herrschenden Vorurteile und Stereotypen, die in der jeweiligen Gesellschaften vorbestimmt sind, was mit deren sozialpsychologischen Zusammenhang erklärt werden kann, tragen ebenfalls zu diesem öffentlichen Mainstream bei (Vgl. Jahn 1980, S. 6 f.). Laut Mayzek (2008) steht hier leider eine kleine Zahl der Muslime für die gesamte Masse der muslimischen Bevölkerung. Dabei werden sie sogar doppelt bestraft, so der Autor, in dem sie einerseits selbst Opfer von terroristischen Anschlägen sind und andererseits generell als Terroristen abgestempelt werden (Vgl. S. 97).
Tags:Politik, Religion, Terrorismus
In der vorliegenden Arbeit wird aufgezeigt, wie die politischen Akteure der Meiji-Zeit durch den Einfluss westlicher Verfassungsideologien und traditionell japanischer Herrschaftsvorstellungen eine konstitutionelle Monarchie formten.
Seminararbeit Nr. 29 |
3,380 Wörter (
ca. 8.5 Seiten ) |
0 Quellen |
2006
$ 9.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Die Zeit der Herrschaft des Kaiser Meiji bedeutete für das japanische Kaiserreich die Bewältigung eines enormen Umbruchs. Die feudalen Herrschaftsstrukturen mussten denen einer konstitutionellen Monarchie westlicher Prägung weichen. Die Gesellschaft wandelte sich von einer ständischen zu einer bürgerlichen. Allerdings stand hinter diesem Prozess nicht von Beginn an ein politischer Akteur mit konsequenter Ideologie; die Initiatoren der Meiji-Restauration waren sich nur in einem Ziel einig: der Entmachtung des Tokugawa-Shôgunats. Ihre Vorstellungen für eine Zeit danach waren vage, aber keinesfalls modern. Nicht ohne Grund wurde die Restauration der kaiserlichen Herrschaft oberstes Ziel, denn sie hatte bereits einmal Bestand. Sie war der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die zerstrittenen Führer der Meiji-Restauration einigen konnten. Eine politische Vision für ein modernes japanisches Staatswesen bildete sich erst als die ersten japanischen Staatsmänner Europa und die USA bereisten und die Notwendigkeit einer konstitutionellen Neuausrichtung Japans erkannten, um auf der politischen Weltbühne bestehen zu können. Diese Neuordnung des japanischen Herrschaftssystems wurde zum Drahtseilakt zwischen Tradition und Moderne.
Outline:
Einleitung
Die Meiji-Zeit (1868 bis 1912)
Restauration kaiserlicher Herrschaft
Bürgerrechtsbewegung und der Weg zur konstitutionellen Monarchie
Innenpolitischer Neo-Traditionalismus und Imperialismus als Determinante japanischer Außenpolitik
Der Staatsshintô
Das ie-System und der Familienstaat
Kolonialismus
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Japans Moderne begann mit einem Staatsstreich: Am 3. Januar 1868 besetzten Truppen aus den westjapanischen Fürstentümern Satsuma, Tosa und Chôshû die kaiserliche Residenz und damalige Hauptstadt Kyôto und erzwangen von den herrschenden Tokugawa die Rückgabe der Regierungsgewalt an das Kaiserhaus, das seine Macht vor fast 700 Jahren an die einflussreichen Kriegerfamilien (bushi) und die von ihnen gestellten Militärherrschern (shôgun) verloren hatte. Seit der für sie siegreichen Schlacht von Sekigahara im Jahre 1600 hatte das Haus Tokugawa die Vorherrschaft über Japan inne. Tokugawa Ieyasu hatte die aufbegehrenden Fürsten (tozama-daimyô) unterworfen und das Land unter seiner Herrschaft geeinigt. Die tozama-daimyô, zu denen in erster Linie die Fürstentümer Satsuma, Tosa, Chôshû und Hizen gehörten, wurden vom Machtapparat der Tokugawa weitestgehend ausgeschlossen. Nach der Reichseinigung erhielten die tozama-daimyô großflächige Lehen weitab vom Herrschaftszentrum des Shôgunats, um ihren politischen und militärischen Einfluss auf das noch junge Tokugawa-Regime zu beschränken.''
Tags:Meiji-Zeit, Tradition und Moderne, Japan, Politik
Italien geprägt von sozialen und politischen Konflikten, zu sehen im Kontext von globalen Auseinandersetzungen wie dem Kalten Krieg und theoretischen Streitigkeiten über Kapitalismus und Kommunismus.
Essay Nr. 47 |
4,020 Wörter (
ca. 10.1 Seiten ) |
13 Quellen |
2007
$ 11.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Dieses Essay soll die Inhalte und Ergebnisse der Sitzungen zur Zeit der Revolte der Übung „Einführung in die zeitgenössische Geschichte Italiens: 1943-1992“ aus dem Sommersemester 2007 zusammenfassen und punktuell vertiefen.
Der Aufbau orientiert sich an den Themen der einzelnen Sitzungen, Methodisch sei der Hinweis erlaubt, dass jegliche Quellendokumentation dem Literaturverzeichnis zu entnehmen ist. Ein im Kontext des Essays thematisierter und in der Übung angesprochener Schwerpunkt stellt die Entführung Aldo Moros dar. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in den politischen Konflikten zwischen den verschiedenen Parteien und deren Versuch, sich zu einigen. Die Betrachtung Italiens ist hierbei besonders interessant aufgrund der Größe und Wirkkraft der Kommunisten Italiens. Die kommunistische Partei Italiens war die größte außerhalb des Ostblocks. Als Kern dieser Arbeit lässt sich daher der Machtkampf von konservativen und progressiven Kräften erkennen.
Outline:
Einleitung
Vom centro-sinistra zur Protestbewegung: 1960-1969
Von der Protestbewegung zum „Historischen Kompromiss“: 1970-1976
Die bleiernen Jahre Italiens: 1974-1980
Die Entführung Aldo Moros
Schlussbetrachtung Literaturverzeichnis
Textauszug
''Die wichtigsten politischen Phänomene in Italien gegen Ende der 1950er und den anfangenden 1960er Jahre waren einerseits das Auseinanderbrechen der Aktionseinheit der beiden großen linken Parteien, der Partito Comunista Italiano (PCI) und der Partito Socialista Italiano (PSI), seit 1956. Die offizielle Kündigung der seit 1948 bestehenden Aktionseinheit erfolgte 1957. Es blieb lediglich eine Beratungseinheit, patto di consultazione, übrig. Andererseits ist die Regierungsbeteiligung der PSI an einer Mitte-Links-Regierung, der centro-sinistra, unter der Führung der Democrazia Cristiana (DC), gebildet von Aldo Moro, als ein wichtiges Merkmal jener Zeit zu identifizieren.
Das Zustandekommen der centro-sinistra bedurfte auf beiden Seiten eines Umdenkens und wurde sowohl von internationalen Entwicklungen - so das Ende des Koreakrieges mit den nachfolgenden Veränderungen in der Sowjetunion - als auch durch das Ende des Pontifikats Pius XII. begünstigt. Der verstorbene Papst hatte nicht nur Faschismus und Nationalsozialismus zumindest wohlwollend unterstützt, sondern in der Nachkriegszeit auch eine aktive Antikommunismuspolitik zu Gunsten der DC praktiziert. Sein Nachfolger Papst Johannes XXIII. wurde 1958 gewählt, benötigte allerdings ein wenig Zeit, bis seine neuen Weisungen konkrete Gestalt annahmen. Weiterhin spielte in dieser Entwicklung auch die 1958 angekündigte UdSSR-Reise des Staatspräsidenten Gronchi eine Rolle. Sie wurde als ein innenpolitisches Signal für eine Öffnung nach links verstanden, auch wenn die Reise letztendlich auf öffentlichen Druck hin abgesagt wurde und unter dem Vorwand einer Erkrankung auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.
In diesem Kontext lösten sich die Regierung von Amintore Fanfani, einer Koalition aus DC und der Partito Socialista Democratio Italiano (PSDI) sowie die Regierung Antonio Segni, einer DC-Regierung, auf. Neuer Generalsekretär der DC wurde Aldo Moro. Diesem gelang es, die Partei mit seinen unterschiedlichen Strömungen nach links und rechts in den Griff zu bekommen. So war er einerseits zu der Erkenntnis gekommen, dass langfristig eine Beteiligung sowohl der Sozialisten als auch der Kommunisten unausweichlich ist. Andererseits hatte er zum Sturz Fanfanis beigetragen, indem er ihn von rechts angegriffen hatte. Zunächst galt es aber, die DC zu einen, um die verfeindeten Strömungen bzw. Blöcke innerhalb der Partei wieder zueinander zu führen. Zu diesem Zweck entstand 1960 eine alternativa di destra, geführt von Fernando Tambroni und unter Beteiligung der Movimento Sociale Italiano (MSI) und den Monarchisten. Diese Regierung währte allerdings nur bis Juli 1960. Die neofaschistische MSI hatte im Mai 1960 versucht, ihren Parteitag in Genua abzuhalten. In dieser Hochburg des Antifaschismus kam es zu großen Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit der Polizei, in der Folge auch zu einem Generalstreik nicht nur in Genua, sondern auch in anderen Städten Norditaliens. Unter großem Jubel reisten die Neofaschisten letztendlich wieder ab und die Regierung Tambroni war gescheitert. Die alternativa di destra hatte sich hiermit als langfristig unmöglich erwiesen. ''
Tags:Aldo Moros, Folgen des Kalten Krieges, Politik
Sprache, Manipulation und Variation
Politische Sprachmanipulation in Spanien
Hauptseminararbeit Nr. 210 |
7,521 Wörter (
ca. 18.8 Seiten ) |
16 Quellen |
2011
$ 16.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Die Arbeit beschäftigt sich im Rahmen des Hauptseminars zum The-ma Iberoromanische Varietätenlinguistik mit dem Zusammenhang zwischen Sprache, sprachlicher Manipulation und Variation. Ausgangspunkt ist hierbei ein Aufsatz von Antonio Salvador Plans über „La manipulación política del lenguaje“ in der spanischen Region Extremadura. Es soll zunächst den Fragen nachgegangen werden, was unter Manipulation zu verstehen ist, an welche Voraussetzungen sie gebunden ist und welche Formen von Manipulation es gibt, wobei sich deren Darstellung im Rahmen dieser Arbeit auf politische und ökonomische Manipulation sowie deren sprachmanipulatorischen Verfahren beschränkt. Ziel ist es, eine Verknüpfung von philosophischen Betrachtungen zur Manipulation des Menschen, den Mitteln ihrer Umsetzung und konkreter Auswirkung auf den europäischen spanischsprachigen Raum herzustellen und aufzuzeigen, dass sprachliche Variation und Varietäten durch Sprachmanipulation begründet sein können.
Textauszug
In erster Linie dient Sprache der Kommunikation und Verständigung zwischen Menschen. Sie bedienen sich dabei einer jeweiligen Einzelsprache, die ihrerseits als ein konkretes Zeichensystem aufgefasst wird. Nach Ferdinand de Saussure referiert ein Sprecher bei einer Äußerung mit Hilfe eines signifiant (Lautbild) auf ein bestimmtes signifié (Konzept oder Inhalt). Signifiant und signifié sind somit Konstituenten eines sprachlichen Zeichens innerhalb eines komplexen Zeichen-systems.
Tags:Varietätenlinguistik, Spanien
In dieser Arbeit geht es um den Vietnamkrieg; wie es dazu kam, die Kämpfe, Opfer, Folgen und die Rolle der USA.
Seminararbeit Nr. 119 |
2,016 Wörter (
ca. 5 Seiten ) |
3 Quellen |
2008
$ 7.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Mehr als ein Jahrzehnt lang versuchten die USA, die Übernahme von
Südvietnam durch den kommunistischen Norden und verbündete Rebellen zu verhindern. Die Kämpfe und die Bombardements kosteten bis zu vier Millionen Menschen das Leben und verwüsteten das Land. Die Ausweitung des Krieges auf Kambodscha bereitete dem Schreckensregime der Roten Khmer den Boden. Der Vietnamkrieg wurde für die USA zum moralischen und militärischen Fiasko. „Vietnam stellt bis heute das größte Verbrechen der amerikanischen Politik dar“, schreibt Eric Frey. Nirgendwo sonst wurde so viel Blut vergossen und menschliches Elend verursacht. Dass die Vietnamesen den Amerikanern heute mit großer Freundlichkeit entgegentreten, spricht für dieses Volk, das im 20. Jahrhundert hauptsächlich durch die Schuld anderer furchtbares Leid ertragen musste.
Outline:
Moralisches und militärisches Fiasko
Rolle 1: Der Kampf der „rechten (guten)“ Politik gegen den „bösen“
Kommunismus
Die Domino-Theorie als Allheilmittel
Freiheit um jeden Preis
Die Politik des „es gibt kein Zurück“
Rolle 2: Wirtschaftliche und politische Interessen in Süd-Vietnam
Die zweifelhafte Rolle der AID
Amerikas Verwicklung in den frühen Dogenhandel
Rolle 3: Der Einfluss Henry Kissingers
Textauszug
Der Vietnamkrieg begann als klassischer antikolonialer Unabhängigkeitskrieg. Indochina war seit Ende des 19. Jahrhunderts eine französische Kolonie, die von den Besatzern ausgebeutet, aber wirtschaftlich und sozial kaum entwickelt wurden. Zugleich gab es aber immer mehr gebildete Vietnamesen, die die französische Herrschaft ablehnten. Während des 2. Weltkriegs arrangierte sich
die französische Kolonialregierung in Vietnam mit den vordringenden Japanern und bot ihnen das Land als militärische Basis für Operationen in Südost-Asien an. Die Strategie der Amerikaner war, einerseits massive Finanzhilfe an Südvietnam zu leisten und andererseits alles zu unternehmen, um die „Kommunisten” zu vernichten. Mit ihrer Finanzhilfe wollten die Amerikaner erreichen, Südvietnam zu einer kapitalistischen und demokratischen Gesellschaft zu entwickeln, welche wirtschaftlich und sozial gesehen dem kommunistischen Norden überlegen war. Sollte dies gelingen, so der Standpunkt der Amerikaner, würde der kommunistisch regierte Norden Vietnams seine Anziehung auf die vietnamesische Bevölkerung und damit seine Existenzberechtigung verlieren.
Tags:Krieg, Politik, Amerika, Wirtschaft, Asien