Ist die Transaktionsanalyse eine „Westentaschenmethode“, die man leicht eigenständig auf alltägliche Situationen und Probleme anwenden kann? In der folgenden Hausarbeit wird dieser Frage nachgegangen.
Hausarbeit Nr. 42 |
8,650 Wörter (
ca. 21.6 Seiten ) |
9 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Transaktionsanalyse wurde stetig weiterentwickelt und hat daher sehr viele Modelle und Konzepte, die im Rahmen dieser Hausarbeit nicht alle erwähnt werden können. Daher beschränkt der Autor sich nur auf diejenigen, welche die wichtigsten für die Transaktionsanalyse sind und mit deren Hilfe die Fragstellung beantwortet wird.
Zunächst wird beschrieben, was eine Transaktionsanalyse im Allgemeinen ist, im Besonderen ihr Ursprung, ihre Ziele und Anwendungsgebiete. Um den Umgang des Einzelnen mit anderen verstehen zu können, geht der Autor als nächstes auf die Persönlichkeit des Einzelnen ein. Von zentraler Bedeutung sind hier die drei verschiedenen Ich-Zustände. Zur besseren Anschauung beschreibt der Verfasser darüber hinaus das Ich-Zustands-Modell und die Funktionelle Analyse der Ich-Zustände. Anschließend stellt er vier Grundeinstellungen dar. Durch die Grundeinstellung wird deutlich, wie sich ein Mensch selber, die anderen und sich in Bezug zu den anderen wahrnimmt.
Die Transaktion ist die kleinste Einheit der Kommunikation. Um den Umgang des Einzelnen mit anderen Menschen zu erklären, wird im nächsten Punkt beschrieben, was Transaktion ist und wie sie abläuft. Transaktionen werden durch den Austausch von Anerkennung, also Strokes, bestimmt. Dabei spielt die Gestaltung der Zeit eine wesentliche Rolle. Je nach Zeitgestaltung ist der Austausch unterschiedlich intensiv. Durch das Konzept des Lebensskripts, das schließlich dargestellt wird, wird deutlich, warum der Einzelne so mit anderen umgeht, wie er es tut. Das Discounten und das Stricken von Maschen sind nur zwei Beispiele, wie das Lebensskript gerechtfertigt und erhalten wird.
Outline:
EINLEITUNG
DEFINITION UND WESEN DER TRANSAKTIONSANALYSE
DIE PERSÖNLICHKEIT DES EINZELNEN
Die „Ich-Zustände”
Eltern-Ich
Kind-Ich
Erwachsenen-Ich
Das Ich-Zustands-Modell
Das funktionelle Modell
DER EINZELNE IN BEZUG ZU ANDEREN
Ich bin o.k. – Du bist o.k.
Ich bin o.k. – Du bist nicht o.k.
Ich bin nicht o.k. – Du bist o.k.
Ich bin nicht o.k. – Du bist nicht o.k.
DER EINZELNE IM UMGANG MIT ANDEREN
Die Transaktion
Parallel-Transaktion
Überkreuz-Transaktion
Verdeckte Transaktion
Strokes
Verbale und nonverbale Strokes
Positive und negative Strokes
bedingte und bedingungslose Strokes
Gestaltung der Zeit
Rückzug
Rituale
Zeitvertreib
Aktivitäten
Spiele
Intimität
BEGRÜNDUNG DES UMGANGS MIT ANDEREN
Das Lebensskript
Definition und Wesen des Lebensskripts
Skriptbotschaften
Einschärfungen
Gegeneinschärfungen
Erlaubnisse
Discounten
Typen des Discounts
Das Erkennen von Discounts
Das Stricken von Maschen
Masche
Maschengefühl
FAZIT
Anwendbarkeit der Transaktionsanalyse im Alltag
Vereinfachung der Transaktionsanalyse
LITERATURVERZEICHNIS
Textauszug
''Die Transaktionsanalyse (im Folgenden TA genannt) wurde in den 1950er und 1960er Jahren von dem Psychiater Eric Berne entwickelt. Von seinen Schülern wurde es in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt. Ausgang von Bernes Interesse waren seine Studien über Intuition. Er wollte eine psychologische Sprache entwickeln, die auf der einen Seite einfach und verständlich ist, auf der anderen Seite sollte sie auch ermöglichen, konkret über intuitive Einschätzungen von menschlichem Verhalten und Erleben und über die darauf begründete Kommunikation zu sprechen. So war es ihm ein Anliegen, einfache, verständliche und lebensnahe Konzepte zu entwickeln.
Die Internationale Vereinigung für Transaktionsanalyse (International Analysis Association) definiert die TA als „eine Theorie der menschlichen Persönlichkeit und zugleich eine Richtung der Psychotherapie, die darauf abzielt, sowohl die Entwicklung wie auch Veränderungen der Persönlichkeit zu fördern.“ Die TA ist jedoch weit mehr. So bedeutet der Begriff darüberhinaus „ein Repertoire an psychologischen Erklärungskonzepten für menschliches Erleben und Verhalten.“ Die TA ist eine Theorie der menschlichen Persönlichkeit. Sie verhilft menschliche Verhaltensweisen zu verstehen, zu begreifen, wie sich die Persönlichkeit im Tun und Lassen äußert. Durch die TA wird erklärt, wie sich Menschen mit den Mustern des menschlichen Verhaltens und Erlebens in der Gestaltung von Beziehungen, in der Kommunikation und der Lebensgestaltung ausdrücken. Die TA arbeitet des weiteren heraus, warum die Menschen so miteinander umgehen, wie sie es tun. Sie ist die Methode zur Untersuchung von Transaktionen ("Transaktion" bedeutet hier "die kleinste Einheit der Kommunikation"; sie besteht aus einem Transaktionsstimulus und einer Transaktionsreaktion) und die Methode zur Systematisierung der aus der Analyse der Transaktion gewonnenen Informationen in Begriffe. Die Sprache der TA ist demnach eine der wichtigsten Entwicklungen. Sie ist ein Instrument zum Verständnis der Ausgangsbasis von Verhalten, aber auch von Gefühlen. Durch die TA, so die Transaktions-Analytiker, seien einige der Gesetzmäßigkeiten menschlichen Verhaltens entdeckt worden. Da die TA in der Tradition der Psychoanalyse steht, sind die Erlebens- und Verhaltensweisen vor dem Hintergrund kindlicher Entwicklungen zu sehen.'
Tags:Transaktionsanalyse, Transaktion, E. Berne, Kommunikation, Persönlichkeit, Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaft
Pränatale Untersuchungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge sind heute kaum noch aus der Gesellschaft wegzudenken. Die Entwicklung neuer medizinischer Verfahren geht mit einer vermehrten Anwendung pränataldiagnostischer Maßnahmen einher.
Diplomarbeit Nr. 195 |
32,846 Wörter (
ca. 82.1 Seiten ) |
79 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Die pränatale Diagnostik hat sich in den letzten Jahren zu einem Instrument entwickelt, das nicht mehr nur bei einigen wenigen eingesetzt wird, sondern bei nahezu jeder Schwangerschaft. Die Zahl der Erkrankungen, die sich mit Hilfe sonographischer (Ultraschall), biochemischer und genetischer Untersuchungen feststellen lassen, wächst von Jahr zu Jahr. Mit ihr wächst jedoch auch die Kritik an der pränatalen Diagnostik, da es oft an entsprechenden therapeutischen Möglichkeiten fehlt. Somit muss die Frage, mit welcher Intention pränataldiagnostische Untersuchungen durchgeführt werden diskutiert werden. In Bezug auf die Diskussion um das Lebensrecht von Menschen mit Behinderungen sprechen Kritiker immer häufiger von einer „Perfektionierung“ der Schwangerschaft, sie befürchten das Entstehen eines „Automatismus“ aus Diagnostik und anschließendem Schwangerschaftsabbruch. Dass genetisch kranke Kinder heutzutage vermeidbar sind, ist eine weit verbreitete Meinung in der Gesellschaft. Vor allem Frauen, die sich um das Gelingen der Schwangerschaft sorgen, sind der medizinischen und gesellschaftlichen Einflussnahme in erhöhtem Maße ausgesetzt. Inwieweit ist die Möglichkeit der Selbstbestimmung, die weibliche Autonomie unter dem Druck und der gesellschaftlichen „Verpflichtung“, gesunde Kinder zu bekommen, überhaupt noch gegeben?
Textauszug
Viele Kritiker weisen das Potentialitätsargument als unplausibel zurück. Das populärste Gegenargument gibt zu bedenken, dass es grundsätzlich nicht einzusehen sei, warum Potentialität moralisch relevant sein soll, da schließlich ein potentieller Olympiasieger auch nicht bereits als Olympiasieger gilt, Prinz Charles als potentieller König nicht bereits die Rechte eines Königs in Anspruch nehmen könne und ein potentieller Mörder nicht schon hinter Gitter gehalten werde. Wie an diesen Beispielen zu sehen, werden potentielle und aktuelle Eigenschaften und Zustände in der Regel also keineswegs gleichgesetzt. Düwell wendet gegen das Prinz-Charles-Argument berechtigterweise ein, dass Prinz Charles dennoch einen anderen Status hat als z.B. ein Londoner Taxifahrer, was auf das Thema bezogen bedeute, dass potentielle Personen zwar nicht den gleichen Status wie Personen haben, aber gleichwohl bleibe festzustellen, sie haben einen moralischen Status. Sass unterscheidet dagegen zwischen der aktiven Potentialität z.B. schlafender Menschen und der passiven Potentialität, zu deren Realisierung noch etwas Zusätzliches hinzutreten muss. So haben alle Menschen die passive Potentialität, z.B. Bundeskanzler zu werden, doch werden daraus keinerlei Rechte für den Einzelnen abgeleitet.
Zudem wird gegen das Potentialitätsargument der Einwand hervorgebracht, dass man dann ja auch Gameten und möglicherweise sogar allen menschlichen Körperzellen Würde zusprechen müsste, da sie ebenso die Potentialität besitzen, unter geeigneten Bedingungen zu Embryonen und später zu Menschen heranzureifen. „Da aber niemand ernsthaft auf die Idee käme, für Ei- und Samenzelle einen moralischen Schutzstatus zu fordern, wiewohl sie das gleiche Potential wie der Embryo hätten, tauge ein solches Potential offensichtlich nicht dazu, jenen Status zu begründen“, schreibt der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel. Gegen das „Abgrenzungsproblem“, wie es Leist nennt, wäre einzuwenden, dass Keimzellen lediglich die Potentialität besitzen, zu einem Menschen zu werden, während Zygoten und Embryonen dem gegenüber die Potentialität haben, sich selbst zu entwickeln. Wie Breuer darlegt, sei dies eine radikale Verschiedenartigkeit des Potentials, worin seiner Ansicht nach auch begründet liege, dass nur dem Embryo bzw. der Zygote, nicht aber einzelnen anderen Zellen der Status einer Person zugesprochen werden muss. Steigleder verweist auf Buckles Vorschlag einer Differenzierung zwischen der Potenz (des Präembryos), etwas hervorzubringen, nämlich den eigentlichen Embryo, und der Potenz (des Embryos), etwas zu werden, nämlich ein handlungsfähiger Mensch. Wir können nicht sagen, dass wir einmal eine befruchtete Eizelle waren, sondern nur, dass es einmal befruchtete Eizellen gegeben hat, welche den Embryo hervorbrachten, der wir einmal waren. Somit gelte das Potentialitätsargument für menschliche Embryonen im strikten Sinne, nicht aber für Präembryonen, so Steigleder.
Tags:Schwangerschaft, Ultraschall, vorgeburtliche Diagnoseverfahren, Geburt, Medizin, Bioethik
Das Schnittstellenmanagement ermöglicht das Ausräumen von Risiken in Netzwerkorganisationen und ermöglicht ein erfolgreicheres Bestehen. Es sollte demnach erhöhte Aufmerksamkeit in den am Netzwerk beteiligten Unternehmen erfahren.
Projektarbeit Nr. 133 |
23,660 Wörter (
ca. 59.2 Seiten ) |
58 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Mit dieser Arbeit sollen die Fragen nach genauen Beschreibungen und Definitionen für die Begriffe der Netzwerkorganisation und dem wichtigen Schnittstellenmanagement innerhalb dieser Organisation beantwortet werden. Nach Schaffung einer theoretischen Grundlage werden Beobachtungen in der Praxis getätigt und Handlungsempfehlungen im Sinne von Optimierungs- und Verbesserungsvorschlägen gegeben. Dabei liegt der Fokus auf dem Bereich der Automobilindustrie, weil Entwicklungsnetzwerke in dieser Branche sehr präsent sind. In der Automobilindustrie konnten dabei interessante Beobachtungen gemacht werden. Unternehmen setzen oft wichtige Instrumente des Schnittstellenmanagements nicht ein, und so können auftretende Probleme nicht effizient und schnell lösen.
Daraus lassen sich letztendlich einige Handlungsempfehlungen ableiten, wie beispielsweise eine stärkere Nutzung der Instrumente des Schnittstellenmanagements. Hierzu zählen Linking-Pins, Interface Manager, das Simulataneous Engineering oder Stäbe. Gut optimierte Schnittstellen können dem Unternehmen so vorteilhafte Ergebnisse wie die schnelle Lösung spezifischer, technischer Probleme oder eine effektive Kommunikation liefern.
Hernach soll ein kurzer Überblick über die Ziele und den Aufbau dieser Arbeit erfolgen. Dabei werden zunächst die Ziele in eine deskriptive, eine analytische und eine pragmatische Zielsetzung unterteilt. Anschließend soll beschrieben werden, wie sich der folgende Text aufbauen wird.
Deskriptives Ziel: Das deskriptive Ziel dieser Arbeit besteht darin, eine theoretische Grundlage für das Thema „Betriebliches Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken“ zu schaffen. Hierbei sollen die Begriffe der Netzwerkorganisation, insbesondere des Entwicklungsnetzwerkes, sowie des Schnittstellenmanagements greifbar und verständlich definiert werden. Vorausgehend sollen wichtige Vorbedingungen erklärt werden.
Analytisches Ziel: Im analytischen Teil dieser Arbeit dient die Automobilindustrie als Betrachtungsobjekt. Es sollen Schnittstellen identifiziert und deren Management untersucht werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen dienen. Zur systematischen Untersuchung soll ein Mitarbeiterfragebogen zur Informationsgenerierung dienen. Weitere Quellen, wie Internetseiten der Automobilkonzerne und Geschäftsberichte dienen als Informationsquelle.
Pragmatisches Ziel: Es sollen Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Schnittstellenmanagements in Entwicklungsnetzwerken gegeben werden. Weiterhin sollen Empfehlungen zur Vermeidung von Risiken und Fehlern gegeben werden. Als Grundlage dienen hier die im analytischen Teil gewonnenen Erkenntnisse.
Der Aufbau dieser Arbeit lässt sich einfach und übersichtlich in einem Gedankenflussplan darstellen. Siehe dazu Abbildung 1. Anschließend wird auf die einzelnen Teile des Plans eingegangen.
Zunächst soll in Kapitel 2 eine theoretische Grundlage für das zu behandelnde Thema geschaffen werden. Hier wird das deskriptive Ziel der Arbeit behandelt. In Kapitel 2.1 soll näher auf die Begriffe der Koordination, der Kooperation und der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit eingegangen werden, da sie die Vorbedingungen für die Netzwerkorganisation bilden. Nach Klärung der Grundbedingungen wird in Kapitel 2.2 auf Netzwerke eingegangen. Es werden Netzwerke als Sonderform der Kooperation behandelt. Anschließend soll ein Einblick in die vielen verschiedenen Typologien von Netzwerken und deren Besonderheiten gegeben werden. In Kapitel 2.3 wird das Schnittstellenmanagement näher beleuchtet. Hier wird der Begriff der Schnittstelle definiert und seine Bedeutung behandelt. Es sollen verschiedene Typen von Schnittstellen und mögliche Probleme dargestellt werden. Letztendlich wird auf den Begriff des Schnittstellenmanagements eingegangen und dessen Instrumente vorgestellt. In Kapitel 2.4 wird mit einem Bezug auf die Automobilindustrie eine Überleitung zum Analyseobjekt geschaffen.
In Kapitel 3 sollen betriebliche Schnittstellen in der Automobilindustrie identifiziert und analysiert werden. Dieser Teil der Arbeit befasst sich mit dem analytischen Ziel. Im Mittelpunkt der Analyse steht eine Unternehmensbefragung mit Hilfe eines eigens entwickelten Fragebogens. Zunächst werden die methodische Vorgehensweise der Befragung und die vergleichende Betrachtung der Literatur behandelt. Das Kapitel schließt mit der Auswertung der Befragung und einer Zusammenführung der Ergebnisse ab.
Kapitel 4 befasst sich mit dem pragmatischen Ziel dieser Arbeit. Aus den zuvor gewonnenen Ergebnissen werden nun Handlungsempfehlungen und Verbesserungsvorschläge, wie der verstärkte Einsatz verschiedener Instrumente des Schnittstellenmanagements abgeleitet. Die Arbeit schließt in Kapitel 5 mit einer Zusammenfassung und einem Fazit ab. Es erfolgt ein Zukunftsausblick.
Outline:
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis II
Einleitung
Thema der Arbeit und Motivation
Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Deskriptives Ziel
Analytisches Ziel
Pragmatisches Ziel
Aufbau der Arbeit
Theoretische Grundlagen
Kooperation im unternehmerischen Handeln
Erklärungsansätze zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit
Kooperation
Koordination
Netzwerke
Netzwerke als Sonderform der Kooperation
Typologien von Netzwerken
Entwicklungsnetzwerke
Schnittstellenmanagement
Definition und Bedeutung von Schnittstellen
Typologisierung von Schnittstellen
Bereits beobachtete Probleme an überbetrieblichen Schnittstellen
Einordnung und Wesen des Schnittstellenmanagements
Strukturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Sozio-kulturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Bezugsrahmen zur Automobilindustrie
Betriebliches Schnittstellenmanagement in der Automobilindustrie
Vergleichende Betrachtung der Literatur
Methodische Vorgehensweise der Befragung
Durchführung der Untersuchung
Stichprobengewinnung
Auswahl der befragten Zielgruppe
Aufbau und Inhalt des Fragenkatalogs
Durchführung der Befragung
Auswertung der Befragung
Zusammenführung der Ergebnisse
Kritische Würdigung
Würdigung der Ergebnisse
Handlungsempfehlungen
Linking-Pins
Einrichtung von Stäben
Unternehmensübergreifender Personalaustausch
Informale Netzwerke
Simultaneous Engineering
Fazit
Literaturverzeichnis
Anhang
Textauszug
''Der Begriff der Kooperation bildet den Ausgangspunkt der hier vorgestellten Betrachtung zum Thema von betrieblichem Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken. Als Grundlage wird zunächst eine Annäherung an Begrifflichkeiten der Organisation unternehmerischer Tätigkeit gegeben, sowie theoretische Ansätze zu deren Erklärung herangezogen. Der Begriff der Kooperation, der sich im Laufe der Diskussion als zentral herausstellen wird, soll dran anschließend dargestellt und anhand definitorischer Kriterien eingegrenzt werden. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls angrenzende Begrifflichkeiten thematisiert, die für den weiteren Verlauf der Untersuchung von Bedeutung sind. Dies ist insbesondere die Koordination unternehmerischen Handelns, sowie daraus abgeleitet Instrumente zur Erreichung eines koordinierten Verhaltens von mehreren Akteuren.
Darauf aufbauend wird im Kapitel 2.2, wie im Aufbau der Arbeit bereits angedeutet wurde, das Hauptaugenmerk auf das Phänomen von Netzwerken gelegt. Dazu werden die Prinzipen der Koordination am Objekt des Netzwerkes weiter vertiefend dargestellt und diskutiert. Weiterhin wird auf das Spektrum möglicher Erscheinungsformen von Netzwerken eingegangen und diese kennzeichnend vorgestellt. Der Spezialform des Entwicklungsnetzwerkes, das im Kern der Betrachtung steht, wird sich in einem weiteren Schritt im Einzelnen gewidmet.''
Tags:Industrie, Produktionsmanagement, Business, Produkt- und Projektmanagement. Autoindustrie
In der folgenden Hausarbeit geht der Autor den Fragen nach, wodurch diese Geschlechterunterschiede entstehen, welche Folgen sich daraus für die Jugendlichen ergeben, sowie welche Auswirkungen dieses auf die Jugendarbeit hat.
Hausarbeit Nr. 39 |
6,440 Wörter (
ca. 16.1 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Eines Tages sah der Vater eines kleinen Mädchens Fußball. Ich fragte das Mädchen, ob es auch Interesse daran hätte. Verwundert schaute sie ihn an und sagte, nein, sie sei doch ein Mädchen! An diesem Beispiel wird deutlich, dass schon im frühen Alter genaue Vorstellungen darüber bestehen, was typisch Junge, typisch Mädchen ist, es existieren also Geschlechterunterschiede. Doch wodurch entstehen diese Geschlechterunterschiede? Welche Folgen entstehen daraus für die Jugendlichen? Welche Auswirkungen hat dieses auf die Jugendarbeit? Diese Fragen sind Schwerpunkte dieser Hausarbeit.
Als erstes erläutert der Autor den Begriff der Jugend und den damit zusammenhängenden Begriff der Jugendphase. Die Erläuterung der Begriffe ist wichtig, um die sozialen Hintergründe zu verstehen, mit denen die Jugendlichen von heute umzugehen haben.
Durch Sozialisation befinden sich die Jugendlichen in einem ständigen Auseinandersetzungsprozess mit sich selber und ihrer Umwelt. Da dieses einen Einfluss auf die Bildung der Geschlechterunterschiede hat, geht der Autor im dritten Punkt auf die Geschlechtersozialisation ein. Durch die Geschlechtersozialisation werden Geschlechterrollen entwickelt, die zu einer Identifikation als „männlich“ oder „weiblich“ führen. Desweiteren wird auf die Unterscheidung von weiblicher und männlicher Sozialisation eingegangen.
Der Jugendliche ist während seiner Entwicklung einer Reihe von Anforderungen ausgesetzt, die oft ein Potential an unlösbaren Problemen in sich birgt. Hierauf wird im vierten Punkt näher eingegangen. Um diese Probleme und die daraus resultierenden Stresssituationen lösen zu können, bedient sich der Jugendliche bestimmter Bewältigungsstrategien. Diese Strategien sind abhängig vom Geschlecht. Desweiteren wird erklärt, wie die Jugendhilfe den Jugendlichen hilft, ihre Probleme zu bewältigen.
Im fünften Punkt wird darauf eingegangen, in welcher Beziehung die Jugendarbeit zu den Geschlechterunterschieden der Jugendlichen steht. Außerdem wird erläutert, welche Voraussetzungen nötig sind, damit gelungene geschlechterorientierte Jugendarbeit umgesetzt werden kann.
Die Geschlechterunterschiede zwischen Jungen und Mädchen spielen in der gegenwärtigen Diskussion der Jugendarbeit eine zunehmend wichtige Rolle. Im Fazit stellt der Autor zwei Kontroversen gegenüber. Zum einen werden die Vorteile der Geschlechtertrennung erläutert, zum anderen die Vorteile der Zusammenführung der Geschlechter in der Jugendarbeit. Schließlich ziehe ich meine persönliche Schlussfolgerung für die zukünftige Praxis der Jugendarbeit.
Outline:
Einleitung
Begriffsklärung
Jugend allgemein
Jugendphase Allgemein
Geschlechtersozialisation
Definition Geschlechtersozialisation
Geschlechtsrollen
Weibliche Sozialisation
Männliche Sozialisation
Bewältigung von Stresssituationen
Definition Bewältigung
Bewältigung bei Mädchen
Bewältigung bei Jungen
Hilfe zur Bewältigung in der Jugendarbeit
Geschlechterarbeit in der Jugendarbeit
Geschlechterunterschiede in der Jugendarbeit
Voraussetzungen gelungener, geschlechterorientierter Jugendarbeit
Fazit / Umgang mit Geschlechtsunterschieden in der Jugendarbeit
Berücksichtigung der Geschlechterunterschiede
Keine Berücksichtigung der Geschlechterunterschiede
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Jugend wird als eine Lebensform der geistigen und sozialen Experimente bezeichnet, sowie der Entwicklung eigener Lebens- und Zukunftsentwürfe. Die Jugendlichen von heute befinden sich auf der Suche nach neuen Lebenskonzepten, welche unter ökonomischen, sozialen und ökologischen Unsicherheiten und Risiken statt findet. Dabei versucht sich die Jugend an die neuen Umweltbedingungen anzugleichen und setzt neue zugleich Maßstäbe. Jugend dient demnach nicht nur der Reproduktion der Gesellschaft. ''
Auf den Jugendlichen treffen, während seiner Suche nach neuen Lebenskonzepten, zahlreiche gesellschaftliche Anforderungen. Es wird von ihm gefordert, zu einem verantwortungsbewussten Mitglied der Gesellschaft zu werden, sich in die Gesellschaft einfügen zu können, soziale und politische Kompetenzen herauszubilden und die gesellschaftlichen Normen, Werte und Regeln anzuerkennen. Dadurch jedoch, dass gesellschaftliche Zwänge und Traditionen entfallen, bieten sich zu viele Alternativen für den Jugendlichen innerhalb der gesellschaftlichen Anforderungen. Eine Entscheidung zwischen diesen vielen Alternativen birgt ein Potential an unlösbaren Problemen in sich. Wenn Jugendliche mit diesem „Zwang“ nicht zurecht kommen, z.B. weil sie überfordert sind oder den Umgang damit nicht lernen, können sich Problemlagen entwickeln. Eine Nichtlösung der Problemlagen steht den in der Pubertät einsetzenden Individualisierungsprozess erheblich im Wege. Ein Scheitern des individuellen Lebenskonzeptes der Jugendlichen wird nicht als Scheitern gesellschaftlicher Verhältnisse, sondern subjektiv als eigenes Versagen erlebt. Die Folge ist eine Unsicherheit in Bezug auf den Eintritt ins Berufsleben, welches passiv und resignativ auf die Jugendlichen wirkt.
Tags:Sozialpädagogik, Geschlecht, Jugendarbeit, Geschlechterarbeit, Geschlechtsunterschiede
Dieses Referat verfolgt das Ziel, die Signifikanz und den vielfältigen didaktisch-kognitiven Ertrag zu betonen, den "Interkulturelles Lernen" für den Wissenserwerb der Schüler mit sich bringt.
Referat Nr. 155 |
9,280 Wörter (
ca. 23.2 Seiten ) |
25 Quellen |
2009
$ 18.95
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Inhaltsangabe
„Anschlag auf Aussiedlerheim!“ Diese oder ähnliche Schlagzeilen kann man den Medien fast täglich entnehmen. In letzter Zeit ist eine zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber ausländischen Mitbürgern festzustellen. Die Gründe für die aggressiven Überfälle und Ausschreitungen können nicht genau festgelegt werden, doch läßt sich bei der deutschen Bevölkerung häufig eine Angst gegenüber Fremden, Unbekannten und vor einer Überfremdung Deutschlands erkennen.
Es kann wohl nicht abgestritten werden, daß für die Politik hier ein wichtiges Betätigungsfeld entstanden und Handlungsbedarf vorhanden ist, die dadurch in der Gesellschaft bestehenden Probleme zu lösen. Durch die Tatsache, daß sich die Bundesrepublik Deutschland immer mehr zu einer multikulturellen Gesellschaft entwickelt, hat sich auch für die Pädagogik ein neuer Aufgabenbereich herausgebildet. Es muß also geprüft werden, welche Rolle der Pädagogik zukommt und welche Umsetzungsmöglichkeiten sich ergeben. Der Schule kommt hierbei eine wichtige Aufgabe zu, denn gerade dort treffen Kinder aus den verschiedenen Nationen mit unterschiedlichen kulturellen Voraussetzungen täglich aufeinander und rein nationale Klassen sind heute inzwischen eher die Ausnahme. Neben den deutschen Kindern sitzen deutsche Aussiedler aus Rumänien oder der Ukraine, Spanier, Griechen, Türken und Italiener. Aus diesem Grund haben die Lehrerinnen und Lehrer vor allem in den Grund- und Hauptschulen die Aufgabe, diese neue Situation zu akzeptieren und mit pädagogisch, erzieherisch und didaktisch sinnvollen Konzepten zu reagieren.
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Entwicklung interkultureller Pädagogik
4. Historische Herausforderung einer interkulturellen Erziehung BRD als Einwanderungsland - Aktuelle Situation
5. Begründung Interkultureller Erziehung
6. Zielsetzungen Interkultureller Erziehung
7. Die Rolle des Lehrers im Interkulturellen Unterricht
8. Realisierungsmöglichkeiten zur Verwirklichung der Interkulturellen Erziehung
9. Unterrichtsbeispiele
10. Probleme und Grenzen Interkulturellen Unterrichts
11. Schlussbemerkung
Textauszug
Nach MOSER charakterisiert multikulturell „[...] zunächst einen Zustand einer Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft mit verschiedenen Kulturen unter einem nationalen Dach leben. Diese demographische Entwicklung zeichnete sich seit dem Ende der 50er Jahre bei uns ab.“
Multikulturell bezeichnet nach WIATER die Tatsache, daß in einer Gesellschaft oder einer Gruppe verschiedene unterschiedliche Kulturen zusammenleben. Mit multikulturell läßt sich also der Zustand der Bundesrepublik beschreiben, denn dort leben die Angehörigen verschiedener Kulturräume in Frieden nebeneinander. Für die Schule bedeutet multikulturell, daß die Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet werden und nebeneinander lernen.
FRANKE beschreibt multikulturell folgendermaßen: „[...] Multikulturell – das schließt Vermischung aus, denn es bedeutet: nebeneinander leben; hier ist Kultur als statisch anzusehen.“
Tags:pädagogische Konzepte, multikulturell, bikulturell, Interkultureller Unterricht
Boal versucht mit seinen Methoden die seiner Meinung nach zu oft existierende Trennung des aktiven Spielers und dem passiven Zuschauer aufzuheben. In solch einer Zuschauerposition ist man vom Handeln ausgeschlossen und somit der Unterdrückte.
Das oberst
Seminararbeit Nr. 43 |
1,820 Wörter (
ca. 4.6 Seiten ) |
6 Quellen |
2009
$ 5.95
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Inhaltsangabe
Diese Seminararbeit behandelt das Thema „Theater der Unterdrückten in Europa“, entwickelt in und eigentlich auch für Brasilien. Kann solch eine „exotische“ Theaterpraxis auch bei uns in Europa erfolgreich eingesetzt werden?
Zu Beginn geht der Autor kurz auf Augusto Boals Theaterbild ein, um das Thema auch vollständig beleuchten zu können: Was ist für ihn Theater, was ist wichtig beim Theater der Unterdrückten, was macht es aus?
Danach wird auf die Anfänge des Theaters der Unterdrückten in Europa eingegangen. Seine Anfänge in Paris, die Gründung des europäischen Zentrums und die daraus entstehenden Entwicklungen.
Der nächste Punkt wird dann die Anwendungsbereiche in Europa sein. Diese hat der Autor in fünf Punkte gegliedert: Therapie, pädagogischer Bereich, politische Ausdrucksform, Theaterszene und Workshops. Wobei er hauptsächlich auf folgende Fragen eingehen wird: Wie stark und gut kann das Theater der Unterdrückten in diesen Bereichen angewendet werden?
Der letzte Punkt der Arbeit werden die Probleme bei der Umsetzung des Theaters der Unterdrückten in Europa als Thema haben: Was sind die häufigsten Kritikpunkte und warum?
Outline:
Einleitung
Theater der Unterdrückten
Anfänge und Etablierung in Europa
Anwendungsbereiche
Probleme
Schluss
Literaturverzeichnis
Textauszug
Er fordert, die Trennung vom aktiven Spieler und vom passiven Zuschauer aufzuheben. Das so genannte Subjekt- Objekt- Verhältnis müsse abgeschafft werden. Dieses Verhältnis könnte man zum Beispiel mit dem Lehrer- Schüler- Verhältnis vergleichen. Der Lehrer ist somit das Subjekt des Lernprozesses, wohingegen die Schüler nur die Objekte sind.
Die Zuschauersituation ist für Boal die Gleiche wie die des Schülers, nämlich jene, die vom Handeln ausgeschlossen wurde und somit die des Unterdrückten.
Für ihn sind alle Menschen Schauspieler, die in einer Rolle handeln. In manchen Vorträgen ersetzt Boal sogar den Begriff 'actor' durch den Begriff 'person'.
„So ist das Theater zwar der Beruf nur einiger weniger, der Schauspieler; aber es sind alle Menschen dazu berufen, denn alle bedienen sich theatraler Mittel.“
Tags:Therapie, Pädagogischer Bereich, Politische Aktionsform, Theaterszene, Workshops
Die vorliegende Arbeit soll die Frage klären, ob internetbasierte Dienstleistungen in Form von Laderaumbörsen geeignet sind, eine Lücke im Bereich der kurzfristigen Kooperation auszufüllen,
indem sie eine Vermittlerposition einnehmen.
Projektarbeit Nr. 53 |
18,760 Wörter (
ca. 46.9 Seiten ) |
51 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Der Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet die These, dass neben einer „klassische Kooperation“ im Straßengütertransport ein Bedarf an kurzfristiger, informeller zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit
existiert. Dabei stellen langfristig ausgerichtete Allianzen sowie Kooperationen, die auf persönlichen Kontakten aufbauen, die Extrema eines Kontinuums da. Es wird gezeigt, dass es einen Bedarf nach zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit innerhalb dieses Bereichs gibt. Zusätzlich wird auf Probleme und Lösungsmöglichkeiten der Kooperationsanbahnung in Form von internetgestützten Laderaumausgleichssystemen verwiesen. In diesem Zusammenhang wird davon ausgegangen, dass Laderaumausgleichsbörsen eine Ausprägung von Netzwerken sind, die in erster Linie auf einer lockeren, regionalen Kooperation aufbauen.
Im ersten Kapitel wird zunächst die Problemstellung und das Ziel der Arbeit konkretisiert. Weiterhin wird gezeigt, dass ein Bedarf und eine Lücke im Bereich Kooperation des Straßengütertransportes existieren. Es
wird in diesem Zusammenhang sowohl auf die Problematik der Leerfrachtvermeidung, als auch auf die Formen von Ausgleichsmethoden eingegangen.
Im zweiten Kapitel wird geprüft, ob Fracht- und Laderaumbörsen eine Kooperation bzw. ein Netzwerk darstellen. Zu diesem Zweck wird eine Annäherung an die relevanten Begrifflichkeiten, sowie deren Ausprägungen präsentiert und eine Einordnung vorgenommen.
Nachdem dies problematisiert wurde, werden im dritten Kapitel allgemein die theoretischen Grundlagen von elektronischen Börsen anhand der Kennzeichen virtueller Märkte diskutiert.
Dies wird im vierten Kapitel an der Ausprägung der Fracht- und Laderaumbörsen im Speziellen fortgeführt. Dabei wird der Bezug zur Problemstellung wieder aufgenommen. Es wird geklärt, inwiefern sich diese Systeme als Kooperations- und Koordinationsmedium eignen und, wenn Defizite bestehen, wie diese im Sinne der Intermediärsfunktion anzugehen sind.
Die herausgearbeiteten Ergebnisse werden darauf folgend im fünften Kapitel auf einen ausgewählten Vertreter von Fracht- und Laderaumbörsen angewandt und in den Kontext der Arbeit eingeordnet.
Im abschließenden Kapitel dieser Arbeit wird schließlich eine Einschätzung der Situation vorgenommen sowie eine Prognose gewagt.
Outline:
INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
TABELLENVERZEICHNIS
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
EINLEITUNG
ZIEL UND AUFBAU DER ARBEIT
PROBLEMDARSTELLUNG
KOOPERATION IN DER LOGISTIK
KOOPERATIONSFORMEN
NETZWERKTYPOLOGIE
KOORDINATION VON NETZWERKEN
ZWISCHENFAZIT UND EINORDNUNG IN DEN KONTEXT
VIRTUELLE MARKTPLÄTZE
BEGRIFFSABGRENZUNG UND GRUNDLAGEN DIE TECHNISCHE SEITE AKTEURE AUF VIRTUELLEN MÄRKTEN VERHANDLUNGSARTEN
ZWISCHENFAZIT
FRACHT- UND LADERAUMBÖRSEN GRUNDLAGEN UND HISTORIE
FUNKTIONEN UND ABLÄUFE
PROBLEME
ANSATZPUNKTE UND GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN
ZWISCHENFAZIT UND AUSBLICK
ANWENDUNG DER UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE AUF DIE PRAXIS
GESCHÄFTSMODELL TELEROUTE DEUTSCHLAND GMBH
ZUSATZDIENSTE
ABSCHLUSSBETRACHTUNG
FAZIT UND EINSCHÄTZUNG
ZUSAMMENFASSUNG
AUSBLICK
LITERATURVERZEICHNIS
ANHANG
Textauszug
Es lässt sich in den letzten Jahren eine stark veränderte Struktur des Gütertransportmarktes beobachten.
Einritt neuer Wettbewerber in den früher geschützten Bereich des Transportgewerbes, fortschreitende
Integration osteuropäischer Märkte und höhere Qualitätsansprüche an die Logistikleistung sind
Treiber einer zunehmenden Intensivierung der Konkurrenz.3 Durch diese Entwicklung im Gütertransport
befinden sich vor allem Spediteure unter einem andauernden Kostendruck. In der sich daraus
ergebenden Entscheidungssituation ist, auch bei guter Auftragslage, hinsichtlich der Transportkosten
zwischen Selbsteintritt und Fremdvergabe abzuwägen. Dabei stellt der Selbsteintritt die Ausführung
mit den eigenen Kapazitäten, das sog. „subcontracting“ die Fremdvergabe an Dritte dar.4
Die entscheidenden Faktoren bei dieser Entscheidung sind jedoch nicht nur an die direkten Transportkosten
gebunden, sondern auch mit der Kapazitätsauslastung verknüpft. Durch fehlende Aufträge
für Rücktransporte gewinnt dieser Aspekt im Rahmen von ungenutzten Kapazitäten an Bedeutung.
Vor allem die gerade in den letzten Monaten stark angestiegenen Kraftstoffkosten belasten die Ertragslage
der Unternehmen. Vor dem Hintergrund steigender Kosten rechnen sich größtenteils nur
noch Beförderungen in Fällen, in denen entsprechende Rückfrachten vorhanden sind.5 Hinzu kommt
die Berücksichtigung der LKW-Maut, die nicht bzw. schlecht ausgelastete Rückverkehre zusätzlich
belastet. Es zeigt sich, dass eine Strategie der Kostensenkung in erster Linie eine Strategie der Reduzierung
des Leerfahrtenanteils ist.6 Damit wird auch die Bedeutung einer hohen Kapazitätsauslastung
im operativen Geschäft deutlich.
Eine klassische Möglichkeit, die zu einer Reduzierung der Leerkapazitäten beiträgt, ist die Einschaltung
eines außen stehenden Frachtenvermittlers. So ist bei erfolgreicher Vermittlung eine prozentuale
Provision am Beförderungsentgelt fällig.7 Hinzu kommen Formen der zwischenbetrieblichen
Kooperationen, die meist langjährig gewachsen sind und relativ lose Bindungen aufweisen. Diese
Kontakte zu anderen, meist räumlich nahegelegenen Speditionen, bauen stark auf einer persönlicher
Beziehung und gegenseitigem Vertrauen auf.8
Tags:Internet, Markt, Intermediarisierung
Referat zu Definition, Kategorisierung, Ursachen sowie zu ergreifenden Maßnahmen, um eine nachhaltige Besserung des Schülerbetragens zu erwirken.
Referat Nr. 152 |
3,980 Wörter (
ca. 10 Seiten ) |
6 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
„Wie kann man da noch unterrichten?“, so lautet der Titel eine Aufsatzes von Reinhold ORTNER über Verhaltens- und Lernschwierigkeiten in der Schule.
Die Zahl der Kinder mit Verhaltens- oder Lernschwierigkeiten nimmt immer mehr zu; nach Meinung des Deutschen Kinderschutzbundes leidet heute beinahe jedes fünfte Kind an leichteren bis schwereren psychischen Erkrankungen. Hinzu kommt noch eine ansteigende Anzahl von körperlich oder psychisch misshandelten Kindern in unserer Gesellschaft.
Jedoch ist das Problem nicht ein Problem der heutigen Zeit. Verhaltens- und Lernschwierigkeiten gab es schon immer, wenn wir nur (an die pädagogisch sicherlich fragwürdige) Typisierung im „Struwelpeter“ im 19. Jahrhundert denken.
Heute müssen Lehrkräfte aber differenzierter, sachgerechter und verständnisvoller an diese Probleme herangehen und mit diesen Problemen umgehen; in der pädagogischen Betreuung von Schülerinnen und Schüler müssen neue Akzente gesetzt werden.
In der nun folgenden Arbeit wird beleuchtet, wie sich die Grundschule der Herausforderung durch Verhaltens- und Lernschwierigkeiten der anvertrauten Kinder stellt.
1. Einleitung
2. Begriffsklärung
3. Klassifikation der Erziehungsschwierigkeiten
4. Ursachen
5. Maßnahmen
6. Verhaltensmodifikation
7. Schlussbemerkung
Textauszug
Der in dieser Arbeit verwendete Begriff der Verhaltens- und Lernschwierigkeiten (ORTNER) versteht sich als übergeordneter Begriff.
Definitionen:
HAVERS: „Unter Erziehungsschwierigkeiten verstehen man eine Regelüberschreit-ung eines Schülers, die von einem schulischen Erzieher wahrgenommen und als störend und unangemessen beurteilt wird.“
SCHUMACHER: „Verhaltensgestört sollten man einen Schüler nennen, dessen Gesamtverhalten - unter Berücksichtigung einer gewissen Variationsbreite - von dem des durchschnittlichen Schülers in habitueller (=gewohnheitsmäßiger, ständiger) Form abweicht. Er fällt dadurch seiner Umwelt auf und beeinträchtigt das Schulleben.“
HANDBUCH DER SCHULBERATUNG:
Verhaltensstörung liegt vor, wenn auffällige Verhaltensmuster
• immer wieder auftreten
• meistens mehrfach bedingt sind (Entwicklung, Milieu, hirnorganische Schädigungen,...), also nicht monokausal sind
• den Betroffenen selbst erhebliche Interaktionsprobleme bzw. Konflikte mit der Umwelt einbringen
• ebenso die Umwelt erheblich störend beeinträchtigen
SCHIEßL: Verhaltensauffälligkeiten oder Verhaltensstörungen sind Erwartungs-abweichungen bzw. Fehlleistungen von Schülerinnen und Schüler in bezug auf gültige Normen und Werte in unserer Gesellschaft.
3 Klassifikation der Erziehungsschwierigkeiten
3.1 Verhaltens- und Lernschwierigkeiten (OTNER/ORTNER)
Verhaltens- und Lernschwierigkeiten begegnen uns in einer Vielzahl von Ausdrucksformen und können wie folgt systematisch eingeteilt werden
Tags:Entwicklungsauffälligkeiten, endogene Ursachen, exogene Ursachen, Verhaltensmodifikation
Ausgangspunkt der Marketing-Planung ist die interne Situationsanalyse. Sie beurteilt Unternehmen hinsichtlich ihrer Ressourcen, Fähigkeiten und Marketingtpotentiale. Sie ist die Grundlage für Suche, Aufbau, Erhalt und Ausbau von Erfolgspotentialen.
Referat Nr. 49 |
7,470 Wörter (
ca. 18.7 Seiten ) |
22 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die neueste Entwicklung der Wirtschaft ist geprägt von dem Anstieg der internationalen Verflechtung der Volkswirtschaften und grenzüberschreitenden Geschäftstätigkeiten der Unternehmen. Der Grad der Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit hat seit der Einführung der an Wettbewerb und internationalen Arbeitsteilung orientierten Weltwirtschaft ständig zugenommen. Eine grenzüberschreitende Betätigung deckt viele Möglichkeiten für das Unternehmen auf, wie z.B. Erschließung neuer Absatzmärkte, Ausweitung bestehender Positionen und die Sicherung der bestehenden Absatzmärkte.
Im Zuge dieser Internationalisierung kommt es aber auch zu einer erhöhten Komplexität und Dynamik der unternehmerischen Umwelt und des internen Umfeldes. Kulturkonfrontationen, Wettbewebsdruck und negativwirkende sozio-politische Faktoren sind u.a. die Probleme, die die internationale Unternehmen beheben müssen. Aus diesen Problemen resultieren neue Herausforderungen für das internationale Management, wie z. B. Zunahme des Informationsbedarfs, hohes Risiko, Koordinationsbedarf und Steigung des Differenzierungsgrades der Marketingaufgaben.
Um diese Herausforderungen annehmen zu können, ist eine ausführliche Marketing-Planung erforderlich. Die internationale Planung umfasst sämtliche Planungsaktivitäten eines Unternehmens, das grenzüberschreitend tätig ist. Im Rahmen des internationalen Marketing-Managements bildet die Planung die Grundlage für Organisation, Koordination und Kontrolle der ausländischen Aktivitäten.
Ziel dieser Arbeit ist die interne Situationsanalyse im Rahmen einer internationalen Marketing-Planung vertiefend zu untersuchen.
Zu diesem Zweck werden erstens im Kapitel 2 die Einordnung der Marketing-Planung im Management, ihre Besonderheiten und Aufgaben analysiert. Im weiteren wird die interne Situationsanalyse definiert und ihre Position in der Planung verdeutlicht.
Nachdem die theoretischen Grundlagen für die weiteren Überlegungen gebildet worden sind, wird im Kapitel 3 die Stärken - und Schwächen-Analyse des Unternehmens schrittweise diskutiert. Das Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen bildet die Basis für die Unternehmenswettbewerbsfähigkeit nur, wenn sie an der externen Umwelt angepasst werden. Eine Analyse der Verknüpfung von internen Stärken und Schwächen mit externen Chancen und Risiken erfolgt im zweiten Teil des Kapitel 3.
Kapitel 4 gibt einen Überblick und schließt die Arbeit mit einer Zussammenfassung ab.
Outline:
INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
EINLEITUNG
THEORETISCHE GRUNDLAGEN
INTERNATIONALE MARKETING PLANUNG
Definition, Zuordnung und Besonderheiten
Phasen der Entwicklung einer internationalen Marketing-Planung
INTERNE SITUATIONSANALYSE IN DER INTERNATIONALEN MARKETING-PLANUNG – DEFINITION, ZUORDNUNG UND BEDEUTUNG ANALYSE DER INTERNEN UNTERNEHMENSSITUATION IM RAHMEN EINER INTERNATIONALEN MARKETING-PLANUNG
POTENTIALANALYSE
Ressourcenanalyse
Fähigkeitenanalyse
Kompetenzen- und Kernkompetenzenanalyse
Wettbewerbsvorteilenanalyse
STÄRKEN-UND SCHWÄCHEN-ANALYSE
Vergleich und Bewertung von Stärken und Schwächen
PORTFOLIOANALYSE
AUSBLICK UND ZUSAMMENFASSUNG
LITERATURVERZEICHNIS
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG
Textauszug
Die strategische Marketing-Planung beginnt mit der Festlegung der strategischen Ziele. Diese werden von den Unternehmensaufgaben abgeleitet und bilden die Basis für die Abwicklung des Planungsprozesses. Die Festlegung der Ziele stellt nur abstrakte Information und Ideen dar, die in den weiteren Phasen entwickelt werden.
Die Analyse der externen und internen Situation als zweite Phase soll Antwort auf die Frage: „Wo befindet sich das Unternehmen?“ geben. In der Analyse werden die unternehmensinternen und Umweltfaktoren miteinbezogen, welche die Marktattraktivität, die Wettbewerbsfähigkeit und gegenwärtige Leistung beschreiben und bemessen. Die Analysenphase ist keine in sich abgeschlossene Phase, da sie alle Phasen der Planung mitbegleitet. In der Literatur wird sie aber aus didaktischen Gründen abgegrenzt.
Auf Basis der internen und externen Analyse können die Stärken und Schwächen des Unternehmens identifiziert und an den Chancen und Risiken der Umwelt angepasst werden. Das erfolgt durch die sogennante SWOT Analyse, die auch als separate Phase abgegrenzt werden könnte.
Weiterhin wird das Unternehmen in strategischen Geschäfsteinheiten (SGE) segmentiert. Die SGE sind einzelne Teile des Unternehmens, die in sich homogen sind. Für jede SGE wird eine separate strategische Planung durchgeführt, wobei ihre Bildung notwendig ist, wenn verschiedene Produkte auf verschiedenen Märkte oder gleiche Produkte auf verschiedene Märkte angeboten werden.
Tags:Marketing, Betriebswirtschaft, Unternehmensführung
In dieser Hausarbeit wird auf den Schulversuch „Islamische Unterweisung“ eingegangen, der seit dem Schuljahr 1999/2000 in Nordrhein-Westfalen in den Klassenstufen 1 bis 10 durchgeführt wird.
Seminararbeit Nr. 61 |
3,950 Wörter (
ca. 9.9 Seiten ) |
6 Quellen |
2007
$ 10.95
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Inhaltsangabe
Der Autor stellt dazu erst eine Übersicht über die Rahmenbedingungen her, unter denen der Unterricht entwickelt wurde und bios heute stattfindet. Anschließend werden die Durchführung des Schulversuchs und seine Akzeptanz in der Gesellschaft dargestellt. Zuletzt geht der Autor auf die Möglichkeit eines Religionsunterrichts für Muslime und Musliminnen in Deutschland ein.
Outline:
Einleitung
Muslime in Deutschland
„Islamischer Religionsunterricht“ in Deutschland
„Islamische Unterweisung“ in Nordrhein-Westfalen
Geschichte und Entstehung, Probleme
Lehrpläne
Teilnehmende Schulen und Akzeptanz des Schulversuchs von Seiten der muslimischen Schülerschaft und ihrer Eltern
Akzeptanz des Schulversuchs von den islamischen Verbänden Islamrat und ZMD
Zukunft des Schulversuches
Ausblick: Islamischer Religionsunterricht in Deutschland
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Mitte der siebziger Jahre wurde deutlich, dass viele der muslimischen Arbeitsmigranten, die seit den frühen sechziger Jahren nach Deutschland gekommen waren, einen dauerhaften Verbleib anstrebten. Zuvor war angenommen worden, dass die Arbeitskräfte nur übergangsweise in Deutschland sein würden und anschließend zu ihren Familien und Kindern in die Heimatländer zurückkehren würden. Daher hatte es zunächst keine Bemühungen gegeben, Muslimen bei ihrer Religionsausübung zu unterstützen und sie in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Als zahlreiche Familien der Arbeitsmigranten ihren Angehörigen nach Deutschland folgten, wurde die Forderung nach einer angemessenen Unterstützung bei der religiösen Ausbildung der schulpflichtigen Kinder laut. Anders als in vielen anderen Bundesländern wurde diese in Nordrhein-Westfalen – als das Gebiet, das eine besonders starke Nachfrage nach Arbeitsmigranten hatte – aufgegriffen. Bereits im Jahre 1978 wurde das Landesinstitut für Schule und Weiterbildung mit der Ausarbeitung eines Lehrplans für einen islamischen Religionsunterricht beauftragt.''
Tags:Muslime in Deutschland, Islam, Religion, Pädagogik