Vorstellung der Sicherheitskonzepte im eCommerce.
Übersicht über die Risiken des Online-Bezahlwesens.
Beschreibung des Risikomanagements
Facharbeit Nr. 165 |
10,050 Wörter (
ca. 25.1 Seiten ) |
24 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
„Sicherheit bezeichnet einen Zustand, der frei von unvertretbaren Risiken der Beeinträchtigung ist oder als gefahrenfrei angesehen wird. Mit dieser Definition ist Sicherheit sowohl auf ein einzelnes Individuum als auch auf andere Lebewesen, auf unbelebte reale Objekte oder Systeme wie auch auf abstrakte Gegenstände bezogen.“
Wir beschränken uns in dieser Abhandlung auf die Sicherheit von Systemen und Individuen.
Um Sicherheit zu gewährleisten, müssen laut Definition Gefahren vermieden bzw. beseitigt werden, und dieser Zustand muss auch dauerhaft gewährleistet sein. Diese Abhandlung gibt einen Überblick über die Mechanismen der Vertrauens- und Sicherheitsbildung, sowie deren Risiken.
Abbildungsverzeichnis
Vorwort
Allgemeine Bedeutung von Sicherheit
Bedeutung von Vertrauen
Besorgte Kunden
Vertrauensbildende Maßnahmen
Soziale Maßnahmen
Sicherheit von Bezahlsystemen
Internetbanking
PIN/TAN Verfahren
Phishing
Webseiten Spoofing
Der HBCI Standard
Kreditkarten
Kreditkartendiebstahl
GefälschteInternetshops
Sicherheitslecks in Kreditkartendatenbanken
Rechnung der Kreditkartennummer
Lastschriftverfahren
Unrechtmäßige Einzugsermächtigung
Elektronisches Geld
PayPal
ClickandBuy
LUUPAY
Sicherheitsprobleme der E-Payment Systeme Übernahme der Email Adresse
Kommunikation
E-Mail
Authentizität
Vertraulichkeit / Autorisation
Integrität
Nichtabstreitbarkeit
Sichere Übertragung mittels Verschlüsselung
Digitale Signaturen
VoIP
Sicherheitsmaßnahmen
Industriespionage
Gefahrenquellen
Gefahren für das Unternehmen
Datenschutz
Schwachstelle Mensch
Privatanwender
Mitarbeiter
Risikomanagement
Qualitative Risikoanalyse
Angreiferstärke
Plausibilität von Angriffen
Risikohandhabung
Informatische Verfahren
Ökonomische Instrumente
Zahlen und Fakten zur Internetkriminalität im Bezug auf eCommerce
Rechtliche Aspekte des eCommerce
Verbot von Prüfungswerkzeugen zur Verifikation von Sicherheitssystemen
Zukunft
Literaturverzeichnis
Quellen Daniel Taphorn
Abkürzungsverzeichnis
Textauszug
Das Thema Sicherheit hat im eCommerce verschiedene Dimensionen: Wann fühlt sich ein Kunde sicher, wann hat er Vertrauen in eine eCommerce Anwendung? Wie schützt man die Übertragung von Kundendaten? Welche Anforderungen gibt es hinsichtlich des Datenschutzes? All diese Fragen haben nicht nur einen technischen Aspekt sondern auch einen Sozialen. Der soziale Aspekt Dieser nimmt sich der Angst der Kunden an und probiert, diese zu vermeiden. Insofern kann sogar die These vertreten werden, dass es sich beim sozialen Aspekt um den Wichtigeren handelt.
Es gibt kaum ein Thema, das die Kunden mehr davon abhalten kann, im Internet eCommerce Aktivitäten zu vollziehen, als mangelnde oder unzureichende Sicherheit.
In diesem Teil der Ausarbeitung soll der Schwerpunkt weniger auf der tatsächlichen technischen Sicherheit liegen, welche später erläutert wird, sondern vielmehr sollen die typischen Ängste der Kunden betrachtet werden. Es ist wenig hilfreich, eine topmoderne Sicherheitslösung zu besitzen, ohne dem Kunden zugleich wirklich ein Gefühl von Vertrauenswürdigkeit geben zu können.
Viele Kunden fürchten die Anonymität des Internets, wenn es um ihren Einkauf geht. Wer ist dieser Anbieter? Kann ich ihm vertrauen, obwohl er nicht sichtbar vor mir steht?
Durch die Anonymität haben immer noch viele mögliche Kunden das Gefühl, dass z.B. das Eintragen Ihrer Bankverbindung bei einem Onlineshop, zu unerlaubter Abbuchung durch unbekannte Dritte führen kann. Das hat zur Folge, dass der Kauf vorzeitig abgebrochen wird. Somit sind die Kunden für das Unternehmen häufig unwiederbringlich verloren.
Laut einer Umfrage von SafeNet2 haben mehr als 70 Prozent der befragten Nutzer dies bereits getan, wenn sie um ihre Zahlungsdaten gebeten wurden und Bedenken vor einem möglichen Zugriff von Hackern hatten. Auch das Online-Banking hat mit diesem Vertrauensproblem zu kämpfen. Dort sind bereits ein Drittel der Kunden beunruhigt, über den potenziellen Missbrauch ihrer Daten beruhigt. Ausführlich wird das Thema Bezahlprozesse in dem nachfolgenden Kapitel behandelt.
Tags:Risikomanagement, Online-Bezahlwesen, Hacker, Rechtliche Aspekte des eCommerce, Informatische Verfahren, E-Payment
Inwieweit enthält Richard Wagners "Ring des Nibelungen" Aspekte einer Apokalypse und wie wirken sich diese auf die Welt des Ringes aus?
Welche Quellen nutzt Wagner dabei und zu welchem "Ergebnis" kommt er?
Hausarbeit Nr. 213 |
7,504 Wörter (
ca. 18.8 Seiten ) |
8 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
In der Literatur wurde und wird dies Thematik immer wieder aufgegriffen und adaptiert, so auch bei Richard Wagners Tetralogie ‚Der Ring des Nibelungen‘. Wagner zeichnet in diesem imposanten Bühnenfestspiel die Geschichte einer ganzen Welt von ihrer Geburt an, bis zum unausweichlichen Untergang, der wiederum nur Neubeginn für die folgende Welt darstellt.
Textauszug
Inhalt
1. Einleitung
2. Die Mythen als Wagners Grundlage
3. Der Strom des Lebens
4. Die anfaengliche Welt des Ringes
4. 1 Erda
4.2 Weltesche
4.3 Freia
4.4 Die Rheintoechter und das Rheingold
5. Die Speerzivilisation
5.2 Die Problematik der Speerzivilisation
5.3 Wotan
5.4 Alberich
6. Verfall der Speerzivilisation
6.1 Der Raub des Rheingoldes
6.2 Der Ring
6.3 Walhall
6.4 Verrat an Freia und Betrug an den Riesen
7. Die Idee des freien Menschen
7.1 Siegmund und Sieglinde
7.2 Siegfried
7.3 Bruennhilde
8. Die Apokalypse in der Goetterdaemmerung
9. Fazit
10. Erklaerung
11. Literaturverzeichnis
Tags:Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen, Apokalypse, Offenbarung des Johannes, Ragnarök
Die Autorin der vorliegenden Arbeit setzt sich mit der Frage nach den möglichen Gründen des Scheiterns des Kinderheims Baumgarten, vor allem in Hinblick auf psychoanalytisches Gedankengut, auseinander.
Seminararbeit Nr. 79 |
7,540 Wörter (
ca. 18.9 Seiten ) |
23 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „PS Einführung in bildungswissenschaftliches Arbeiten – unter besonderer Bezugnahme auf Siegfried Bernfelds psychoanalytisch-pädagogische Schriften“ konnte die Autorin anhand von sechs Texten Siegfried Bernfelds, zwei weiteren Texten über Psychoanalyse und Ansichten über Siegfried Bernfeld sowie mehreren Impulsreferaten zu Bernfelds Leben und Werk einen umfassenden Eindruck von Bernfelds Schaffen und Gedankengut gewinnen. Ein wichtiger Meilenstein in Bernfelds Leben war die Gründung des Kinderheims Baumgarten 1919, in dem er jüdische Kriegswaisen aus drei anderen Kinderheimen untergebracht hat. Der Erziehungsversuch scheiterte 1920 durch seine Kündigung (Der Begriff „scheitern“ bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht auf Erziehungserfolge – die Bernfeld
sehr wohl erzielt hat – sondern auf den langfristigen Fortbestand der Einrichtung unter seiner Leitung und mit seinen Vorstellungen.). Im Werk „Kinderheim Baumgarten“ (1921) gibt Siegfried Bernfeld Gründe an, für die er das Scheitern seines Versuchs verantwortlich macht. Durch die intensive Beschäftigung mit psychoanalytischer Literatur hat die Autorin den Eindruck gewonnen, dass vermutlich nicht ausschließlich die von ihm genannten Gründe für das Scheitern des Erziehungsversuchs verantwortlich sind.
Da es bei dem Erziehungsexperiment „Kinderheim Baumgarten“ um die Umsetzung eines bestimmten theoretischen, pädagogischen Gedankenguts in die Praxis ging, lässt sich zeigen, dass es wohl nach wie vor ein Theorie-Praxis-Problem gibt und auch die am meisten durchdachten Theorien an der Praxis scheitern können, da es immer unberechenbare Störfaktoren geben kann.
Outline:
Einleitung
Das Kinderheim Baumgarten
Das Scheitern des Erziehungsversuchs nach Bernfeld
Das Scheitern des Erziehungsversuchs aus psychoanalytischer Perspektive
Rahmenbedingungen des Kinderheims
Gesellschaft und Kultur
Institution/Organisation
Merkmale einer Institution/Organisation
Funktionen der Institution/Organisation
Beziehungsverhältnisse in Institutionen/Organisationen
Konfliktpotentiale
Unterricht und Erziehung
Struktur
Die Masse
Die Gruppe
Der Führer/Die Leitung
Weitere Aspekte
Verwahrlosung Mitarbeiter
Primäre Aufgabe
Resümee
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Bernfeld erläutert gleich zu Beginn seines Werks „Kinderheim Baumgarten“ (1921) woran, seiner Meinung nach, das Scheitern seines Erziehungsversuchs gelegen hat: „Die Einfügung des Kinderheims in das erhaltende Comittee war von Anfang an so unglücklich und ist aus allerhand – meist persönlichen – Gründen und Triebkräften so streng beibehalten worden, daß zahllose Störungen der pädagogischen Entwicklung Tag für Tag bemerkbar, und auch unmerklich einwirkten und Niederschläge anhäuften, die schließlich zu einem scharfen Konflikt zwischen ‚Pädagogik’ und ‚Verwaltung’ führten, dessen Ende die solidarische Kündigung aller irgendwie wesentlich mit der Schule verknüpften Menschen war“ (Bernfeld 1921, 10). Bernfeld macht also einzig und allein die Verwaltung für das Scheitern verantwortlich. In seinen Aufzeichnungen kann nachgelesen werden, dass das Verhältnis zwischen ihm (sowie seinen Pädagogen) und dem Joint immer schon ein schwieriges war, worauf im weiteren Verlauf der Arbeit noch eingegangen wird. Gegipfelt haben diese Probleme in einem Memorandum
mit zahlreichen Forderungen, das Bernfelds Pädagogen (während seines Krankenhausaufenthalts) an das Joint übermittelt haben und das umgehend zur Kündigung aller Verfasser und auch zur Kündigung Bernfelds führte. (Bernfeld 1921, 136ff) Dass die Verwaltung des Kinderheims größtenteils für das Scheitern verantwortlich
war, lässt sich daher wohl kaum abstreiten, nachfolgend wird dies genauer und werden weitere mögliche Gründe dafür erörtert.''
Tags:Pädagogik, Judentum, Kinder
In dieser Hausarbeit geht es um das Leben und die Forschungsreisen des Antropologen Rudolf Pöch.
Hausarbeit Nr. 76 |
1,960 Wörter (
ca. 4.9 Seiten ) |
6 Quellen |
2005
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Inhaltsangabe
Im ersten Teil dieser Arbeit geht der Autor auf die sehr interessante Biographie des Antropologen Rudof Pöch ein, der sich durch zahlreiche Forschungsreisen einen Namen machte. Danach erfährt der Leser viel über Pöchs Forschungsland Neuguinea, dessen Lage, Kultur, Exportgüter, die Sprachen und den Kolonialismus. Nach seinen ersten Expeditionen in 1901 unternahm Rudolf Pöchs die erste große Forschungsreise in der Zeit von Juli 1904 bis März 1906 in den damaligen deutschen, britischen und niederländischen Kolonien Neuguineas in der Südsee – unter anderem zur Erforschung von Gesängen der Ureinwohner. Die Hauptlager zu seinen anthropologischen und ethnologischen Forschungen schlug er in Potsdamhafen 1904, Cape Nelson 1905 und Port Moresby 1906 auf.
Im Hauptteil der Arbeit werden die Aufnahmegeräte und die Aufnahmetechnik beschrieben, die für die damalige Zeit sehr fortgeschritten waren. Im Anschluss wird auf den Inhalt der Aufnahmen eingegangen, und zum Schluss der Arbeit werden die ausführenden Einheimischen der Aufnahmen beschrieben.
Textauszug
''Als musikwissenschaftlicher Feldforscher hatte Pöch, „nicht zuletzt in technischer Hinsicht Pionierarbeit zu leisten“, da er „den nicht lange vorher von Hauser und Castagna entwickelten und vor allem wegen des anfänglichen Gewichtes von 35 kg verbesserten Wiener Archivphonographen“ verwendete, und die Technologie der Schallaufnahme zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen steckte.
Der Phonograph schreibt mit Edisonschrift auf Platten aus Wachs, die durch ein kräftiges Federwerk in Umdrehung bei Touren von etwa 60 bis 70 pro Minute gebracht werden. Auf einem Stativ befindet sich ein großer, mit einem Gummischlauch an die Aufnahmedose angeschlossener Trichter. Rudolf Pöch versuchte sich sogar in Pseudo-Stereophonie und wendete einen gegabelten Schlauch mit zwei gesonderten Trichtern an. Als Membrane stehen Versionen aus Elfenbein und Glas zur Verfügung.''
Tags:Psychologie, Antropologie, Völkerkunde
Im Rahmen dieser Arbeit soll versucht werden, dem Leser zu demonstrieren, warum die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens durchaus negativ ausfallen kann, was besagt, dass das Leben möglicherweise keinen Sinn hat.
Hausarbeit Nr. 141 |
5,510 Wörter (
ca. 13.8 Seiten ) |
9 Quellen |
2004
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Inhaltsangabe
Die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt für viele Menschen eine Kernfrage der Philosophie dar, obwohl es eine endgültige Antwort vielleicht niemals geben wird.
Es wird in der Arbeit zunächst auf Voraussetzungen bezüglich der Sinnfrage eingegangen, anschließend folgt der Hauptteil, der sich mit verschiedenen philosophischen Positionen befasst, wobei auch Gegendarstellungen anderer Autoren berücksichtigt werden; schließlich endet die Arbeit mit einer kurzen Zusammenfassung und einem Schlussresümee.
Einleitung
Warum die Antwort negativ ausfallen kann
Die Voraussetzung für die Sinnfrage: der Atheismus
Der „Schritt beiseite“
Die Größe des Universums im Gegensatz zu der des Menschen
Der Tod
Der Mensch als Sisyphos
Einschub: Sinn und Wert
Fortsetzung: Der Mensch als Sisyphos
Schluss
Literaturverzeichnis
Textauszug
Im Mittelalter glaubten die Menschen, dass ihr Leben nur die Vorstufe zu einem besseren, ewigen Leben sei, was dabei half, die Mühen des Erdenlebens besser zu ertragen. Der Glaube an Gott war in der Bevölkerung noch sehr stark und gab dem Leben einen Sinn, da dieses einen Platz in der göttlichen Weltordnung einnahm, alles im Weltall Vorhandene erfüllte einen Zweck. Doch in der Neuzeit musste die Religion langsam aber sicher Tribut an die moderne Wissenschaft zollen. Walter T. Stace bemerkt hierzu, dass Wissenschaftler wie Galilei, Kepler und Newton die Zweckursache aus ihrem Denken ausgeschlossen hätten, denn für ihre Arbeit sei die Untersuchung von Zwecken nutzlos gewesen, stattdessen hätten sie ihr Augenmerk auf die Untersuchung von Ursachen gerichtet (vgl. Stace, W.T. 2003, S.66). Durch diese neue Denkweise entstand ein neues Weltbild, das Stace wie folgt beschreibt:
„Ihm zufolge leben wir in einer Welt ohne Zwecke, ohne Sinn und ohne Bedeutung. Die Natur ist nichts anderes als bewegte Materie.“ (Stace, W.T. 2003, S.66)
Diese Erkenntnis stellt für die Religion nach Stace das Ende dar, denn eine Welt ohne Zweck stehe im Gegensatz zu dem Kern des Glaubens der Weltreligionen: Dass es nämlich einen übergeordneten Zweck, einen göttlichen Plan für die Welt gebe (vgl. Stace, W.T. 2003, S.66-67). Die moderne Wissenschaft blüht nach dem Mittelalter immer mehr auf, man sieht dies z.B. am Wandel der Universitäten, die vorher noch größtenteils klerikal ausgerichtet waren, aber im Laufe der Neuzeit ihr Lehrangebot und ihre Arbeitsweisen drastisch ändern. Damit verbunden ist die Verbreitung der wissenschaftlichen Sichtweise auf die Welt und somit die Vorstellung einer Welt ohne Zweck, die wie gezeigt das Ende der Religion bedeutet. Zwar existiert die Religion nach wie vor und viele Menschen nehmen aktiv an religiösen Veranstaltungen teil, aber laut Stace seien sie bereits um ihre Illusionen gebracht und wünschten sich nur das Licht zurück, das zumindest in unserem Kulturkreis bereits erloschen sei (vgl. Stace, W.T. 2003, S.68). Die Religion ist also in ihrem Kern hohl und schon tot, nur wollen dies die Menschen aus Verzweiflung und Angst nicht zugeben, da sie die atheistischen Gedanken erschrecken, auch wenn (oder gerade weil) diese möglicherweise wahr sei könnten. Denn mit der Ablehnung eines übergeordneten Zweckes und somit eines Gottes verfallen, wie Stace erläutert, auch alle Werte, da unsere moralischen Grundsätze von uns selbst erfunden sein müssten und nichts anderes ausdrückten als unsere Neigungen und Abneigungen, die jedoch variierten und deshalb relativ seien (vgl. Stace, W.T. 2003, S.68). Was allerdings noch viel schlimmer wiegt, ist der nun fehlende Sinn des Lebens.
Tags:Philosophie, Dasein, Existenz, Mensch, Denkweise, Weltanschauung, Ideologie, Weltbild
Seminararbeit aus dem Fach Entwicklungsökonomie im Rahmen des Diplomstudiums Volkswirtschaft, 2. Abschnitt
Seminararbeit Nr. 145 |
3,450 Wörter (
ca. 8.6 Seiten ) |
5 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es um die Etabilierung eines Sovereign Debt
Restructuring Mechanism (SDRM). Der Vorschlag dieser Etabilierung löste eine neue Debatte über Insolvenzverfahren für souveräne Staaten aus. Während sich frühere Proponenten von solch einem Verfahren zuvor noch mit dem harten Widerstand des IWF abfinden mussten, kam nun ein Vorschlag aus den Reihen des Fond selbst. Das im Vorhinein vorgebrachte Argument des IWF, dass eine Anwendung eines Insolvenzrechts auf Staaten gar nicht möglich ist, war somit vergessen worden.
Diese Idee ist aber keineswegs neu. Bereits Adam Smith hatte sie und konkrete Vorschläge zu einem solchen Verfahren gab es bereits in den frühen 1980er Jahren. Diese lehnten sich entweder am Chapter 9 (Schuldenregulierung einer Gebietskörperschaft) oder am Chapter 11 (Insolvenz eines Unternehmens) des amerikanischen Insolvenzrechts
an. Das SDRM kann mit dessen Eigenschaften zum Chapter 11 eingeordnet werden. Inwiefern sich dieses von dem Vorschlag eines Chapter 9, in zivilgesellschaftlichen Kreisen auch Fair Transparent Arbitration Process (FTAP) genannt, unterscheidet bzw. diesem ähnelt soll im Folgenden betrachtet werden.
1 Hintergrund
2 Der Insolvenzprozess beim SDRM
3 Kritik am SDRM (von FTAP-Seite)
4 Vergleich SDRM - FTAP
a. Gemeinsamkeiten
b. Unterschiede
5 Conclusio
Textauszug
Das zahlungsunfähig gewordene Land löst den Insolvenzprozess
unilateral durch die Einstellung der Schuldenbedienung
aus.
Infrage kommen für die Beanspruchung des SDRM:
Schwellenländer mit mittlerem Einkommen, potentiell auch
HIPCs mit großer Schuldenlast im privaten Sektor.
Als erstes sucht das Schuldnerland um Verhandlungen über die
Schuldensanierung mit den Kreditgebern (nicht-bindende Verhandlungen)
an, um damit das SDRM zu aktivieren.
Ob automatisch mit der Einstellung der Schuldenbedienung weitere
Gerichtsverfahren und damit das legale Erzwingen der Rückzahlung
der Schulden für den Insolvenzprozess ausgeschlossen sind, ist nicht
ganz klar. Der Fond hatte dazu verschiedene Vorschläge. Diese
reichen von vorbehaltloser Unterstützung für einen vorübergehenden
Standstill (= zinslose Stehenlassen der Forderungen), dem Gutheißen
eines Stay (= juristischer Mechanismus, der verhindert, dass man den
Schuldner noch klagen kann) bis hin zu verschiedenen Variationen, wo
dies die Gläubiger bestimmen können, in früheren Vorschlägen noch
ohne und dann mit der „hotchpot“ Regel (bei Klage darf man nicht
mehr kriegen als beim SDRM).
Tags:Insolvenz, Entwicklungsländer, Sovereign Debt
Restructuring Mechanism, Chapter 9, FTAP, souveräne Insolvenz
In dieser Arbweit wird die Sicht des Dopingmissbrauchs aus psychologischer Perspektive betrachtet. Die Schwierigkeit ist, die externen Faktoren des Missbrauchs auf die internen Informationsverarbeitsungsprozesse zu integrieren.
Diplomarbeit Nr. 85 |
9,750 Wörter (
ca. 24.4 Seiten ) |
36 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Das Phänomen des Dopingmissbrauchs bei Athleten basiert auf unserem Sportsystem. Das System Hochleistungssport polarisiert den dualen Code von Sieg und Niederlage. Folglich haben die Sportler einen hohen psychischen Druck zu bewältigen. Die Tatsache, dass Dopingsubstanzen die sportliche Leistung erhöhen, beeinflusst die Entscheidung des Athleten, ob er Dopingmittel anwenden soll oder nicht. Aber es gibt auch noch weitere interne und externe Faktoren, welche den Entscheidungsprozess wesentlich beeinflussen. Die externen Faktoren sind die Wirkung und die Nebenwirkungen der Dopingsubstanzen, die Nebenwirkungen, die Kontrollverfahren der WADA, die Gefahr einer positiven Dopingkontrolle und dem Ausmaß der Konsequenzen, der Trainer und das Umfeld, Verletzungen und anderen Faktoren. Die internen Entscheidungsfaktoren sind die persönliche Biografie, die ethischen Werte, die Moral, die Bedeutung des sportlichen Erfolgs und das Wissen über Dopingrisiken. In weiterer Folge verarbeitet das kognitive System des Athleten die internen und externen Faktoren. Es ist nicht die alleinige Entscheidung des Athleten, weil es auch vom System des Hochleistungsleistungssports erzwungen wird. Letztendlich hat der Athlet drei Optionen: Er kann Dopingmittel einnehmen, darauf verzichten oder dem Leistungssport den Rücken kehren.
Einleitung
Beschreibung des wissenschaftlichen Problems
Wissenschaftliche Fragestellungen
Wissenschaftliche Vorgangsweise
Überblick über die Kapitel
Das Wesen des sportlichen Erfolgs
Der duale Code des Hochleistungsports
Werte und Normen im Sport
Ethik im Spitzensport
Die Bedeutung des sportlichen Erfolges
Doping im Spitzensport
Doping
Definition
Welt-Anti-Doping-Code
Anti Doping Bestimmungen
Dopingentscheidungen
Dopingmittel
Anabolika und ihre Wirkung
Peptidhormone und ihre Wirkung
Glukokortikoide und ihre Wirkung
Stimulanzien und ihre Wirkung
Nebenwirkungen von Doping
Dopingmissbrauch und Herzkreislaufsystem
Androgene Wirkung von Wachstumshormonen
Die Nebenwirkungen von Blutdoping
Die Nebenwirkungen von Stimulanzien
Soziale Nebenwirkungen
Gefährdung der persönlichen Gesundheit
Todesrisiko
Dopingkontrollverfahren
Die Dopingkontrollverfahren der WADA
Die Vorgehensweise der Dopingtäter bei Kontrollen
Betrug durch Doping - Wettkampfsperren bei Dopingtätern
Weitere Faktoren
Der Trainer
Sportverletzungen
Entscheidungsprozessmodelle zum Doping
Die Entscheidung des Athleten zum Doping
Der Prozess der Entscheidungsfindung
Deduktive und Induktive Schlussfolgerungen
Kognitive Entscheidungsprozesse
Dissonanztheorie
Eine Verhaltensorientierte Betrachtungsweise
Die Dopingspirale
Realitätsverzerrungen von Athleten
Schlussteil
Literaturverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Einverständniserklärung
Textauszug
''In der Literatur werden die Anabolika in Anabole Steroide, Prohormone sowie Beta-2-Mimetika unterteilt. (vgl. Kern, 2002, S. 43ff; Bergner, 2005, S 85ff)
Zu den anabolen Steroiden zählen nach Kern (2002, S. 43ff) Wirkstoffe wie Testosteron, Nandrolon, Stanzolol, Halotestin, Vebenolol und Oral Turinabol. Ihre Wirkung zeigt sich nach Bergner (2005, S.85) prinzipiell in der Förderung des Muskelaufbaus.
Die Prohormone werden nach Kern (2002, S. 59) im Körper teilweise zu anabolen Steroiden umgewandelt. Dazu zählen exemplarisch Substanzen wie Dehydroepiandrosteron (DHEA), Androstendion, Androstendiol, Norandrostendion und Norandrostendiol. Bergner (2005, S. 96ff) beschreibt, dass Prohormone „… in den USA und auch in einigen europäischen Ländern als Zusatz zu Nahrungsergänzungsmittel…“ erlaubt sind. Daher gilt diese Art des Dopings auch als besonders beliebt.
Als eine weitere Gruppe der Anabolika führt Kern (2002, S. 65ff) die Beta-2-Mimetika an, zu denen exemplarisch Clenbuterol, Salbutamol und Terbutalin zählen. Dabei handelt es sich um Substanzen, die zu einer Bronchiendilatation führen. Dies hat eine gestärkte Lypolyse und Proteinsynthese zur Folge. Vor allem Clenbuterol ist weit untersucht, da es sich um ein potenzielles Anabolikum handelt, welches auch als Rindermastmittel verwendet wird. Eine weitere Besonderheit der Beta-2-Mimetika ist, dass diese sowohl als Anabolika, als auch als Stimulanzien in der Dopingliste angeführt werden.''
Tags:Sport, Medikamentenmissbrauch, Drogen
Fast jeder kennt den weltweit bekannten Indianer-Jones-Film: „Jäger des verlorenen Schatzes“ von Spielberg aus dem Jahre 1982.
Essay Nr. 217 |
8,405 Wörter (
ca. 21 Seiten ) |
7 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
In der vorliegenden Arbeit soll die Gestalt- und Beschaffenheit der Bundeslade herausgearbeitet werden. Ferner soll die Geschichte der Bundeslade, soweit dies möglich ist, anhand der biblischen Quellen rekonstruiert und auf die Bedeutung dieses Kultgegenstandes hin untersucht werden. Diese Ergebnisse sollen mit ausgewählten Szenen aus dem Indianer-Jones-Film verglichen werden, in denen die Bundeslade thematisiert wird.
Textauszug
1. Einleitung
2. Zur alttestamentlichen Darstellung der Bundeslade
2.1 Die biblischen Überlieferungen zur Bundeslade
2.2 Die Gestalt- und Beschaffenheit der Bundeslade
2.3 Die Funktion der Bundeslade
3. Die Darstellung der Bundeslade im Indianer-Jones-Film: „Jäger des verlorenen Schatzes“
3.1 Der Inhalt des Filmes
3.2 Zur Historizität der Rahmengeschichte des Filmes
3.3 Gestalt- und Beschaffenheit der Bundeslade im Film
3.4 Zur Funktion der Bundeslade im Film
4. Abschließende Beurteilung
Tags:Bundeslade, Indiana Jones, Jäger des verlorenen Schatzes
Neben einer Vorstellung des römischen Kaisers Diokletian handelt diese Hausarbeit von seinem innenpolitischen Wirken in Bezug auf seine Währungsreformen und das von ihm erlassene Münzedikt.
Hausarbeit Nr. 206 |
3,102 Wörter (
ca. 7.8 Seiten ) |
14 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Im Jahre 2944 griff Diokletian erstmals entscheidend in die Wirtschaft in Rom ein. Mit der Einführung der Reichsprägung beendete er das uralte System der Lokalprägungen, um einerseits alleinige Kontrolle über Aussehen und Zusammensetzung der Münzen zu haben und um gleichzeitig die meisten der vielen verschiedenen Münzen abzuschaffen.
Einleitung
1. Der Kaiser Dioketian
2. Die Wirtschaftslage vor Diokletian
3. Die Reformen
3.1. Die Währungsreform
3.2. Das Münzedikt
3.3. Ziel der Reformen
4. Ergebnisse und Auswirkungen
5. Fazit
Textauszug
Diokletian entwertete den Antonian, der bis dahin das Hauptgeld der kleinen Leute war, zur Kupfermünze. Die Denare, die sowieso zuletzt unter Gallienus geschlagen wurden, schaffte er weitgehend ab; sie verblieben lediglich als abstrakte Rechnungswährung als „denarii communes“ (d.c.). Auf der anderen Seite wurden auch neue Münzen eingeführt. Die für die Bevölkerung wichtigste davon war der Follis. Hierbei handelte es sich um eine Bronzemünze, welche etwa 10g wog und einen Durchmesser von 25-27mm hatte. Sie waren mit einem hauchdünnen Silberfilm überzogen und hatte bei Einführung einen Wert von 12,5 d.c. Für die Bezahlung der Soldaten und Beamten interessant war die zweite neue Münze, der Argenteus. Diese Silbermünze wog 3,41g, was 1/96 Libra, dem römischen Pfund, entsprach. Ein solches Geldstück hatte den Wert von acht Folles und war an den Silber-Denar des 1. Jahrhunderts angelehnt. Die Kennzeichnung erfolte in römischen Zahlen. Nicht zuletzt führte Diokletian außerdem den Aureus ein, welcher im Verlauf der Geschichte schon mehrfach mit unterschiedlicher Preislage auftauchte. Zu dieser Zeit wog diese Goldmünze etwa 5,45g und entsprach 25 Argentei. Kenntlich gemacht wurden sie mit dem griechischen Buchstaben Ξ, welcher als numerisches Zeichen für die 60 steht, da der Aureus das Gewicht von 1/60 Libra hatte.
Die Bewertung von Argenteus und Follis in Bezug zum Aureus ist in einer
Nominalreihung schwierig, da, bedingt durch die Inflation ab dem 3. Jahrhundert, die Rauh-und Feingewichte der Münzen ständig sanken.
Tags:Antike, Spätantike, römische Kaiserzeit, Wirtschaft der antiken Welt, römische Münzen
In Friedrich Nietzsches Werk „Also sprach Zarathustra“ vertritt der Autor sehr radikale Positionen. Doch er kritisiert nicht nur, sondern er bietet dem Leser das neue Prinzip des „Übermenschen“ an.
Hausarbeit Nr. 185 |
5,598 Wörter (
ca. 14 Seiten ) |
7 Quellen |
2005
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Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst erklärt und interpretiert werden, was genau der „Übermensch“ eigentlich ist, inwiefern Nietzsches Vorstellungen umsetzbar sind, um schließlich mit einer speziellen Fragestellung an Nietzsches Überlegung vom „Übermenschen“ heranzutreten, die sich damit beschäftigt, ob der „Übermensch“ nicht bloß eine weitere Religionsform ist und ob es überhaupt möglich ist, Nietzsches Idee zu verwirklichen.
Textauszug
Ein grobes Bild des Übermenschen ist nach der Klarstellung, was er eben nicht ist, umrissen. Der Übermensch ist nicht wie der Mensch jemand, der sich in „Hinterwelten“ flüchtet und seine Energien an Götzendiensten verbraucht. Er hat sich sowohl von seinem Staat als auch von seiner Religion emanzipiert. Außerdem hat er alte Moralvorstellungen von Bord geworfen und sich neue Werte erschaffen. Möglich geworden ist dies dadurch, dass sein Geist die „drei Verwandlungen“ durchlaufen hat. Damit erklärt sich auch, was der Übermensch ganz konkret ist: eine veränderte Denkweise des Menschen, die für ihn ganz untypisch ist, ja vielleicht sogar gegen seine Natur ist, da etwa die Metaphysik bisher ein fester Bestandteil jeder menschlichen Kultur war. Beatrix Himmelmann hat demnach Recht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei ein Chiffre der für eine Aufgabe stehe, die der Mensch sich selbst sei (vgl. Villwock, P. 2001, S.147). Diese Aufgabe besteht darin, nicht mehr menschlich sondern “übermenschlich“ zu Denken. Natürlich hat auch Annemarie Pieper nicht ganz Unrecht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei eine Tätigkeit (vgl. Pieper, A. 1990, S.56), doch dem „übermenschlichen Handeln“ geht das „übermenschliche Denken“ vor.
Tags:Weltanschauung, Geisteswissenschaft, Religionsstifter, Religion, Mensch