Diese Ausarbeitung des Referats über Multilingualität in der irischen Gesellschaft und Schule beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Struktur der Gesellschaft und der Schulpolitik.
Essay Nr. 52 |
4,616 Wörter (
ca. 11.5 Seiten ) |
18 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Diese Analyse der Gesellschaftsstruktur beschäftigt sich mit der geografischen Verbreitung der gälischen Sprache, ihrer historischen Entwicklung und dem heutigen Sprachbewusstsein der Bevölkerung. Darüber hinaus untersucht sie die Relation von Englisch zu Gälisch als Minderheitensprache, beleuchtet Gälisch als Teil der kulturellen Identität und behandelt die Fremdsprachenpolitik der irischen Medienlandschaft. Im zweiten Teil werden sprachliche Angebote der Schulen, ihre Zielsetzungen und die wirtschaftliche Aspekten betrachtet. Für eine Darstellung der Bildungslandschaft und den schulischen Gälischunterricht verweist die Autorin auf die Ausarbeitung des zweiten Teils des Referats, der zudem auch die Sprachenpolitik, Einwanderungspolitik und den Integrationsgrad der gälischsprachigen Bevölkerung thematisiert.
Die Ausarbeitung endet mit der Auswertung, in der vier Bereiche genannt werden, die nach der Einschätzung der Autorin Basis einer Minderheitensprache bilden, wenn sie in einem multilingualen Land wie Irland einer so starken Sprache wie Englisch gegenübersteht. Die Ausarbeitung endet mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der gälischen Sprache.
Outline:
Einführung
Geografische Verbreitung: Das Gaeltacht
Restliche Republik Irland
Praktizierte Mehrsprachigkeit
Entstehung von Mischformen
Dynamik der einzelnen Sprachen und Sprachbewusstsein
Akzeptanz bzw. Anerkennung von Fremdsprachen in Irland
Praktizierte Multikulturalität
Bedeutung der Sprache als Teil einer kulturellen Identität
Sprachliche Struktur der irischen Medien
Schulpolitische Aspekte
Sprachpolitische Zielsetzungen in der Schule
Ziele des Fremdsprachenunterrichts
Vielfalt des Angebots
Gesellschaftspolitische Ziele des sprachlichen Curriculums
Multikulturalität und Chancengleichheit
Auswertung
Literatur
Textauszug
Nur in kleinen Gebieten, hauptsächlich im Westen Irlands, übersteigt der Anteil des Gälischen am täglichen Sprachgebrauchs teilweise noch den von Englisch. In diesen Regionen wird Gälisch häufig noch als Muttersprache erworben. Die besagten Gebiete werden unter dem Begriff Gaeltacht zusammengefasst.
Eine 2007 veröffentlichte Linguistikstudie des Department of Community, Rural and Gaeltacht Affairs hatte zum Ziel, den Sprachgebrauch in Irland zu untersuchen. Darin wird auch die Definition des Gaeltacht thematsiert, da der Sprachgebrauch nicht als einziger Grund für eine Mitgliedschaft im Gaeltacht gilt. Ein starker Gebrauch des Gälischen ist zwar der Hauptanlass, eine Region als Teil des Gaeltacht zu betrachten, jedoch werden teilweise auch Gebiete in denen nur ein kleiner Bevölkerungsanteil, beispielsweise Schüler, Gälisch spricht dazu gezählt. Die Studie basiert auf der 1956 verfassten staatlichen Definition des Gaeltacht, dem Ministers and Secretaries (Amendment) Act.
In der Studie wird vorgeschlagen das Gaeltacht je nach Sprachgebrauch in drei Kategorien zu unterteilen. Dabei umfasst Kategorie A Gebiete in denen mehr als 67% der Bevölkerung (über 3 Jahren) Gälisch täglich gebraucht. Kategorie B beinhaltet diejenigen Gebiete in denen dieser Anteil der Bevölkerung 44-66% beträgt. In diesen Regionen herrscht somit vermutlich Englisch vor, jedoch ist der Sprachgebrauch abhängig vom Alter der Bevölkerung, Mitgliedschaft in Institutionen und/oder spezifischen sozialen Netzwerken. Kategorie C umfasst schliesslich hauptsächlich Gebiete in denen weniger als 44% der Bevölkerung täglich Gälisch spricht. Hier sind es hauptsächlich die Schüler, die den höchsten Gälischgebrauch aufweisen, da sie die Sprache in der Schule sprechen.
Tags:Sprache, Minderheiten, Soziales
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema Bildung und Gesundheit an Schulen.
Seminararbeit Nr. 136 |
4,080 Wörter (
ca. 10.2 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Seit es Schulen gibt, sind diese bemüht, gute Schulen zu sein und einen guten Unterricht zu gestalten. In dieser Arbeit wird die These untersucht, ob eine gute Schule auch eine gesunde Schule sein muss bzw. wie Gesundheit die betroffenen Personen – Lehrpersonal und SchülerInnen - beinträchtigen kann. Weiters wird die Qualität an Schulen angesprochen, auch wie sich diese erkennen lässt bzw. fördern lässt.
Einleitung
Die aktuelle Qualitätsdiskussion
Charakterisierung des Textes
Die Hauptautoren
Analyse des Textes
Hauptaussage des Textes
Definition von Qualität im Text
Begründungen für die Forderung nach (mehr) Qualität
Maßnahmen der Qualitätserreichung
Maßnahmen der Qualitätsüberprüfung
Bildungstheoretische Kommentierung des Textes
Schlussfolgerungen
Literaturverzeichnis
Textauszug
Seit Mitte der neunziger Jahre hat die Qualitätsdiskussion immer mehr an Aktualität gewonnen. Alles und jeder wird evaluiert – auch der Bildungssektor ist hier keine Ausnahme. Dies beginnt bereits im Kindergarten und endet an den Universitäten bzw. an Aus- und Weiterbildungsstätten. Untersucht wird dabei vieles: das Lehrpersonal, der Lehrinhalt, die Zufriedenheit der Lernenden usw. Man möchte erkennen, wie man die Qualität an Schulen noch verbessern kann bzw. welche Faktoren eine gute Schule überhaupt auszeichnet. Ziel dabei ist es, dass Schule und Unterricht besser werden.
Auch die Bildungspolitik hat dies zum Ziel: Man möchte Schule und Unterricht qualitativ hochwertiger gestalten, beides soll besser werden. Dieses Ziel hat jedoch zwei Seiten: auf der einen Seite wird immer wieder betont, wie wichtig Bildung in der Gesellschaft ist und das alles daran gesetzt wird, sie zu erhalten bzw. zu verbessern. Aus- und Weiterbildungsstätten dürfen nicht ihre Bedeutung und Wichtigkeit verlieren, lebenslanges Lernen soll belohnt werden und vieles andere wird uns versprochen.
Auf der anderen Seite wird aber das Bildungssystem weitgehend in Österreich – und in den meisten anderen Staaten – öffentlich finanziert, was früher oder später zu Engpässen führt. Bildung ist zwar wichtig, aber teuer.
Tags:Erziehung, Bildung
In dieser Hausarbeit wird auf den Schulversuch „Islamische Unterweisung“ eingegangen, der seit dem Schuljahr 1999/2000 in Nordrhein-Westfalen in den Klassenstufen 1 bis 10 durchgeführt wird.
Seminararbeit Nr. 61 |
3,950 Wörter (
ca. 9.9 Seiten ) |
6 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Der Autor stellt dazu erst eine Übersicht über die Rahmenbedingungen her, unter denen der Unterricht entwickelt wurde und bios heute stattfindet. Anschließend werden die Durchführung des Schulversuchs und seine Akzeptanz in der Gesellschaft dargestellt. Zuletzt geht der Autor auf die Möglichkeit eines Religionsunterrichts für Muslime und Musliminnen in Deutschland ein.
Outline:
Einleitung
Muslime in Deutschland
„Islamischer Religionsunterricht“ in Deutschland
„Islamische Unterweisung“ in Nordrhein-Westfalen
Geschichte und Entstehung, Probleme
Lehrpläne
Teilnehmende Schulen und Akzeptanz des Schulversuchs von Seiten der muslimischen Schülerschaft und ihrer Eltern
Akzeptanz des Schulversuchs von den islamischen Verbänden Islamrat und ZMD
Zukunft des Schulversuches
Ausblick: Islamischer Religionsunterricht in Deutschland
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Mitte der siebziger Jahre wurde deutlich, dass viele der muslimischen Arbeitsmigranten, die seit den frühen sechziger Jahren nach Deutschland gekommen waren, einen dauerhaften Verbleib anstrebten. Zuvor war angenommen worden, dass die Arbeitskräfte nur übergangsweise in Deutschland sein würden und anschließend zu ihren Familien und Kindern in die Heimatländer zurückkehren würden. Daher hatte es zunächst keine Bemühungen gegeben, Muslimen bei ihrer Religionsausübung zu unterstützen und sie in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Als zahlreiche Familien der Arbeitsmigranten ihren Angehörigen nach Deutschland folgten, wurde die Forderung nach einer angemessenen Unterstützung bei der religiösen Ausbildung der schulpflichtigen Kinder laut. Anders als in vielen anderen Bundesländern wurde diese in Nordrhein-Westfalen – als das Gebiet, das eine besonders starke Nachfrage nach Arbeitsmigranten hatte – aufgegriffen. Bereits im Jahre 1978 wurde das Landesinstitut für Schule und Weiterbildung mit der Ausarbeitung eines Lehrplans für einen islamischen Religionsunterricht beauftragt.''
Tags:Muslime in Deutschland, Islam, Religion, Pädagogik
Nach welchen Kriterien werden Leistungsmessungen in der Schule vorgenommen, und wie können Lehrer vermeiden, ihre Schüler auf Anhieb mit einem langlebigen Etikett zu versehen.
Referat Nr. 157 |
4,428 Wörter (
ca. 11.1 Seiten ) |
12 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Jeder Schüler wird in seiner Schullaufbahn mit Beurteilungen konfrontiert, sei es in Form von Wortgutachten oder Noten. Je nachdem ob die Urteile positiv oder negativ ausfallen, kann sich seine Zukunft gestalten, denn in unserer Leistungsgesellschaft sind wir abhängig von unserem Können, das sich angeblich in der Benotung widerspiegelt. Die verschiedenen Lehrerurteile haben also die verschiedensten Folgen für einen Schüler:
Durch die Benotung werden die Schüler für bestimmte Bildungseinrichtungen selektiert, wodurch sich für manche die Lebenschancen bezüglich ihrer beruflichen oder sozialen Position in der Gesellschaft reduzieren.
Sowohl die soziale Beziehung des Lehrers mit seinem Schüler als auch die Interaktion des Schülers mit seinen Mitschülern wird durch das Lehrerurteil beeinflußt.
Ein "guter" Schüler bekommt schnell den Ruf als besonders begabt und motiviert, während hingegen ein "schlechter" Schüler das Etikett "leistungsschwach und unmotiviert" hat. Zu guter Letzt hängt auch die Persönlichkeitsentwicklung des Schülers von seiner Beurteilung durch andere ab.
Aufgrund ihrer offensichtlich tragenden Rolle sollten Beurteilungen möglichst gerecht und objektiv sein. Welche Probleme sich dabei ergeben, soll im folgenden erörtert werden.
1. Vorbemerkung
2. Definitionen
3. Funktionen der Leistungsbeurteilung
4. Theoretische Grundlagen der Beurteilung
5. Verfahren schulischer Leistungsbeurteilung
6. Mängel, Fehler und Verzerrungsfaktoren der Notengebung
7. Subjektive Störfaktoren
8. Zensurenproblematik
9. Pädagogische Konsequenzen für die Leistungsbeurteilung nach Schromm
10. Schlussgedanke
Textauszug
Leistungsbeurteilung ist streng schülerbezogen und eine primär pädagogische Maßnahme, das heißt, die Schüler werden im Gespräch bzw. durch schriftliche Hinweise auf positive bzw. negative Leistungen aufmerksam gemacht. Außerdem wird nach Ursachen der Fehlleistung geforscht und Anweisung für gezielte Verbesserung gegeben.
• Leistungen werden in einem ersten Schritt ermittelt;
• in einem zweiten Schritt können sie dann beurteilt werden;
• Für die Beurteilung von Leistungen sind Vergleichsmaßstäbe notwendig.
• Drei mögliche Bezugsnormen: Soziale, sachliche und individuelle Bezugsnorm.
2.3 Leistungsbewertung ( Benotung )
Die Leistungsbewertung erfolgt durch die Einordnung der durch Leistungsmessung ermittelten Leistung in die vorgegebene Notenskala.
Dabei gilt:
• nur Gelerntes kann benotet werden;
• nicht die Benotung, sondern die Leistungsbeurteilung ist für die Leistungsentwicklung des Schülers wichtiger (Benotungen sollen aus pädagogischen Überlegungen auf eine überschaubare Anzahl begrenzt bleiben);
• Benotung von der Leistung muß von objektiven, kriterienbezogenen Normen ausgehen, die sich auf die Lernziele bzw. die gestellte Aufgabe beziehen und schon bei der Planung des Unterrichts bzw. der Lernzielkontrolle festgelegt werden.
3 Funktionen der Leistungsbeurteilung (nach SCHRÖDER)
3.1 Motivationsfunktion
Erwartung
Die Erteilung von Zensuren wird häufig damit begründet, daß der Ss schon allein durch den Umstand, daß seine Leistung benotet wird, motiviert ist, seine Leistung zu verbessern. Die Begründung der Zensur erfolgt also durch eine angenommene Steigerung der Leistungsbereitschaft, Verbesserung der Aufmerksamkeit und Erhöhung der Anstrengung;
Kritik
• Gegenteilige Wirkung bei Leistungsschwachen Ss -> Leistungsdruck, Angst;
• Gefahr den Leistungsanreiz auf die Vergabe von Zensuren zu beschränken
-> Motivverschiebung: Ein Kind, daß natürlicherweise etwas wissen und können will, wird ein von außen gesteuerter Ss, der mit der Notenpeitsche zur Leistung angetrieben werden soll.
=>Leistungsverbesserung nicht durch Notendruck anregen, sondern durch vermehrte Fördermaßnahmen (IPFLING)
Tags:schulische Leistungsbeurteilung, Zensuren, Notengebung, Validität, Reliabilität
In dieser Arbeit geht es um Übungen der Ballschule Heidelberg, Sportarten spielerisch zu erlernen. Sehr anschaulich wird beschrieben, warum eine derartige Schule heutzutage so notwendig ist.
Studienarbeit Nr. 109 |
3,490 Wörter (
ca. 8.7 Seiten ) |
9 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Früher sah man Kinder noch auf der Straße mit dem Ball spielen. Fertigkeiten wie Werfen, Fangen oder Schießen waren etwas Selbstverständliches. Heute verbringt der Großteil der Kinder seine Freizeit vor dem Computer oder Fernseher. Die motorischen Fähigkeiten der Kinder haben sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Es gibt immer mehr Kinder, für die das Wort „Bewegung“ ein Fremdwort zu sein scheint. Wenn ein Kind Sport treiben will, tritt es einem Verein bei. Aber eine Straßenspielkultur – wie man sie in den Dritte-Welt-Ländern heute auch noch findet – gibt es bei uns nicht mehr. Wo haben die brasilianischen und afrikanischen Super-Talente das Fußballspielen erlernt? Genau – auf der Straße. Und was haben sie dort gemacht? Richtig – gespielt, gespielt, gespielt. Spielen lernt man eben nur durch Spielen. Und genau daran knüpft die Ballschule Heidelberg an.
Textauszug
''Kinder, die ihren Sport in einem Verein betreiben, werden oft viel zu früh spezialisiert. Kinder sind aber keine Spezialisten, sie sind Allrounder. Und Kinder wollen auch alles ausprobieren. Was ist falsch daran, ein Kind mehrere Sportarten durchführen zu lassen? Später hat es immer noch genug Zeit, sich für eine Sportart zu entscheiden und sich darauf zu spezialisieren. Es kann soweit gehen, dass eine Frühspezialisierung sogar zu Entwicklungsdisharmonien und Motivationsverlusten führen kann. Viele Jugendliche beenden ihre sportliche Karriere schon wieder, bevor sie überhaupt am Höhepunkt war, einfach weil sie genug haben vom Sport und vom lästigen Training. Was soll ein einseitiges Training bringen? Man betrachte nur einmal den österreichischen Fußball. Die Kinder werden in die Vereine gesteckt und von klein auf auf diese Sportart spezialisiert. Sie werden angeleitet von den Trainern und Trainerinnen und haben keine Möglichkeit mehr, sich selbstständig zu entwickeln. Am Resultat sieht man eindeutig, dass so eine Philosophie kaum etwas bringt. Es ist sogar bewiesen, dass eine frühe Ausrichtung auf eine Sportart kein höheres Endniveau produziert.''
Tags:Sport, Bewegungshandlungen, Schule
Schüler in eigenverantwortliches Lernverhalten einzuweihen, nimmt sich mittlerweile als Methode aus, die nicht mehr aus der Pädagogik wegzudenken ist. Dieses Referat stellt diesen Ansatz en détail vor.
Referat Nr. 156 |
8,230 Wörter (
ca. 20.6 Seiten ) |
6 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Es wird immer wichtiger, die Schülerinnen und Schüler in der Schule auf ein selbstverantwortliches und kompetentes Handeln für zukünftige private, gesellschaftliche und berufliche Situationen vorzubereiten.
In der Schule soll diese Vorbereitung mit Hilfe von geeigneten Unterrichtsformen geschehen. Besonders geeignet scheinen Unterrichtsformen zu sein, die den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zu selbständigem Lernen und eigenverantwortlichem Handeln geben, wie etwa die offenen Unterrichtsformen.
1. Einleitung
2. Begriffsklärung
3. Vorbilder des offenen Unterrichts
4. Begründungen des offenen Unterrichts
5. Ziele des offenen Unterrichts
6. Dimensionen der Offenheit
7. Voraussetzungen für offenen Unterricht
8. Realisierungsmöglichkeiten des offenen Unterrichts
9. Grenzen und Probleme des offenen Unterrichts
10. Schlussgedanken
Textauszug
Die Anlässe für die Bildungsreform in den 60er und 70er Jahren in Deutschland waren vielfältig:
Als weltpolitischer Grund kann die Konkurrenz der Supermächte USA und UdSSR im Bereich von Rüstung, Technik, Wirtschaft und Bildung genannt werden, die durch den „Sputnik-Schock“ 1957 ausgelöst wurde. Es herrschte große Angst im Westen, dem technischem Fortschritt im Osten nicht mehr gewachsen zu sein. In den USA bemühte man sich bereits zu Beginn der 60er Jahre um eine Bildungsreform.
Daneben können folgende gesellschaftliche Gründe angeführt werden:
Deutschland wandelte sich von einer Agrar- zu einer Industrienation.
Das bis in die 60er Jahre vorherrschende Heimatkundekonzept war überkommen und wurde den Ansprüchen einer von Wissenschaft, Technik und Mobilität bestimmten Welt nicht mehr gerecht.
Außerdem ging die Bildungsreformdebatte einher mit einer Demokratisierungsdebatte:
In der Gesellschaft war die Bemühung um die Abkehr von autoritären Herrschaftsstrukturen vorhanden; die Menschen sollten zu Mitsprache, Kritik- und Urteilsfähigkeit erzogen werden (1969: Willy BRANDT: „Mehr Demokratie wagen.“)
Als bildungspolitischer Grund kann die Forderung nach kompensatorischer Erziehung (ROTH) genannt werden. Der Unterricht sollte so gestaltet werden, daß, im Sinne der Chancengleichheit, möglichst alle Kinder alles lernen und die sozial bedingten Begabungsunterschiede somit kompensiert werden können.
PICHT sprach von einem „Bildungsnotstand“ in Deutschland. .
Dazu kam die öffentliche Kritik am damals vorherrschenden Bildungssystem.
Tags:Reformpädagogik, Freiarbeit, Projektunterricht
Diese Hausarbeit behandelt die pädagogische Herausforderung, als Lehrer auf die individuellen Lerntypen und -bedürfnisse der Schüler einzugehen und diesen in förderlicher Weise Rechnung zu tragen.
Hausarbeit Nr. 171 |
5,300 Wörter (
ca. 13.3 Seiten ) |
4 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
„Es ist ein recht seltener Glücksfall, wenn alle Schüler einer Klasse/Lerngruppe bei gleichen Inhalten mit gleichen Lehrmethoden und Medien in gleicher Zeit zur Erreichung gleicher Ziele geführt werden können.“ (MEYER-WILLNER)
Mit diesem prägnanten Satz bringt MEYER-WILLNER die Notwendigkeit unterrichtlicher Differenzierung zum Ausdruck. Im Folgenden soll dargestellt werden, warum Differenzierung notwendig ist und wie sie in der Schule praktiziert werden kann.
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Historische Wurzeln der Differenzierung
4. Begründung der Differenzierung
5. Ziele der Differenzierung
6. Voraussetzungen für Differenzierung
7. Formen der Differenzierung
8. Problemfelder und Grenzen der Differenzierung
9. Praxistipps zur Durchführung differenzierender Maßnahmen
10. Schlussgedanke
11. Literatur
Textauszug
Forderung der Lernpsychologie nach Berücksichtigung der unterschiedlichen Eingangsgegebenheiten der einzelnen Schüler. Der traditionelle Frontalunterricht, der auf das mittlere Niveau des „Durchschnittsschülers“ ausgerichtet ist, kann dieser Forderung jedoch nicht gerecht werden.
Persönlichkeit = Ergebnis der Wechselwirkung von Anlage (unveränderbar) und Umwelt (Einwirkungen möglich, z.B. durch Schule)
Realität: große interindividuelle Unterschiede (zwischen Personen) der Schüler einer Lerngruppe bezüglich:
• Spracherwerb
• Vorerfahrungen, häusliche Arbeitsbedingungen
• Leistungsmotivation, Belastbarkeit
• Interessen, Neigungen, Bedürfnisse
• Fähigkeiten, Fertigkeiten, Defizite
• Lerntempi, Lerntypen
• Konzentrationsfähigkeit und Leistungsvermögen
große Heterogenität (Begabungsgefälle in einzelnen Klassen bis zu 3 Jahre!)
Intraindividuelle Unterschiede (in einer Person):
• Schüler schreibt gute Aufsätze, hat aber enorme Defizite in der Rechtschreibung
• Schüler kann sich in einer Fremdsprache gut ausdrücken, hat jedoch keinerlei Interesse für Chemie
Ursache: Unterschiede beim genetischen Potenzial und dem sozialen Milieu
Folgen für den Unterricht:
Unterricht kann nicht auf das Anspruchsniveau eines imaginären Durchschnittsschülers ausgerichtet sein (Über-/Unterforderung)
Ein Unterricht, der allen das Gleiche bietet, wird daher stets nur einigen wenigen Schülern gerecht, andererseits kann die Schule als Institution zur Unterrichtung von großen Schülerzahlen höchstens in Ansätzen jedem das „Seine“ bieten. Dies führte im Extremfall zu der Konsequenz, dass jeder Schüler seinen eigenen Lehrer haben müsste, was in der Praxis nicht realisierbar wäre. Als Ausweg aus diesem Dilemma bietet sich die Differenzierung an:
Bemühung um „optimale Passung“ (HECKHAUSEN) d.h. der Schwierigkeitsstand der Aufgabe soll den sachstrukturellen Entwicklungsstand des Schülers entsprechen oder nach BRUNNHUBER um ein Geringes übersteigen („wohldosiertes Diskrepanzerlebnis“ = wenn das Anspruchsniveau so gesetzt ist, dass es den sachstrukturellen Entwicklungsstand gering übersteigt).
Gründe:
• Es wird von einem dynamischen Begabungsbegriff ausgegangen.
Intelligenz ist das Ergebnis der Wechselwirkung von Anlage und Umwelt. Die Anlage ist unveränderbar, auf die Umwelt kann eingewirkt werden.
„Begabung bedeutet immer auch begaben...“ (HEINRICH ROTH) Auswahl, Anordnung und Präsentation der Lerninhalte schaffen Begabung!
• Die Lernmotivation wird erhöht, wenn das Anspruchsniveau so gesetzt wird, dass
- der Anforderungsgrad zur Bearbeitung reizt
- eine Lösung möglich erscheint; (Erfolgswahrscheinlichkeit nach HECKHAUSEN)
• Leistenwollen (=Leistungsbereitschaft) setzt Leistenkönnen voraus
Das (v.a. beim Grundschule-Kind) von Grund auf vorhandene Leistungsbedürfnis muss bei angemessener Aufgabenstellung durch Könnenserfahrung (Erfolgserlebnisse) befriedigt werden. (LICHTENSTEIN-ROTHER)
Tags:Individualisierung, Homogenität, Schulunterricht
Dieses Referat verfolgt das Ziel, die Signifikanz und den vielfältigen didaktisch-kognitiven Ertrag zu betonen, den "Interkulturelles Lernen" für den Wissenserwerb der Schüler mit sich bringt.
Referat Nr. 155 |
9,280 Wörter (
ca. 23.2 Seiten ) |
25 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
„Anschlag auf Aussiedlerheim!“ Diese oder ähnliche Schlagzeilen kann man den Medien fast täglich entnehmen. In letzter Zeit ist eine zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber ausländischen Mitbürgern festzustellen. Die Gründe für die aggressiven Überfälle und Ausschreitungen können nicht genau festgelegt werden, doch läßt sich bei der deutschen Bevölkerung häufig eine Angst gegenüber Fremden, Unbekannten und vor einer Überfremdung Deutschlands erkennen.
Es kann wohl nicht abgestritten werden, daß für die Politik hier ein wichtiges Betätigungsfeld entstanden und Handlungsbedarf vorhanden ist, die dadurch in der Gesellschaft bestehenden Probleme zu lösen. Durch die Tatsache, daß sich die Bundesrepublik Deutschland immer mehr zu einer multikulturellen Gesellschaft entwickelt, hat sich auch für die Pädagogik ein neuer Aufgabenbereich herausgebildet. Es muß also geprüft werden, welche Rolle der Pädagogik zukommt und welche Umsetzungsmöglichkeiten sich ergeben. Der Schule kommt hierbei eine wichtige Aufgabe zu, denn gerade dort treffen Kinder aus den verschiedenen Nationen mit unterschiedlichen kulturellen Voraussetzungen täglich aufeinander und rein nationale Klassen sind heute inzwischen eher die Ausnahme. Neben den deutschen Kindern sitzen deutsche Aussiedler aus Rumänien oder der Ukraine, Spanier, Griechen, Türken und Italiener. Aus diesem Grund haben die Lehrerinnen und Lehrer vor allem in den Grund- und Hauptschulen die Aufgabe, diese neue Situation zu akzeptieren und mit pädagogisch, erzieherisch und didaktisch sinnvollen Konzepten zu reagieren.
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Entwicklung interkultureller Pädagogik
4. Historische Herausforderung einer interkulturellen Erziehung BRD als Einwanderungsland - Aktuelle Situation
5. Begründung Interkultureller Erziehung
6. Zielsetzungen Interkultureller Erziehung
7. Die Rolle des Lehrers im Interkulturellen Unterricht
8. Realisierungsmöglichkeiten zur Verwirklichung der Interkulturellen Erziehung
9. Unterrichtsbeispiele
10. Probleme und Grenzen Interkulturellen Unterrichts
11. Schlussbemerkung
Textauszug
Nach MOSER charakterisiert multikulturell „[...] zunächst einen Zustand einer Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft mit verschiedenen Kulturen unter einem nationalen Dach leben. Diese demographische Entwicklung zeichnete sich seit dem Ende der 50er Jahre bei uns ab.“
Multikulturell bezeichnet nach WIATER die Tatsache, daß in einer Gesellschaft oder einer Gruppe verschiedene unterschiedliche Kulturen zusammenleben. Mit multikulturell läßt sich also der Zustand der Bundesrepublik beschreiben, denn dort leben die Angehörigen verschiedener Kulturräume in Frieden nebeneinander. Für die Schule bedeutet multikulturell, daß die Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet werden und nebeneinander lernen.
FRANKE beschreibt multikulturell folgendermaßen: „[...] Multikulturell – das schließt Vermischung aus, denn es bedeutet: nebeneinander leben; hier ist Kultur als statisch anzusehen.“
Tags:pädagogische Konzepte, multikulturell, bikulturell, Interkultureller Unterricht
In dieser Arbeit geht es um alternative Lehr- und Lernformen in Schule und Universität.
Seminararbeit Nr. 105 |
5,509 Wörter (
ca. 13.8 Seiten ) |
0 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In unserer schnelllebigen, wissensbasierten und an Erfolg orientierten Gesellschaft wachsen die Anforderungen an Lernen, Lehre, Aus- und Weiterbildung stetig. Gerade in den letzten Jahren, bedingt durch eine rasante Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien, rücken Schlagwörter wie „Peer Strategien“ oder „Arbeiten in virtuellen Teams“ immer öfter in den
Vordergrund. Eine große Anzahl an Fachtagungen und Kongressen – wie etwa die mittlerweile regelmäßig stattfindenen Moodle-Konferenzen1 - beweist, dass eLearning zur Zeit bommt. In Unternehmen wie an Hochschulen wird derzeit mit eLearning die Hoffnung verbunden, Wissen zielgerichteter und vor allem kostengünstiger zu vermitteln. Begonnen hatte alles mit dem Einzug des Computers in private Haushalte von Lehrenden und Studierenden.
Textauszug
''Unsere Kultur war in den vergangenen Jahrhunderten auf Sprache und visuell erfahrbare Wirklichkeiten, den Verstand und die ebenfalls mit den Augen zu lesenden Bücher orientiert, und muss aus einer historischen Perspektive immer mehr erkennen, dass die Stärken dieser Technologie zugleich auch ihre Schwächen waren, da sie andere Sinne wie Körpererfahrung vernachlässigt und sprachliche oder bildhafte Speicher und Darstellungsformen technisiert und non-verbale Ausdrucksmedien aus dem Blick verloren hat. „Die Buchkultur hat die rationale, logische
Informationsverarbeitung zu einem Ideal gemacht und affektive und zirkuläre kognitive Prozesse denunziert.“
Alle Informationen, die sich nicht in Sprache und das typographische Medium überführen ließen, wurden einfach vergessen. Der unmittelbaren Kommunikation von Angesicht zu Angesicht in Gruppen und Teams wurde weniger Gewicht beigemessen als der Massenkommunikation über das Medium Buch oder Zeitschrift. Zwar gehören Lesen und Schreiben zu den unumstrittenen Kulturtechniken, aber das Gespräch und die Gruppenarbeit wurden vernachlässigt und werden in Bildungsinstitutionen erst in den letzten Jahren wieder gefördert. Unsere Lehr- und Lernkultur wird sich daher der persönlichen Begegnung und des persönlichen Gesprächs zwischen Menschen als zentrale Kommunikationsform erinnern müssen, denn dieses lässt noch immer bei weitem die vielfältigsten Formen von Informationsverarbeitung und -Darstellung zu, und es scheint auch bis auf absehbare Zeit die einzige Instanz zu sein, die erforderliche Komplexität besitzt, um die unterschiedlichen Informationen, die für die menschliche Kultur wichtig sind und die sie in verschiedenen Medien speichert, wieder zusammenzuführen. Die Bedeutung der Kommunikation von Angesicht zu Angesicht als Integrationsinstanz ist sogar in dem Maße gewachsen, in dem
durch die Technisierung monomediale Informations- und Kommunikationssysteme entstanden sind. In den letzten Jahren haben visuelle Texturen wie Fotografie, Film, Fernsehen und besonders das Internet eine neue wirklichkeitserzeugende Kraft entwickelt, denn ihr selbstverständlicher sozialer Gebrauch liefert den Menschen am Beginn des 21. Jahrhunderts neue Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, sodass Bilder dominierender Bestandteil des Alltags geworden sind undlernbares Wissen generieren.3 Ich erinnere in diesem Zusammenhang an ein Zitat Thomas Alva Edison, der 1913 über den Film (sinngemäß) meinte: „Bücher werden in den Schulen baldüberflüssig sein, denn man kann jede Art von menschlichem Wissen mit der neuen Technik lehren.“
Tags:Lernmethoden, Unterricht, Internet, Pädagogik, Computer
Referat zum Konzept außerschulischer Lernorte
Referat Nr. 150 |
6,030 Wörter (
ca. 15.1 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Lehrpläne der Bundesländer fordern als methodisches Ziel des HSK die originale Begegnung des Kindes mit dem Lerngegenstand. Aus diesem Grund sollen Lernorte außerhalb der Schule aufgesucht werden.
Die Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten bieten Schülern und Lehrern die Gelegenheit beobachtbare Sachverhalte am Objekt kennenzulernen und zu analysieren. (Realbezug vor Ort)
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Historische Wurzeln der außerschulischen Lernorte
4. Begründung außerschulischer Lernorte
5. Ziele außerschulischen Lernens
6. Voraussetzungen
Textauszug
In der Reformpädagogik hat das Verlassen des Schulgebäudes und das Betreiben von Erziehung und Unterricht außerhalb des Klassenzimmers eine Hochblüte erlebt.
Die Vielfalt der Termini, wie Wanderung, Schulreise, Besichtigung, Ausflug, Heimatgang, Unterrichtsgang, Lehrwanderung, Unterrichtsbesuch, Exkursion, die aus dieser Zeit stammen, zeigen die vielfältigen Ausprägungen, Motive und Ziele.
BRATHER hat 1922 die verschiedenen Aufgaben und Möglichkeiten von Schülerwanderungen beschrieben. In seinen Ausführungen stellt er verschiedene Motive und Begründungen dar.
3.1.1 Körperliche Ertüchtigung
Das preußische Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung schreibt 1920 in einem Erlaß zur Wiederherstellung und Erhaltung der Volksgesundheit (TBC, Unterernährung herrschten zu dieser Zeit) vor, daß alle vier Wochen ein Tag einer turnerischen Wanderung gewidmet werden soll.
In Gedanken an die Wandervogelbewegung wird auf die erzieherischen und unterrichtlichen Ziele des Wanderns hingewiesen: Das Wandern soll:
• frischen, fröhlichen Sinn wecken
• Wanderlust wecken
• zu bewußtem Sehen und Hören erziehen
• Freude an der Natur, der Heimat und an der Kameradschaft gewähren
• Ausdauer verleihen
Tags:Pädagogik, Schule, Bildung