Sprache, Manipulation und Variation
Politische Sprachmanipulation in Spanien
Hauptseminararbeit Nr. 210 |
7,521 Wörter (
ca. 18.8 Seiten ) |
16 Quellen |
2011
$ 15.95
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Inhaltsangabe
Die Arbeit beschäftigt sich im Rahmen des Hauptseminars zum The-ma Iberoromanische Varietätenlinguistik mit dem Zusammenhang zwischen Sprache, sprachlicher Manipulation und Variation. Ausgangspunkt ist hierbei ein Aufsatz von Antonio Salvador Plans über „La manipulación política del lenguaje“ in der spanischen Region Extremadura. Es soll zunächst den Fragen nachgegangen werden, was unter Manipulation zu verstehen ist, an welche Voraussetzungen sie gebunden ist und welche Formen von Manipulation es gibt, wobei sich deren Darstellung im Rahmen dieser Arbeit auf politische und ökonomische Manipulation sowie deren sprachmanipulatorischen Verfahren beschränkt. Ziel ist es, eine Verknüpfung von philosophischen Betrachtungen zur Manipulation des Menschen, den Mitteln ihrer Umsetzung und konkreter Auswirkung auf den europäischen spanischsprachigen Raum herzustellen und aufzuzeigen, dass sprachliche Variation und Varietäten durch Sprachmanipulation begründet sein können.
Textauszug
In erster Linie dient Sprache der Kommunikation und Verständigung zwischen Menschen. Sie bedienen sich dabei einer jeweiligen Einzelsprache, die ihrerseits als ein konkretes Zeichensystem aufgefasst wird. Nach Ferdinand de Saussure referiert ein Sprecher bei einer Äußerung mit Hilfe eines signifiant (Lautbild) auf ein bestimmtes signifié (Konzept oder Inhalt). Signifiant und signifié sind somit Konstituenten eines sprachlichen Zeichens innerhalb eines komplexen Zeichen-systems.
Tags:Varietätenlinguistik, Spanien
Funktion der Diskursmarker weil, obwohl und wobei. Ist diese Entwicklung als ein Phänomen der Grammatikalisierung zu sehen?
Hausarbeit Nr. 212 |
5,813 Wörter (
ca. 14.5 Seiten ) |
11 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
01 S1: ich kann heut abnd net ins training (-)
02 → weil (.) jo ich muss noch das blöde referat machen.
03 → S2: wobei das (.) das referat ähm (-)
04 es is doch erschd für freitag,
05 (-)
06 → S2: obwohl haschd recht.
07 s is ja voll viel arbeit.
Dieses Gespräch zwischen zwei Schülern veranschaulicht das gesprochensprachliche Phänomen der Diskursmarker. Auf weil, obwohl und wobei folgt in der geschriebenen Standardsprache ein Nebensatz mit Verbletztstellung. Nun könnte man den beiden Schülern unterstellen, dass sie von dieser Verbletztstellung in Nebensätzen nichts wissen oder sie sogar bewusst missachten.
Textauszug
Das Phänomen der Verbzweitstellung nach Subjunktionen ist aber weit verbreitet und erregt mittlerweile große Aufmerksamkeit. Sprachpfleger sehen darin den endgültigen Verfall der deutschen Sprache und kommen mit der Forderung „Rettet den Kausalsatz“.
Tags:Grammatikalisierung, Diskursmarker, weil-Satz
Wir reagieren auf Wörter und handeln danach. Diese Verbindung zwischen Denken und Sprache wurde in der Fachwissenschaft als Teil der Linguistik erforscht und mit dem Begriff „Pragmatik“ bezeichnet.
Hauptseminararbeit Nr. 135 |
5,800 Wörter (
ca. 14.5 Seiten ) |
17 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In der vorliegenden Arbeit werden zum einen die Pragmatik und deren Teilbereiche im Allgemeinen behandelt, und zum anderen wird auf die Anwendung der Pragmatik beim Spracherwerb näher eingegangen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Fragen, was der Begriff bedeutet und inwiefern sich die Pragmatik von den anderen Gebieten der Linguistik unterscheidet. Es sei dabei darauf hingewiesen, dass es keine einheitliche Definition gibt. Mit den fünf klassischen Gebieten der Pragmatik, die sich aus Deixis, Präsupposition, Implikatur, Sprechakt und Konversationsstruktur zusammensetzen, beschäftigt sich das dritte Kapitel der Arbeit. Das vierte Kapitel widmet sich der Anwendung der Pragmatik beim Spracherwerb. Auch pragmatische Erwerbsprinzipien und pragmatische Störungen werden in diesem Kapitel behandelt. Abschließend wird die Arbeit zusammengefasst.
Einleitung
Pragmatik als linguistische Teildisziplin: Definitionen
Grundlagen der Pragmatik
Deixis
Präsuppositionen
Konversationelle Implikaturen
Sprechakttheorie
Spracherwerb: Die Rolle der Pragmatik beim Spracherwerb
An das Kind gerichtete Sprache
Aspekte des Erwerbs der pragmatischen Kompetenz
Pragmatische Erwerbsprinzipien
Pragmatische Störungen
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Textauszug
In diesem Aussagesatz wird dem Sprecher eine indirekte Frage gestellt. Im zweiten Satz wird deutlich, dass der Sprecher diese Frage seiner Eltern eher als Aufforderung versteht. Daraus ergeben sich zwei Handlungen, zum Einen, dass die Eltern den Sprecher zum Einsammeln und Verstauen des Nachlasses von Arne auffordern, zum Anderen versteht der Sprecher die an sich gestellte Frage richtig, ob er es erfüllt oder nicht, versprach er nicht. Im Laufe des Romans erfährt man, dass der Sprecher den Auftrag ausgeführt hat. Morphologisch könnte man die Sätze als Aussagesätze im Präteritum analysieren. Semantisch wird die wörtliche Bedeutung geklärt, was man z.B. im Deutschen unter Nachlass oder Ratlosigkeit versteht. „Die Vorstellung, die hinter der Pragmatik steht, ist jene, dass der Sprechende mit Sprache handelt oder dass Sprache eine besondere Rolle im menschlichen Handeln spielt.“ Wie wird der Begriff definiert? Linguisten sind sich einig, dass sich der Begriff nicht einheitlich definieren lasse oder es keine gültige Definition dafür gebe.
„Nicht nur die Seele ist ein weites Land, sondern auch die Pragmatik.“ So hat sich Ernst über die Pragmatik geäußert. Generell wird die Ansicht vertreten, dass sich die Pragmatik auf das menschliche Handeln im Allgemeinen bezieht, und Pragmalinguistik der engere beziehungsweise auf das menschliche Handeln mit Sprache eingeengte Unterbegriff ist . Allerdings wird diese These nicht von allen Linguisten geteilt. Zuerst will Ernst den Begriff selbst definieren und geht von dem der Bezeichnung zu Grunde liegenden griechischen Etymon „Pragma= Tun, Handeln [...]“ aus. Damit ist er der Ansicht, dass die Pragmatik die Lehre vom menschlichen Handeln sei. Diese Auffassung sieht er für die Linguistik zu umfangreich und fügt eine weitere Definition hinzu: „Pragmalinguistik ist die Lehre vom menschlichen Handeln mit Sprache. Als solche ist sie Teil der Pragmatik, der Lehre vom menschlichen Handeln“. Nach diesen Definitionen könnte man auch die beiden Begriffe Pragmatik und Pragmalinguistik in Verbindung bringen. Wir dürfen, laut Ernst, Pragmatik und Pragmalinguistik nicht ohne weiteres gleichsetzen. Da das Verhältnis der beiden Richtungen zueinander hinterfragt werden muss.
Bei allen Definitionen kommt oft das Wort handeln vor. Ist damit „alles, was die Menschen im Alltag tun“ gemeint? Hier ist es sinnvoll die Fragen zu beantworten, was Handlung und was sprachliches Handeln sind. „Am Ausgangspunkt einer pragmalinguistischen Sicht auf Sprache, in der Sprechen eine Art von Handeln ist, steht der Begriff der Handlung“. Allgemein können wir, wie schon erwähnt, sagen, dass alles was die Menschen im Alltag tun Handeln ist. Essen, Schlafen, Lesen, Kochen, Einkaufen und zahlreiche andere Tätigkeiten sind menschliches Handeln. Holly fast zusammen, was ein sinnhafter Handlungsbegriff wäre:
Handlungen interpretationsabhängige, sinnhafte, gerichtete, kontrollierbare und zu verantwortende komplexe Tätigkeiten oder Unterlassungen, die durch Zuordnung zu Handlungsmustern verstanden werden können, weil sie durch soziale Regeln eingespielt.
Tags:Sprache, Germanistik, deutsche Sprache
Das Okzitanische ist eine galloromanische Sprache, die sich wiederum in mehrere Varietäten gliedern lässt. Es in der Arbeit um die okzitanische Geschichte, verschiedene Dialekte und den Sprachgebrauch.
Seminararbeit Nr. 80 |
3,950 Wörter (
ca. 9.9 Seiten ) |
34 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Die Proseminararbeit „Die sprachenpolitische Situation in den Valades Ousitanes - Dialektale Verteilung, Sprachgebrauch und Veränderungen in der Sprachenpolitik der Okzitanen“ beschäftigt sich zuerst einmal mit der okzitanischen Sprache im Allgemeinen, ihrer geographischen Verbreitung und Geschichte.
Im zweiten Kapitel geht der Autor näher auf die geographischen Gegebenheiten in Piemonte sowie auf die Sprachenpolitik des Okzitanischen in dieser Region ein. Dabei sollen vor allem verschiedene Gesetze und Dokumente zugunsten der Minderheitensprache erklärt und zusammengefasst werden.
Der dritte Punkt der Arbeit beschäftigt sich mit einer Umfrage aus 1995, welche sich mit dem Sprachgebrauch sowie der Soziolinguistik des Okzitanischen im Pellice – Tal auseinandersetzt.
Im vierten Kapitel werden einige Beispiele kultureller Initiativen von verschiedenen Organisationen angeführt. Hierzu habe ich vor allem auf der Homepage der Provinz Turin, welche in dieser Hinsicht besonders aktuell ist viele Informationen gefunden.
Letztendlich möchte der Autor ausgehend von zwei eher unterschiedlichen Aussagen zur aktuellen Situation der okzitanischen Sprache in Piemonte kurz seine eigene Meinung kundtun.
Outline:
Vorwort
Das Okzitanische
Allgemein
Geographie
Externe Sprachgeschichte
Das Okzitanische in Piemonte
Dialektale Verteilung
Sprachenpolitik
Erste Bemühungen
Sprachgebrauch und Soziolinguistik
Kulturelle Initiativen
Conclusio
Bibliographie
Textauszug
"Das Okzitanische entwickelte sich wie alle romanischen Sprachen aus dem Vulgärlatein im südlichen Drittel des heutigen Frankreichs.
Kaiser Augustus wählte 14 n.Chr. die Grenzen des Gebietes so, dass alle Sprecher der gleichen Varietät in einem Gebiet lebten. Die Sprache entwickelte sich daher innerhalb dieser Grenzen. Später wurden die heutigen Grenzen gezogen, die aufgrund der Alpen geographisch leichter begründbar sind.
Im 12. und 13. Jahrhundert hatte die „langue d’oc“, das Okzitanische, das von der „langue d’oil“, dem Französischen unterschieden wurde, einen wichtiger Status als Literatursprache der Troubadours inne.
Eine zweite bedeutende Gruppe für die okzitanische Sprachen waren die Waldenser. Diese protestantisch reformierte Religionsgemeinschaft, die in Lyon unter dem Gründer Petrus Valdes ihren Sitz hatte, berief sich auf die Armut und verurteilte den Luxus und Reichtum der katholischen Kirche. Durch ihre Wanderpredigten gerieten sie in Konflikt mit dem Vatikan und wurden aus Südfrankreich vertrieben. Dadurch entstanden viele europäische sowie außereuropäische okzitanischsprachige Gemeinden, unter anderem die valli occitane in Piemonte.
Die kulturelle Blüte der Sprache, welche übrigens auch in einigen Versen der Divina Commedia Dantes Verwendung fand, endete schon am Anfang des 13. Jahrhunderts, als Papst Innozenz III. mit seinem Albigenserkreuzzug gegen die Okzitanen in Südfrankreich vorging und Okzitanien in das französische Gebiet eingliederte."
Tags:Sprache, Soziolinguistik, Kultur, Italien
Die 1975 erschienenen „Scritti corsari“ Pier Paolo Pasolinis stellen eine Sammlung von Zeitungsartikeln dar. Besonders die Konsumgesellschaft mit all ihren Auswirkungen auf Kirche, Sprache oder Jugend kritisiert Pasolini sehr heftig.
Hausarbeit Nr. 196 |
9,208 Wörter (
ca. 23 Seiten ) |
21 Quellen |
2006
$ 18.95
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Inhaltsangabe
Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst versucht werden, anhand der Texte Pasolinis eine Charakterisierung der Konsumgesellschaft herauszuarbeiten, um anschließend auf bestimmte Phänomene – wie etwa den Einfluss der Konsumgesellschaft auf die Kirche – näher einzugehen. Auch die nach Pasolini vorhandene gesellschaftliche Nivellierung durch die bürgerliche Konsumgesellschaft kommt zur Sprache.
Inhalt
1 Einleitung
2 Die Herrschaft des Konsums und wie sie sich durchsetzte
2.1 Konsum als neue Religion?
3 Die gesellschaftliche Nivellierung durch den Konsum
3.1 Der Sprachverlust durch die Konsumgesellschaft
4 Schluss
5 Literaturverzeichnis
Textauszug
Als Symbol dieser neuen Gesellschaftsordnung sieht Pasolini das Auto und die Paarbeziehung an, die laut seinem Artikel „Il carcere e la fraternità dell’amore omosessuale“ das „bifronte mostro consumistico“ darstellten. Interessant ist hierbei, dass schon einige Jahrzehnte vor Pasolini ein anderer Autor ebenfalls gerade das Auto als Sinnbild für den bürgerlichen Kapitalismus sah. Die Rede ist von Nobelpreisträger Sinclair Lewis, der in seinem Roman „Babbitt“, einer Satire auf das amerikanische Bürgertum, davon spricht, dass für den Hauptprotagonisten George F. Babbitt dessen Auto – genau wie für alle anderen wohlhabenden Bürger – Poesie und Drama, Liebe und Heldentum bedeute. Warum dies so ist, erklärt Christian Pfister anhand der Situation Amerikas in den 1930er Jahren: „Trägerbranchen des Produktions- und Konsumstils waren die Erdölchemie und die Automobilindustrie, Schlüsselprodukt war das Auto. Das Auto wurde zum idealen Instrument der Freizeitgestaltung, zur Grundlage für neue Lebensstile und neue politische Bewegungen, mit ihm waren direkt und indirekt die meisten Arbeitsplätze verbunden.“
Es ist also die Synthese der beiden wichtigsten Wirtschaftssparten Amerikas, die sich im Auto manifestiert. Zur gesellschaftlichen Bedeutung des Automobils merkt Wolfgang Sachs an, dass es einerseits ein Statussymbol sei; er spricht von einer Dreiecksbeziehung zwischen Besitzer, Konsumgut und den anderen, aber andererseits verheiße es auch Freiheit, da für die Menschen der Konsumgesellschaft Glück gleichbedeutend mit der Akkumulation von Gütern sei und „das Glück wohnt draußen, jenseits der eigenen Person, in einer Welt von Dingen, die man sich erst aneignen muß, um in den Genuß des rechten Lebens zu kommen“. Hier klingt schon die konsumorientierte Ideologie an, die Pasolini in seinen Schriften so entschieden kritisiert. So verwundert es auch nicht, dass der Autor der „Scritti corsari“ in jungen Jahren das Fahrrad bevorzugte. Doch wie sieht die Gesellschaft des Konsums in Italien nun genau aus und wie konnte sie sich überhaupt etablieren?
Tags:Konsumkritik Nachkriegsära Wohlstand Gesellschaftsordnung, konsumorientierte Ideologie
In Friedrich Nietzsches Werk „Also sprach Zarathustra“ vertritt der Autor sehr radikale Positionen. Doch er kritisiert nicht nur, sondern er bietet dem Leser das neue Prinzip des „Übermenschen“ an.
Hausarbeit Nr. 185 |
5,598 Wörter (
ca. 14 Seiten ) |
7 Quellen |
2005
$ 13.95
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Inhaltsangabe
Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst erklärt und interpretiert werden, was genau der „Übermensch“ eigentlich ist, inwiefern Nietzsches Vorstellungen umsetzbar sind, um schließlich mit einer speziellen Fragestellung an Nietzsches Überlegung vom „Übermenschen“ heranzutreten, die sich damit beschäftigt, ob der „Übermensch“ nicht bloß eine weitere Religionsform ist und ob es überhaupt möglich ist, Nietzsches Idee zu verwirklichen.
Textauszug
Ein grobes Bild des Übermenschen ist nach der Klarstellung, was er eben nicht ist, umrissen. Der Übermensch ist nicht wie der Mensch jemand, der sich in „Hinterwelten“ flüchtet und seine Energien an Götzendiensten verbraucht. Er hat sich sowohl von seinem Staat als auch von seiner Religion emanzipiert. Außerdem hat er alte Moralvorstellungen von Bord geworfen und sich neue Werte erschaffen. Möglich geworden ist dies dadurch, dass sein Geist die „drei Verwandlungen“ durchlaufen hat. Damit erklärt sich auch, was der Übermensch ganz konkret ist: eine veränderte Denkweise des Menschen, die für ihn ganz untypisch ist, ja vielleicht sogar gegen seine Natur ist, da etwa die Metaphysik bisher ein fester Bestandteil jeder menschlichen Kultur war. Beatrix Himmelmann hat demnach Recht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei ein Chiffre der für eine Aufgabe stehe, die der Mensch sich selbst sei (vgl. Villwock, P. 2001, S.147). Diese Aufgabe besteht darin, nicht mehr menschlich sondern “übermenschlich“ zu Denken. Natürlich hat auch Annemarie Pieper nicht ganz Unrecht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei eine Tätigkeit (vgl. Pieper, A. 1990, S.56), doch dem „übermenschlichen Handeln“ geht das „übermenschliche Denken“ vor.
Tags:Weltanschauung, Geisteswissenschaft, Religionsstifter, Religion, Mensch
Diese Ausarbeitung des Referats über Multilingualität in der irischen Gesellschaft und Schule beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Struktur der Gesellschaft und der Schulpolitik.
Essay Nr. 52 |
4,616 Wörter (
ca. 11.5 Seiten ) |
18 Quellen |
2008
$ 12.95
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Inhaltsangabe
Diese Analyse der Gesellschaftsstruktur beschäftigt sich mit der geografischen Verbreitung der gälischen Sprache, ihrer historischen Entwicklung und dem heutigen Sprachbewusstsein der Bevölkerung. Darüber hinaus untersucht sie die Relation von Englisch zu Gälisch als Minderheitensprache, beleuchtet Gälisch als Teil der kulturellen Identität und behandelt die Fremdsprachenpolitik der irischen Medienlandschaft. Im zweiten Teil werden sprachliche Angebote der Schulen, ihre Zielsetzungen und die wirtschaftliche Aspekten betrachtet. Für eine Darstellung der Bildungslandschaft und den schulischen Gälischunterricht verweist die Autorin auf die Ausarbeitung des zweiten Teils des Referats, der zudem auch die Sprachenpolitik, Einwanderungspolitik und den Integrationsgrad der gälischsprachigen Bevölkerung thematisiert.
Die Ausarbeitung endet mit der Auswertung, in der vier Bereiche genannt werden, die nach der Einschätzung der Autorin Basis einer Minderheitensprache bilden, wenn sie in einem multilingualen Land wie Irland einer so starken Sprache wie Englisch gegenübersteht. Die Ausarbeitung endet mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der gälischen Sprache.
Outline:
Einführung
Geografische Verbreitung: Das Gaeltacht
Restliche Republik Irland
Praktizierte Mehrsprachigkeit
Entstehung von Mischformen
Dynamik der einzelnen Sprachen und Sprachbewusstsein
Akzeptanz bzw. Anerkennung von Fremdsprachen in Irland
Praktizierte Multikulturalität
Bedeutung der Sprache als Teil einer kulturellen Identität
Sprachliche Struktur der irischen Medien
Schulpolitische Aspekte
Sprachpolitische Zielsetzungen in der Schule
Ziele des Fremdsprachenunterrichts
Vielfalt des Angebots
Gesellschaftspolitische Ziele des sprachlichen Curriculums
Multikulturalität und Chancengleichheit
Auswertung
Literatur
Textauszug
Nur in kleinen Gebieten, hauptsächlich im Westen Irlands, übersteigt der Anteil des Gälischen am täglichen Sprachgebrauchs teilweise noch den von Englisch. In diesen Regionen wird Gälisch häufig noch als Muttersprache erworben. Die besagten Gebiete werden unter dem Begriff Gaeltacht zusammengefasst.
Eine 2007 veröffentlichte Linguistikstudie des Department of Community, Rural and Gaeltacht Affairs hatte zum Ziel, den Sprachgebrauch in Irland zu untersuchen. Darin wird auch die Definition des Gaeltacht thematsiert, da der Sprachgebrauch nicht als einziger Grund für eine Mitgliedschaft im Gaeltacht gilt. Ein starker Gebrauch des Gälischen ist zwar der Hauptanlass, eine Region als Teil des Gaeltacht zu betrachten, jedoch werden teilweise auch Gebiete in denen nur ein kleiner Bevölkerungsanteil, beispielsweise Schüler, Gälisch spricht dazu gezählt. Die Studie basiert auf der 1956 verfassten staatlichen Definition des Gaeltacht, dem Ministers and Secretaries (Amendment) Act.
In der Studie wird vorgeschlagen das Gaeltacht je nach Sprachgebrauch in drei Kategorien zu unterteilen. Dabei umfasst Kategorie A Gebiete in denen mehr als 67% der Bevölkerung (über 3 Jahren) Gälisch täglich gebraucht. Kategorie B beinhaltet diejenigen Gebiete in denen dieser Anteil der Bevölkerung 44-66% beträgt. In diesen Regionen herrscht somit vermutlich Englisch vor, jedoch ist der Sprachgebrauch abhängig vom Alter der Bevölkerung, Mitgliedschaft in Institutionen und/oder spezifischen sozialen Netzwerken. Kategorie C umfasst schliesslich hauptsächlich Gebiete in denen weniger als 44% der Bevölkerung täglich Gälisch spricht. Hier sind es hauptsächlich die Schüler, die den höchsten Gälischgebrauch aufweisen, da sie die Sprache in der Schule sprechen.
Tags:Sprache, Minderheiten, Soziales
Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema des geschlechtergerechten Formulierens.
Seminararbeit Nr. 94 |
4,420 Wörter (
ca. 11.1 Seiten ) |
15 Quellen |
2009
$ 10.95
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit werden einige verschiedene Aspekte im Bezug auf eine geschlechtsneutrale Ausdrucksweise aber auch im Hinblick auf die Gleichbehandlung von Frauen und Männer aus gesellschaftlicher Sicht behandelt. Ein weiterer Teil dieser Arbeit ist der Vergleich zwischen der Verwendung des geschlechtergerechten Formulierens im Deutschen und im Englischen.
Die Bedeutung des geschlechtergerechten Formulierens findet je nach Gesellschaftskategorie einen anderen Zugang, wodurch auch dessen Bedeutung und Verwendung variiert. Während in der breiten Bevölkerung dieses „Phänomen“ oft auf Gleichgültigkeit stößt, kristallisieren sich einige Gruppen heraus, die es sich zum Ziel machen, auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit des geschlechtergerechten Formulierens aufmerksam zu machen. So gibt es Bestrebungen auf nationaler Ebene und von Seiten verschiedener Universitäten und Institute, wie zum Beispiel Uni Heidelberg, Donau-Uni und Wirtschaftsuniversität Wien, welche die Hervorhebung der gesellschaftlichen Relevanz betreffen.
Eine besondere Rolle nehmen dabei die transkulturellen KommunikatorInnen ein, seien sie nun Dolmetscher, Übersetzer, Mediatoren und/oder andere. Denn sie haben durch ihre Sach- und Sprachkompetenz, ihr Kulturwissen und ihre Sensibilität die Aufgabe, fraueneinbindende Sprache zu verbreiten.
Outline:
Einleitung
Einführung: Thema der Seminararbeit
Aktueller Forschungsstand
Feminismus in der Gesellschaft
Gesellschaftliche Analyse (rückblickend + aktuell)
Feministische Bewegung
Feminismus & Sprache: Feministischer Sprachgebrauch in der heutigen
Gesellschaft
Geschlechtergerechtes Formulieren: Anwendung + Kritik
Geschlechtergerechtes Formulieren: Definition
„Richtlinien“: Geschlechtsneutralität & Sichtbarmachung
Kritischer Umgang mit dem Thema
Geschlechtergerechtes Formulieren im Vergleich: Deutsch und Englisch
Gesellschaft, Rollen, Konventionen
Kulturen und Sprachen
Entwicklung und Reaktionen
Beispiele und Normen im Englischen
Akzeptanz oder Abstoßung
Ähnlichkeiten und Unterschiede zum Deutschen
Bibliografie
Textauszug
''In unserem Gesellschaftssystem gilt die Ideologie der Gleichheit. Soziale Ungleichheit im Bezug auf Männer und Frauen wird weder in der Gesellschaft, noch im juristischen Bereich toleriert.
Bereits im Jahre 1948 wurde von der UNO ein Diskriminierungsverbot im Bezug auf das Geschlecht erlassen. Dies ist in der Allgemeinen Erklärung (Art. 2 Nr. 1) verankert. In Österreich ist mit dem Bundesverfassungs-Gesetz (Artikel 7) und mit dem Bundes-Gleichbehandlungsgesetz 1993 jede Form der Diskriminierung auf Grund des Geschlechts verboten. Mit dem EU-Vertrag von Amsterdam 1997 (Art. 3 Abs. 2) wurden diesbezüglich europaweit rechtliche Grundlagen geschaffen.
Aber auch Artikel 2 der Menschenrechte besagt unter anderem, dass alle Menschen mit gleicher Würde und gleichen Rechten geboren werden. Auf Basis dieses Grundrechtes, welches jeder Mensch hat (also Frauen in gleichem Maße wie auch Männer), entstanden auch die Gedanken im Bezug auf eine Gleichbehandlung von Mann und Frau, sowohl in allen sozialen Bereichen, als auch auf sprachlicher Ebene.''
Tags:Feminismus, Sprache, Rhetorik
Mit dem Namen „bande dessinée“ wird der franko-belgische Comic zusammengefasst. Er entstand in den 20er Jahren, als vorrangig Comics aus den Vereinigten Staaten nach Frankreich und Belgien importiert wurden.
Seminararbeit Nr. 97 |
3,185 Wörter (
ca. 8 Seiten ) |
7 Quellen |
2008
$ 9.95
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Inhaltsangabe
Der für diese Arbeit und das Proseminar wichtige Stereotyp ist der Geschlechterstereotyp, der Mann und Frau differenziert und – je nach kulturellen und gesellschaftlichen Konventionen – in bestimmte Verhaltensmuster zwängt. Dadurch entstehen vorgefertigte Geschlechterrollen und -stereotypen.
Um das weibliche Sprachverhalten zu charakterisieren, sollen in dieser Arbeit nun einige Hypothesen zur Frauensprache vorgestellt werden. Aus diesen Merkmalen ergeben sich dann bestimmte Konsequenzen. Der liebenswürdige und unterwürfige Sprechstil führt dazu, dass sich Frauen im Gespräch mehr Rückzugsmöglichkeiten bieten und der Mann jederzeit die Möglichkeit hat, ihre Aussagen zu unterbrechen.
Jean-Marc Reiser wurde am 13. April 1941 in Rehon an der belgischen Grenze geboren. Schon im Jugendalter veröffentlichte er Bandes Dessinées, allerdings unter einem Pseudonym. Später arbeitete er für die skandalöse Zeitung Hara-Kiri, deren Gruppenmitglieder Reiser als Familie dienten. Ihr Ziel war es, mit den Grundsätzen „bête et méchant“ der Gesellschaft aufzuzeigen, wie dumm und boshaft sie ist, und ihr durch die Spiegelung ihrer eigenen schlechten Merkmale eben diese zu erklären.
1978 gewann Jean-Marc Reiser den „grand prix du festival d’Angoulême“, eines jährlich stattfindenden internationalen Comicfestivals.
Outline:
Begriffsdefinitionen
Stereotypen
Tradtitionelle Geschlechterrollen und –stereotypen
Frauensprache
La Bande Dessinée
Geschichte
Definition
Jean-Marc Reiser und seine Bandes Dessinées
Biographie
Jeanine
Aussehen und Charakter
Männer
Sprache
Bibliographie
Textauszug
''Er [Jean-Marc Reiser] vertrat den Anarchismus und sah die Karikatur als Aggression. In seinen Comics brach er alle Tabus. Er stellte die Unterschicht dar, Sexualität, Krankheiten, Aggression und Brutalität. Seine Comics können trotzdem in die Sparte der „Bande Dessinées satiriques“ eingeordnet werden. Diese sollen dem Leser einen Spiegel vorhalten und ihm ein karikiertes Bild von ihm selbst und seinen Fehlern zeigen.
Jean-Marc Reiser starb am 5. November 1983 als einer der bekanntesten Zeichner Frankreichs an Krebs.''
Tags:Sprache, Comic
Ziel dieser Arbeit ist es, einen ersten Überblick über die Hamburger Mundart zu geben, wobei deren Entstehung und Eigenarten erläutert werden sollen.
Seminararbeit Nr. 44 |
3,360 Wörter (
ca. 8.4 Seiten ) |
12 Quellen |
2007
$ 9.95
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, einen ersten Eindruck über die Hamburger Mundart zu vermitteln. Hierbei wird auf die Entstehung der Mundart mit dem Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten ebenso wie das Hamburger Missingsch beleuchtet. Weiterhin werden einige wichtige Merkmale der Hamburger Mundart herausgestellt. Die hier gegebenen Ausführungen sind allerdings bei weitem nicht allumfassend – und das können sie auch gar nicht sein. So wäre ein weiterführender Vergleich der Mundart in verschiedenen Hamburger Stadtteilen, beispielsweise in Finkenwerder, Vierlande und den Elblandschaften sowie Moorburg, durchaus interessant. Einen Blick hierauf richtete schon Agathe Lasch 1923. Ein Rückblick auf die Entwicklung der Mundart wäre in diesem Kontext sicherlich auch von Bedeutung, wie ihn auch Agathe Lasch 1918 schon leistete. Ein Schwerpunkt könnte weiterführend auf der Bedeutung und Entwicklung der niederdeutschen Sprache Hamburgs zur Zeit der Hanse liegen.
Auch eine tiefer gehende soziolinguistische Untersuchung könnte ebenso wie eine Betrachtung der natürlicherweise vorhandenen Wechselwirkung der Hamburger Mundart mit dem Umland der Stadt neue Erkenntnisse bringen.
Outline:
Einleitung
Die Entstehung der Hamburger Mundart
Zum Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten
Der Vokal „a“
Die Diphthonge [œ͡ɪ] und [ɔ͡ø]
Die Vokale [ʏ] ≠ [ʊ] und [œ] ≠ [ɔ]
Der Diphthong [ɔ͡ʊ]
Inter-syllabisch [-v-] (Geest) ≠ [-b-] (Masch)
Hamburger Missingsch
Merkmale der Hamburger Mundart
Akzentsilben mit anlautendem Konsonantismus
Akzentsilben mit inlautendem Konsonantismus
Akzentsilben mit auslautendem Konsonantismus
Akzentsilben, Vokalismus, Kurzvokale
Vokalismus, Langvokale
Vokalismus, Diphthonge
Nebenakzent
Prosodie
Soziolinguistische Merkmale Hamburger Mundart
Schlussbetrachtung
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Die Hamburger Mundart hat ihren Ursprung im Hamburger Platt, welches zunächst einmal sämtliche Formen des in Hamburg gesprochenen Plattdeutschen bezeichnet.
Das Plattdeutsche lässt sich in Hamburg nach Conrad Borchling in zwei große Gruppen einteilen. Auf der einen Seite stehen die Geest-Dialekte, wobei Geest die trockeneren Gebiete weiter weg von der Elbe bezeichnet. Hierzu gehören vor allem die nördlicheren Gebiete Hamburgs. Auf der anderen Seite stehen die Masch-Dialekte. Masch, oder auch Marsch, bezeichnet die elbnahen Gebiete. Namentlich sind hiermit also die Gebiete Finkenwerder, Wilhelmsburg, Vier- und Marschlande, das Alte Land, Harburg und St. Pauli gemeint.
2.1 Zum Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten
Peter Martens benennt in seinem Aufsatz „Norddeutsche Dialekt-Varianten in Hamburg“ (Martens 2001, S. 487-503) die wesentlichen Unterschiede zwischen Geest- und Masch-Dialekt. Diese werden im Folgenden wiedergegeben und erläutert.''
Tags:Sprache, Dialekte, Soziolinguistik