Die Strafbarkeitsprüfung, der Tatbestand und die anschließende Urteilsfindung gemäß der Paragraphen
Hausarbeit Nr. 5 |
7,600 Wörter (
ca. 19 Seiten ) |
52 Quellen |
2008
$ 16.95
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit behandelt drei Tatbestände. Zum einen ''Widerstand gegen einen Vollstreckungsbeamten'', ''Sachbeschädigung'' und ''Sachbeschädigung zuzüglich versuchten unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeuges".
Zuerst wird jeweils die Strafbarkeit der beteiligten Personen geprüft, danach der Tatbestand, die Umstände und Gegebenheiten wiedergegeben und im Anschluss das Resultat.
Im Endergebnis der Arbeit wird dargelegt, wer sich gemäß welcher Paragraphen strafbar gemacht hat und warum.
Outline:
1.Teil: Strafbarkeit des F
A. Strafbarkeit des F gem. § 113 I StGB
I. Tatbestand des § 113 I StGB
1. Objektiver Tatbestand
2. Ergebnis
B. Strafbarkeit des F gem. §§ 212 I, 211 StGB
I. Tatbestand des § 212 I StGB
1. Objektiver Tatbestand
a) Tatbestandsmäßiger Erfolg
b) Kausalität
c) Objektive Zurechenbarkeit
d) Zwischenergebnis
2. subjektiver Tatbestand
a) Vorsatz
b) Abgrenzungstheorien
c) Zwischenergebnis
3. Ergebnis
II. Tatbestand des § 211 StGB
1. objektiver Tatbestand
a) Heimtücke
b) gemeingefährliches Mittel
c) Zwischenergebnis
2. Ergebnis
III. Rechtswidrigkeit
1. Notwehr
2. Notstand
3. Zwischenergebnis
IV. Schuld
V. Endergebnis
2. Teil: Strafbarkeit des P
A. Strafbarkeit gem. § 303 I StGB
I. Tatbestand
1.Objektiver Tatbestand
a) Tatbestandsmäßiger Erfolg
b) Kausalität
c) Objektive Zurechenbarkeit
d) Zwischenergebnis
2. Subjektiver Tatbestand
a) Vorsatz
b) Zwischenergebnis
3. Ergebnis
II. Rechtswidrigkeit
1.Objektive Rechtfertigungsgründe
2. Subjektive Rechtfertigungsgründe
a) Theorien zur Einordnung des Erlaubnistatbestandsirrtums
b) Zwischenergebnis
3. Ergebnis
III. Endergebnis
B. Strafbarkeit des P gem. § 303 I i.V.m. § 15 StGB
3.Teil: Strafbarkeit des E
A. Strafbarkeit des E gem. § 303 StGB
I. Tatbestand
1. Objektiver Tatbestand
a) Tatbestandsmäßiger Erfolg
b) Kausalität
c) Objektive Zurechenbarkeit
d) Zwischenergebnis
2. Subjektiver Tatbestand
a) Vorsatz
b) Zwischenergebnis
3. Ergebnis
II. Rechtswidrigkeit
III. Schuld
IV.Endergebnis
V. Strafantrag
B. Strafbarkeit des E gem. § 242 i.V.m. §§ 22, 23 StGB
I.Vorprüfung 1.Nichtvollendung der Tat
2.Strafbarkeit des Versuchs
II.Tatbestand
1.Tatentschluss
2.Zwischenergebnis
III.Endergebnis
C. Strafbarkeit des E gem. § 248 b ,§§ 22, 23 StGB
I. Vorprüfung
1. Nichtvollendung der Tat
2. Strafbarkeit des Versuchs
II. Tatbestand
1. Tatentschluss
2. Unmittelbares Ansetzen
3. Grob unverständiger, untauglicher Versuch
4. Ergebnis
III. Rechtswidrigkeit
IV. Schuld
V. Rücktritt
VI. Endergebnis
VI. Strafantrag
Gesamtergebnis
Textauszug
''Weiterhin muss eine erforderliche und geeignete Notwehrhandlung i.S. des § 32 bestehen. Die Notwehrhandlung wäre erforderlich, wenn sie das mildeste aller gleichwirksamen verfügbaren Mittel darstellen würde. Sie wäre auch, geeignet, wenn sie eine sofortige endgültige Abwendung des Angriffs gewährleisten würde. Durch das Erschießen des A durch F wird der Angriff auf dessen Eigentum unmittelbar und sofort abgewendet und ist damit geeignet. Ob ein milderes Mittel, welches eine ebenso unmittelbare und gleichwirksame Abwendung des Angriffs gewährleisten würde, F in der konkreten Situation zur Verfügung gestanden hätte, ist indes fraglich. Die Wahl des Mittels und des damit eingetretenen Erfolgs steht vorliegend allerdings unter dem Gesichtspunkt der Gebotenheit in einem krassen Missverhältnis zum Rechtsgut Leben des A. Grundsätzlich erfordert die Notwehr keine Güterabwägung, soll sie doch den höchsten Schutz individualrechtlicher Güter gewährleisten. Beim lebensgefährlichen Einsatz von Schusswaffen setzt die Rechtsprechung jedoch insofern Grenzen, als diese nur letztes Mittel zur Verteidigung sein können . Es fragt sich, ob F nicht vorher dem A hätte zurufen oder ihn mit einem Warnschuss vorwarnen müssen, um mit diesen milderen Mitteln die Abwehr des Angriffs auf andere Weise zumindest zu versuchen. Auch hätte F die Sachbeschädigung dulden und in dieser Zeit Obrigkeitshilfe rufen können, zumal F dann später zivilrechtlich gegen A hätte vorgehen können, um die entstandenen Vermögensschäden einzufordern. Angesichts des krassen Missverhältnisses des Rechtsgutes Leben zum Rechtsgut Eigentum und der mithin nicht gegebenen Wahl des mildesten aller zur Verfügung stehenden Mittel entfällt damit die Erforderlichkeit der Notwehrhandlung i.S. des § 32."
Tags:Tatbestand, Kausalität, Zurechenbarkeit, Vorsatz, Fahrlässigkeit
Wir reagieren auf Wörter und handeln danach. Diese Verbindung zwischen Denken und Sprache wurde in der Fachwissenschaft als Teil der Linguistik erforscht und mit dem Begriff „Pragmatik“ bezeichnet.
Hauptseminararbeit Nr. 135 |
5,800 Wörter (
ca. 14.5 Seiten ) |
17 Quellen |
2009
$ 13.95
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Inhaltsangabe
In der vorliegenden Arbeit werden zum einen die Pragmatik und deren Teilbereiche im Allgemeinen behandelt, und zum anderen wird auf die Anwendung der Pragmatik beim Spracherwerb näher eingegangen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Fragen, was der Begriff bedeutet und inwiefern sich die Pragmatik von den anderen Gebieten der Linguistik unterscheidet. Es sei dabei darauf hingewiesen, dass es keine einheitliche Definition gibt. Mit den fünf klassischen Gebieten der Pragmatik, die sich aus Deixis, Präsupposition, Implikatur, Sprechakt und Konversationsstruktur zusammensetzen, beschäftigt sich das dritte Kapitel der Arbeit. Das vierte Kapitel widmet sich der Anwendung der Pragmatik beim Spracherwerb. Auch pragmatische Erwerbsprinzipien und pragmatische Störungen werden in diesem Kapitel behandelt. Abschließend wird die Arbeit zusammengefasst.
Einleitung
Pragmatik als linguistische Teildisziplin: Definitionen
Grundlagen der Pragmatik
Deixis
Präsuppositionen
Konversationelle Implikaturen
Sprechakttheorie
Spracherwerb: Die Rolle der Pragmatik beim Spracherwerb
An das Kind gerichtete Sprache
Aspekte des Erwerbs der pragmatischen Kompetenz
Pragmatische Erwerbsprinzipien
Pragmatische Störungen
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Textauszug
In diesem Aussagesatz wird dem Sprecher eine indirekte Frage gestellt. Im zweiten Satz wird deutlich, dass der Sprecher diese Frage seiner Eltern eher als Aufforderung versteht. Daraus ergeben sich zwei Handlungen, zum Einen, dass die Eltern den Sprecher zum Einsammeln und Verstauen des Nachlasses von Arne auffordern, zum Anderen versteht der Sprecher die an sich gestellte Frage richtig, ob er es erfüllt oder nicht, versprach er nicht. Im Laufe des Romans erfährt man, dass der Sprecher den Auftrag ausgeführt hat. Morphologisch könnte man die Sätze als Aussagesätze im Präteritum analysieren. Semantisch wird die wörtliche Bedeutung geklärt, was man z.B. im Deutschen unter Nachlass oder Ratlosigkeit versteht. „Die Vorstellung, die hinter der Pragmatik steht, ist jene, dass der Sprechende mit Sprache handelt oder dass Sprache eine besondere Rolle im menschlichen Handeln spielt.“ Wie wird der Begriff definiert? Linguisten sind sich einig, dass sich der Begriff nicht einheitlich definieren lasse oder es keine gültige Definition dafür gebe.
„Nicht nur die Seele ist ein weites Land, sondern auch die Pragmatik.“ So hat sich Ernst über die Pragmatik geäußert. Generell wird die Ansicht vertreten, dass sich die Pragmatik auf das menschliche Handeln im Allgemeinen bezieht, und Pragmalinguistik der engere beziehungsweise auf das menschliche Handeln mit Sprache eingeengte Unterbegriff ist . Allerdings wird diese These nicht von allen Linguisten geteilt. Zuerst will Ernst den Begriff selbst definieren und geht von dem der Bezeichnung zu Grunde liegenden griechischen Etymon „Pragma= Tun, Handeln [...]“ aus. Damit ist er der Ansicht, dass die Pragmatik die Lehre vom menschlichen Handeln sei. Diese Auffassung sieht er für die Linguistik zu umfangreich und fügt eine weitere Definition hinzu: „Pragmalinguistik ist die Lehre vom menschlichen Handeln mit Sprache. Als solche ist sie Teil der Pragmatik, der Lehre vom menschlichen Handeln“. Nach diesen Definitionen könnte man auch die beiden Begriffe Pragmatik und Pragmalinguistik in Verbindung bringen. Wir dürfen, laut Ernst, Pragmatik und Pragmalinguistik nicht ohne weiteres gleichsetzen. Da das Verhältnis der beiden Richtungen zueinander hinterfragt werden muss.
Bei allen Definitionen kommt oft das Wort handeln vor. Ist damit „alles, was die Menschen im Alltag tun“ gemeint? Hier ist es sinnvoll die Fragen zu beantworten, was Handlung und was sprachliches Handeln sind. „Am Ausgangspunkt einer pragmalinguistischen Sicht auf Sprache, in der Sprechen eine Art von Handeln ist, steht der Begriff der Handlung“. Allgemein können wir, wie schon erwähnt, sagen, dass alles was die Menschen im Alltag tun Handeln ist. Essen, Schlafen, Lesen, Kochen, Einkaufen und zahlreiche andere Tätigkeiten sind menschliches Handeln. Holly fast zusammen, was ein sinnhafter Handlungsbegriff wäre:
Handlungen interpretationsabhängige, sinnhafte, gerichtete, kontrollierbare und zu verantwortende komplexe Tätigkeiten oder Unterlassungen, die durch Zuordnung zu Handlungsmustern verstanden werden können, weil sie durch soziale Regeln eingespielt.
Tags:Sprache, Germanistik, deutsche Sprache
Diese Arbeit ist eine Interpretation des Werkes von E.t.A. Hofmann. Im ersten Teil der Arbeit wird auf die Handlung des Buches und die Charaktere eingegangen. Anschließend wird das Buch sehr anschaulich interpretiert.
Buchbesprechung Nr. 126 |
2,422 Wörter (
ca. 6.1 Seiten ) |
1 Quelle |
2007
$ 7.95
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Inhaltsangabe
1808 erschien das Frl. von Scuderi von E.T.A. Hoffmann, Handlungsort ist Paris zur Zeit Ludwigs XIV.
Der Dichter studierte Jus und Musik.
Dieses Werk ist der Spätromantik zuzuschreiben. Politisch ist die Spätromantik zwischen dem Wiener Kongress und der Pariser Julirevolution einzuordnen. Durch die Schwerindustrie (Kohle und Erz) entspringt das Proletariat. Massenarmut entsteht, in großen Städten werden Strassen mit Gas beleuchtet, Kanalisation ist noch unbekannt. Die Städte und die Menschen sind schmutzig. Die vornehme Gesellschaft beschäftigt sich mit Spiritismus. Die Arbeiter hungern. In der Literatur kommen Visionen, Gespenster, Giftmischerei, Helden und Morde vor.
Outline:
Inhaltsangabe
Charaktere
Beziehungen der Personen zueinander
Interpretation
Textauszug
Zu Mitternacht klopft jemand heftig an der Tür der Dichterin Magdaleine von Scuderi. Baptist, ein Hausangestellter ist auf der Hochzeit seiner Schwester. Somit ist Scuderi mit Ihrer Kammerzofe alleine im Haus.
Ihr Kammerfräulein erschrickt und nach langem Zögern öffnet sie die Türe einem Unbekannten, der mit einem Stilett bewaffnet ist. Zufällig kommt ein Polizist vorbei. Der unbekannte Mann fürchtet sich anscheinend vor dem Polizisten und gibt der Martiniere schnell ein Kästchen mit der Anweisung dieses ihrer Herrin zu übergeben. Baptist kommt vorzeitig von der Hochzeitfeier zurück. Beide beschließen das Kästchen dem Fräulein zu geben, obwohl sie einen Giftmordanschlag befürchten. In dem Kästchen befindet sich Schmuck und ein Zettel. Auf dem Zettel steht ein Gedicht mit einer Unterschrift „Die Unsichtbaren“.
Tags:Dichter, Sprache, Philosophie, Literatur, Gespenster
Das Schnittstellenmanagement ermöglicht das Ausräumen von Risiken in Netzwerkorganisationen und ermöglicht ein erfolgreicheres Bestehen. Es sollte demnach erhöhte Aufmerksamkeit in den am Netzwerk beteiligten Unternehmen erfahren.
Projektarbeit Nr. 133 |
23,660 Wörter (
ca. 59.2 Seiten ) |
58 Quellen |
2009
$ 19.95
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Inhaltsangabe
Mit dieser Arbeit sollen die Fragen nach genauen Beschreibungen und Definitionen für die Begriffe der Netzwerkorganisation und dem wichtigen Schnittstellenmanagement innerhalb dieser Organisation beantwortet werden. Nach Schaffung einer theoretischen Grundlage werden Beobachtungen in der Praxis getätigt und Handlungsempfehlungen im Sinne von Optimierungs- und Verbesserungsvorschlägen gegeben. Dabei liegt der Fokus auf dem Bereich der Automobilindustrie, weil Entwicklungsnetzwerke in dieser Branche sehr präsent sind. In der Automobilindustrie konnten dabei interessante Beobachtungen gemacht werden. Unternehmen setzen oft wichtige Instrumente des Schnittstellenmanagements nicht ein, und so können auftretende Probleme nicht effizient und schnell lösen.
Daraus lassen sich letztendlich einige Handlungsempfehlungen ableiten, wie beispielsweise eine stärkere Nutzung der Instrumente des Schnittstellenmanagements. Hierzu zählen Linking-Pins, Interface Manager, das Simulataneous Engineering oder Stäbe. Gut optimierte Schnittstellen können dem Unternehmen so vorteilhafte Ergebnisse wie die schnelle Lösung spezifischer, technischer Probleme oder eine effektive Kommunikation liefern.
Hernach soll ein kurzer Überblick über die Ziele und den Aufbau dieser Arbeit erfolgen. Dabei werden zunächst die Ziele in eine deskriptive, eine analytische und eine pragmatische Zielsetzung unterteilt. Anschließend soll beschrieben werden, wie sich der folgende Text aufbauen wird.
Deskriptives Ziel: Das deskriptive Ziel dieser Arbeit besteht darin, eine theoretische Grundlage für das Thema „Betriebliches Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken“ zu schaffen. Hierbei sollen die Begriffe der Netzwerkorganisation, insbesondere des Entwicklungsnetzwerkes, sowie des Schnittstellenmanagements greifbar und verständlich definiert werden. Vorausgehend sollen wichtige Vorbedingungen erklärt werden.
Analytisches Ziel: Im analytischen Teil dieser Arbeit dient die Automobilindustrie als Betrachtungsobjekt. Es sollen Schnittstellen identifiziert und deren Management untersucht werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen dienen. Zur systematischen Untersuchung soll ein Mitarbeiterfragebogen zur Informationsgenerierung dienen. Weitere Quellen, wie Internetseiten der Automobilkonzerne und Geschäftsberichte dienen als Informationsquelle.
Pragmatisches Ziel: Es sollen Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Schnittstellenmanagements in Entwicklungsnetzwerken gegeben werden. Weiterhin sollen Empfehlungen zur Vermeidung von Risiken und Fehlern gegeben werden. Als Grundlage dienen hier die im analytischen Teil gewonnenen Erkenntnisse.
Der Aufbau dieser Arbeit lässt sich einfach und übersichtlich in einem Gedankenflussplan darstellen. Siehe dazu Abbildung 1. Anschließend wird auf die einzelnen Teile des Plans eingegangen.
Zunächst soll in Kapitel 2 eine theoretische Grundlage für das zu behandelnde Thema geschaffen werden. Hier wird das deskriptive Ziel der Arbeit behandelt. In Kapitel 2.1 soll näher auf die Begriffe der Koordination, der Kooperation und der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit eingegangen werden, da sie die Vorbedingungen für die Netzwerkorganisation bilden. Nach Klärung der Grundbedingungen wird in Kapitel 2.2 auf Netzwerke eingegangen. Es werden Netzwerke als Sonderform der Kooperation behandelt. Anschließend soll ein Einblick in die vielen verschiedenen Typologien von Netzwerken und deren Besonderheiten gegeben werden. In Kapitel 2.3 wird das Schnittstellenmanagement näher beleuchtet. Hier wird der Begriff der Schnittstelle definiert und seine Bedeutung behandelt. Es sollen verschiedene Typen von Schnittstellen und mögliche Probleme dargestellt werden. Letztendlich wird auf den Begriff des Schnittstellenmanagements eingegangen und dessen Instrumente vorgestellt. In Kapitel 2.4 wird mit einem Bezug auf die Automobilindustrie eine Überleitung zum Analyseobjekt geschaffen.
In Kapitel 3 sollen betriebliche Schnittstellen in der Automobilindustrie identifiziert und analysiert werden. Dieser Teil der Arbeit befasst sich mit dem analytischen Ziel. Im Mittelpunkt der Analyse steht eine Unternehmensbefragung mit Hilfe eines eigens entwickelten Fragebogens. Zunächst werden die methodische Vorgehensweise der Befragung und die vergleichende Betrachtung der Literatur behandelt. Das Kapitel schließt mit der Auswertung der Befragung und einer Zusammenführung der Ergebnisse ab.
Kapitel 4 befasst sich mit dem pragmatischen Ziel dieser Arbeit. Aus den zuvor gewonnenen Ergebnissen werden nun Handlungsempfehlungen und Verbesserungsvorschläge, wie der verstärkte Einsatz verschiedener Instrumente des Schnittstellenmanagements abgeleitet. Die Arbeit schließt in Kapitel 5 mit einer Zusammenfassung und einem Fazit ab. Es erfolgt ein Zukunftsausblick.
Outline:
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis II
Einleitung
Thema der Arbeit und Motivation
Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Deskriptives Ziel
Analytisches Ziel
Pragmatisches Ziel
Aufbau der Arbeit
Theoretische Grundlagen
Kooperation im unternehmerischen Handeln
Erklärungsansätze zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit
Kooperation
Koordination
Netzwerke
Netzwerke als Sonderform der Kooperation
Typologien von Netzwerken
Entwicklungsnetzwerke
Schnittstellenmanagement
Definition und Bedeutung von Schnittstellen
Typologisierung von Schnittstellen
Bereits beobachtete Probleme an überbetrieblichen Schnittstellen
Einordnung und Wesen des Schnittstellenmanagements
Strukturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Sozio-kulturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Bezugsrahmen zur Automobilindustrie
Betriebliches Schnittstellenmanagement in der Automobilindustrie
Vergleichende Betrachtung der Literatur
Methodische Vorgehensweise der Befragung
Durchführung der Untersuchung
Stichprobengewinnung
Auswahl der befragten Zielgruppe
Aufbau und Inhalt des Fragenkatalogs
Durchführung der Befragung
Auswertung der Befragung
Zusammenführung der Ergebnisse
Kritische Würdigung
Würdigung der Ergebnisse
Handlungsempfehlungen
Linking-Pins
Einrichtung von Stäben
Unternehmensübergreifender Personalaustausch
Informale Netzwerke
Simultaneous Engineering
Fazit
Literaturverzeichnis
Anhang
Textauszug
''Der Begriff der Kooperation bildet den Ausgangspunkt der hier vorgestellten Betrachtung zum Thema von betrieblichem Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken. Als Grundlage wird zunächst eine Annäherung an Begrifflichkeiten der Organisation unternehmerischer Tätigkeit gegeben, sowie theoretische Ansätze zu deren Erklärung herangezogen. Der Begriff der Kooperation, der sich im Laufe der Diskussion als zentral herausstellen wird, soll dran anschließend dargestellt und anhand definitorischer Kriterien eingegrenzt werden. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls angrenzende Begrifflichkeiten thematisiert, die für den weiteren Verlauf der Untersuchung von Bedeutung sind. Dies ist insbesondere die Koordination unternehmerischen Handelns, sowie daraus abgeleitet Instrumente zur Erreichung eines koordinierten Verhaltens von mehreren Akteuren.
Darauf aufbauend wird im Kapitel 2.2, wie im Aufbau der Arbeit bereits angedeutet wurde, das Hauptaugenmerk auf das Phänomen von Netzwerken gelegt. Dazu werden die Prinzipen der Koordination am Objekt des Netzwerkes weiter vertiefend dargestellt und diskutiert. Weiterhin wird auf das Spektrum möglicher Erscheinungsformen von Netzwerken eingegangen und diese kennzeichnend vorgestellt. Der Spezialform des Entwicklungsnetzwerkes, das im Kern der Betrachtung steht, wird sich in einem weiteren Schritt im Einzelnen gewidmet.''
Tags:Industrie, Produktionsmanagement, Business, Produkt- und Projektmanagement. Autoindustrie
Diese Ausarbeitung des Referats über Multilingualität in der irischen Gesellschaft und Schule beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Struktur der Gesellschaft und der Schulpolitik.
Essay Nr. 52 |
4,616 Wörter (
ca. 11.5 Seiten ) |
18 Quellen |
2008
$ 12.95
Einzelheiten
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Inhaltsangabe
Diese Analyse der Gesellschaftsstruktur beschäftigt sich mit der geografischen Verbreitung der gälischen Sprache, ihrer historischen Entwicklung und dem heutigen Sprachbewusstsein der Bevölkerung. Darüber hinaus untersucht sie die Relation von Englisch zu Gälisch als Minderheitensprache, beleuchtet Gälisch als Teil der kulturellen Identität und behandelt die Fremdsprachenpolitik der irischen Medienlandschaft. Im zweiten Teil werden sprachliche Angebote der Schulen, ihre Zielsetzungen und die wirtschaftliche Aspekten betrachtet. Für eine Darstellung der Bildungslandschaft und den schulischen Gälischunterricht verweist die Autorin auf die Ausarbeitung des zweiten Teils des Referats, der zudem auch die Sprachenpolitik, Einwanderungspolitik und den Integrationsgrad der gälischsprachigen Bevölkerung thematisiert.
Die Ausarbeitung endet mit der Auswertung, in der vier Bereiche genannt werden, die nach der Einschätzung der Autorin Basis einer Minderheitensprache bilden, wenn sie in einem multilingualen Land wie Irland einer so starken Sprache wie Englisch gegenübersteht. Die Ausarbeitung endet mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der gälischen Sprache.
Outline:
Einführung
Geografische Verbreitung: Das Gaeltacht
Restliche Republik Irland
Praktizierte Mehrsprachigkeit
Entstehung von Mischformen
Dynamik der einzelnen Sprachen und Sprachbewusstsein
Akzeptanz bzw. Anerkennung von Fremdsprachen in Irland
Praktizierte Multikulturalität
Bedeutung der Sprache als Teil einer kulturellen Identität
Sprachliche Struktur der irischen Medien
Schulpolitische Aspekte
Sprachpolitische Zielsetzungen in der Schule
Ziele des Fremdsprachenunterrichts
Vielfalt des Angebots
Gesellschaftspolitische Ziele des sprachlichen Curriculums
Multikulturalität und Chancengleichheit
Auswertung
Literatur
Textauszug
Nur in kleinen Gebieten, hauptsächlich im Westen Irlands, übersteigt der Anteil des Gälischen am täglichen Sprachgebrauchs teilweise noch den von Englisch. In diesen Regionen wird Gälisch häufig noch als Muttersprache erworben. Die besagten Gebiete werden unter dem Begriff Gaeltacht zusammengefasst.
Eine 2007 veröffentlichte Linguistikstudie des Department of Community, Rural and Gaeltacht Affairs hatte zum Ziel, den Sprachgebrauch in Irland zu untersuchen. Darin wird auch die Definition des Gaeltacht thematsiert, da der Sprachgebrauch nicht als einziger Grund für eine Mitgliedschaft im Gaeltacht gilt. Ein starker Gebrauch des Gälischen ist zwar der Hauptanlass, eine Region als Teil des Gaeltacht zu betrachten, jedoch werden teilweise auch Gebiete in denen nur ein kleiner Bevölkerungsanteil, beispielsweise Schüler, Gälisch spricht dazu gezählt. Die Studie basiert auf der 1956 verfassten staatlichen Definition des Gaeltacht, dem Ministers and Secretaries (Amendment) Act.
In der Studie wird vorgeschlagen das Gaeltacht je nach Sprachgebrauch in drei Kategorien zu unterteilen. Dabei umfasst Kategorie A Gebiete in denen mehr als 67% der Bevölkerung (über 3 Jahren) Gälisch täglich gebraucht. Kategorie B beinhaltet diejenigen Gebiete in denen dieser Anteil der Bevölkerung 44-66% beträgt. In diesen Regionen herrscht somit vermutlich Englisch vor, jedoch ist der Sprachgebrauch abhängig vom Alter der Bevölkerung, Mitgliedschaft in Institutionen und/oder spezifischen sozialen Netzwerken. Kategorie C umfasst schliesslich hauptsächlich Gebiete in denen weniger als 44% der Bevölkerung täglich Gälisch spricht. Hier sind es hauptsächlich die Schüler, die den höchsten Gälischgebrauch aufweisen, da sie die Sprache in der Schule sprechen.
Tags:Sprache, Minderheiten, Soziales
Im Mittelpunkt vorliegender Arbeit steht das Großereignis Europameisterschaft, welches im Juni 2008 zur Hälfte in Wien stattfinden wird.
Forschungsarbeit Nr. 63 |
20,570 Wörter (
ca. 51.4 Seiten ) |
28 Quellen |
2008
$ 19.95
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Inhaltsangabe
Der erste Teil der Arbeit besteht aus einer Literaturstudie, welche neben den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die Themenkomplexe Öffentlichkeitsarbeit, Phänomenologie der Krise sowie Krisenmanagement umfasst. Die Literaturstudie schließt mit einer Kurzanalyse des sogenannten State of the Art, welche gleichzeitig den Ausgangspunkt für den darauffolgenden empirischen Teil markiert. Im Mittelpunkt der qualitativen empirischen Untersuchung steht die im Juni 2008 in Wien
stattfindende Europameisterschaft, welche mittels fünf qualitativen Experteninterviews unter verschiedenen Blickwinkeln auf ihr Krisenpotential hin untersucht wird. Daneben steht die Frage, welche Kommunikationsstrategien verfolgt werden, um die Bevölkerung auf das Großereignis vorzubereiten und inwieweit dies mit Krisenkommunikation im Sinne präventiver PR-Maßnahmen einhergeht. Die Auswertung des aus den Interviews gewonnenen Materials erfolgt mit Hilfe der
Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring. Anhand der Forschungsfragen und den aus der Literaturstudie gewonnen Erkenntnissen erfolgt die Errichtung eines Kategoriensystems, unter dessen Gesichtspunkten die Gespräche ausgewertet werden. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse, wobei die Ergebnisse der Literaturstudie mit dem empirischen Teil verknüpft werden.
Outline:
EINLEITUNG
Aufbau der Arbeit
THEORETISCHE GRUNDLAGEN
GESELLSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
Der gesellschaftliche Wertewandel
Der gesellschaftliche Wertewandel
Die Medien- und Informationsgesellschaft
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
PR in der Risikogesellschaft
Abriss der Entwicklung von Public Relations
Begriffsbestimmung
Abgrenzung zu anderen Disziplinen
Funktionen von Öffentlichkeitsarbeit
PHÄNOMENOLOGIE DER KRISE
Begriffsbestimmung
Definition
Das begriffliche Umfeld
Charakteristika einer Krise
Arten von Krisen
Die Rolle der Medien in Krisensituationen
KRISENMANAGEMENT
Öffentlichkeitsarbeit als präventive Krisen-PR
Risikokommunikation
Akteure der Risikokommunikation
Ziele der Risikokommunikation
PR zur Krisenbewältigung
Krisenkommunikation
Strategien der Risikokommunikation
Die defensive Kommunikationsstrategie
Die offensive Kommunikationsstrategie
THE STATE OF THE ART
EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
FORSCHUNGSGEGENSTAND UND ERKENNTNISINTERESSE
Die Europameisterschaft in Wien
Ausgangspunkt und Ziel der Forschung
METHODISCHE VORGEHENSWEISE
Das qualitative Interview
Die Interviewpartner
Interviewvorbereitung und Ablauf
Trankskription
Auswertungsverfahren: Die qualitative Inhaltsanalyse
AUSWERTUNG
Kategorienbildung
ERGEBNISDARSTELLUNG
LITERATURVERZEICHNIS
ANHANG
Interview
Interview
Interview
Interview
Interview
Textauszug
Der Trendforscher Mathias Horx konstruierte drei Phasen der Werteentwicklung: (Vgl. Horx
1995: 33-55)
Die erste Phase ist zeitlich nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelt, fällt somit in die
sogenannte Prosperitäts-Ära. Sie ist stark von den Erfahrungen des Mangels und der Angst
geprägt, die geltenden Werte sind Fleiß, Gehorsam, Disziplin, Treue und Verzicht. Diese
Generation hat kein Vertrauen in den Wohlstand und den Genuss nie erlernt.
Die zweite Phase wird von einem „individualistischen Schub“ dominiert: Es entsteht eine
neue, verwöhnte Generation, welche in der Prosperiäts-Ära aufwuchs und die hedonistischen
Grundwerte der Individualisierung vertritt: Lebensgenuss, Erfahrungsintensität,
Grenzüberschreitung, Lebensexperiment sowie Kontrolle über das eigene Ich.
Die dritte Phase des Wertewandels ist durch ein allgemeines Überdruss-Gefühl
gekennzeichnet. Zeitlich ist diese Phase in den westlichen Ländern Ende der achtziger Jahre
angesiedelt. Der Überfluss, welcher in der zweiten Phase zu Kopf stieg, hat sich in Überdruss
verwandelt. Das exzessive Ausloten der Grenzen geht zurück, das Ausleben der Individualität
geht nach innen, die Phase des Soft-Individualismus ist gekommen. Die Werte sind weicher,
Sicherheit und Halt, Freundschaft und Treue sind die neuen Sehnsüchte.
Ulrich Beck beschreibt diese dritte Phase als „Weltrisikogesellschaft“:
Tags:Krisenmanagement, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Public relations, Europameisterschaft, Sport, Politik
Es wird ein relevanter Sachverhalt zum Thema dargestellt und im Anschluss daran ein Gutachten erstellt.
Hausarbeit Nr. 17 |
10,050 Wörter (
ca. 25.1 Seiten ) |
41 Quellen |
2008
$ 19.95
Einzelheiten
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Inhaltsangabe
In der Arbeit wird der folgende Sachverhalt behandelt. Eine Hündin verschwindet im Park beim Spaziergang ohne Leine. Daraufhin wird die Hündin gefunden und ins Tierheim gebracht. Es folgt die kostenlose Übernahme des Hundes durch einen Rentner P. Die Hündin wirft ein paar Wochen später 3 reinrassige Welpen zu einem Marktwert von je 700 Euro. Davon wird eines verkauft, um dem Enkel E ein Fahrrad zu schenken, und ein Welpe muss auf Grund von Krankheit für 50 Euro eingeschläfert werden. Bei einem Spaziergang trifft der neue Besitzer der Hündin auf den ursprünglichen Besitzer, welcher dann die ganze Geschichte erfährt. Es müssen daraufhin folgende Dinge geklärt und ein Gutachten erstellt werden:
Kann der ursprüngliche Besitzer Z die Herausgabe des Hundeweibchens "Bauschan" und des Welpens "Lux" fordern?
Hat der ursprüngliche Besitzer Z einen Anspruch gegen P auf Zahlung von 700 € aus dem Verkauf eines Welpen?
Oder gegen den Enkel des neuen Besitzers auf Zahlung des erhaltenen Geldes für den verkauften Welpen und/oder Herausgabe des mit diesem Geld erstandenen Fahrrads?
Oder hat der neue Besitzer einen Anspruch gegen den ursprünglichen Besitzer Z auf Ersatz der für die Einschläferung von eines kranken Welpen gezahlten 50 €?
Im letzten Teil der Arbeit werden die Ergebnisse dargelegt.
Outline:
SACHVERHALT
BIBLIOGRAPHIE
GLIEDERUNG
GUTACHTEN
Herausgabe der Hunde Bauschan und Lux
Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche
Vindikation von Bauschan, § 985
Anspruchsgegner ist Besitzer
Eigentum an Bauschan
Eigentumsverlust an die Kinder
Durch Aneignung
Durch Fund
Eigentumsverlust an das Tierheim
Eigentumsverlust an P
Gutgläubiger Eigentumserwerb
Ausschluß bei abhanden gekommenen Sachen
Besitzmittlungsverhältnis zwischen Z und dem Tierheim
Geschäftsbesorgung
Fremdgeschäftsführungswille
Ohne Auftrag oder sonstige Berechtigung
Zwischenergebnis
Zwischenergebnis
Besitzer hat kein Recht zum Besitz
Einwendungen und Einreden
Zwischenergebnis
Anspruch wegen Besitzentziehung, § 861
Anspruch des früheren Besitzers aus § 1007 II
Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung, § 812
Leistungskondiktion, § 812 I 1 Var. 1
Etwas erlangt
Durch Leistung
Zwischenergebnis
Nichtleistungskondiktion, § 812 I 1 Var. 2
Vorrang der Leistungskondiktion
Zwischenergebnis
Zwischenergebnis zu B
Anspruch auf Herausgabe von Lux
Eigentum an Lux
Eigentumserwerb nach § 955 I 1
Kein Eigentumserwerb der Sachfrucht wegen § 935
Anwendbarkeit von § 935
Unanwendbarkeit von § 935
Stellungnahme
Zwischenergebnis
Herausgabeanspruch auf Lux gem. §§ 987 ff.
Anwendbarkeit der §§ 987 ff.
Herausgabeanspruch gem. § 988, 818 I
Zwischenergebnis
Herausgabeanspruch gem. § 993 I
Herausgabeanspruch gem. §§ 861 und 1007
Herausgabeanspruch gem. § 812
Herausgabeanspruch gem. § 816 I 2
Zwischenergebnis
Ergebnis zu Teil 1
Ansprüche des Z aus dem Verkauf von Nico
Ansprüche gegen P
Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche
Ansprüche aus GoA
Ansprüche aus §§ 988, 818
Wertersatz gem. 818 II
Entreicherung gem. § 818 III
Bestehen eines Rückforderungsrechts, § 528
Anwendbarkeit von § 528 I
Voraussetzungen
Zwischenergebnis
Zwischenergebnis
Ansprüche gegen E
Anspruch gegen E
Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche
Anspruch gem. § 816 I 2
Anspruch gem. § 822
Anwendbarkeit von § 822
Herrschende Meinung
Mindermeinung
Stellungnahme
Analoge Anwendung
Voraussetzungen von § 822
Rechtsfolge
Zwischenergebnis
Ersatz der Kosten für die Einschläferung
Anspruch aus GoA
Anspruch aus EBV
Anwendbarkeit von § 994
Analoge Anwendung von § 994
Regelungslücke
Anwendbarkeit des Bereicherungsrechts
Zwischenergebnis
Vergleichbare Interessenlage
Planwidrigkeit der Regelungslücke
Zwischenergebnis
Voraussetzungen von § 994
Verwendungsbegriff
Definition notwendiger Verwendungen
Berücksichtigung des Tierschutzes
Rechtliche Pflicht
Wortsinn
Sinn und Zweck der Norm
Stellungnahme
Zwischenergebnis
Ergebnis zu III
Ergebnis zu Teil 3
Zusatzaufgabe
Textauszug
IV. Gutachten
1. Teil: Herausgabe der Hunde Bauschan und Lux
Fraglich ist, ob Z die Herausgabe von Bauschan und Lux verlangen kann.
A. Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche
Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche von Z gegen P bestehen nicht.
B. Vindikation von Bauschan, § 985
Ein Anspruch auf Herausgabe Bauschans könnte gem. § 985 BGB bestehen.
Der Eigentümer kann von dem Besitzer die Herausgabe einer Sache verlangen, § 985. Der Besitzer kann die Herausgabe verweigern, wenn er dem Eigentümer gegenüber zum Besitz berechtigt ist, vgl. § 986 I 1.
§ 985 betrifft allerdings die Herausgabe von Sachen, also von körperlichen Gegenständen i.S.d. § 90. Tiere sind gem. § 90a jedoch keine Sachen und fallen demnach nicht unter die Legaldefinition von § 90. Die für Sachen geltenden Vorschriften sind jedoch entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist, § 90a 3. Abweichende Regelungen sind nicht ersichtlich; die §§ 985 ff. sind folglich auch auf Tiere anwendbar.
Z könnte somit die Herausgabe Bauschans von P gem. § 985 verlangen, wenn er Eigentümer und P Besitzer wäre und P kein Recht zum Besitz gem. § 986 noch sonstige, den Anspruch hindernde Einreden oder Einwendungen hätte.
Tags:Sachverhalt, Urteil, Urteilsfindung
In dieser Arbeit geht es um die Zeit Pechsteins in der Südsee, seine Beweggründe der Reise, die Ergebnisse, Folgen und Gefühle.
Hausarbeit Nr. 37 |
5,700 Wörter (
ca. 14.3 Seiten ) |
4 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Im Jahr 1914 bricht der deutsche Künstler Max Hermann Pechstein mit seiner Frau Lotte auf, um Europa zu verlassen. Ihr Ziel ist der Südpazifik, genauer gesagt die sich zu dieser Zeit unter deutscher Kolonialherrschaft befindenden Palau-Inseln - eine Inselgruppe im Westen des heutigen Mikronesien. Zu Beginn dieser Arbeit sollen die Hintergründe für diese Reise beleuchtet werden. Warum wählt Pechstein die Südsee, und inwiefern unterscheidet sich diese Reise von seinen vorherigen europäischen Urlaubsaufenthalten? Sieht Pechstein diese
Reise überhaupt als Urlaub an? Mit welcher Motivation tritt er diese Reise an und was erhofft sich Pechstein auf der Insel Palau zu finden?
Diese Fragen sollen im ersten Teil bearbeitet werden, um Pechsteins „
Erinnerungen“, welche er 1946 niederschrieb, gleichzeitig aber auch die
zeitgenössischen Kunst- und Lebensweisen zu entdecken. Im zweiten Abschnitt dieser Arbeit soll Pechsteins fünfmonatiger Aufenthalt auf der Insel Madalai, mit all seinen Erlebnissen und Eindrücken Gegenstand sein, da diese ebenfalls teilweise in sein künstlerisches Werk eingeflossen sind. Hierbei ist der Großteil der Information Pechsteins „ Erinnerungen“ entnommen, wobei an dieser Stelle auch manchmal die erhalten gebliebenen Skizzen, Zeichnungen und Bilder als Hintergrundinformation dienen, welche Pechstein sowohl auf Madalai selbst als auch danach in den Jahren 1917-1919 anfertigte. Im letzten Teil gelangen wir zu der Frage, welche Auswirkungen der Aufenthalt zum einen auf das künstlerische Schaffen, zum anderen aber auf die Person Pechstein selbst hatte. Hierzu ist es jedoch notwendig, sowohl kurz auf die Umstände, welchen sich Pechstein und seine Frau auf der Reise zurück nach Europa gegenübersehen als auch auf die darauf folgenden Erlebnisse des ersten Weltkrieges einzugehen.
Outline:
Einleitung
Hintergründe für Pechsteins Aufenthalt auf Palau
Untersuchung biographischer und autobiographischer Einflüsse und Vorgabe
Untersuchung zeitgenössischer Kunst – Lebensformen
Die „Zurück-zur-Natur-Bewegung
Der Mythos vom Südseeparadies
Pechsteins Südsee-Aufenthalt
Die Insel Madalai als geographische „Verortung“
von Pechsteins Paradiesvorstellung
Pechsteins Kunst als Spiegel seines erlebten Paradies
Nachwirkung des Aufenthaltes auf Pechsteins Leben und seine
Künstlerische Arbeit
Die Vertreibung Pechsteins aus dem Paradies und seine Rückkehr nach
Deutschland
Das ferne Paradies in Pechsteins Kunst und Leben nach 1917
Literaturverzeichnis
Anhang
Kurzbiographie Pechsteins
„Ausziehender Vogelfänger“
„Palau Landschaft I“
„Palau Landschaft III“
Textauszug
Die erste Begegnung Pechsteins mit der Insel Palau hatte er als Student der Kunstakademie Dresden, im Dresdner Museum für Völkerkunde, welche diese Begegnung schreibt er in seinen „Erinnerungen“ nieder: „Es berauschte mich, (…) wie mich im Museum für Völkerkunde Schnitzereien an Dachbalken und Querbalken von den Palau-Inseln in Stillen Ozean mit Sehnen erfüllt hatten, als ahnte ich schon diese ferne tropische Welt.“ Dieser Museumsbesuch findet vermutlich kurz nach der Jahrhundertwende, ungefähr im Jahr 1902 statt. Diese Erinnerung deutet auf Pechsteins Sehnsucht nach einer fernen Welt, einem Fluchtort hin, er sucht nach einem Ort in dieser fernen Welt – einer geografischen Verortung des Paradieses. Diese Suche macht das Fernweh zum zentralen Moment in Pechsteins Leben. Der Paradiesbegriff kommt für Pechstein im Wesentlichen in der Vorstellung von einer vom Menschen unbelassenen, nicht zerstörten Natur zum Ausdruck. Dort herrsche „eine unentweihte Einheit von Natur und Mensch“2, in der es für den
Einzelnen noch möglich sei, ein Leben im Einklang mit der Natur zu führen. Bei der Frage nach dem Ursprung dieses Paradiesbegriffes sollen sowohl endogene als auch exogene Faktoren berücksichtig werden. Jedoch ist die vorliegende Quelle - Pechsteins autobiographische Schrift „Erinnerungen“, welche uns zur Herleitung der endogenen Komponenten dient, - hierbei stets kritisch zu betrachten 3.
Die Rekonstruktion der Entstehung und Manifestation der Paradiesvorstellung in Pechsteins Leben folgt hierbei biografischen und autobiographischen Spuren. In einem zweiten Schritt sollen die damaligen Kunst- und Lebensformen als zeitgeschichtlicher Hintergrund für Pechsteins Paradiesdefinition dienen.
Tags:Palau, Philosophie, Antropologie, Mythos
Gedichtinterpretation eines Gedichts von Heinrich Heine und dessen Biographie
Hausarbeit Nr. 7 |
770 Wörter (
ca. 1.9 Seiten ) |
1 Quelle |
2008
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird zunächst und übersichtlich das Gedicht interpretiert. Zwei Arten von Ratten werden als zwei Sorten Menschen im Kommunismus verglichen und deren Verhalten beschrieben. Am Ende der Interpretation wird der Kommunismus dem demokratischen System gegenüber gestellt.
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Leben des Heinrich Heine, Sohn eines unbemittelten jüdischen Kaufmanns, in einer übersichtlichen Biographie wiedergegeben, anhand prägender Ereignisse und Stationen seines Lebens.
Im dritten Teil der Arbeit wird die Bedeutung des Dichters Heine beschrieben, immerhin einem der bedeutendsten Journalisten und weltberühmter Lyriker.
Outline:
Gedichtinterpretation
Sein Leben in schnelle Zügen
Bedeutung für uns
Textauszug
Bedeutung für uns:
• er war der große Dichter des revolutionären, demokratischen Deutschlands
• größter deutscher Lyriker des 19. Jh. und bedeutende Gestalt der deutschen revolutionären Demokratie
• hervorragender Prosaschriftsteller, Essayist und Publizist
• Heine schaffte es in seinen besten Werken, die volksverbundenen, klassischen und romantischen Traditionen der deutschen
Literatur unter den Bedingungen seiner Zeit wiederzugeben
Tags:Dichter, Lyriker, Prosa, Schriftsteller, Journalist, Heinrich, Heine, Philosophie
Klage wegen Sachbeschädigung gegen einen Polizisten
Hausarbeit Nr. 19 |
9,800 Wörter (
ca. 24.5 Seiten ) |
58 Quellen |
2008
$ 19.95
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Inhaltsangabe
In dieser Hausarbeit geht es um folgenden Sachverhalt und dessen Urteilsfindung: P möchte gegen das Handeln eines Polizisten vorgehen, wegen vorübergehender Wegnahme seiner Kamera und eine daraus resultierende Beschädigung derselben. Besagter Polizist leitet seine Befugnisse aus dem Hamburger Gesetz für Sicherheit und Ordnung (HmbSOG) ab, welches Träger hoheitlicher Gewalt berechtigt und verpflichtet und somit nach der Sonderrechtstheorie öffentliches Recht darstellt. Es dürfte keine doppelte Verfassungsunmittelbarkeit vorliegen. Diese liegt dann vor, wenn Verfassungsorgane über verfassungsrechtliche Streitigkeiten streiten. Das ist hier nicht der Fall. Es handelt sich vielmehr um eine öffentlich-rechtliche Streitigkeit nichtverfassungsrechtlicher Art.
Ferner ist keine abdrängende Sonderzuweisung ersichtlich, insbesondere §§ 23 ff. EGGVG sind nicht einschlägig, da die Polizei hier nicht repressiv sondern präventiv tätig geworden ist.
Der Verwaltungsrechtsweg ist somit gem. § 40 I 1 VwGO eröffnet.
Outline:
SACHVERHALT
BIBLIOGRAPHIE
GLIEDERUNG
GUTACHTEN
Teil: Klage des P
Zulässigkeit
Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs, § 40 I VwGO
Statthafte Klageart
Anfechtungsklage
Verwaltungsakt
Eine Auffassung
Andere Auffassung und herrschende Meinung
Zwischenergebnis
Erledigung
Zwischenergebnis
Fortsetzungsfeststellungsklage
Analogie
Zwischenergebnis
Feststellungsklage
Bestehen von Rechtsverhältnissen
Subsidiaritätsklausel
Zwischenergebnis
Klagebefugnis
Feststellungsinteresse
Vorliegen einer qualifizierten Wiederholungsgefahr
Rehabilitationsinteresse
Präjudizwirkung
Zwischenergebnis
Klagegegner und Beteiligtenfähigkeit
Objektive Klagehäufung
Zwischenergebnis
Begründetheit
Rechtmäßigkeit der Sicherstellung und des Vollzugs
Ermächtigungsgrundlage
Formelle Rechtmäßigkeit
Zuständigkeit
Verfahren und Form
Rechtmäßigkeit
Rechtsgut
Gefahr
Verstoß gegen KUG
Hinreichende Wahrscheinlichkeit
Pflichtigkeit
Verhältnismäßigkeit
Legitimer Zweck und Geeignetheit
Erforderlichkeit
Angemessenheit
Zwischenergebnis zu dd.
Zwischenergebnis zu b und c
Rechtmäßigkeit der Vollstreckung
Formelle Rechtmäßigkeit der Zwangsmaßnahme
Materielle Rechtmäßigkeit der Zwangsmaßnahme
Wirksame Grundverfügung und Vollziehbarkeit
Vollstreckungshindernisse und Vollstreckungsschuldner
Ermessen, Verhältnismäßigkeit
Zwischenergebnis zu I.
Ergebnis
Teil: Antrag der S
Zulässigkeit
Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs, § 40 I VwGO
Statthafte Antragsart
Antragsbefugnis
Vorverfahren und Frist
Qualifiziertes Rechtsschutzinteresse
Zuständiges Gericht
Antragsgegner, Beteiligten- und Prozessfähigkeit
Zwischenergebnis
Begründetheit
Anordnungsanspruch
Eingriff in Grundrechte
Rechtmäßigkeit der Polizeikontrollen
Identitätsfeststellung
Ermächtigungsgrundlage
Formelle Rechtmäßigkeit
Materielle Rechtmäßigkeit
Gefahr für Rechtsgut
Pflichtigkeit
Legitimer Zweck und Geeignetheit
Erforderlichkeit
Zwischenergebnis
Durchsuchung von Personen
Ermächtigungsgrundlage
Formelle Rechtmäßigkeit
Materielle Rechtmäßigkeit
Gefahrenverdacht und Pflichtigkeit
Legitimer Zweck und Geeignetheit
Erforderlichkeit
Angemessenheit
Zwischenergebnis
Durchsuchung von Sachen
Ermächtigungsgrundlage
Formelle Rechtmäßigkeit
Materielle Rechtmäßigkeit
Zwischenergebnis
Anordnungsgrund
Ergebnis
Textauszug
''In Betracht kommt die Anfechtungslage. Durch Klage kann die Aufhebung eines Verwaltungsakts begehrt werden, § 42 I Alt. 1.
aa. Verwaltungsakt.
P könnte einen möglicherweise gegen ihn ergangenen Verwaltungsakt anfechten wollen. Verwaltungsakt ist jede Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme, die eine Behörde zur Regelung eines Einzelfalles auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts trifft und die auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen gerichtet ist, § 35 S. 1 HmbVwVfG.
Vorliegend hat der Polizist zuerst „weg mit der Kamera!“ angeordnet, dann deren Einziehung angedroht und sie schließlich dem P entrissen.
Grundsätzlich ist ein Polizist befugt, einen Verwaltungsakt zu erlassen, da die polizeilichen Befugnisnormen ihn zum Erlass der „erforderlichen Maßnahmen“ berechtigen und somit der Verwaltungsakt, sollte er erforderlich sein, eingeschlossen ist.
Die Handlungen des Polizisten müssten um Verwaltungsaktqualität zu haben Regelungen i.S.v. § 35 S. 1 HmbVwVfG sein. Das Merkmal der „Regelung“ ist Abgrenzungskriterium zum behördlichen Realakt, dessen Wirkung sich im Tatsächlichen erschöpft (sog. schlichtes Verwaltungs-handeln). Eine Regelung hingegen ist eine rechtsverbindliche Anord-nung, die unmittelbar auf die Setzung einer Rechtsfolge gerichtet ist. Rechtsfolge bedeutet die Begründung, Aufhebung, Abänderung oder verbindliche Feststellung eines subjektiven Rechts oder einer Pflicht des Adressaten.
Vorliegend war die Aufforderung die Kamera wegzustecken eine rechtsverbindliche Anordnung mit Regelungscharakter; da auch die weiteren Voraussetzungen eines Verwaltungsaktes gegeben sind, handelt es sich bei der Anordnung um einen Verwaltungsakt.''
Tags:Gutachten, Anfechtungsklage, Jura