Die Hausarbeit wurde im Rahmen des Moduls Gesellschaftsrecht im Master-Studium der BWL erstellt. Thema ist die Kapitalerhaltung von Kapitalgesellschaften.
Hausarbeit Nr. 214 |
7,655 Wörter (
ca. 19.1 Seiten ) |
22 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Kapitalgesellschaften erkaufen sich das Privileg der Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen durch die Verantwortlichkeit der Gesellschafter für das Stammkapital. Neben der ordnungsgemäßen Aufbringung des Stammkapitals, sind die Gesellschaften vor allem auch für die ordnungsgemäße Erhaltung des Stammkapitals verantwortlich. Mit dem Thema der Kapitalerhaltung wird sich diese Hausarbeit näher beschäftigen. Die Arbeit zeigt auf, was unter dem Begriff der Kaptalerhaltung zu verstehen ist und welche gesetzlichen Vorschriften vorhanden sind. Des Weiteren werden die unterschiedlichen Auffassungen, welche in der Literatur zum Thema der Kapitalerhaltung bestehen, gegenübergestellt und auf die Problemfälle eingegangen, welche bei der Norm der Kapitalerhaltung vorhanden sind. Abschließend wird auf die praktischen Schlussfolgerungen, die sich aus den jeweiligen Entscheidungen für die Handlungen der Verantwortlichen ergeben, eingegangen.
Textauszug
GESELLSCHAFTSRECHTLICHER GESAMTZUSAMMENHANG
Definition der Kapitalerhaltung
Gesetzliche Regelung der Kapitalerhaltung
Zweck der Kapitalerhaltung
AUFFASSUNGEN ZUR NORM DER KAPITALERHALTUNG
Das Auszahlungsverbot
Rechtsfolgen
Sinnhaltigkeit des Gesetztes der Kapitalerhaltung
Schlussfolgerungen zur verbotenen Einlagenrückgewähr
Schlussfolgerungen zum Erstattungsanspruch
Tags:Kapital, Kapitalerhaltung, MoMiG, Kapitalgesellschaften, GmbH, AG, Gesellschaftsrecht
Die Fragestellung zur Feldforschung lautete zu Beginn: „Was tun Menschen am Bahnsteig, wenn sie auf den Zug warten?“ und „Nehmen Menschen Kontakt mit anderen auf, wenn sie auf den Zug warten?“
Seminararbeit Nr. 100 |
7,230 Wörter (
ca. 18.1 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit einer Feldstudie, welche der Autor im Rahmen des Seminars „Ethnographische Studien der Interkulturalität“ selbst durchgeführt hat. In dem Seminar wurde diese Methode der Ethnographie definiert, die Fragestellung und die Feldforschung wurden selbstständig organisiert. Weiters wurden Theorie und Praxis der Ethnographie im Seminar erläutert und miteinander verbunden, worauf der Autor dieser Seminararbeit näher eingehen möchte.
Der Autor hat untersucht, was an einem Bahnsteig passiert, während Passanten auf den Zug warten. Es wurde zum Beispiel beobachtet, wie Gruppen entstehen, bzw. was passieren muss, damit Gruppen entstehen und dass Kontakt zu anderen Menschen zustande kommt. In den Mittelpunkt rückte für den Autor nun die Frage, wie Differenz bei Kontakt hergestellt und markiert wird.
Durch diese Fragestellungen lassen sich bestimmte Muster feststellen, welche in der Arbeit näher erläutert werden. Man kann beobachten, wie, wann und warum Menschen Kontakt bzw. keinen Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen. Auch lassen sich die verschiedensten Elemente beobachten, was Menschen tun, um Kontakt mit anderen Personen zu vermeiden. Weiters bekam er Autor diverse Antworten auf die Frage, was Menschen tun, wenn sie warten.
Würde man eine größere Studie in der Ethnographie durchführen und könnte eine explizitere Fragestellung auswählen, man würde dazu tendieren, eine bestimmte Gruppe von Personen zu beobachten. Eine Möglichkeit für eine Fragestellung wäre: „Wie nehmen Reisende mit dem Zug, die sich nicht auskennen, Kontakt zu anderen Menschen auf? Nach welche Kriterien suchen die Menschen, die Hilfe brauchen, andere Personen aus?“. Damit würde man vor allem beobachten wollen, ob hier die Personen nach dem Geschlecht gehen, also ob Frauen dazu tendieren, eher Frauen anzusprechen und sie um Hilfe zu bitten und Männer eher Männer ansprechen, oder ob es ganz andere Faktoren gibt.
Outline:
Einleitung
Die Fragestellung
Die Methode
Feldnotizen
Reflexion
Synthese - Theorie und Praxis
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Der Bahnhof Hollabrunn besteht aus zwei Bahnsteigen mit drei Gleisen. Auf den Bahnsteig zwei gelangt man durch eine Unterführung von zwei verschiedenen Seiten. An beiden Seiten ist jeweils eine Überwachungskamera angebracht. Diese geben mir gleichzeitig ein Gefühl von Sicherheit, aber ich komme mir auch beobachtet vor. Ich frage mich, ob diese Kameras wirklich notwendig sind in Hollabrunn. Vor dieser Unterführung ist auf jeder Seite ein Aschenbecher, also ein Raucherbereich, da auf dem Bahnsteig Rauchverbot herrscht. Weiters gibt es auf jeder Seite einen Ständer mit der Gratiszeitung „Heute“. Dieser ist zu diesem Zeitpunkt bereits leer. Vor jeder Unterführung gibt es außerdem eine Bushaltestelle. Geht man durch die Unterführung, hängen diverse Aushänge der ÖBB, wo Zugausfälle bekannt gegeben werden oder Aushänge wegen einem Schienenersatzverkehr. In der Unterführung selbst hängen Werbeplakate (zurzeit von einem Theaterstück und einem Konzert), auch hier gibt es wieder Überwachungskameras. Dann hat man die Möglichkeit, links und rechts auf den Bahnsteig zu gelangen. Geht man die rechte Seite hinauf, sieht man zu Beginn eine Überwachungskamera, danach einen Automaten, wo man sich Süßigkeiten und Säfte kaufen kann. Dann sind Sitzmöglichkeiten angeordnet, immer drei Plätze nebeneinander, Rücken an Rücken. Diese Sitzplätze gibt es insgesamt fünf Mal am Bahnsteig. Ich gehe dort hin, wo zwei dieser fünf Sitzmöglichkeiten waren und setze mich auf einen Platz. Zwischen den beiden Sitzgarnituren stehen ein Mistkübel und eine Säule, wo ein Zugplan hängt. Weiter oben gibt es eine Werbesäule. Auf jeder Seite der Unterführung gibt es eine große Uhr.''
Tags:Ethnographische Studien, Interkulturalität, soziales Verhalten
Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema des geschlechtergerechten Formulierens.
Seminararbeit Nr. 94 |
4,420 Wörter (
ca. 11.1 Seiten ) |
15 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit werden einige verschiedene Aspekte im Bezug auf eine geschlechtsneutrale Ausdrucksweise aber auch im Hinblick auf die Gleichbehandlung von Frauen und Männer aus gesellschaftlicher Sicht behandelt. Ein weiterer Teil dieser Arbeit ist der Vergleich zwischen der Verwendung des geschlechtergerechten Formulierens im Deutschen und im Englischen.
Die Bedeutung des geschlechtergerechten Formulierens findet je nach Gesellschaftskategorie einen anderen Zugang, wodurch auch dessen Bedeutung und Verwendung variiert. Während in der breiten Bevölkerung dieses „Phänomen“ oft auf Gleichgültigkeit stößt, kristallisieren sich einige Gruppen heraus, die es sich zum Ziel machen, auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit des geschlechtergerechten Formulierens aufmerksam zu machen. So gibt es Bestrebungen auf nationaler Ebene und von Seiten verschiedener Universitäten und Institute, wie zum Beispiel Uni Heidelberg, Donau-Uni und Wirtschaftsuniversität Wien, welche die Hervorhebung der gesellschaftlichen Relevanz betreffen.
Eine besondere Rolle nehmen dabei die transkulturellen KommunikatorInnen ein, seien sie nun Dolmetscher, Übersetzer, Mediatoren und/oder andere. Denn sie haben durch ihre Sach- und Sprachkompetenz, ihr Kulturwissen und ihre Sensibilität die Aufgabe, fraueneinbindende Sprache zu verbreiten.
Outline:
Einleitung
Einführung: Thema der Seminararbeit
Aktueller Forschungsstand
Feminismus in der Gesellschaft
Gesellschaftliche Analyse (rückblickend + aktuell)
Feministische Bewegung
Feminismus & Sprache: Feministischer Sprachgebrauch in der heutigen
Gesellschaft
Geschlechtergerechtes Formulieren: Anwendung + Kritik
Geschlechtergerechtes Formulieren: Definition
„Richtlinien“: Geschlechtsneutralität & Sichtbarmachung
Kritischer Umgang mit dem Thema
Geschlechtergerechtes Formulieren im Vergleich: Deutsch und Englisch
Gesellschaft, Rollen, Konventionen
Kulturen und Sprachen
Entwicklung und Reaktionen
Beispiele und Normen im Englischen
Akzeptanz oder Abstoßung
Ähnlichkeiten und Unterschiede zum Deutschen
Bibliografie
Textauszug
''In unserem Gesellschaftssystem gilt die Ideologie der Gleichheit. Soziale Ungleichheit im Bezug auf Männer und Frauen wird weder in der Gesellschaft, noch im juristischen Bereich toleriert.
Bereits im Jahre 1948 wurde von der UNO ein Diskriminierungsverbot im Bezug auf das Geschlecht erlassen. Dies ist in der Allgemeinen Erklärung (Art. 2 Nr. 1) verankert. In Österreich ist mit dem Bundesverfassungs-Gesetz (Artikel 7) und mit dem Bundes-Gleichbehandlungsgesetz 1993 jede Form der Diskriminierung auf Grund des Geschlechts verboten. Mit dem EU-Vertrag von Amsterdam 1997 (Art. 3 Abs. 2) wurden diesbezüglich europaweit rechtliche Grundlagen geschaffen.
Aber auch Artikel 2 der Menschenrechte besagt unter anderem, dass alle Menschen mit gleicher Würde und gleichen Rechten geboren werden. Auf Basis dieses Grundrechtes, welches jeder Mensch hat (also Frauen in gleichem Maße wie auch Männer), entstanden auch die Gedanken im Bezug auf eine Gleichbehandlung von Mann und Frau, sowohl in allen sozialen Bereichen, als auch auf sprachlicher Ebene.''
Tags:Feminismus, Sprache, Rhetorik
Erlebnisorientierte Bewegungshandlungen, Zielbereich: das Akzeptieren sozialer Regeln, Kräftigung, Spaß.
In dieser Arbeit geht es um eine Unterrichtsstunde mit dem Thema: ''Miteinander kämpfen, raufen und rangeln''.
Studienarbeit Nr. 110 |
2,085 Wörter (
ca. 5.2 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Ziel dieser Arbeit ist das Akzeptieren sozialer Regeln, Kräftigung, Spaß durch erlebnisorientierte Bewegungshandlungen.
Kinder leben in jedem Alter das Bedürfnis nach körperlichem Kontakt über das Rangeln und Raufen aus, überall kann man Kinder beim Toben und miteinander Kämpfen beobachten. Aufgrund der entwicklungsbedingt noch fehlenden Möglichkeiten, Konflikte und Streit auf kognitiver Ebene auszutragen, ist die körperliche Auseinandersetzung immer schon ein Mittel gewesen, Kräfte zu messen und sich durchzusetzen. Raufereien im öffentlichen Bereich haben nicht zugenommen, allerdings hat sich die Qualität der körperlichen Auseinandersetzungen verändert: die Hemmschwellen sind gesunken, ungeschriebene Gesetze werden übertreten, der Kampf ist nicht beendet, wenn jemand wehrlos am Boden liegt. Deshalb ist es wichtig, schon den Kindern die Grenzen aufzuzeigen. Kleinere Raufereien und Balgereien zwischen Kindern sind etwas Natürliches, aber sie dürfen nicht ausarten. Kinder müssen wissen, wann es genug ist; sie dürfen nicht dem anderen absichtlich sehr wehtun wollen. Behandelt man das Thema „Kämpfen, Raufen und Rangeln“ z.B. im Sportunterricht, können sich die Kinder zwar in gewohnter Weise austoben, müssen sich dabei aber an bestimmte Regeln halten. Ziel muss es sein, diese Regeln auch ins „echte Leben“ zu übertragen.
Textauszug
''Kinder werden ständig mit dem Thema „Kämpfen“ konfrontiert. Sei es im Fernsehen, in (Trick)Filmen, in Computerspielen etc. Darüber hinaus prägen die sportlichen Zweikämpfe der Erwachsenen das Sportprogramm, weshalb sie den Kindern ebenfalls bestens bekannt sind. Sie haben das Kämpfen aber auch schon oft am eigenen Leib erfahren. In den Rangeleien und Raufereien der Kinder geht es keineswegs immer um Gewalt und Aggression. In der Regel wird es als etwas Aufregendes erlebt. Kinder haben eine grundlegende Affinität zu Herausforderungen und anregenden Situationen. Kinder wollen ihre Grenzen entdecken und überwinden. Oftmals suchen sie deshalb auch den direkten Körperkontakt, wollen Raufen und Balgen. Dadurch können sie einerseits ihre Kräfte und ihr Können messen und andererseits die Spannung erleben, wenn sie an ihre Grenzen stoßen. Sie nehmen Herausforderungen mit einer natürlichen Lust an, finden dabei die eigenen Grenzen, lernen sie kennen sowie einschätzen und wachsen über sie hinaus.''
Tags:Sport, Kinder, Erziehung
Ziel dieser Arbeit ist es 15 aufbauende Einheiten zum Thema Koordination allgemein herauszuarbeiten. Diese Einheiten sind so gestaltet, dass sie in einem realen Semesterkurs mit der Zielgruppe 60+ durchgeführt werden können.
Unterrichtsmaterial Nr. 87 |
11,090 Wörter (
ca. 27.7 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
In der ersten Einheit des Kurses sollen die Teilnehmer das Thema "Koordination" und sich gegenseitig kennen lernen, zum Dabeibleiben motiviert werden. Die einzelnen koordinativen Fähigkeiten werden zuerst im Stationsbetrieb vorgestellt. In den folgenden Einheiten werden alle koordinativen Fähigkeiten nacheinander in Frontalunterricht, Stations- oder Gruppenbetrieb durchgemacht und zum Teil zum freien Üben angeboten. Im Laufe der Einheiten soll eine Steigerung der Schwierigkeit erkennbar sein. Fähigkeiten zu Rhythmus, Reaktionen und Gleichgewicht werden isoliert in aufeinander folgenden Einheiten trainiert, die Differenzierungs- und Orientierungsfähigkeit werden beim Üben mit den anderen Fähigkeiten kombiniert. In den Schlusseinheiten wird versucht, das Training zu steigern und komplexer zu gestalten, indem Übungen mit bewusst kombinierten, koordinativen Anforderungen angeboten werden.
Outline:
Einleitung/ Aufbau der Arbeit
Koordinative Fähigkeiten
Gleichgewichtsfähigkeit
Reaktionsfähigkeit
Rhythmusfähigkeit
Differenzierungsfähigkeit
Orientierungsfähigkeit
Einheit
Stationsbetrieb mit allen Fähigkeiten
Einheit
Frontalbetrieb mit allen Fähigkeiten
Einheit
Kleingruppenbetrieb mit allen Fähigkeiten
Einheit
Rhythmusfähigkeit
Einheit
Rhythmusfähigkeit
Einheit
Rhythmusfähigkeit
Einheit
Frontalbetrieb zu Gleichgewicht und Propiozeption
Einheit
Gleichgewicht, Differenzierung
Einheit
Sensibilisierung, Gleichgewicht, Rhythmus
Einheit
Reaktionsfähigkeit/Orientierungsfähigkeit
Einheit
Reaktionsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit, Orientierung
Einheit
Differenzierungsfähigkeit, Orientierung, Reaktion
Einheit
Reaktionsfähigkeit/Orientierungsfähigkeit
Einheit
Gleichgewicht, Differenzierung, Orientierung, Reaktion und Rhythmus im Gruppenbetrieb
Einheit
Differenzierung, Gleichgewicht, Reaktion, Orientierung
Textauszug
''Unter Koordination versteht man das Zusammenspiel von Muskelbewegungen bei der Ausführung eines gezielten Bewegungsablaufes. Dies wird durch das Zusammenwirken des Zentralnervensystems und der Skelettmuskulatur ermöglicht. Eine gute Bewegungskoordination ist daher an ein intaktes Nervensystem, an eine leistungsfähige Muskulatur und an ungestörte Wahrnehmungsfunktionen gebunden. Aber auch die Bewegungserfahrung und das Lebensalter spielen eine bedeutende Rolle für die Koordinationsfähigkeit.
Generell kann gesagt werden, dass mit der Entwicklung von koordinativen Fähigkeiten nicht früh genug begonnen werden kann und man den größten Leistungsfortschritt zwischen dem 6. und dem 12. Lebensjahr erkennen kann. Doch auch gerade im höheren Alter ist eine gute Koordinationsfähigkeit von großer Bedeutung. Sie dient in erster Linie als Sturzprophylaxe und soll das Sicherheitsgefühl der einzelnen Personen bei alltäglichen Bewegungsaufgaben fördern. Es ist daher wichtig vielseitig und variationsreich zu üben um im Alltag flexibel zu bleiben.''
Tags:Bewegungsabläufe, Biomechanik
Das zentrale Thema dieser Arbeit ist die
etymologische Auseinandersetzung mit dem Begriff „Bildung“.
Seminararbeit Nr. 82 |
3,610 Wörter (
ca. 9 Seiten ) |
8 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Bildungsphilosophische Perspektiven im wissenschaftlichen Diskurs“ fand unter anderem eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Text „Qu’est-ce que la Philosophie? Was ist das – die Philosophie“ von Heidegger (1956) statt. In diesem versucht Heidegger die Bedeutung des Begriffs „Philosophie“, ausgehend von seiner etymologischen und geschichtlichen Verankerung, zu erläutern. Nach der Klärung der Bedeutung des Wortes „Philosophie“ ist nun noch die Klärung des Wortes „Bildung“ ausständig, um zu einem differenzierten Verständnis über das Seminar-Thema der Bildungsphilosophie zu gelangen.
Outline:
Einleitung
Die Entwicklung des Bildungsbegriffs
Der religiöse Bildungsbegriff
Die Verweltlichung des Bildungsbegriffs
Bedeutung der Wurzeln des Bildungsbegriffs
Weitere Gedanken zum Bildungsbegriff
Eine (etymologische) Definition von Bildung
Was ergibt sich aus dieser etymologischen Betrachtungsweise?
Bildungsziel
Menschenbild
Pädagogisches Wirken
Institutionalisierung
Problematik
Resümee
Literaturverzeichnis
Textauszug
Nach Rauhut (1965, 18) sind die Wurzeln des Bildungsbegriffs (im kulturellen und pädagogischen Sinn) in der Bibel zu finden. In der Vulgata (lateinische Bibel, die ca. 400n.Chr. entstanden ist) heißt es im Buch Gen. 1, 26/27: „Und Gott sprach: Lasset uns den Menschen machen nach unserem Bild und Gleichnis. Und er soll herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über die Tiere und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild; zum Bilde Gottes schuf er ihn, als Mann und Weib schuf er sie.“
Die Vorstellung, dass der Mensch ein Abbild Gottes ist, findet sich jedoch schon in der babylonischen und der sumerischen Schöpfungslehre, welche die biblische Schöpfungslehre mit beeinflusst hat. Rauhut (1965, 18) geht davon aus, dass der älteste überlieferte Beleg für die Lehre der Erschaffung des Menschen nach dem Bild Gottes ein Teil der sumerischen Liturgie ist, der sich auf die Urmutter Nintu bezieht. Weit wichtiger scheint jedoch eine Bibelstelle, die sich auf die oben genannte Genesis-Stelle bezieht, 2.Kor. 3,18: „Nun aber spiegelt sich in uns allen des Herrn Herrlichkeit mit aufgedecktem Angesicht, und wir werden verwandelt in dasselbige Bild, von einer Klarheit zur anderen, als vom Geist des Herrn.“
Tags:Pädagogik, Linguistik, Bildung, Geisteswissenschaft
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema Bildung und Gesundheit an Schulen.
Seminararbeit Nr. 136 |
4,080 Wörter (
ca. 10.2 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Seit es Schulen gibt, sind diese bemüht, gute Schulen zu sein und einen guten Unterricht zu gestalten. In dieser Arbeit wird die These untersucht, ob eine gute Schule auch eine gesunde Schule sein muss bzw. wie Gesundheit die betroffenen Personen – Lehrpersonal und SchülerInnen - beinträchtigen kann. Weiters wird die Qualität an Schulen angesprochen, auch wie sich diese erkennen lässt bzw. fördern lässt.
Einleitung
Die aktuelle Qualitätsdiskussion
Charakterisierung des Textes
Die Hauptautoren
Analyse des Textes
Hauptaussage des Textes
Definition von Qualität im Text
Begründungen für die Forderung nach (mehr) Qualität
Maßnahmen der Qualitätserreichung
Maßnahmen der Qualitätsüberprüfung
Bildungstheoretische Kommentierung des Textes
Schlussfolgerungen
Literaturverzeichnis
Textauszug
Seit Mitte der neunziger Jahre hat die Qualitätsdiskussion immer mehr an Aktualität gewonnen. Alles und jeder wird evaluiert – auch der Bildungssektor ist hier keine Ausnahme. Dies beginnt bereits im Kindergarten und endet an den Universitäten bzw. an Aus- und Weiterbildungsstätten. Untersucht wird dabei vieles: das Lehrpersonal, der Lehrinhalt, die Zufriedenheit der Lernenden usw. Man möchte erkennen, wie man die Qualität an Schulen noch verbessern kann bzw. welche Faktoren eine gute Schule überhaupt auszeichnet. Ziel dabei ist es, dass Schule und Unterricht besser werden.
Auch die Bildungspolitik hat dies zum Ziel: Man möchte Schule und Unterricht qualitativ hochwertiger gestalten, beides soll besser werden. Dieses Ziel hat jedoch zwei Seiten: auf der einen Seite wird immer wieder betont, wie wichtig Bildung in der Gesellschaft ist und das alles daran gesetzt wird, sie zu erhalten bzw. zu verbessern. Aus- und Weiterbildungsstätten dürfen nicht ihre Bedeutung und Wichtigkeit verlieren, lebenslanges Lernen soll belohnt werden und vieles andere wird uns versprochen.
Auf der anderen Seite wird aber das Bildungssystem weitgehend in Österreich – und in den meisten anderen Staaten – öffentlich finanziert, was früher oder später zu Engpässen führt. Bildung ist zwar wichtig, aber teuer.
Tags:Erziehung, Bildung
Der Zugang des Autors dieser Arbeit zu diesem Thema ergab sich aus der Diskussion mit seiner Großmutter, als er zufällig die Fernsehübertragung aus dem Parlament verfolgte, in der es um die Entschädigung der so genannten „Trümmerfrauen“ ging.
Seminararbeit Nr. 113 |
3,838 Wörter (
ca. 9.6 Seiten ) |
12 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
In der Auseinandersetzung mit dieser Problematik entwickelte sich die Frage, die es in dieser Arbeit zu beantworten gilt: Wie veränderte sich die wirtschaftliche uns soziale Lebenssituation (gemeint ist damit auch die Rolle) der Frau im Zeitraum von 1945 – 1968?
Aus dieser Fragestellung heraus entwickelte der Autor seine Hypothese, dass das Spektrum der Frauenrolle von der „Trümmerfrau“ der Nachkriegszeit über das Idealbild der Hausfrau und Mutter in den 50er Jahren zur emanzipierten jungen Frau der späten 60er Jahre reicht und sich zudem das Rollenbild – bedingt durch die individuelle wirtschaftliche Situation – in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten verschieden ausgeprägt zeigen müsste. In den Bildern unserer Welt lassen sich unsere Weltbilder erkennen. In historischen Abbildungen
begegnet uns die Vorstellung, die die Gesellschaft von sich hat. Dies gilt in besonderem Maße für die Werbung, die uns ständig umgibt und zur Stellungnahme herausfordert.
Die vorliegende Arbeit bezieht sich u.a. auf das Frauenbild in westdeutscher Werbung der 50er und 60er Jahre. Diese Epoche deutscher Geschichte ist für eine geschichtswissenschaftliche Darstellung der Wirtschaftswerbung besonders interessant, weil anhand der Werbung Wandlungsprozesse im Frauenbild beobachtet werden können. Der Autor hat dazu zwei Bilder zum Vergleich herangezogen. Das erste Bild zeigt eine Situation in den ersten Nachkriegsjahren, als Europa, insbesondere Deutschland und Österreich, ein Land der Frauen war. Wie nie zuvor standen Frauen im öffentlichen Leben. Als Straßenbahnschaffnerinnen, als Familienvorstände, als Trümmerfrauen, die wieder aufbauten, was die Männer im Krieg zerstört hatten.
Im Gegensatz dazu die Werbeanzeige einige Jahre später, die Wunsch statt Wirklichkeit abbildete. Die Frau auf dem Werbefoto lächelte dem Betrachter verführerisch und ein bisschen dümmlich als „Häschen“ zu. Die Werbung transportierte in den 50er Jahren offenbar ein Frauenbild, das wenige Jahre zuvor nicht denkbar gewesen wäre: Frauen hatten hübsch zu sein, die Ehe anzustreben und sich in ihre Hausfrauenrolle zu fügen. Ob es sich dabei um eine Zurückdrängung handelte oder die Frauen bereitwillig ihre alte Rolle akzeptierten, kann der Autor in dieser Arbeit nicht beantworten.
Outline:
Einleitung
Die Nachkriegszeit – Sehnsucht nach Geborgenheit und Gemütlichkeit im eigenen Heim
Hausarbeit in den vierziger und frühen fünfziger Jahren (1945 – 1955)
Die Frau als Mutter, Hausfrau und „Herzeige Objekt“
Ehe und Familie – Ideale geraten in Bewegung
Das Rollenbild der (berufstätigen) Frau
Leben, Schönheit und Konsum im "Wirtschaftswunder"
Neue Materialien – Neue Mode – Der Wunsch nach Internationalität
Wie „Frau“ wohnte
Kino, TV, Sport und Urlaub
Zusammenfassung
Anhang (Abbildungen)
Literatur
Textauszug
''Die weibliche Berufstätigkeit außerhalb der Familie wird als notwendiges Übel der Zeit betrachtet, das mit allen Mitteln abzuschaffen ist. Sie wird als etwas zeitlich Begrenztes angesehen, das durch die widrigen Umstände und die Notwendigkeit der Nachkriegszeit notwendig geworden war. In der Nachkriegszeit hatte die Hausarbeit einen außerordentlich hohen Stellenwert, sowohl in materieller als auch in ideeller Hinsicht. Durch eine geschickte Haushaltsführung konnte die Hausfrau einen großen Beitrag zur Versorgung und zum besseren Überleben der Familie beitragen. Die Themen „Hausfrauenhilfe“ und „praktische Tipps für Haushalt und Garten“ nehmen viel Platz in den Frauenzeitschriften der damaligen Zeit ein. Hausarbeit wird nicht nur für das Überleben der Familie als unentbehrlich erachtet, sondern auch die ideelle Funktion wird betont. In dieser Zeit beginnt auch die Technisierung des Haushaltes. Gegen Mitte der fünfziger Jahre avancierte der Kühlschrank zum Wunschtraum der österreichischen Durchschnittsfamilie schlechthin und zählte neben Fernseher und Waschmaschine zu den begehrtesten Statussymbolen.
1955 befanden sich in den österreichischen Haushalten bereits 77.500 Kühlschränke und bis 1970 hatte sich diese Zahl mehr als verdoppelt.Innerhalb zweier Jahrzehnte war aus dem begehrten
Luxusgegenstand ein alltägliches Haushaltsgerät geworden und obwohl ein Kühlschrank 1955 damals noch das gesamte Monatseinkommen eines Normalverdieners kostete und damit fast
genauso unerreichbar wie ein Urlaub war, sparten viele auf ihren ersten „Bosch“. Schließlich wich Anfang der fünfziger Jahre die Unsicherheit und Apathie der ersten Nachkriegsjahre aus den
Köpfen der Deutschen und Österreicher.''
Tags:Soziologie
Konflikte, Krisen und Auflösungen von Beziehungen sind zentrale Themen in Zweierbeziehungen. Daher ist das Thema „Krisenphasen in Zweierbeziehungen“ auch, oder vielleicht gerade, in unserer Zeit von besonderer Wichtigkeit.
Hausarbeit Nr. 50 |
7,060 Wörter (
ca. 17.7 Seiten ) |
1 Quelle |
2006
$ 14.95
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Inhaltsangabe
Grundlage der Hausarbeit ist das Buch „Soziologie der Zweierbeziehung“ von Karl Lenz, 1998. Anliegen der 20-seitigen Hausarbeit ist, den Weg einer Beziehung von Konflikten der Partner bis zum Ende ihrer Auflösung darzustellen. Im Besonderen geht der Autor auf die Unterscheidung von Konflikt und Krise, Krisenphasen, Gewalt und Phasen der Auflösung ein. Die Hausarbeit ist nicht nur hilfreich fürs Studium, sondern vermittelt zudem einen umfangreichen Einblick über die Verläufe einer Beziehung. Daher ist dieses Hausarbeit auch sehr für „privaten“ Gebrauch und Spaß zu empfehlen.
Outline:
Einleitung
Macht in Zweierbeziehungen
Konflikte in Zweierbeziehungen
Definition Konflikt
Konfliktthemen und -regeln
Konfliktverläufe: Anfänge, Hauptphasen und Beendigung
Anfänge von Konflikten
Hauptphase
Beendigung
Folgen von Konflikten
Krisenphasen einer Zweierbeziehung
Definition Krise
Krisenanfänge
Objektive Veränderungen
Subjektive Veränderungen
Bewältigungsformen
Bewältigungsformen mit konstruktiver Charakter
Bewältigungsformen mit destruktiver Charakter
Gewalt in Zweierbeziehungen
Definition Gewalt
Situative Einbettung und retrospektive Deutung von Gewalt
Sexuelle Gewalt
Auflösungsphase von Zweierbeziehungen
Definition Auflösungsphase
Rollendifferenzierung und Erklärungsbedarf
Der/die Sich-Trennende
Der/die Verlassene
Erklärungsversuche für die Trennung
Das Vier-Phasenmodell der Auflösung von Duck
Plurale Verlaufsmuster in der Auflösungsphase
Die Zeit nach der Trennung
Emotionale Belastungen und Reorganisation des Alltags
Aufgaben und Schwierigkeiten nach der Trennung im Rollenvergleich
Das Ende der Auflösungsphase
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
„…Mit der Hauptphase beginnt der eigentliche Konflikt. Diese Phase wird auch Kampfphase genannt. Hier ist das Wissen über die Verwundbarkeit des Partners eine „reichhaltige Quelle“, die besonders genutzt wird. Aufgrund des reichhaltigen Wissens über die Schwachstellen der Gegenseite wird eine Strategie im Konfliktverlauf entwickelt. Der Kampf wird aus einem Bereich, in dem man schwach ist, in einen anderen verlagert, in dem man Vorteile gegenüber dem Partner hat. Geschieht diese Phase ohne Anwesenheit von Dritten, geht es oftmals darum, die Identität der anderen Person zu beschädigen, da das Publikum fehlt, von dessen Urteil der Ausgang des Kampfes abhängt. Als Folge des Fehlens von Dritten kommt hinzu, dass die Kontrahenten eine Doppelrolle übernehmen müssen. Sie sind im Konflikt involviert und haben zusätzlich die Aufgabe, über die Einhaltung von Regeln zu wachen…“
Tags:Soziologie, Beziehungen, Paare, Krise, Konflikt, Trennung, Auflösung
Es wird ein relevanter Sachverhalt zum Thema dargestellt und im Anschluss daran ein Gutachten erstellt.
Hausarbeit Nr. 17 |
10,050 Wörter (
ca. 25.1 Seiten ) |
41 Quellen |
2008
$ 18.95
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Inhaltsangabe
In der Arbeit wird der folgende Sachverhalt behandelt. Eine Hündin verschwindet im Park beim Spaziergang ohne Leine. Daraufhin wird die Hündin gefunden und ins Tierheim gebracht. Es folgt die kostenlose Übernahme des Hundes durch einen Rentner P. Die Hündin wirft ein paar Wochen später 3 reinrassige Welpen zu einem Marktwert von je 700 Euro. Davon wird eines verkauft, um dem Enkel E ein Fahrrad zu schenken, und ein Welpe muss auf Grund von Krankheit für 50 Euro eingeschläfert werden. Bei einem Spaziergang trifft der neue Besitzer der Hündin auf den ursprünglichen Besitzer, welcher dann die ganze Geschichte erfährt. Es müssen daraufhin folgende Dinge geklärt und ein Gutachten erstellt werden:
Kann der ursprüngliche Besitzer Z die Herausgabe des Hundeweibchens "Bauschan" und des Welpens "Lux" fordern?
Hat der ursprüngliche Besitzer Z einen Anspruch gegen P auf Zahlung von 700 € aus dem Verkauf eines Welpen?
Oder gegen den Enkel des neuen Besitzers auf Zahlung des erhaltenen Geldes für den verkauften Welpen und/oder Herausgabe des mit diesem Geld erstandenen Fahrrads?
Oder hat der neue Besitzer einen Anspruch gegen den ursprünglichen Besitzer Z auf Ersatz der für die Einschläferung von eines kranken Welpen gezahlten 50 €?
Im letzten Teil der Arbeit werden die Ergebnisse dargelegt.
Outline:
SACHVERHALT
BIBLIOGRAPHIE
GLIEDERUNG
GUTACHTEN
Herausgabe der Hunde Bauschan und Lux
Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche
Vindikation von Bauschan, § 985
Anspruchsgegner ist Besitzer
Eigentum an Bauschan
Eigentumsverlust an die Kinder
Durch Aneignung
Durch Fund
Eigentumsverlust an das Tierheim
Eigentumsverlust an P
Gutgläubiger Eigentumserwerb
Ausschluß bei abhanden gekommenen Sachen
Besitzmittlungsverhältnis zwischen Z und dem Tierheim
Geschäftsbesorgung
Fremdgeschäftsführungswille
Ohne Auftrag oder sonstige Berechtigung
Zwischenergebnis
Zwischenergebnis
Besitzer hat kein Recht zum Besitz
Einwendungen und Einreden
Zwischenergebnis
Anspruch wegen Besitzentziehung, § 861
Anspruch des früheren Besitzers aus § 1007 II
Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung, § 812
Leistungskondiktion, § 812 I 1 Var. 1
Etwas erlangt
Durch Leistung
Zwischenergebnis
Nichtleistungskondiktion, § 812 I 1 Var. 2
Vorrang der Leistungskondiktion
Zwischenergebnis
Zwischenergebnis zu B
Anspruch auf Herausgabe von Lux
Eigentum an Lux
Eigentumserwerb nach § 955 I 1
Kein Eigentumserwerb der Sachfrucht wegen § 935
Anwendbarkeit von § 935
Unanwendbarkeit von § 935
Stellungnahme
Zwischenergebnis
Herausgabeanspruch auf Lux gem. §§ 987 ff.
Anwendbarkeit der §§ 987 ff.
Herausgabeanspruch gem. § 988, 818 I
Zwischenergebnis
Herausgabeanspruch gem. § 993 I
Herausgabeanspruch gem. §§ 861 und 1007
Herausgabeanspruch gem. § 812
Herausgabeanspruch gem. § 816 I 2
Zwischenergebnis
Ergebnis zu Teil 1
Ansprüche des Z aus dem Verkauf von Nico
Ansprüche gegen P
Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche
Ansprüche aus GoA
Ansprüche aus §§ 988, 818
Wertersatz gem. 818 II
Entreicherung gem. § 818 III
Bestehen eines Rückforderungsrechts, § 528
Anwendbarkeit von § 528 I
Voraussetzungen
Zwischenergebnis
Zwischenergebnis
Ansprüche gegen E
Anspruch gegen E
Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche
Anspruch gem. § 816 I 2
Anspruch gem. § 822
Anwendbarkeit von § 822
Herrschende Meinung
Mindermeinung
Stellungnahme
Analoge Anwendung
Voraussetzungen von § 822
Rechtsfolge
Zwischenergebnis
Ersatz der Kosten für die Einschläferung
Anspruch aus GoA
Anspruch aus EBV
Anwendbarkeit von § 994
Analoge Anwendung von § 994
Regelungslücke
Anwendbarkeit des Bereicherungsrechts
Zwischenergebnis
Vergleichbare Interessenlage
Planwidrigkeit der Regelungslücke
Zwischenergebnis
Voraussetzungen von § 994
Verwendungsbegriff
Definition notwendiger Verwendungen
Berücksichtigung des Tierschutzes
Rechtliche Pflicht
Wortsinn
Sinn und Zweck der Norm
Stellungnahme
Zwischenergebnis
Ergebnis zu III
Ergebnis zu Teil 3
Zusatzaufgabe
Textauszug
IV. Gutachten
1. Teil: Herausgabe der Hunde Bauschan und Lux
Fraglich ist, ob Z die Herausgabe von Bauschan und Lux verlangen kann.
A. Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche
Vertragliche oder vertragsähnliche Ansprüche von Z gegen P bestehen nicht.
B. Vindikation von Bauschan, § 985
Ein Anspruch auf Herausgabe Bauschans könnte gem. § 985 BGB bestehen.
Der Eigentümer kann von dem Besitzer die Herausgabe einer Sache verlangen, § 985. Der Besitzer kann die Herausgabe verweigern, wenn er dem Eigentümer gegenüber zum Besitz berechtigt ist, vgl. § 986 I 1.
§ 985 betrifft allerdings die Herausgabe von Sachen, also von körperlichen Gegenständen i.S.d. § 90. Tiere sind gem. § 90a jedoch keine Sachen und fallen demnach nicht unter die Legaldefinition von § 90. Die für Sachen geltenden Vorschriften sind jedoch entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist, § 90a 3. Abweichende Regelungen sind nicht ersichtlich; die §§ 985 ff. sind folglich auch auf Tiere anwendbar.
Z könnte somit die Herausgabe Bauschans von P gem. § 985 verlangen, wenn er Eigentümer und P Besitzer wäre und P kein Recht zum Besitz gem. § 986 noch sonstige, den Anspruch hindernde Einreden oder Einwendungen hätte.
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