In dieser Arbeit wird vom Autor sehr anschaulich auf die Evolution des Pferdes, die Geschichte und sämtliche Verhaltensweisen und dadurch entstehende Therapiemöglichkeiten für den Menschen eingegangen.
Referat Nr. 125 |
3,395 Wörter (
ca. 8.5 Seiten ) |
3 Quellen |
2009
$ 9.95
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Inhaltsangabe
Der Autor dieser Arbeit geht zunächst auf Evolution und Geschichte des Pferdes ein. Im anschließenden Teil widmet er sich dem Sozialverhalten dieses Tieres, bei dem zwei verschiedene soziale Organisationen zu unterscheiden sind: Dominierende Hengste mit einem losen und nicht dauerhaften Zusammenhalt innerhalb der Stuten. Die zweite Form: Die Bildung eines dauerhaften und stabilen Familienverbands.
Im Anschluss daran behandelt der Autor auf die Beeinträchtigung des Verhaltens durch den Menschen und abschließend erklärt er die tiergestützte Therapie mit Pferden.
Outline:
Ein kurzer Überblick über die Evolution des Pferdes
Zur Geschichte der Pferde
Sozialverhalten - Einleitung
Soziale Hautpflege
Kampfverhalten
Sexualverhalten
Beeinträchtigung des Verhaltens durch den Menschen
Mutter-Kind-Verhalten
Ausruhverhalten
Komfortverhalten
Spielverhalten
Ausdrucksverhalten
Verhaltensstörungen
Mädchen und Pferde
Tiergestützte Therapie mit Pferden
Textauszug
Der Familienverband besteht aus einem Hengst und einer oder mehreren Stuten mit Fohlen. Unter „Schicksalsgemeinschaften“ werden dauerhafte Zusammenschlüsse von adulten Stuten verschiedener Herkunft verstanden. Rossige Stuten verlassen kurze Zeit ihre Familie um sich zu paaren und kehren nach ihrer Brunst wieder zu ihrer Pferdesippe zurück.
Hengste und adulte Stuten bleiben viele Jahre zusammen. Der Familienverband besteht aus nur wenigen Mitgliedern. Große Herden, welche vom Menschen gebildet werden, sind nicht artgerecht und können zu Verhaltensstörungen führen.
Kämpfe mit Familienfremden Hengste werden nicht ausgefochten, kranke Tiere, die an einer kurzzeitigen Krankheit erkranken, werden in Ruhe gelassen. Alte und schwerkranke Hengste werden kampflos aus der Familie gedrängt und ein neuer Hengst übernimmt die Sippe. Alte und nicht mehr fortpflanzungsfähige Stuten bleiben in der Familiengruppe.
Tags:Tiere, Verhaltensweisen, Therapien, Tierarzt, Tiermedizin
Die Hausarbeit beschäftigt auf mikrosoziologischen Ebene mit den Umgangsformen und Interaktionsritualen menschlichen Verhaltens auf der mikrosoziologischen Ebene, illustriert an den Umgangsformen in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Hausarbeit Nr. 149 |
8,240 Wörter (
ca. 20.6 Seiten ) |
7 Quellen |
2007
$ 17.95
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Inhaltsangabe
Gerade in den Zeiten der Globalisierung und Individualisierung, in denen den Menschen immer mehr Möglichkeiten und somit auch Risiken zugesprochen werden, nimmt der Wunsch nach Unsicherheitsabsorption und Risikominimierung zu. Deshalb versucht man gerade auf der Mikroebene, also in face-to-face–Interaktionen, sich feste, nicht hinterfragungswürdige Verhaltensweisen anzueignen, die in keinem Fall negativ aufzustoßen drohen, um sich in dem sicheren Bereich des Angenehmen aufzuhalten. Diese Verhaltensweisen werden auch als Umgangsformen und als Manieren bezeichnet. Manieren sind nicht nur in adligen Kreisen unabkömmlich, sondern vor allem auch in unserer ökonomisierten Leistungsgesellschaft, in der man versucht, durch positives Auftreten gesellschaftlich aufzusteigen. So ist es nicht verwunderlich, dass der derzeit bekannteste Propagandist des guten Benehmens, der äthiopische Prinz Asta-Wossen Asserate, sein auf deutsch verfasstes Manierenbuch hunderttausendfach verkaufte und es zum Bestseller avancierte. Doch die Frage nach dem richtigen Benehmen und den korrekten Umgangsformen ist natürlich kein Problem, das erst im 21. Jahrhundert aufkam. In der Vergangenheit haben sich schon viele Soziologen auf wissenschaftliche Weise mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Einer dieser Vertreter stellt, neben Norbert Elias und Georg Simmel, mit Sicherheit auch Erving Goffman dar. Er verfolgte aber keinesfalls in seinen Ausführungen das Ziel einen Benimmkanon wie Asserate und Knigge aufzustellen, sondern versuchte mit seinen Werken vielmehr über das Verhalten eines Individuums beim Zusammentreffen mit anderen Individuen Aufschluss zu geben. Er betrachtet unter anderem die Verhaltensregeln der Individuen, die den Umgang mit anderen vereinfachen und regulieren. Nach Goffman unterliegen soziale Handlungen, die sich bei einer Begegnung vollziehen einem bestimmten Handlungsmuster, das bewusst oder unbewusst von jedem Beteiligtem verfolgt wird: Die Beurteilung der jeweiligen Situation, die Einschätzung des Gegenübers bzw. der anderen beteiligten Personen und der Selbstdarstellung, meist mit dem Ziel, sich im besten Licht zu präsentieren. Goffman fasst diese Handlungsweisen unter dem Begriff der Interaktionsrituale zusammen und widmete ihnen ein eigenes Buch.
Das Ziel der Arbeit soll darin bestehen, die Ausführungen Goffmans zum Thema Umgangsformen und Benehmen zu beleuchten. Das Augenmerk wird sich vor allem auf die interaktionsrituale Ehrerbietung und das Benehmen richten, und man möchte die theoretischen Ausführungen Goffmans anhand konkreter Beispiele der Umgangsformen in öffentlichen Verkehrsmitteln illustrieren und einige interessante Beobachtungen herausarbeiten.
Outline:
Einleitung
Umgangsformen in sozialen Begegnungen
Verhaltensregeln
Ehrerbietung
Vermeidungsrituale
Zuvorkommenheitsrituale
Benehmen
Zeremonielle Entweihung und Verletzung
Umgangsformen in öffentlichen Verkehrsmitteln
Einsteigen
Aufstellen und Platzwahl
Blickwechsel
Wortwechsel
Civil inattention
Schluss
Bibliographie
Textauszug
Goffmans Intention in seiner Arbeit über Interaktionsrituale besteht darin, die Bedeutungszusammenhänge zwischen Individuen und ihren symbolischen Handlungen zu analysieren. Er versucht dabei einen systematischen Begriffsapparat herauszubilden, mit dessen Hilfe er die Interaktionsrituale, die sich zwischen Interaktionspartner abspielen zu beschreiben. Grundvoraussetzung für die Untersuchung Goffman ist hierfür die Zusammenkunft (gathering) von zwei oder mehr Personen, die gemeinsam anwesend sind. Zusammenkünfte können verschiedene Formen annehmen. Sie können eine zentrierte oder eine nicht-zentrierte Form aufweisen. Eine zentrierte Interaktion (focused interaction) liegt vor, wenn die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf einander bezogen ist, bzw. ein gemeinsames Zentrum visueller und kognitiver Aufmerksamkeit vorhanden ist. Beispiele für eine zentrierte Interaktion oder Begegnung sind alle Arten von Gesprächen, ein tanzendes Paar oder auch zwei, ins Spiel vertiefte spielende Mühlespieler. Die letzten beiden Beispiele verdeutlichen, dass zentrierte Interaktionen nicht unbedingt Sprechhandlungen beinhalten müssen.
Tags:Benehmen, Ehrerbietung, Vermeidungsrituale, Zuvorkommenheit, Goffman, Hirschauer, Anstand, Anstandsregeln, Etikette, Verhalten