Vergleich und Interpretation von „Das Urteil“ und „Brief an den Vater“.
Hausarbeit Nr. 32 |
5,190 Wörter (
ca. 13 Seiten ) |
10 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Kafkas literarisches Werk zeichnet sich neben der Darstellung des Grotesken und der Anwendung eines auktorialen Schreibstils dadurch aus, dass es in besonderer Weise von seiner Lebens- und Erfahrungswelt geprägt ist. So ist der Rahmen, in denen Kafka seine grotesken Erzählungen einbettet, meist ein Spiegelbild seiner sozialen und
insbesondere seiner familiären Situation. Dieser Annahme soll in der folgenden Arbeit nachgegangen werden, wobei hierzu zwei Texte hinsichtlich ihres biografischen Gehalts untersucht werden, nämlich die 1913 veröffentlichte Erzählung „Das Urteil“ sowie der 1919 verfasste „Brief an den Vater“. Während es sich bei dem „Urteil“ eindeutig um einen fiktiven Text handelt, dessen Inhalt deutlich Kafkas Hang zum Grotesken erkennen lässt, erweist sich die Einordnung des „Briefs“ als schwierig. Der „Brief an den Vater“ ist weder ein rein fiktives noch ein rein autobiografisches Zeugnis, vielmehr weist er beide Elemente auf. Fest steht, dass beide Texte als besondere Zeugnisse von Kafkas Lebens und Erfahrungswelt angesehen werden können und daher für die Analyse ausgewählt wurden.
Im Folgenden werden zunächst Inhalt und Form beider Texte einzeln vorgestellt, um sie dann miteinander zu vergleichen und biografisch zu interpretieren. Die Interpretation der Texte soll dabei der Leitfrage folgen: Welche biografischen Elemente weisen beide Texte auf bzw. wie werden biografische Elemente in der Literatur verarbeitet?
Outline:
Einleitung
Analyse der Texte „Brief an den Vater“
und „Das Urteil“
„Brief an den Vater“
„Das Urteil“
Interpretation
Der Vater-Sohn-Konflikt
Der Prozesscharakter
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Der 1919 verfasste und von Max Brod 1952 veröffentlichte „Brief an den Vater“ wird
meist den autobiografischen Schriften Kafkas zugeordnet, zu denen eine
umfangreiche Sammlung an Briefen sowie Tagebucheinträge zählen. Eine solche
Zuordnung kann jedoch durchaus kritisch betrachtet werden und soll in dem Kapitel
zur Form des „Briefes“ erörtert werden. Kafka verfasste den „Brief an den Vater“ im
November 1919 in der nördlich von Prag gelegenen Kleinstadt Schelesen – dort war
Kafka schon zuvor gewesen, um sich von seiner 1917 ausgebrochenen
Lungentuberkulose zu erholen. Dem Aufenthalt in Schelesen im November 1919
ging eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes sowie das Scheitern der
für Anfang November geplanten Hochzeit mit Julie Wohryzek voraus: Die von Kafkas
Vater abgelehnte Heirat (die Braut stammte aus der untersten sozialen Schicht) kam
nicht zustande, da das Paar keine Wohnung finden konnte.3 Das erneute Scheitern
einer geplanten Hochzeit wird oftmals als der eigentliche Anlass für das Verfassen
des „Briefes an den Vater“ 4 angesehen.
Tags:Literatur, Philosophie
In dieser Arbeit geht es um ein Werk von Mario Wandruszka (1911 – 2004), einer der bekanntesten österreichischen Sprachwissenschaftler, und um einige grammatische Aspekte seiner Forschung.
Seminararbeit Nr. 15 |
4,700 Wörter (
ca. 11.8 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Der Autor der Arbeit hat sich intensiver mit seinem Werk „Sprachen – vergleichbar und unvergleichlich“ (R. Piper & Co. Verlag, München, 1969) beschäftigt und sich auf einige grammatische Aspekte seiner Forschung konzentriert. Im ersten Teil dieser Arbeit wird näher auf das grammatikalische und das natürliche Geschlecht eingehen. Wandruszka führt hier einige Beispiele dafür an, wie sich die verschiedenen romanischen bzw. germanischen Sprachen in Bezug auf dieses Thema unterscheiden bzw. gleichen.
Das folgende Kapitel behandelt den bestimmten Artikel, anschließend wird zudem die Artikellosigkeit angesprochen.
Im dritten Kapitel geht es um den unbestimmten Artikel, wobei hier vor allem die Unterschiede zwischen dem Englischen und der deutschen Sprache thematisiert sind.
Das letzte Kapitel behandelt die Substantivierung, wobei es für mich sehr interessant zu sehen war, welche Konstruktionen im Englischen möglich sind bzw. wie das Englische mit der Substantivierung umgeht.
Outline:
Abstracts (Englisch, Russisch)
Vorwort
Biografie von Mario Wandruszka
Wandruszkas Werk:
Sprachen – vergleichbar und unvergleichlich
Das natürliche und das grammatische Geschlecht
Der bestimmte Artikel
Der unbestimmte Artikel
Die Substantivierung
Zusammenfassung
Glossar
Namensindex
Bibliografie
Textauszug
''Der österreichische Romanist und Sprachwissenschaftler Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Mario Wandruszka wurde am 9. August 1911 in Znaim, dem heutigen Znojmo in Tschechien, geboren. Bereits als Kind verliert er seinen Vater im ersten Weltkrieg und wächst dann in Wien und Innsbruck auf.
Nach seinem Schulabschluss studiert er romanische und deutsche Philologie in Frankreich, Österreich und Italien. Im zweiten Weltkrieg wird Wandruszka von den Briten gefangen genommen und verbringt daraufhin die folgenden vier Jahre in Kanada. Im Jahr 1956 wird er Professor an der Universität Tübingen, wo er bis 1971 unterrichtet. Daraufhin lehrt er an der Universität Salzburg und nimmt auch Gastprofessuren in Straßburg und Montreal an. Er beschäftigt sich im Laufe seiner Sprachforschung vor allem mit den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.''
Tags:Philosophie, Dichtung, Dichter, Sprachwissenschaft, Grammatik, romanische und germanische Sprachen
Anhand dieser Powerpoint-Präsentation wird ein Überblick über Alberto Giacomettis Leben und Werk vermittelt.
Bewertet wurde die Ausarbeitung mit "sehr gut".
Referat Nr. 211 |
600 Wörter (
ca. 1.5 Seiten ) |
13 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Themeninhalte sind folgende:
1) Einleitung
2) Biografie
3) Giacomettis Kunst
3.1) Frühe Schaffensphase
3.2) Surrealismus
3.3) Eigene Stilentwicklung / Verhältnis Figur - Raum
4)Ähnlichkeiten mit anderen Künstlern und Einflüsse
4.1) Ähnlichkeiten zu Louise Bourgeois
4.2) Ähnlichkeiten zu Max Ernst
4.3) Einflüsse der Naturvölker auf Giacomettis Werke
5) Fazit
6) Quellenangaben
Textauszug
-Schweizer Maler, Bildhauer, Grafiker
-vielseitig
-durch Plastiken weltberühmt
-Urthema = Figur, isoliert oder in Beziehung stehend mit anderen
-Lebensunterhalt durch Ausstattungsarbeiten
Tags:Künstler, Alberto, Giacometti, Kunst, Figur, Surrealismus, Louise Bourgeois, Max Ernst, le main, cube, le nez
Diese Arbeit ist eine Interpretation des Werkes von E.t.A. Hofmann. Im ersten Teil der Arbeit wird auf die Handlung des Buches und die Charaktere eingegangen. Anschließend wird das Buch sehr anschaulich interpretiert.
Buchbesprechung Nr. 126 |
2,422 Wörter (
ca. 6.1 Seiten ) |
1 Quelle |
2007
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Inhaltsangabe
1808 erschien das Frl. von Scuderi von E.T.A. Hoffmann, Handlungsort ist Paris zur Zeit Ludwigs XIV.
Der Dichter studierte Jus und Musik.
Dieses Werk ist der Spätromantik zuzuschreiben. Politisch ist die Spätromantik zwischen dem Wiener Kongress und der Pariser Julirevolution einzuordnen. Durch die Schwerindustrie (Kohle und Erz) entspringt das Proletariat. Massenarmut entsteht, in großen Städten werden Strassen mit Gas beleuchtet, Kanalisation ist noch unbekannt. Die Städte und die Menschen sind schmutzig. Die vornehme Gesellschaft beschäftigt sich mit Spiritismus. Die Arbeiter hungern. In der Literatur kommen Visionen, Gespenster, Giftmischerei, Helden und Morde vor.
Outline:
Inhaltsangabe
Charaktere
Beziehungen der Personen zueinander
Interpretation
Textauszug
Zu Mitternacht klopft jemand heftig an der Tür der Dichterin Magdaleine von Scuderi. Baptist, ein Hausangestellter ist auf der Hochzeit seiner Schwester. Somit ist Scuderi mit Ihrer Kammerzofe alleine im Haus.
Ihr Kammerfräulein erschrickt und nach langem Zögern öffnet sie die Türe einem Unbekannten, der mit einem Stilett bewaffnet ist. Zufällig kommt ein Polizist vorbei. Der unbekannte Mann fürchtet sich anscheinend vor dem Polizisten und gibt der Martiniere schnell ein Kästchen mit der Anweisung dieses ihrer Herrin zu übergeben. Baptist kommt vorzeitig von der Hochzeitfeier zurück. Beide beschließen das Kästchen dem Fräulein zu geben, obwohl sie einen Giftmordanschlag befürchten. In dem Kästchen befindet sich Schmuck und ein Zettel. Auf dem Zettel steht ein Gedicht mit einer Unterschrift „Die Unsichtbaren“.
Tags:Dichter, Sprache, Philosophie, Literatur, Gespenster
In Friedrich Nietzsches Werk „Also sprach Zarathustra“ vertritt der Autor sehr radikale Positionen. Doch er kritisiert nicht nur, sondern er bietet dem Leser das neue Prinzip des „Übermenschen“ an.
Hausarbeit Nr. 185 |
5,598 Wörter (
ca. 14 Seiten ) |
7 Quellen |
2005
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Inhaltsangabe
Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst erklärt und interpretiert werden, was genau der „Übermensch“ eigentlich ist, inwiefern Nietzsches Vorstellungen umsetzbar sind, um schließlich mit einer speziellen Fragestellung an Nietzsches Überlegung vom „Übermenschen“ heranzutreten, die sich damit beschäftigt, ob der „Übermensch“ nicht bloß eine weitere Religionsform ist und ob es überhaupt möglich ist, Nietzsches Idee zu verwirklichen.
Textauszug
Ein grobes Bild des Übermenschen ist nach der Klarstellung, was er eben nicht ist, umrissen. Der Übermensch ist nicht wie der Mensch jemand, der sich in „Hinterwelten“ flüchtet und seine Energien an Götzendiensten verbraucht. Er hat sich sowohl von seinem Staat als auch von seiner Religion emanzipiert. Außerdem hat er alte Moralvorstellungen von Bord geworfen und sich neue Werte erschaffen. Möglich geworden ist dies dadurch, dass sein Geist die „drei Verwandlungen“ durchlaufen hat. Damit erklärt sich auch, was der Übermensch ganz konkret ist: eine veränderte Denkweise des Menschen, die für ihn ganz untypisch ist, ja vielleicht sogar gegen seine Natur ist, da etwa die Metaphysik bisher ein fester Bestandteil jeder menschlichen Kultur war. Beatrix Himmelmann hat demnach Recht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei ein Chiffre der für eine Aufgabe stehe, die der Mensch sich selbst sei (vgl. Villwock, P. 2001, S.147). Diese Aufgabe besteht darin, nicht mehr menschlich sondern “übermenschlich“ zu Denken. Natürlich hat auch Annemarie Pieper nicht ganz Unrecht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei eine Tätigkeit (vgl. Pieper, A. 1990, S.56), doch dem „übermenschlichen Handeln“ geht das „übermenschliche Denken“ vor.
Tags:Weltanschauung, Geisteswissenschaft, Religionsstifter, Religion, Mensch
Das Werk - Sprachen – vergleichbar und unvergleichlich. R. Piper & Co. Verlag, München, 1969 von Mario Wandruszka und die darin behandelten grammatikalischen Aspekte.
Referat Nr. 16 |
1,750 Wörter (
ca. 4.4 Seiten ) |
3 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
In diesem Referat wird zuerst kurz auf die Biografie von Mario Wandruszka eingegangen. Im Anschluss wird auf das natürliche und das grammatische Geschlecht eingegangen, danach auf den bestimmten, sowie den unbestimmten Artikel und im letzten Teil des Referats auf die Substantivierung.
Outline
Biografische Angaben
Das natürliche und das grammatische Geschlecht
Der bestimmte Artikel
Der unbestimmte Artikel
Die Substantivierung
Quellen
Textauszug
''Wie wir wissen, gibt es den Unterschied zwischen dem natürlichen und dem grammatischen Geschlecht. Ein Beispiel dafür wäre das Wort „Weib“
Wandruszka beschreibt in diesem Kapitel, dass bei bestimmten Sprachen ohne den sprachlichen Kontext das Geschlecht eines Wortes nicht erkennbar ist. Ein Beispiel dafür ist das englische Wort „cook“ – das uns nicht verrät, ob es sich um einen Koch oder um eine Köchin handelt. In einigen Fällen bleibt also dem Übersetzer gar nichts anderes übrig, als nach eigenem Gutdünken aus dem cook entweder einen Koch oder eine Köchin zu machen.
Im Englischen bleibt das Geschlecht eines Lebewesens in seinem Gattungsnamen häufiger ungesagt als in den Nachbarsprachen, was eine spürbare informatorische Defizienz ergeben kann. Daher muss der Verlust des Femininsuffixes durch geschlechtsbestimmende Zusatzwörter ergänzt werden, wie z.B. man und woman oder lady, boy und girl, male und female, he und she.''
Tags:Grammatik, Philosophie, Dichtung, Sprachwissenschaft, Sprachen im Vergleich
In dieser Arbeit geht es um das von Richard Strauss zum reinen Orchesterstück verwirklichten "Till Eulenspiegels lustige Streiche". November 1895 erlangte das Werk für großes Orchester gesetzt rasche Verbreitung und großen Erfolg.
Hausarbeit Nr. 72 |
1,120 Wörter (
ca. 2.8 Seiten ) |
7 Quellen |
2008
$ 4.95
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Inhaltsangabe
Till Eulenspiegel, bekanntlich die Figur des glücklosen Schalksnarren aus dem 14. Jahrhundert, lässt sich in schriftlicher Überlieferung bis zurück ins Jahr 1515 in Form des Volksbuches "Eyn kurzwylich lesen von Tyel Eulenspiegel" – Verfasser bisher unbekannt – zurückverfolgen. Gewappnet mit dem lachhaften Outfit eines Narren und seiner bestechenden intellektuellen Überlegenheit in Bezug auf sein Umfeld, pflegt er seinen leidigen Mitmenschen durch allerlei witzig hämische Streiche das Leben schwer zu machen. Ein Umstand, der ihm mangels Einsicht schlussendlich das Leben kostet. Doch als Märtyrer und Volksheld lebt er bis in alle Ewigkeit weiter, ebenso wie sein unvergänglicher Humor im Volksmund bis ans Ende der Menschheit.
Textauszug
Der weiter oben bereits erwähnte Untertitel verrät alsbald die zugrunde liegende Form des Werks. Eingerahmt durch Prolog und Epilog erfährt „das klassische Rondoschema […] eine Erweiterung durch die gesteigerte Anzahl von Zwischengruppen mit eigenen Themen, bei denen auch jeweils eines der zwei ‚Eulenspiegel’-Motive oder beide eingebaut sind.“ Nur die beiden angesprochenen Themen des Titelhelden, sowie das Gerichtsurteil ‚Tod’ definierte Strauss in einer knappen Erläuterung für das Programmheft zur Uraufführung, in der er aber gleichzeitig zusätzlich anmerkte, der Zuhörer möge die Rätsel der Tondichtung selbst lösen: „Wollen wir diesmal die Leutchen selber die Nüsse aufknacken lassen, die der Schalk ihnen verabreicht?“ „Es ist mir unmöglich ein Programm zu Eulenspiegel zu geben: in Worte gekleidet, was ich mir bei den einzelnen Teilen gedacht habe, würde sich oft verflucht komisch ausnehmen und viel Anstoß erregen.“ Erst etwas später, wohl nach reiflicher Überlegung, machte er das Unmögliche möglich und verfasste als Ergänzung zu seiner Partitur dreiundzwanzig „programmatische Hinweise […] für den Konzertführer des Münchner Komponisten und Musikkritikers Wilhelm Mauke“.
Tags:Musik, Theater, Dichtung, Poesie
Darstellung der Gefühle in Gemälden am Beispiel der Werke dreier Künstler
Referat Nr. 25 |
2,080 Wörter (
ca. 5.2 Seiten ) |
4 Quellen |
2008
$ 7.95
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Inhaltsangabe
In der Arbeit wird gezeigt, dass Bilder Emotionen ausdrücken. Was sind Gefühle und Emotionen? Was ihre Stimmungen und die Funktion des Fühlens? Der Autor definiert diese Begriffe im ersten Teil der Arbeit ausführlich und zeigt die kleinen, aber feinen Unterschiede auf.
Im zweitenTeil behandelt er das Leben und die Werke dreier berühmter Künstler, für die jeder Ausdruck von Gefühlen in ihren Bildern sehr intensiv war: Caspar David Friedrich, Francis Bacon und Artemisia Gentileschi. Im Anschlass werden die Gemälde dargestellt und hinsichtlich der durch das Bild ausgedrückten Gefühle untersucht.
Outline
Allgemein
FrancisBacon
Artemisia Gentileschi
C.D.Friedrich
Bilder
Quellenangabe
Textauszug
''Mit 18 Jahren wird Francis Bacon von seinem Vater nach Berlin geschickt, nachdem dieser mit der Homosexualität seines Sohnes konfrontiert wird. Schon kurz darauf übersiedelt er jedoch nach Paris und beginnt zu zeichnen und zu aquarellieren. Gelegentlich arbeitet er als Innendekorateur und Designer. Er besucht Ausstellungen mit Arbeiten von Fernand Lèger, Joan Mirò, Max ernst und Giorgio de Chirico sowie Picasso. Seine erste Ausstellung mit Wand- und Bodenteppichen ebenso wie mit modernen Möbeln aus Stahl und Glas nach eigenen Entwürfen, bleiben ohne Resonanz. Aus diesem Grund beendet Bacon seine Arbeit mit Möbeln und widmet sich der Ölmalerei. 1934 organisiert er seine erste Einzelausstellung mit Ölbildern und Gouachen im Untergeschoss des Hauses seines Freundes. Diese Ausstellung wird ebenso ein Misserfolg. Er reist wieder zurück nach Europa. 1942 bezieht Bacon sein altes Atelier in London und zerstört in weiterer Folge seine künstlerische Produktion der vergangenen Jahre fast vollständig. Aus dem Zeitraum 1929-1944 bleiben nur 15 Bilder erhalten.''
Tags:Emotionen, Francis, Bacon, Barock, Psychologie, C.D.Friedrich
Die Autorin der vorliegenden Arbeit setzt sich mit der Frage nach den möglichen Gründen des Scheiterns des Kinderheims Baumgarten, vor allem in Hinblick auf psychoanalytisches Gedankengut, auseinander.
Seminararbeit Nr. 79 |
7,540 Wörter (
ca. 18.9 Seiten ) |
23 Quellen |
2008
$ 16.95
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Inhaltsangabe
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „PS Einführung in bildungswissenschaftliches Arbeiten – unter besonderer Bezugnahme auf Siegfried Bernfelds psychoanalytisch-pädagogische Schriften“ konnte die Autorin anhand von sechs Texten Siegfried Bernfelds, zwei weiteren Texten über Psychoanalyse und Ansichten über Siegfried Bernfeld sowie mehreren Impulsreferaten zu Bernfelds Leben und Werk einen umfassenden Eindruck von Bernfelds Schaffen und Gedankengut gewinnen. Ein wichtiger Meilenstein in Bernfelds Leben war die Gründung des Kinderheims Baumgarten 1919, in dem er jüdische Kriegswaisen aus drei anderen Kinderheimen untergebracht hat. Der Erziehungsversuch scheiterte 1920 durch seine Kündigung (Der Begriff „scheitern“ bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht auf Erziehungserfolge – die Bernfeld
sehr wohl erzielt hat – sondern auf den langfristigen Fortbestand der Einrichtung unter seiner Leitung und mit seinen Vorstellungen.). Im Werk „Kinderheim Baumgarten“ (1921) gibt Siegfried Bernfeld Gründe an, für die er das Scheitern seines Versuchs verantwortlich macht. Durch die intensive Beschäftigung mit psychoanalytischer Literatur hat die Autorin den Eindruck gewonnen, dass vermutlich nicht ausschließlich die von ihm genannten Gründe für das Scheitern des Erziehungsversuchs verantwortlich sind.
Da es bei dem Erziehungsexperiment „Kinderheim Baumgarten“ um die Umsetzung eines bestimmten theoretischen, pädagogischen Gedankenguts in die Praxis ging, lässt sich zeigen, dass es wohl nach wie vor ein Theorie-Praxis-Problem gibt und auch die am meisten durchdachten Theorien an der Praxis scheitern können, da es immer unberechenbare Störfaktoren geben kann.
Outline:
Einleitung
Das Kinderheim Baumgarten
Das Scheitern des Erziehungsversuchs nach Bernfeld
Das Scheitern des Erziehungsversuchs aus psychoanalytischer Perspektive
Rahmenbedingungen des Kinderheims
Gesellschaft und Kultur
Institution/Organisation
Merkmale einer Institution/Organisation
Funktionen der Institution/Organisation
Beziehungsverhältnisse in Institutionen/Organisationen
Konfliktpotentiale
Unterricht und Erziehung
Struktur
Die Masse
Die Gruppe
Der Führer/Die Leitung
Weitere Aspekte
Verwahrlosung Mitarbeiter
Primäre Aufgabe
Resümee
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Bernfeld erläutert gleich zu Beginn seines Werks „Kinderheim Baumgarten“ (1921) woran, seiner Meinung nach, das Scheitern seines Erziehungsversuchs gelegen hat: „Die Einfügung des Kinderheims in das erhaltende Comittee war von Anfang an so unglücklich und ist aus allerhand – meist persönlichen – Gründen und Triebkräften so streng beibehalten worden, daß zahllose Störungen der pädagogischen Entwicklung Tag für Tag bemerkbar, und auch unmerklich einwirkten und Niederschläge anhäuften, die schließlich zu einem scharfen Konflikt zwischen ‚Pädagogik’ und ‚Verwaltung’ führten, dessen Ende die solidarische Kündigung aller irgendwie wesentlich mit der Schule verknüpften Menschen war“ (Bernfeld 1921, 10). Bernfeld macht also einzig und allein die Verwaltung für das Scheitern verantwortlich. In seinen Aufzeichnungen kann nachgelesen werden, dass das Verhältnis zwischen ihm (sowie seinen Pädagogen) und dem Joint immer schon ein schwieriges war, worauf im weiteren Verlauf der Arbeit noch eingegangen wird. Gegipfelt haben diese Probleme in einem Memorandum
mit zahlreichen Forderungen, das Bernfelds Pädagogen (während seines Krankenhausaufenthalts) an das Joint übermittelt haben und das umgehend zur Kündigung aller Verfasser und auch zur Kündigung Bernfelds führte. (Bernfeld 1921, 136ff) Dass die Verwaltung des Kinderheims größtenteils für das Scheitern verantwortlich
war, lässt sich daher wohl kaum abstreiten, nachfolgend wird dies genauer und werden weitere mögliche Gründe dafür erörtert.''
Tags:Pädagogik, Judentum, Kinder
Die Arbeit zeigt auf, in welchem Verhältnis die Geschlechternormen, welche im Prozess der Sozialisation erlernt werden, zur queeren Bildung stehen und inwiefern diese Normen durch die Bildungstheorie einer kritischen Revision unterzogen werden.
Seminararbeit Nr. 78 |
6,480 Wörter (
ca. 16.2 Seiten ) |
20 Quellen |
2009
$ 15.95
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Inhaltsangabe
Im späten 19. Jahrhundert tauchte erstmals der Begriff Feminismus auf und bezeichnete das Engagement von Frauen, sich gegen gesellschaftliche Ungleichheiten zu wehren. Damit ging die Kritik patriarchaler Strukturen einher. Im Zuge der Fokussierung des Feminismus in der Wissenschaft kam es mehr und mehr zu eigenen Theoriebildungen bezüglich der Frage nach Geschlecht und Geschlechtsidentität im Allgemeinen.
Im feministischen Diskurs hat sich in den letzten Jahren immer mehr die Auffassung durchgesetzt, dass hinter dem Geschlecht weniger eine natürliche, binär geteilte Ordnung zu sehen ist, als viel mehr ein soziales Konstrukt. Während frühere Geschlechtertheorien eher auf individuelle Eigenschaften von Frauen und Männern abzielten, geht es in der neueren Forschung darum, das Geschlecht an sich zu thematisieren und es demnach nicht als etwas Gegebenes, sondern etwas, das gemacht wird, zu beschreiben. Untersucht wird also dabei die Zweigeschlechtlichkeit selbst, als Produkt sozialer bzw. gesellschaftlicher Konstruktionen (vgl. Wetterer, S. 122). Die Arbeit soll von diesen Theorien geleitet werden.
Im Laufe ihrer Entwicklung und Sozialisation als phasenweise Anpassung eines Individuums an gesellschaftliche Rollen- und Verhaltenserwartungen werden von Kindern bestimmte Normen in Bezug auf die Kategorie Geschlecht erlernt.
Zunächst setzt sich der Autor in Anlehnung an Regina Gildemeister und Hagemann-White mit der geschlechtsspezifischen Sozialisation auseinander, um anschließend diese Normen zu beschreiben. Ausgehend davon beschreibt er die Kritik an diesen Normen. Dazu bezieht er sich auf die Theorie von Judith Butler.
Das sind notwendige Vorüberlegungen zur eigentlichen Fragestellung: Welches Ziel verfolgt eine queere Bildung, und was sind ihre Inhalte? Der Autor will den Zusammenhang zwischen der Frage was Kinder über Geschlecht lernen, zwischen der Kritik an diesen Normen bzw. einzwängenden Identitätsbildungen und dem Konzept einer postfeministischen Bildungstheorie bzw. queerer Bildung darstellen.
Die Grundlage der Arbeit bildet eine umfangreiche Literaturrecherche mit anschließender Analyse der Literatur im Hinblick auf die Frage welche Geschlechternormen vorhanden sind und - im Bildungskontext - was die Ziele einer queeren Bildung sind.
Dabei geht der Autor vorerst auf die Überlegungen von Regina Gildemeister und Carol Hagemann-White zur geschlechtsspezifischen Sozialisation ein. Anschließend wird mit dem Text von Angelika Paseka "Wie Kinder zu Mädchen und Buben werden" gearbeitet, in welchem die Normen im Bezug auf das Geschlecht thematisiert werden. Daran anknüpfend geht es um die theoretische Position Judith Butlers aus ihrem berühmten und viel rezipierten Werk "Das Unbehangen der Geschlechter". Im bildungstheoretischen Kontext dient als Grundlage die Monographie von Gesa Heinrichs Bildung – Identität – Geschlecht, sowie das Werk von Annemarie Jagose Queer Theory. Zum Thema "Queere Bildung" dient der gleichnamige Aufsatz von Gesa Heinrichs und Katharina Pewny.
Die Arbeit gliedert sich grob in drei Kapitel. Neben der Einleitung liefert das erste Kapitel zwei wichtige theoretische Grundlagen. Der zweite Teil behandelt neben den allgemeinen Überlegungen zur Sozialisation vor allem die geschlechtsspezifische Sozialisation. Daran anknüpfend werden dann zusammenfassend die in der gewählten Literatur genannten Normen vorgestellt, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung aufnehmen und erlernen.
Das dritte Kapitel hat der Autor ''Eine Kirtik der Gendernormen'' genannt.
Darin wird versucht einen Einblick in die Theorie Judith Butlers zu geben, die als eine der Haupttheoretikerin der konstruktivistischen Theorie von Geschlecht gilt. Im vierten Kapitel geht es dann schließlich um das Konzept der Queer Theory und einer queeren Bildung. Im Fazit werden die Ergebnisse zusammengefasst.
Outline:
Einleitung
Sozialisation und Geschlechternormen
Allgemeine Überlegungen zur Sozialisation
Geschlechtsspezifische Sozialisation
Geschlechternormen im Kinderalter
Eine Kritik der Gendernormen
Alles ist sozial konstruiert – auch der Geschlechtskörper
Geschlechter im Bildungstheoretischen Diskurs
Queer – Versuch einer Begriffsbestimmung
Ziele und Potentiale der queeren Bildung
Schlussbemerkungen
Literaturliste
Textauszug
''Der französische Soziologe Emile Durkheim hat den Begriff der Sozialisation als einer der ersten in die Wissenschaftssprache eingeführt.
Er setzte ihn in enge Beziehung zum Begriff Erziehung, indem er Erziehung als das wichtigste gesellschaftliche Mittel der Sozialisation des menschlichen Nachwuchses bezeichnete, durch das die bei der Geburt „assozialen“ menschlichen Wesen zum „sozialen Leben“ geführt wurden (Durkheim 1907/72, S.30).
Sozialisation wird als einer der Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft von Werner Helsper folgendermaßen beschrieben:
„Sozialisation bezeichnet den Gesamtzusammenhang der kognitiven, sprachlichen, emotionalen und motivationalen Entstehung und lebenslangen Veränderung der Person im Rahmen sozialer, interaktiver und gegenständlicher Einflüsse. Sozialisation ist dabei ein aktiver Prozess der Auseinandersetzung. Die Auseinandersetzungsmöglichkeit der Person mit den äußeren Verhältnissen ist aber selbst ein Ergebnis der Sozialisationsprozesse und kann darin auch beeinträchtigt werden“ (Helsper 2006, S. 80).
Das heißt: Der Prozess der Sozialisation beinhaltet eine Vergesellschaftung, im Verlauf welcher das Individuum zum Mitglied einer Gesellschaft wird. Es wird zum Mitträger einer Kultur, so dass das alltägliche Verhalten für die meisten Lebenssituationen im Einzelnen sozial programmiert ist.
„Sozialisation geschieht in einer aktiven Auseinandersetzung mit seiner materiellen wie sozialen Umwelt“ (Faulstich-Wieland 1999, S. 49).
Die Gesellschaft wirkt im Prozess der Sozialisation als Ganzes auf das Individuum ein. Hierbei werden Normen, Werte, Gewohnheiten, Verhaltensregeln und Pflichten vermittelt. Häufig geschieht die Vermittlung innerhalb der Interaktion mit Gleichaltrigen. Individuen neigen dazu, sich entsprechend den Werten und Normen der Gesellschaft zu verhalten. Der Mensch ist also nicht von Geburt an ein Mitglied der Gesellschaft, sondern muss erst dazu gemacht werden.
Auch im Hinblick auf Geschlechtervorstellungen hat eine Gesellschaft ihre Normen und Wertvorstellungen. Nun soll insbesondere die geschlechtsspezifische Sozialisation thematisiert werden.''
Tags:Psychologie, Biologie, Erziehungswissenschaften, Pädagogik